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Das Leben der ersten Menschen, der Pharaonenkult der alten Ägypter oder das Reich Karls des Großen: alles keine trockene, zusammenhanglose Theorie mehr, sondern lebendig erzählte Weltgeschichte! Von den Nomaden der Frühzeit bis zur Gegenwart erhalten jugendliche und erwachsene Hörerinnen und Hörer einen umfassenden geschichtlichen Überblick.…mehr

Produktbeschreibung
Das Leben der ersten Menschen, der Pharaonenkult der alten Ägypter oder das Reich Karls des Großen: alles keine trockene, zusammenhanglose Theorie mehr, sondern lebendig erzählte Weltgeschichte! Von den Nomaden der Frühzeit bis zur Gegenwart erhalten jugendliche und erwachsene Hörerinnen und Hörer einen umfassenden geschichtlichen Überblick.
  • Produktdetails
  • Verlag: HÖRCOMPANY
  • Anzahl: 5 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 343 Min.
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Erscheinungstermin: 1. April 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783935036436
  • Artikelnr.: 11965642
Autorenporträt
Mai, Manfred
Manfred Mai, geboren 1949, auf der Schwäbischen Alb, zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten deutschen Kinderbuchautoren. Er hat Geschichte und Deutsch studiert und unterrichtet, bevor er vor mehr als zwanzig Jahren zu schreiben begann. Heute lebt er als freier Schriftsteller auf der Schwäbischen Alb.
Trackliste
CD 1
1Die ersten Menschen:Ur-und Frühgeschichte00:05:03
2Von Nomaden zu Bauern:100000 bis ca. 10000 v. Chr.00:02:52
3Große Erfinder und Entdecker:Werkzeuge und Waffen aus Bronze,Die Erfin00:03:56
4Ein intelligentes Volk:Die Sumerer und ihre Keilschrift ca. 3000 bis 100:03:56
5Das erste Weltwunder:Ägypten 5000 bis 332 v. Chr.:Die Pyramiden,Einfüh00:06:41
6Hochkultur am Indus:Die Induskultur 2600 bis ca. 1500 v. Chr.,Ab ca. 100:06:20
7Ein riesiges Land:Die Entwicklung Chinas ab 4000 v. Chr.,Konfuzius(um00:04:58
8Grundlagen für die moderne Welt:Griechenland ab 700 v. Chr.,Sokrates,P00:08:53
9Das erste Weltreich:Die Entwicklung des römischen Reiches(ab ca. 800 v00:08:20
10Forts. Das erste Weltreich:Die römische Kaiserzeit(Cäsar 45 v. Chr.)bi00:08:48
11Zwei neue Religionen:Christentum und Islam:Jesus von Nazareth,Mohammed00:09:00
CD 2
1Die Karolinger:Ab ca. 500,Karl der Große(Krönung 800)00:06:04
2Oben und unten und ganz unten:Die Lehensordnung im Mittelalter00:06:14
3Milleniumswechsel:Die Welt im Jahr 100000:04:20
4Wer soll der Höchste sein:Der Streit zwischen König und Papst(1075),De00:04:16
5Kriege im Zeichen des Kreuzes:Die Kreuzzüge(1095 bis ca. 1300)00:04:22
6Vom Aufstieg der Städte:Ritter und Burgen im Mittelalter00:07:36
7Ein neues Denken:Die Renaissance(im 15. Jh.)00:04:03
8Eine neue Welt:Entdecker und Eroberer(ab Mitte des 15. Jh.),Die Entdec00:11:46
9Die Spaltung der christlichen Kirche:Die Reformation,Martin Luther(14800:05:26
10Glaubenskriege in Europa:Konzil von Trient(1554),Der Dreißigjährige Kr00:07:19
11China und Japan schotten sich ab:(14. Jh. bis 19. Jh.)00:05:17
12L'etat c'est moi!-Der Staat bin ich!:Der Absolutismus in Frankreich,Lu00:06:40
CD 3
1Vorbild England:Oliver Cromwell,Die "Declaration Of Rights"(1689)00:05:53
2Mit Gewalt in die Moderne:Der russische Zar Peter der Große(1682-1725)00:07:42
3Von den Habsburgern und Hohenzollern:Blütezeit der Habsburger unter Ka00:04:52
4Das Zeitalter der Vernunft:Die "Aufklärung" Ende des 17. Jh. und im 1800:03:57
5Ein Philosoph auf dem preußischen Thron?:Friedrich II.,genannt Friedri00:05:15
6Nach Amerika!:Auswanderer im 17. und 18. Jh.,Die Unabhängigkeitserklär00:11:08
7Freiheit,Gleichheit,Brüderlichkeit:Die Französische Revolution(1789)00:06:59
8Forts. Freiheit,Gleichheit,Brüderlichkeit:Turbulente und schwierige Re00:07:18
9Europa unter Napoleon:Napoleon(1769-1821,Kaiser von 1804-1814/1815)00:08:44
10Die industrielle Revolution:Der "Wiener Kongress"(1815),Neue Technik u00:07:55
11Eine Antwort auf die "Soziale Frage":Karl Marx und Friedrich Engels(Mi00:09:00
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 08.10.2002

