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Kaum ein anderer asiatischer Fluss ist so faszinierend wie die "Mutter aller Wasser": der Mekong. Der Abenteurer Andreas Pröve folgt in seinem Rollstuhl mehrere Monate lang über 5700 Kilometer dem Lauf dieser gewaltigen Wasserader. Dabei reist er von der belebten Metropole Saigon über das neu erblühte Phnom Penh bis zu den geheimnisvollen Tempeln von Angkor. Er begegnet buddhistischen Mönchen und Opfern von Streubomben in Laos, Arbeitsmigranten im chinesischen Yunnan und hartgesottenen Bergbewohnern im Hochland von Tibet, wo sich der Ursprung des Mekong befindet. Ein eindringlicher und…mehr

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Produktbeschreibung
Kaum ein anderer asiatischer Fluss ist so faszinierend wie die "Mutter aller Wasser": der Mekong. Der Abenteurer Andreas Pröve folgt in seinem Rollstuhl mehrere Monate lang über 5700 Kilometer dem Lauf dieser gewaltigen Wasserader. Dabei reist er von der belebten Metropole Saigon über das neu erblühte Phnom Penh bis zu den geheimnisvollen Tempeln von Angkor. Er begegnet buddhistischen Mönchen und Opfern von Streubomben in Laos, Arbeitsmigranten im chinesischen Yunnan und hartgesottenen Bergbewohnern im Hochland von Tibet, wo sich der Ursprung des Mekong befindet. Ein eindringlicher und humorvoll erzählter Expeditionsbericht, der im beschwerlichen Aufstieg bei täglichem Neuschnee ins Quellgebiet auf über 5000 Metern Höhe gipfelt.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Piper Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 304
  • Erscheinungstermin: 15.01.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783492958172
  • Artikelnr.: 37351957
Autorenporträt
Andreas Pröve, Fotojournalist und ehemaliger Tischler, geboren 1957, verunglückte als 23-Jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Drei Jahre nach dem Unfall brach er zu seiner ersten großen Indien-Reise im Rollstuhl auf; später durchquerteer monatelang Asien, wo er unter anderem für »terres des hommes« über Kinderarbeit recherchierte. Auch den Vorderen Orient hat er ausgiebig bereist. Andreas Pröve erschloss sich mit dem Rollstuhl alle Erdteile. Von seinen Reisen berichtet er in packenden Reportagen undMultivisionen.Er wurde mit dem Weitsichtpreis ausgezeichnet und veröffentlichte bislang drei Bücher: »Mein Traum von Indien«, »Meine orientalische Reise« und zuletzt »Erleuchtung gibt's im nächsten Leben«. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt Andreas Pröve in der Lüneburger Heide.
Inhaltsangabe
Inhalt

Der ganz normale Wahnsinn

Die Spuren des Vietnamkriegs

Auf ins Delta

Im Land der Khmer

Phnom Penh, eine ganze Stadt in Feierlaune

Geister, Gütter und Dämonen

"Zuladung" ist in Kambodscha ein dehnbarer Begriff

Wegelagerer in Uniform

Angkor - in Stein gehauene Harmonie

Die Spinnen von Skuon

Unsere erste Nacht am Ufer des Mekong

Eine gigantische Sackgasse

Laos, eine weitere Kleptokratie

Einmal Robinson sein

Streubomben, heimtückische Ausgeburt der Waffenindustrie

Als Passagier im Torpedo

Allein durch China

Lost in Translation

Nebel in den Bergen - Fotografenpech

Jao Lan - Nebel in den Bergen bringt Glück

Chinesen und der Tourismus, eine unheilige Allianz

Eine folgenschwere EntscheidungAbschied von Catleen

Lebensgefahr im Tunnel

Der Kormoranfischer und seine Vügel

Lijiang

An der Grenze meiner Leistungsfähigkeit

Gan-bei, lasst uns die Gläser trocknen!

Tibet ist atemberaubend

Ich gehe fast vor die Hunde

Ein Pilz durchkreuzt meinen Plan

Doujie - meine letzte Hoffnung

Bei tibetischen Yakbauern

Am Ende aller Wege

Das Ziel

Nachspiel
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Angetan zeigt sich Anna Oechslen von Andreas Pröves Reisebericht "Abenteuer Mekong". Wie sie berichtet, ist der Autor, der seit einem Motorradunfall im Rollstuhl sitzt, 5700 Kilometer weit dem Lauf des Mekongs von Vietnam bis nach Tibet gefolgt, mit dem Handfahrrad, auf dem Boot, im Bus und im Tuk-Tuk. Sie hebt hervor, dass Pröve ohne eine Spur Bitterkeit erzählt, dem Leser aber auch unangenehme Details - die Angst vor Räubern, eine Nekrose am Fuß - zumutet. Beeindruckt haben Oechslen die zahlreichen Begegnungen und Gespräche mit Einheimischen, die immer wieder über den Mann im Rollstuhl gestaunt haben.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 12.03.2013

Grenzen
verschieben
Andreas Pröve folgt im Rollstuhl
dem Lauf des Mekong
Zuerst sind es die Kinder, die sich um Andreas Pröve versammeln. Dann kommen nach und nach die Frauen, die Alten und schließlich die Männer dazu. Er gibt offenbar ein seltsames Bild ab, dieser fremde Mann in dem ebenso fremden Gefährt. Er hat keine gemeinsame Sprache mit den staunenden Dorfbewohnern in Vietnam, aber das hält den Autor Andreas Pröve nicht davon ab, ihnen seine Geschichte zu erzählen: Mit Gesten erklärt er, wie er mit dem Motorrad gestürzt ist und sich die Wirbelsäule gebrochen hat – daher also der Rollstuhl. Und der Handantrieb? Der soll ihm eine Reise über eine Distanz von mehr als 5000 Kilometern ermöglichen – von Vietnam bis nach Tibet entlang dem Mekong, über die er den Bericht „Abenteuer Mekong“ verfasst hat.
Der Fluss scheint dabei manchmal das einzige verbindende Element der Etappen zu sein, denn die Stationen auf Pröves Weg könnten kaum gegensätzlicher sein: Die Reise beginnt in Ho-Chi-Minh-Stadt, mitten im wogenden Verkehr. Und sie endet an der Quelle des Mekong im tibetischen Hochland, dem Gegenteil von Trubel. Nicht immer ist Andreas Pröve mit dem Handfahrrad unterwegs – Teile der Strecke legt er im Boot zurück, im Bus oder im Tuk-Tuk; auf den letzten Metern im Gebirge hängt er an Zeltstangen, die auf den Schultern von vier Trägern ruhen.
Unterwegs kommt Pröve immer wieder mit Menschen in Kontakt, die ihn zum Staunen bringen. Da ist zum Beispiel die Kambodschanerin Chanary, die auf dem Bürgersteig ein Picknick für ihre Ahnen ausbreitet – inklusive Kokosnüssen, Limonade, Zigaretten und einem Schweinekopf. Ihre Mutter sei kürzlich gestorben und durchwühle seither nachts die Schränke in ihrem Haus, darum greife sie jetzt zu drastischen Maßnahmen. Wie stark viele der Menschen, denen Pröve begegnet, ihr Leben nach dem Glauben an Geister ausrichten, kann der Autor nur schwer verstehen. Auch sonst bleibt ihm vieles fremd, etwa die an Resignation grenzende Gelassenheit, mit der viele der Südostasiaten ihr Schicksal hinnehmen. Trotzdem versucht er zu verstehen, was hinter den Ansichten der Einheimischen steckt. Er hat keine Scheu, Fremde anzusprechen und ausführlich über ihr Leben zu befragen.
Eine Sache gibt es allerdings, bei der hört Pröves Toleranz auf: Massentourismus. Er könnte sich wahrscheinlich nicht als Abenteurer fühlen, wenn er nicht an mehreren Stellen seines Buches seine Verachtung für die ausgetretenen Pfade der Rucksacktouristen kundtun würde. Manchmal kommt er aber nicht umhin, sie selbst zu benutzen: Einen Teil des Weges muss er mangels Alternativen auf dem „Banana Pancake Trail“ zurücklegen, wo es alles zu essen gibt, außer das, wovon die Einheimischen sich ernähren. Oder in Kunming: Dort hat seine Stadtführerin Catleen ein Händchen dafür, ihn an Orte zu bringen, die jedes Klischee bedienen. In ein „Nationalitätendorf“ zum Beispiel – eine Art Themenpark, wo perfekt geschminkte Menschen das Leben der chinesischen Minderheiten verkörpern sollen. Aber sie nimmt ihn auch mit zu ihrem Dozenten, der grundsätzlich rückwärts läuft, um sein Gehirn zu trainieren. Und sie präsentiert ihm eine Delikatesse der Region: einen Raupenpilz, der angeblich die Kräfte des Körpers mobilisiert und den Chinesen reihenweise Olympiamedaillen verschafft hat – aber dann doch fast ein bisschen zu authentisch schmeckt.
Die meiste Zeit über begleitet den Autor sein Freund Nagender, den er Jahre zuvor bei einer Reise durch Indien kennen gelernt hat. Er hilft Andreas Pröve manchmal, Stufen zu überwinden, oder führt knallharte Preisverhandlungen mit Grenzbeamten – wie gut die beiden aufeinander eingespielt sind, wird aber vor allem daran deutlich, wie sie miteinander kommunizieren, ohne viele Worte zu gebrauchen. Und wenn der Autor an Tempeltreppen scheitert, zieht Nagender mit dem Fotoapparat los und lässt ihn zumindest durch die Bilder teilhaben.
Von all dem erzählt Andreas Pröve ohne Bitterkeit. Man merkt, wie stolz er darauf ist, seine Grenzen nicht zu akzeptieren, sondern immer wieder auszuweiten. Allerdings erspart er dem Leser auch nicht die unangenehmen Details: In allen Einzelheiten erzählt er von einer Nekrose am Fuß, die ihn bei einer früheren Reise wochenlang lahmlegte. Oder von seiner Angst, von Räubern als leichte Beute wahrgenommen zu werden. An den Rollstuhl gebunden zu sein, schließt für den Autor manche Türen, aber es öffnet auch einige. Er wirkt nicht besonders bedrohlich – das hilft, wenn man offene Gesprächspartner sucht oder eine Unterkunft. Viele Menschen haben indessen klare Vorstellungen, wie Pröve in dieser Situation gelandet ist: Er muss in einem vergangenen Leben irgendetwas gehörig falsch gemacht haben. Irgendetwas hat er wohl auch richtig gemacht, denn egal wie unvernünftig er sich entscheidet und welche Risiken er eingeht, am Ende erreicht er doch fast immer, was er sich vorgenommen hat.
ANNA OECHSLEN
Andreas Pröve: Abenteuer Mekong. 5700 Kilometer von Vietnam bis ins Hochland von Tibet. Malik Verlag, München 2013. 302 Seiten, 22,99 Euro.
Ein Picknick soll den Geist der
toten Mutter beschwichtigen
Weil er nicht bedrohlich wirkt,
öffnen sich dem Autor Türen
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"Ein spannendes Buch über eine extreme Reise.", Die Zeit, 21.03.2013