Arcana Heart 3: Love Max (PlayStation 3)
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Im Einzelspieler-Modus stehen 23 Engel zur Auswahl und es gilt versteckte Szenarien im Spielverlauf zu entdecken, von denen über 300 im Spiel existieren sollen. Die meisten beschäftigen sich mit den entzückenden Heldinnen. Weiterhin wird scherzhaft angedeutet, dass es Szenen geben könnte, die sich in heißen Quellen abspielen.
Alle Kämpferinnen besitzen individuelle Techniken für die Schlacht. Gefällt das Aussehen einer Dame nicht, ist es möglich, ihre Farben zu verändern. Die Charaktere können mit 23 verschiedenen Arcana (himmlische Wesen) kombiniert werden, die eine große Freiheit für den
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Produktbeschreibung
Im Einzelspieler-Modus stehen 23 Engel zur Auswahl und es gilt versteckte Szenarien im Spielverlauf zu entdecken, von denen über 300 im Spiel existieren sollen. Die meisten beschäftigen sich mit den entzückenden Heldinnen. Weiterhin wird scherzhaft angedeutet, dass es Szenen geben könnte, die sich in heißen Quellen abspielen.

Alle Kämpferinnen besitzen individuelle Techniken für die Schlacht. Gefällt das Aussehen einer Dame nicht, ist es möglich, ihre Farben zu verändern. Die Charaktere können mit 23 verschiedenen Arcana (himmlische Wesen) kombiniert werden, die eine große Freiheit für den Spieler ermöglichen. Es entstehen 529 verschiedene Kombinationen durch das Angebot.

Die Arcana stellen die Kraft und die Verteidigung ein, die Schnelligkeit mit der sich die Kraftleiste füllt, sowie Techniken, welche die Figur heilen oder ihr Attacken mit einer größeren Reichweite verleihen. Auf die Heldinnen wartet ein extrem harter Boss, Ragnarok, der mit seinen Laserstrahlen die Sonne verdrängt. Nur die tapfersten Helden wagen sich in dieses Gefecht.

Features:

  • Time-Attack-Modus: 10 harte Kämpfe erwarten den Charakter, das Finale findet gegen einen goldfarbigen Feind statt
  • Wiederholungsspiele werden gespeichert, sie können jederzeit noch einmal angesehen und auch mit Freunden (oder Feinden) getauscht werden
  • Trial-Modus: 10 Kämpfe fordern den Spieler, die mit 90 möglichen Missionen verbunden sind
  • Der Galerie-Modus schaltet Illustrationen und Link-Animationen frei
  • Neben den englischen Bildschirmtexten erklingt die japanische Tonspur
  • Auch wenn sich gigantische Bossgegner in den Weg stellen, dank der dynamischen Kamera behält man stets den Überblick


Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse oder in eines der folgenden Länder ausgeliefert werden: Belgien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Tschechien, Polen
  • Produktdetails
  • Hersteller: Flashpoint
  • Erscheinungstermin: 21. November 2014
  • USK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • EAN: 0813633014715
  • Artikelnr.: 41470438
Systemvoraussetzungen
  • PlayStation 3
Rezensionen
Wer noch nichts von der Prügelserie Arcana Heart gehört hat, muss sich nicht schämen, diese aggressiven Mädchen sind lediglich in Japan und der Beat'em Up Szene bekannt. Nach der kleinen Genre-Renaissance im westlichen Markt, versuchen manche Hersteller nun auch unbekanntere Titel zu etablieren. Mit dazu gehört Arcana Heart, welches seinen Einstand bereits auf der PS2 feierte. Bleibt der dritte Teil Szene-Ware oder könnte sich eine breitere Masse für die Sprite-Mädels begeistern?

Emanzipation!

Dass das Arcanca Heart Universum nichts mit Realismus am Hut hat, wird bereits im Intro deutlich, wo sich leichtbekleidete Schulmädchen mit Phantasiewesen beharken. Warum ist eigentlich keine Rede von Prügelknaben? Ganz einfach: Die Serie war schon seit jeher dafür berüchtigt, dass in ihr nur das weibliche, vermeintlich schwache Geschlecht zum Kampf antritt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch im dritten Aufguss unter den 23 auswählbaren Charakteren kein einziger Muskelprotz zu finden ist, sondern eben ausschließlich Frauen. Wer mit diesem offensichtlichen Sexismus ein Problem hat, kann bereits vorab von dem Titel absehen.