Von Null bis 9/11
Manfred Mai blättert in aller Kürze die Weltgeschichte auf

Die "Deutsche Geschichte", erschienen 1999, ist ihm deshalb so ausgezeichnet gelungen, weil Manfred Mai wichtige und folgenreiche Ereignisse, die sich in der politischen und sozialen Entwicklung dessen, was wir heute Deutschland nennen, ohne nationales Pathos und in schnörkelloser Sprache lebendig beschreiben konnte. Das hatte freilich seinen Preis. Die konsequente Erklärung der Vergangenheit aus dem Blickwinkel der Gegenwart führt notwendig zu perspektivischen Verkürzungen. Um die dann wieder einigermaßen geradezubiegen - vollständig geht das ohnehin nicht -, braucht es weiterführende Literatur und vor allem auch einen vertieften Einblick in die jeweils zeitgenössischen Berichte und Deutungen. Aber das hoch zu schätzende Verdienst von Manfred Mai besteht vor allem darin, junge Leser überhaupt erst einmal auf die deutsche Vergangenheit neugierig zu machen.

Auf die "Deutsche Geschichte" folgt nun ein geradezu wagemutig komponiertes Geschichte-Erzähl-Buch. In fünfzig kurzen Kapiteln läuft eine ganze "Weltgeschichte" ab, wiederum eingängig und schmucklos und aus der Sichtweise der Gegenwart erzählt. In den Text eingestreut sind Illustrationen mit dokumentarischer Funktion, Porträts von historischen Bauwerken oder Personen, Ausschnitte historischer Gemälde und einmal eine Karikatur.

Manfred Mai, wohl ermutigt von der positiven Resonanz seiner "Deutschen Geschichte", begründet im Vorwort sein Unterfangen mit dem Argument, man brauche, um die Welt zu verstehen, ein Bild von ihrem Werden, und zwar eines, das diese Entwicklung in einen Gesamtzusammenhang einordnet. Er vermutet, daß der Geschichtsunterricht in den Schulen erst viel zu spät einen solchen Gesamtzusammenhang herzustellen vermag und sieht hier eine Lücke, die dieses neue Buch vielleicht füllen könnte. Er fügt aber auch hinzu, daß er eine "Weltgeschichte aus deutscher Perspektive" und für deutsche Leser geschrieben habe. Der historische Gesamtzusammenhang aus französischer, polnischer, chinesischer oder brasilianischer Perspektive sähe erheblich anders aus.

Das sind vernünftige Überlegungen. Tatsächlich stößt uns die vielbeschworene Globalisierung von Wirtschaft, Kommunikation, Politik und Ökologie mit der Nase darauf, daß die Geschicke der verschiedenen Völker, Länder und Kontinente schon früher miteinander verknüpft waren, auch wenn sie es heutzutage auf viel deutlicher sichtbare Weise sind. Diese Vernetzungen aufzuzeigen ist gewiß eine sinnvolle Aufgabe. Die Kunst des Weglassens entscheidet dabei über die Sinnfälligkeit einer "Weltgeschichte" auf knapp 200 Seiten. Mai beherrscht sie meisterhaft.

