Hilfe! Ich will hier raus! / Oma Cordula Bd.1 - Naoura, Salah
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Friede, Freude, Gold im Garten? Eines Tages steht sie vor der Tür: Oma Cordula, Mamas Mutter aus dem Altersheim. Sie bringt die Familienidylle gehörig durcheinander und behauptet, im Garten sei ein Schatz vergraben. Und während der fröhlich losbuddelnde Henrik erstmal gnädig belächelt wird, fangen Loch für Loch auch Mama, Papa und die Schwester heimlich an zu graben. Irgendwann rücken sogar Stadtverwaltung und Anwohner mit ihren Schaufeln bis an die Grundstücksgrenze vor. Da muss es doch irgendwas zu holen geben. Eine warmherzige und ein bisschen verrückte Familiengeschichte von Salah Naoura.…mehr

Produktbeschreibung
Friede, Freude, Gold im Garten? Eines Tages steht sie vor der Tür: Oma Cordula, Mamas Mutter aus dem Altersheim. Sie bringt die Familienidylle gehörig durcheinander und behauptet, im Garten sei ein Schatz vergraben. Und während der fröhlich losbuddelnde Henrik erstmal gnädig belächelt wird, fangen Loch für Loch auch Mama, Papa und die Schwester heimlich an zu graben. Irgendwann rücken sogar Stadtverwaltung und Anwohner mit ihren Schaufeln bis an die Grundstücksgrenze vor. Da muss es doch irgendwas zu holen geben. Eine warmherzige und ein bisschen verrückte Familiengeschichte von Salah Naoura.
  • Produktdetails
  • Oma Bd.1
  • Verlag: Dressler / Dressler Verlag GmbH
  • Artikelnr. des Verlages: 1314291
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 156
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Erscheinungstermin: 20. Januar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 154mm x 20mm
  • Gewicht: 336g
  • ISBN-13: 9783791514291
  • ISBN-10: 3791514296
  • Artikelnr.: 40044643
Autorenporträt
Naoura, SalahSalah Naoura, 1964 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Skandinavistik in Berlin und Stockholm und war einige Jahre als Lektor in einem Kinderbuchverlag tätig. Seit 1995 ist er freier Autor und Übersetzer.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.04.2014

Auf der Suche nach Gold
Was passiert, wenn eine ganze Familie von Habsucht befallen wird
Großmütter, die nicht dem Stereotyp der lieben, netten Oma entsprechen, sind mittlerweile in Büchern und Filmen eine bekannte Erscheinung. In Salah Naouras neuem Kinderroman betritt eine gerissene Alte namens Cordula die Bühne. Eines Tages schneit sie mit ihren roten Filzpantoffeln und einem knappen „Ich bin‘s, Oma“ zur Tür der Familie Gruber herein. Im Pflegeheim, wo sie mit Tabletten ruhiggestellt wurde, hat sie es nicht mehr ausgehalten, und sie hasst sowieso alte Leute. Selbst Tiere mag sie nicht, ja, so grimmig wie sie immer aus der Wäsche guckt, scheint sie überhaupt nichts zu mögen. Sie schnarcht, petzt und kommandiert alle mit der Trillerpfeife herum, die noch aus ihrer Zeit als Sportlehrerin stammt. Cordula lacht nie und vergisst dauernd den Namen ihres Enkels Henrik, der 10jährigen Hauptperson des Buches.
  Seit Cordula in ihrem neuen Zuhause wohnt, erinnert der Garten an einen Schweizer Käse. Das liegt daran, dass Vater, Mutter, Tochter und Sohn wie besessen Löcher im Garten schaufeln. Es geht natürlich um einen Schatz. Die alte Dame behauptet, ihr Vater habe vor langer Zeit drei Goldbarren im Garten versteckt. Eines Nachts fällt Henrik in eins der Löcher. Sein Ausruf „Hilfe! Ich will hier raus!“ gibt dem Buch seinen Titel.
  Bis dahin hat die Familie Gruber ein beschauliches Leben geführt: Die Mutter liebt ihren Garten, der Vater seine Modelleisenbahn und Schwester Fabienne findet vor allem sich selbst toll und himmelt einen Popstar an. Nur Henrik hat keine besonderen Interessen, kann aber gut beobachten. Ihm fällt zum Beispiel auf, dass sein Vater beim Lügen immer hustet. Die Schatzsuche löst Streit und Chaos aus. Das Goldfieber erfasst nicht nur die Familienmitglieder, sondern die ganze Stadt, so dass schließlich alle Bewohner nur noch mit Schaufeln und Spaten unterwegs sind. Ein nepalesischer Hund namens „Nase“ spielt eine wichtige Rolle, ebenso ein neugieriger Nachbar und Henriks Freund Jonas. Wer wird die Barren finden und warum ist die biestige Cordula auf einmal so verdächtig vergnügt? Hat sie etwa alle zum Narren gehalten?  Natürlich wird die Gier vorgeführt und auch die Habsucht, Salah Naoura präsentiert aber kein moralisches Lehrstück, sondern eine rasante, sehr komische Story, derem Charme man von der ersten Seite an erliegt. Gleichwohl scheint am Ende die Botschaft durch, dass wahre Schätze nicht unbedingt mit Geld zu tun haben müssen. Jedes Familienmitglied erhält nämlich das, was es sich insgeheim am meisten gewünscht hat. Die Großmutter eingeschlossen.
  Naoura vermengt scharfsinnige Beobachtung, Zeitgeist und Tiefsinn zu einem äußerst unterhaltsamen Ganzen, ohne dabei in Klamauk abzugleiten. Dazu gesellt sich ein spezieller, leicht ironischer Tonfall, den man sonst eher bei englischen Kinderbuchautoren findet.So wünscht man ihm Glück, als einem der Kandidaten des deutsch-französischen Jugendliteraturpreises, der am 23. Mai in Saarbrücken vergeben wird. (ab 8 Jahre)
VERENA HOENIG
Salah Naoura: Hilfe! Ich will hier raus! Mit Vignetten von Stefanie Jeschke. Dressler 2014. 158 Seiten, 12,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

In Salah Naouras "Hilfe! Ich will hier raus!" löst eine biestige Großmutter erst in ihrer Familie und dann in der ganzen Stadt einen Goldrausch aus, als sie von drei Goldbarren erzählt, die ihr Vater im Garten verbuddelt haben soll, berichtet Verena Hoenig. Naoura führt in ihrer Geschichte zwar die Folgen von Gier und Habsucht vor, aber mit so viel Witz und Ironie, dass man nicht das Gefühl bekommt, einer Moralpredigt zu lauschen, lobt die Rezensentin. Und am Ende schmuggelt sich trotzdem die Botschaft ein, dass es wichtigere Schätze als Gold geben kann, verrät Hoenig noch.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 02.04.2014

TERMINE.

Bahnfahrt: Das Feldbahnmuseum lädt am Sonntag zum "Teddy-Bären-Tag" ein. Von 10 bis 17 Uhr verkehrt der Teddy-Bären-Express, im Frankfurter Rebstockpark (Am Römerhof 15f). Jedes Kind bis 14 Jahre, das einen Teddy mitbringt, hat freien Eintritt und darf kostenfrei mit der historischen Dampflokomotive durch den Rebstockpark fahren. Um jeweils 12 und 15 Uhr wird die originellste Teddy-Kleidung prämiert.

Feiertag: Um einen der jüdischen Feiertage geht es am Sonntag im Jüdischen Museum Frankfurt. Unter dem Motto "Auf der Flucht!" wird über das Pessach-Fest informiert, mit dem die Juden an den Auszug der Israeliten aus der Gefangenschaft in Ägypten erinnern. Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Speisen mit besonderer Bedeutung, die beim "Sederabend" verzehrt werden. In dem Workshop, der um 14 Uhr beginnt, wird auch Matze gebacken. Anmeldung per E-Mail unter michal.gruenwald@stadt-frankfurt.de.

Zoobesuch: Die Frage "Was ist, wenn Tiere krank sind?" wird am Samstag um 15 Uhr im Opelzoo in Kronberg (Königsteiner Straße 35) von der dortigen Zootierärztin beantwortet. Die Veterinärin nimmt die Besucher mit auf ihren Rundgang durch den weitläufigen Tiergarten und erzählt, wie sie ihre Patienten behandelt. Dabei erklärt sie auch, wie sie herausfinden kann, was genau den Tieren fehlt.

cp.

BUCH.

Eines Tages steht Oma Cordula bei Hendrik Gruber und seiner Familie vor der Tür. Jetzt ändert sich alles. Denn diese Oma ist keine liebe, nette Großmutter. Im Gegenteil: Sie hat das Pflegeheim angezündet, in dem sie bis dahin untergebracht war. Und jetzt sorgt sie für jede Menge Streit in Hendriks sonst so friedlicher Familie. Heimlich erzählt sie jedem Familienmitglied einzeln, dass ihr Vater - Hendriks Uropa Erik - drei Goldbarren im Garten vergraben hat. Nacheinander fangen alle Grubers an, tiefe Löcher in den Garten zu graben. Den Schatz finden sie nicht, aber etwas Besseres.

steff.

Salah Naoura: "Hilfe! Ich will hier raus!". Dressler Verlag. 156 Seiten, 12,95 Euro. Ab 8 Jahre.

WITZ.

Am Kiosk neben der Schule wird ein "Clever-Drink" für 4,50 Euro angeboten. Weil Paul eine wichtige Klassenarbeit schreibt, nimmt er einen Becher und stellt fest: "Das ist ja normale Milch!" - "Siehst du", sagt der Verkäufer, "es wirkt."

Von Finn 11 Jahre aus Rödermark

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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