Angesiedelt ist der Prügler in einem fiktionalen, futuristischen Japan, dessen Geschehnisse direkt nach dem zweiten Teil der Reihe ansetzen. Die Geschichte ist für ein Beat'em Up gar nicht mal so simpel, um es aber kurz zu machen: Im Land tauchen durch einen Dimensionsriss überall Monster auf. Hinter diesen Ereignissen steckt ein mysteriöser Konzern, den es dafür zu bekämpfen gilt. Besagte Monster lassen sich aber auch von den Reckinnen einfangen und gegeneinander ausspielen - der eigentliche Kampf beginnt.

Eine weitere Besonderheit der Serie ist nämlich, dass wir uns nicht nur für eine der Prinzessinnen entscheiden können, sondern anschließend auch noch für einen von 23 weiteren bestialischen Begleitern. So ergibt sich eine theoretische Zahl von über 500 möglichen Kombinationen, was dem Titel eine Menge 'Ausprobier'-Potential verleiht. Die Monster unterscheiden sich zudem nicht nur in ihren Angriffen, sondern auch in ihren Grundwerten. Einige von ihnen verstärken unsere Angriffskraft, andere sind mehr auf Verteidigung ausgelegt. So vielfältig die Charaktere sind, so kurios sind sie aber auch. Eine Kämpferin schwimmt etwa auf einem riesigen Wassertropfen, eine andere hat ihren selbstgezeichneten Avatar dabei.

(Nur) Für Fans

Die Spielmodi sind dafür allerdings eher klassisch ausgelegt. Im erwartungsgemäß textlastigen Storymodus lesen wir mehr Dialoge mit, als das wir kämpfen. Actiongeladener ist da eher der Arcademodus, in dem wir uns von Gegnerin zu Gegnerin prügeln. Wer die Computer-KI irgendwann satt hat, wechselt schnell ins Versus-Menü und beharkt sich mit einem menschlichen Mitspieler. Das geht auch online, da allerdings etwas spartanisch - ein komplexes Rankingsystem fehlt. Zudem finden sich kaum Gegner, da der Titel nun mal eher in der Nische heimisch ist.

Das Kampfsystem ist der Knackpunkt des Spiels. Fans der Serie bejubeln die ausgesprochene Komplexität des Titels, wobei das Gameplay stark an den Genrekollegen BlazBlue erinnert. Anfänger werden dafür hoffnungslos überfordert. Das beginnt bereits im Auswahlmenü der Figuren. X Arcana-Kämpfer Kombinationen sind zwar schön, jedoch erst mal herauszufinden, welche für welche Situation am besten geeignet ist, damit verbringt der Neuling zunächst ein paar Spielstunden. Veteranen stürzen sich dagegen direkt ins Getümmel und können allerhand Kombinationen samt Spezial-Fähigkeiten einsetzen. Genreskeptiker wird das sehr hektisch wirkende Spielgeschehen eher abstoßen.

Japan-Overkill

Als Beat'em Up der alten Schule bedient sich Arcana Hearts 3 auch in Sachen Grafik der alten Schule. Die 2D-Sprites der Mädels im Mangastil sind zwar hübsch anzusehen, die Animationen können aber nicht mit denen eines über zehn Jahre alten Streetfighter 3 mithalten. Auch die Hintergründe sind nicht wirklich eine Augenweide. Grundsätzlich sollte der Spieler äußerst japano-affin sein, um die ganzen knallbunten Schulmädchen-Klischees ertragen zu können. Das macht sich vor allem auch beim Sound bemerkbar: Wahrscheinlich aus Trotz dachten die Entwickler wohl nicht einmal daran, ihr Spiel (bis auf englische Texte) für den westlichen Markt anzupassen. So schallt uns stets original japanisches Gequiekse ins Ohr, passend dazu J-Pop in allen Ausführungen.

Fazit: Bei Arcana Heart 3 gilt folgende einfache Regel: Genrefans und gerade solche der Serie dürfen die leichtbekleideten Sprite-Mädchen gerne anspielen - ein ordentliches Klischeepolster vorausgesetzt. Der Titel bietet überraschend komplexe Kampfkunst und viele skurrile Momente.

Alle anderen machen jedoch besser einen weiten Bogen um dieses Vergnügen, welches das Wort 'Lokalisierung' nicht kennt. Zudem überfordern die sehr hektischen Duelle einfach gnadenlos selbst die optimistischsten Anfänger. Drum gilt: Lieber zunächst mit namhafteren (und simpleren) Genrekollegen anfangen. Bei Gefallen lässt sich dann immer noch ein Blick in dieses abgedrehte Universum werfen.

Wertung: 70 von 100 Punkten (Rene Kursawe/GameCaptain.de)
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Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung