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Packend und berührend - das persönlichste Buch von Sabine Ludwig. Die zwölfjährige Uli kommt sechs Wochen zur Erholung auf eine Nordseeinsel. Dort erwartet sie jedoch alles andere als ein Urlaub. Denn keins der Kinder ist freiwillig im Kurheim. Das Heimweh ist groß, der Wind heult ums Haus, das Essen schmeckt schrecklich. Trost findet Uli bei ihren neuen Freundinnen Fritze, Freya und Lieschen. Gemeinsam bibbern sie im kalten Waschraum, helfen sich beim Schuheputzen und überstehen auch die gemeinsten Strafen. Doch eines Tages ist Freya verschwunden. Heimlich machen sich die Mädchen auf die…mehr

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Produktbeschreibung
Packend und berührend - das persönlichste Buch von Sabine Ludwig. Die zwölfjährige Uli kommt sechs Wochen zur Erholung auf eine Nordseeinsel. Dort erwartet sie jedoch alles andere als ein Urlaub. Denn keins der Kinder ist freiwillig im Kurheim. Das Heimweh ist groß, der Wind heult ums Haus, das Essen schmeckt schrecklich. Trost findet Uli bei ihren neuen Freundinnen Fritze, Freya und Lieschen. Gemeinsam bibbern sie im kalten Waschraum, helfen sich beim Schuheputzen und überstehen auch die gemeinsten Strafen. Doch eines Tages ist Freya verschwunden. Heimlich machen sich die Mädchen auf die Suche und finden sie weit draußen im Watt... Sensibler Umgang mit einem bewegenden Thema - eine spannende Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte mit vielen Vignetten von Tochter Emma Ludwig.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Dressler Cecilie
  • Seitenzahl: 352
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahre
  • Erscheinungstermin: 21.07.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783862724741
  • Artikelnr.: 41180529
Autorenporträt
Sabine Ludwig, 1954 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie. Nach dem Studium und Staatsexamen war sie kurze Zeit an einem Berliner Gymnasium als Lehrerin tätig. Danach arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Seit 1983 arbeitet sie als freie Autorin, zunächst von Essays, Hörspielen und Features für Erwachsene. 1987 verfasste sie ihre ersten Radiogeschichten für Kinder, unter anderem.für die beliebte Hörfunkreihe "Ohrenbär", und anschließend viele Kinderbücher. Außerdem übersetzte sie Romane von Eva Ibbotson und Kate DiCamillo aus dem Englischen. Sabine Ludwig zählt heute zu den erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautorinnen und wurde von der AG Leseförderung des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein zur "Lesekünstlerin des Jahres" gewählt. Die "Süddeutsche Zeitung" schrieb über sie: "Humor hat in ihren Geschichten absoluten Vorrang, was Sabine Ludwig nicht daran hindert, wie nebenbei kindliche Verletzungen offenzulegen. Changierend zwischen Menschenfreundlichkeit und Spott entsteht so beste Unterhaltung gegen jede Art von Frust." Wie wahr! Mehr über Sabine Ludwig und ihre Bücher unter sabine-ludwig-berlin.de
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Eine bedrückende und aufwühlende Geschichte hat Rezensentin Verena Hoenig in Sabine Ludwigs neuem Roman "Schwarze Häuser" gelesen. Auf eigenen Erinnerungen basierend erzähle die Autorin hier von einem Aufenthalt im Kinderkurheim auf Borkum in den sechziger Jahren: Hoenig folgt vier jungen Mädchen, die aus unterschiedlichen Gründen zur Erholung an die Nordsee geschickt werden, dort aber nicht nur mit verschimmeltem Essen, sondern vor allem mit zahlreichen Demütigungen durch die sadistischen Erzieher zu kämpfen haben und sich bald verbünden. Während die Kritikerin verstört von den Erlebnissen der Mädchen in der Erziehungsanstalt liest, lässt sie sich zugleich von den vier liebenswerten Protagonistinnen in den Bann ziehen. Neben Ludwigs Gespür für Situationskomik lobt die Rezensentin auch die von der Tochter der Autorin beigefügten Schwarzweiß-Vignetten.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 04.11.2014

