Carrier Command (Xbox 360)
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Carrier Command Gaea Mission
Carrier Command lässt das klassische PC Spiel von 1988 auferstehen, das die Gamer-Gemeinde begeistert hat. Doch auch Strategie-Fans, denen der Klassiker noch unbekannt ist, sollen angesprochen werden.
Carrier Command: Gaea Mission bietet das klassische Spielerlebnis von Carrier Command in Next-Generation-Optik. Carrier Command: Gaea Mission ist ein packender Mix aus First-Person-Action und Echtzeitstrategie, die es so bisher nicht gegeben hat. Überragende Grafik lässt den Spieler in die Welt von Carrier Command: Gaea Mission eintauchen
Der Spieler
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Produktbeschreibung
Carrier Command Gaea Mission

Carrier Command lässt das klassische PC Spiel von 1988 auferstehen, das die Gamer-Gemeinde begeistert hat. Doch auch Strategie-Fans, denen der Klassiker noch unbekannt ist, sollen angesprochen werden.

Carrier Command: Gaea Mission bietet das klassische Spielerlebnis von Carrier Command in Next-Generation-Optik. Carrier Command: Gaea Mission ist ein packender Mix aus First-Person-Action und Echtzeitstrategie, die es so bisher nicht gegeben hat. Überragende Grafik lässt den Spieler in die Welt von Carrier Command: Gaea Mission eintauchen

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Flugzeugträger-Kapitäns in einer nahen Zukunft. Das mächtige Schiff bietet zahlreiche Fahrzeuge, Lufteinheiten, die in eine frei erkundbare Umgebung entsandt werden können.

Die Handlung des Spiels ist auf dem Planeten Taurus angesiedelt, dessen Oberfläche aus ressourcenreichen Inseln besteht.

Der Spieler kämpft auf Seiten der United Earth Coallition gegen die Asian Pacific Alliance, die die Erde in einen apokalyptischen Konflikt gestürzt hat. Um zu siegen muss der Spieler dem Feind die Inseln entreißen und seiner Seite wichtige Ressourcen sichern.

Das Spielprinzip erinnert an die Flugzeugträgerkriegsführung im Pazifik während des zweiten Weltkrieges. Hier wurden viele kleine Inseln mithilfe von Trägerverbänden erobert.



Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse oder in eines der folgenden Länder ausgeliefert werden: Belgien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Tschechien, Polen
  • Produktdetails
  • Hersteller: Morphicon
  • Erscheinungstermin: 28. September 2012
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • EAN: 4260095171573
  • Artikelnr.: 36212645
Systemvoraussetzungen
  • Xbox 360
Rezensionen
Das Bohemia-Interactive nicht nur militärische Taktik-Shooter und Simulationen herstellen kann möchte uns das tschechische Entwicklerstudio mit Carrier Command zeigen, dem Remake eines Action-Strategie-Mixes von Ende der 80er Jahre, in dem der Spieler als Kapitän eines Flugzeugträgers die Inseln eines Wassermondes erobern muss.

Gaea Mission

Carrier Command spielt in der Zukunft auf einem fernen Mond namens Gaea, der als Lösung für die Probleme auf der Erde extra terraformiert wurde. Denn in der Heimat herrscht akuter Wassermangel und die beiden Parteien United Earth Coalition (UEC) und Asian Pacific Alliance (APA) streiten um die Wasserversorgung. Zu Beginn der Story hat die UEC den Kampf auf der Erde verloren und versucht nun mit den letzten Kräften die Kontrolle auf Gaea zu übernehmen.

In der recht einfach gehaltenen Kampagne wird man Stück für Stück durch die Elemente von Carrier Command geführt. Denn das Spiel ist nicht nur eine Art Echtzeitstrategiespiel, sondern bietet auch Action inkl. First-Person-Shooter und direkter Steuerung von Fahr- und Flugzeugen. So landet man mit seinem kleinen Team auf einer Insel der APA und kämpft sich dort zum vor Anker liegenden Flugzeugträger vor, um diesen zu übernehmen. Die Kampagne führt dann weiter von Insel zu Insel, dabei lernt man die verschiedenen Konzepte des Spiels, bis hin zum Schlag gegen den feindlichen Flugzeugträger. Daneben gibt es recht schwache Zwischensequenzen und auch die englische Vertonung könnte besser sein. Zum Glück muss man den üblen britischen Akzent des Alter-Egos nicht allzu oft hören.

Wer sich auf interessante Mehrspieler-Gefechte gefreut hat, wird leider enttäuscht. Ein Kampf gegen menschliche Spieler ist noch nicht möglich, soll aber in naher Zukunft folgen. Dafür gibt es aber einen Gefechtsmodus gegen die KI, für den man ein paar Optionen wie das Handicap (Verhältnis eigene zu gegnerischen Inseln, Stärke), Anfangsressourcen und die Produktiongeschwindigkeit festlegen kann.

Insel-Hopping

Das Grundelement in Carrier Command sind die Inseln, die dem Spieler die Ressourcen für den Kampf liefern. Diese können den Umständen entsprechend angepasst werden. Produktion, Treibstoff oder Verteidigung sind die Modi, die genutzt werden können. Diese haben Einfluss auf die Reichweite des Trägers, die Produktionsstärke oder die Wehrhaftigkeit einer Insel. Neue Einheiten oder Ausrüstung werden auf den Inseln produziert, in der Zentrallager-Insel gesammelt und mittels eines U-Bootes, der Bark, zum Träger transportiert. Die Ausrüstung, wie Waffen, Panzerung oder andere Spezialgegenstände können dann an den Fahrzeugen auf dem Träger montiert und diese so schnell angepasst werden.

Dem Spieler stehen zwei Typen von Fahrzeugen zur Verfügung, der Radpanzer Walrus und der Flieger Manta, von denen der Spieler jeweils maximal vier Stück sein Eigen nennen darf. Mit diesen acht Einheiten muss man dann Insel um Insel erobern. Da dem Gegner die gleiche Begrenzung auferlegt ist, hat man immer eine Chance das Blatt zu wenden, auch wenn man weniger Inseln als sein Gegner besitzt. Die Gefechte um die einzelnen Inseln können dabei sehr lange dauern, gerade wenn man starke Verluste erlitten hat und auf Verstärkung warten muss. Interessant wird es, wenn dann der feindliche Träger auftaucht.

Das gesamte Konzept des Spiels wirkt dabei sehr frisch und interessant. Der Umstand, dass alles Material, vom Fahrzeug, den Waffen bis hin zum Treibstoff für den Träger erst von der wichtigen Lager-Insel zum Träger transportiert werden muss, erfordert ein sehr kluges Vorgehen.

Einfaches Interface

Ein Problem eines Strategie-Action-Mix ist natürlich die Umschaltung vom strategischen Modus in den Action-Teil. Dies ist allerdings in Carrier Command sehr gut gelungen. Im Kartenmodus, der über die rechte Maustaste geöffnet wird, kann man den Träger bzw. eine der acht Einheiten auswählen und sieht sofort die Übertragung der Einheitenkamera am rechten oberen Rand. Mit der rechten Maustaste kann man dann zu dieser Einheit wechseln und die Kontrolle übernehmen oder auf der Karte Befehle erteilen. Dabei kann man übliche RTS-Kommandos zur Bewegung oder Angriff geben und sogar Einheiten gruppieren. Damit kann man schnell einen kombinierten Angriff planen und dann selbst mitmischen. Auch die Türme und Drohnen des Trägers lassen sich so leicht bemannen.

Das funktioniert gut und das muss es auch, denn die üble KI der Einheiten zwingt den Spieler oft zum Eingreifen. Das erinnert schon fast an die Anfangstage von Operation Flashpoint, wo das Umkehren eines Fahrzeuges innerhalb eines Ortes das Ende bedeuten konnte. Auch der Kampf sieht mehr nach Show als nach ernsthaftem Zielen aus. Da macht man es doch lieber gleich selber.

Auch der Gegner selbst ist oft nicht sonderlich hell. So kann man den gegnerischen Träger nach etwas Verfolgungsjagd stellen, wenn ihm die Energie ausgegangen ist. Lustig ist auch, dass er sich jagen lässt, obwohl er besser bewaffnet ist.

Im Grunde kann man aber noch hoffen, denn Bohemia Interactive bringt sehr viele Updates für seine Spiele heraus, sodass auch eine Verbesserung der KI noch möglich ist. Momentan ist sie aber keine sonderliche Herausforderung.

Ansprechender Inselurlaub

Was Carrier Command bei der KI einbüßt, macht es bei der Darstellung wieder gut. Die Inseln in verschiedenen Klimazonen, von gemäßigt über tropisch und Wüste bis hin zur Winter- oder Vulkaninsel, wirken recht ansprechend und dabei auch sehr vielfältig in der Gestaltung. Dazu gibt es Sandstürme, Regen, nette Sonneneffekte sowie Tag und Nacht. Die Einheiten selbst verfügen über ein Schadensmodell und der Zustand lässt sich am Fahrzeug und auch am Träger erkennen, allerdings nicht sonderlich stark ausgeprägt.

Die Partikeleffekte, wie Feuer, Rauch und Explosionen sind ganz passabel für einen Strategietitel, für ein Actionspiel sind sie aber wiederum zu schwach. Die Darstellung ist ein Kompromiss, das merkt man an so einigen Stellen. Dennoch schafft es Carrier Command eine ordentliche Präsentation und vor allem Atmosphäre aufzubauen, in der man Lust auf einen Angriff und die Eroberung der Insel bekommt.

Musikalisch gibt es dazu atmosphärische Synthi- und Orchesterklänge sowie Rockiges, was teilweise der Situation angepasst wird.

Fazit: Carrier Command ist ein solides Remake des Originals und stellt als Mix aus Strategie und Action eine schöne Abwechslung dar. Es bietet eine recht spannende Herausforderung, die sich pro Partie über einige Stunden hinziehen kann, und ist dabei schön anzusehen.

Das täuscht aber nicht über die Probleme hinweg. Die KI der eigenen Einheiten ist viel zu schwach und die Vielfalt der Einheiten könnte größer sein. Auch die Gegner-KI macht oft fatale Fehler, die den Spielspaß hemmen. Abgesehen davon kann das Spiel bei einem verlorenem Angriff schnell in Frustration enden, wenn man mal wieder ewig auf den Nachschub warten muss.

Interessierte Spieler sollten sich dessen bewusst sein, dann kann man mit Carrier Command auch seinen Spaß haben. Eine gepatchte KI und ein nachgelieferter Multiplayer-Modus könnten den Spielspaß dann noch deutlich erhöhen.

Wertung: 70 von 100 Punkten (Christian Häusler/GameCaptain.de)
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Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung