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Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es…mehr

Produktbeschreibung
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green – aus der bücher.de Redaktion:

Der neue Roman vom Bestseller-Autor John Green – über die Zerbrechlichkeit der Liebe, über Resilienz und die Kraft lebenslanger Freundschaft
Der 40-jährige Amerikaner John Green schreibt seit 10 Jahren erfolgreich Jugendbücher. Seine Jugendromane wurden mehrfach ausgezeichnet und sein letzter Jugendroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ wurde weltweit ein Bestseller. Bei uns hielt sich sein Roman über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste. Mehr als fünf Jahre später dürfen wir uns endlich auf Nachschub freuen, wenn mit Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken im November ein neuer großer Roman - nicht nur für Jugendliche - von John Green erscheint.

Aza kämpft gegen ihre fiesen Gedanken

Wie wir es bereits von John Green kennen, handelt auch der neue Roman Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von einer Jugendlichen, die es nicht ganz einfach hat. Aza ist mit ihren 16 Jahren sehr mit ihren Gedanken beschäftigt und lebt mit ihren Ängsten. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin versucht sie sich ihren Sorgen und Ängsten zu stellen und erlebt dabei ein Abenteuer, welches sie ihrem Umfeld und ihren Freunden näher bringt. Aza möchte eine gute Tochter sein, eine gute Freundin sowie eine gute Schülerin, aber die Spirale ihrer eigenen Gedanken dreht sich immer enger…
„Turtles all the way down“ wie Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken im englischen Original heißt, ist eine Geschichte über die Liebe, über Standhaftigkeit und wahre Freundschaft und soll die Nöte der Protagonistin zum Ausdruck bringen, die in ihrer Gedankenspirale gefangen ist. Die psychische Störung der Protagonistin Aza Holmes, die John Green in Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken eindrucksvoll schildert, spricht im selbst aus der Seele, da John Green selbst an einer psychischen Erkrankung leidet, die manchmal sein Leben übernimmt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser
  • Best.Nr. des Verlages: .545/25903, 545/25903
  • Seitenzahl: 288
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • 2017
  • Ausstattung/Bilder: 2017. 288 S. 218 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 149mm x 29mm
  • Gewicht: 492g
  • ISBN-13: 9783446259034
  • ISBN-10: 3446259031
  • Best.Nr.: 48911012
Autorenporträt
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. Im November 2018 erscheint Greens neuester Jugendroman in Deutschland Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.
Rezensionen
Besprechung von 10.11.2017
Leben
ohne Berührung
„Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“, John Greens
Geschichte vom Überleben
VON ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
Bei den besten Gesprächen erinnert man sich nicht daran, worüber man gesprochen hat, sondern wie es sich angefühlt hat“, schreibt Davis an Aza, nach ihrem Gespräch im Garten, als sie über den Sternenhimmel philosophierten. Wie fühlt es sich an für die Sechzehnjährige, mit einer schweren psychischen Störung zu leben? Mit einer Phobie vor Körperflüssigkeiten, die sie wie in einer Spirale in einen Abgrund entsetzlicher Angstzustände versetzt. John Green lässt in seinem neuen Buch „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“, seine Heldin die äußersten Grenzen seelischer Schmerzen erfahren. Und sie wird in diesem Herbst lernen, wie es gelingen kann, mit der psychischen Krankheit zu leben, denn eine Heilung scheint nicht möglich zu sein. Jahre später schreibt sie über diese Zeit. Als inzwischen erwachsene Erzählerin scheint dieses Buch für sie selbst eine Therapie zu sein. Im Nachwort deutet John Green an, dass eigene Erfahrungen mit eingeflossen sind.
Die Anfangsszene zeigt eine Gruppe Jugendlicher in der Mensa einer Highschool in Indianapolis. Wie in allen Büchern spielen die Freunde, die Eltern, der Alltag bei John Green wichtige Rollen. Hier ist es die quirlige, freche, kämpferische Daisy, die die Gesprächsrunde anführt. Seit Kindertagen ist sie die Freundin von Aza, nennt sie liebevoll Holmesy und fühlt sich für sie verantwortlich: „Holmesy, alles klar bei dir? fragte Daisy. Ich nickte. Manchmal fragte ich mich, warum sie mich mochte oder wenigstens ertrug. Warum mich irgendwer ertrug. Ich fand mich selbst unerträglich.“ Besonders an diesem Tag, an dem sie von ihrer kranken Psyche gezwungen wird, immer wieder den Artikel über Mikrobiome zu lesen und sich wie eine mit „Haut überzogene Bazillenkolonie“ zu fühlen. Oder ständig dieselbe kleine Wunde an einer Fingerkuppe aufkratzen muss, um zu kontrollieren ob sie blutet und desinfiziert werden muss.
Mit der Figur der Daisy erfüllt John Green die Erwartungen seiner jugendlichen Leser auf ungewöhnliche Ereignisse, einen Hauch von Abenteuer und Verrücktheit und den Spaß an einer witzigen direkten Sprache und despektierlichem Verhalten. So hat Daisy auch über Jungs eine eher skeptische Meinung. „Das Problem bei Jungs ist, dass 99 Prozent ganz okay sind. Wenn du sie einmal waschen und ordentlich anziehen könntest, und ihnen beibringen, gerade zu stehen, dir zuzuhören und nichts blödes zu sagen, dann wären die meisten völlig akzeptabel.“ Als beste Freundin übernimmt sie die Dramaturgie dieser Geschichte und katapultiert Aza aus ihrer krankhaften Selbstbezogenheit direkt in eine ungewöhnliche Krimigeschichte, in der ein verschwundener Milliardär im Mittelpunkt steht. Daisy will sich an der Suche nach ihm beteiligen, will die 100 000 Dollar, die als Fahndungslohn ausgeschrieben sind. Geld, das sie für ihr Studium braucht, daher kennt sie bei der Suche keine Skrupel: „Wir leben den amerikanischen Traum und der ist, vom Unglück anderer zu profitieren“.
Für diese Aktion benötigt sie aber die Hilfe von Aza, die Davis, den Sohn des Flüchtigen in einem Trauercamp für Kinder traf, als seine Mutter und ihr Vater gestorben waren. Aza erinnert sich an ein Gefühl der Nähe, das zwischen beiden sofort wieder aufflammt, als sie sich begrüßen, ohne sich zu berühren, „was Azas bevorzugte Form der Begrüßung war.“ Aber wie kann sich eine Liebe entwickeln, wenn keine Nähe möglich ist, wenn bei Aza nach jedem Kuss Panikattacken ausbrechen, die sie nicht beherrschen kann? Die sich trotz Sitzungen bei der Therapeutin immer mehr steigern und nach einem Streit mit Daisy in einer Katastrophe enden.
John Green findet eine Möglichkeit behutsamer Annäherung, er setzt das Internet als Medium der Verständigung ein. Aza sucht die Seiten und Blogs von Davis, findet seine Einträge mit Zitaten aus der Literatur, zum Beispiel von Salinger oder Shakespeare, unterbrochen von eigenen Gedichten des Jungen. Der selbst, wie sein kleiner Bruder durch das Verschwinden des Vaters traumatisiert ist. Aza liest seine Einträge wie Tageslosungen, voller Hoffnung für beide.
Die Erwartung des Lesers, dass nach dramatischen Ereignissen mit kathartischer Wirkung Aza frei von ihren Ängsten der „Lotse ihres Verstandes“ sein wird, erfüllt sich nicht. Aber sie kann sich mitteilen und findet so die Hilfe der Mutter und auch der Therapeutin. Ein Leben mit der Krankheit und auch mit Davis scheint möglich zu sein, denn wer auf Wiedersehen sagt, glaubt, dass er zurückkommt.
Es ist wieder die besondere Sprache von John Green, der hier, mit einer großen Intensität und Empathie, das ungewöhnliche Drama eines Lebens aufzeichnet, ohne die Hoffnung zu vergessen.
John Green: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken. Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. Carl Hanser Verlag, München 2017. 285 Seiten, 20 Euro.
Fünf Jahre nach John Greens großem
literarischen Erfolg
„Das Schicksal
ist ein mieser Verräter“
, erscheint
heute sein neues Buch „Schlaft gut,
ihr fiesen Gedanken“
. Foto: AP
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"Es ist wieder die besondere Sprache von John Green, der hier, mit einer großen Intensität und Empathie, das ungewöhnliche Drama eines Lebens aufzeichnet, ohne die Hoffnung zu vergessen." Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung, 10.11.17

"'Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken' ist ein typisches Green-Buch. Da ist diese besondere Mischung aus Verschrobenheit und Normalität, die seine Welten ausmacht ... Geschrieben für sein eigenes 14-jähriges Ich ... Und das macht er ziemlich gut." Maren Keller, Literatur Spiegel, 04.11.17

"Das Warten hat sich gelohnt - in Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken sitzt einfach jeder Satz in jeder Szene. ... Green zu lesen, ist wie eine Sucht, schon auf den ersten Seiten schafft es der Autor, einen in seine Geschichte so hineinzuziehen, dass man alles um sich herum vergisst." Maike Jacobs, Neue Presse Hannover, 14.11.17