Hunger und Heimweh
Vier Freunde kämpfen in einem Kinderheim gegen die Erzieher
Das neue Buch von Sabine Ludwig, Schwarze Häuser , ist ihr erstes, das auf persönlichen Erlebnissen beruht. Der Aufenthalt in einem Kinderkurheim auf der Nordseeinsel Borkum 1964 wurde für die damals Zehnjährige zum Trauma: „Noch heute muss ich die Tränen zurückhalten, sobald mir der Geruch von angebrannter Milch in die Nase steigt.“ Trotzdem betreibt sie keine therapeutische Nabelschau, sondern schreibt ein aufwühlendes, packendes Stück Kinderliteratur in ihrem typisch lebendigen Ton.
  Für sechs Wochen wird die zwölfjährige Uli ans Meer „verschickt“. Luft, Sonne und nahrhaftes Essen sollen das Berliner Stadtkind aus sozial schwachen Verhältnissen aufpäppeln, auf dass es gesund, rund und „mit fröhlichem Herzen“ zurückkehre. Die in wohlmeinender Absicht von Arzt, Jugendamt und Familie beschlossene Maßnahme stellt sich als fataler Irrtum heraus, denn das Kinderkurheim ist weder ein Ort der Freude noch der Erholung. Für das Personal sind die ihnen Anvertrauten „undankbares Pack“, mit dem man „fertig“ werden muss. Verständnis, und Mitgefühl sind hier Fremdwörter. Und Das Essen verdient den Namen nicht: Das Brot ist verschimmelt, das Fleisch verdorben und die Erbsensuppe mit Steinchen durchsetzt.
  Uli und ihre Zimmergenossinnen Fritze, Lieschen und Freya werden geohrfeigt und gedemütigt. Einmal drückt Schwester Hildegard Fritzes Gesicht in den Kartoffelbrei, so dass sie keine Luft mehr bekommt. Hunger und Heimweh sind schon schlimm genug, aber als der Herbst in den Winter übergeht, beginnt auch noch das große Frieren. Da die Briefe zensiert werden, ist es den Kindern unmöglich, ihren Eltern die Grausamkeiten, denen sie ausgesetzt sind, zu schildern. Also solidarisieren sie sich und versuchen einander Halt zu geben. Nur gemeinsam können sie dem Bösen die Stirn bieten, und darin sind sie sehr geschickt.
  Jede der Hauptfiguren ist aus einem bestimmten Grund zur Kur geschickt worden. Lieschen soll sich das Daumenlutschen abgewöhnen, Ulis Großmutter, bei der das uneheliche Kind sonst wohnt, liegt gerade im Krankenhaus. Die blutarme Freya soll an Gewicht zunehmen, und Fritze braucht eine Auszeit von der Schule, wo sie von ihren Klassenkameraden regelmäßig verprügelt wird, nur weil ihre Eltern ein unkonventionelles Leben führen. Das Buch sagt also auch einiges aus über Kindheit in den 1960er-Jahren und über ein Erziehungskonzept, das zum Beispiel Jungen in den Kurheimen grundsätzlich besseres Essen zugestand als Mädchen. Von Beginn an entzücken einen die aufgeweckten, so unterschiedlichen Mädchen. Die Freundschaftsgeschichte reißt den Leser mit und man will den vieren am liebsten beispringen, wenn sie sich zur Wehr setzen. Ungläubig verfolgt man die Sadismen, Drangsalierungen und Verbote. Es ist noch nicht einmal erlaubt, am Strand Muscheln aufzuklauben. Aber die immer wieder aufblitzende Situationskomik macht das Lesen erträglich.
  Und wer ist nun das Alter Ego von Sabine Ludwig? „In jedem der vier Mädchen steckt etwas von mir, aber in Fritze am meisten.“ Die stimmungsvollen Schwarzweiß-Vignetten steuerte Emma Ludwig bei, die Tochter der Autorin. Was es mit den schwarzen Häusern auf sich hat? Das muss der Leser selbst herausfinden! (Ab 11 Jahre)
VERENA HOENIG
Sabine Ludwig: Schwarze Häuser. Mit Vignetten von Emma Ludwig. Dressler 2014. 352 Seiten, 14,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Eine bedrückende und aufwühlende Geschichte hat Rezensentin Verena Hoenig in Sabine Ludwigs neuem Roman "Schwarze Häuser" gelesen. Auf eigenen Erinnerungen basierend erzähle die Autorin hier von einem Aufenthalt im Kinderkurheim auf Borkum in den sechziger Jahren: Hoenig folgt vier jungen Mädchen, die aus unterschiedlichen Gründen zur Erholung an die Nordsee geschickt werden, dort aber nicht nur mit verschimmeltem Essen, sondern vor allem mit zahlreichen Demütigungen durch die sadistischen Erzieher zu kämpfen haben und sich bald verbünden. Während die Kritikerin verstört von den Erlebnissen der Mädchen in der Erziehungsanstalt liest, lässt sie sich zugleich von den vier liebenswerten Protagonistinnen in den Bann ziehen. Neben Ludwigs Gespür für Situationskomik lobt die Rezensentin auch die von der Tochter der Autorin beigefügten Schwarzweiß-Vignetten.

© Perlentaucher Medien GmbH