Dennoch machen sich in diesem Buch neben den Stärken der Darstellungsweisen auch deren Schwächen klar bemerkbar. Geschichte wird hier in der Art einer Diaschau präsentiert. Einzelne Epochen und einzelne Kulturen - später auch einzelne historische Ereignisse mit Langzeitwirkung wie etwa die Französische Revolution - werden als ein aus mehreren Teilabschnitten zusammengesetztes Bild vorgestellt, und die verschiedenen Bilder folgen einander sozusagen Schlag auf Schlag. Je näher wir der Gegenwart kommen, desto detailreicher werden diese Bilder. Nicht dies ist problematisch, sondern die dadurch bewirkte Ausklammerung von Langzeitentwicklungen. Die einzelnen historischen Vorgänge, Aufstiege und Untergänge von Kulturen und Zivilisationen, der militärische oder politische Erfolg einzelner Staaten oder die dominante Rolle bestimmter Personen, all das reiht sich wie Perlen auf einer Schnur. Aber was diese Schnur ausmacht, darüber lesen wir nichts oder nur das eine oder andere Klischee wie etwa, daß es immer das Volk war, das hart arbeiten mußte.

Dabei stößt man bei der Lektüre gar nicht so selten auf Aspekte, die immer wieder einmal und in ganz unterschiedlichen Epochen geschichtsbestimmend geworden sind. So muß es einen ganz besonderen Zusammenhang zwischen Religion und Politik geben. Aber wie könnte er aussehen? Gibt es da vielleicht sogar eine Verbindung zwischen der Steinzeit und dem Terrorismus von heute? Haben die Kriege der Menschen untereinander mehr mit wirtschaftlichen Ungleichgewichten oder mit Macht- und Herrschaftsgelüsten zu tun? Wie kommt es dann, daß fast alle Menschen den Frieden für so erstrebenswert halten, aber dennoch immer wieder Gründe finden, in den Krieg zu ziehen?

Manfred Mai ist viel zu klug, um die Weltgeschichte als eine Geschichte weltweiter Zivilisationsausbreitung und der Überwindung von Barbarei darzustellen. Er verschweigt die barbarischen Schandtaten nicht, die das 20. Jahrhundert kennzeichnen. Aber sein Strukturprinzip der Reihung und sein Anspruch auf Darlegung eines weltgeschichtlichen Gesamtzusammenhanges bringen es zuletzt nur zu einem gutgemeinten Appell an die Menschheit, im neuen Jahrtausend in einer lebenswerten Umwelt friedlich neben- und miteinander zu leben. Dem kann sich zwar jeder anschließen. Aber auch im 21. Jahrhundert wird die Weltgeschichte kaum auf unsere guten Wünsche und Gefühle Rücksicht nehmen. Das zu verschweigen ist nicht fair.

WILFRIED VON BREDOW.

Manfred Mai: "Weltgeschichte". Carl Hanser Verlag, München 2002. 198 S., geb., 16,90 [Euro]. Ab 12 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Die komplette „Weltgeschichte“, von der Steinzeit bis zum 11. September, zwischen zwei Buchdeckeln. Das ist Lesespass pur, aber auch ein praktisches Nachschlagewerk. In CD-Form wird das schon etwas schwieriger. Schnell-Mal-Reinhören geht eben nicht. Trotzdem sind die 29,90 Euro gut investiert: Noch nie wurden 5 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte so spannend nacherzählt. In 50 kurze, anschauliche Zeit-Kapitel verpackt Ex-Lehrer Manfred Mai die Must-Knows: Wer war Karl der Große? Oder Napoleon? Seit wann gibt es das Rad und warum führen Menschen immer wieder Kriege gegeneinander?
(X-Mag)
"... auch für Erwachsene der ideale Weg, um den großen Durchblick zu behalten" schrieb das Magazin Bücher.

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Manfred Mai kann das hohe Niveau seiner 1999 erschienen "Deutschen Geschichte" auch in der weltumspannenden Version halten, lobt Wilfried von Bredow. Der Stil sei noch immer "eingängig und schmucklos", frei von Pathos oder unnötigen Exkursen. Und Mai sei ein unbestrittener Meister in der "Kunst des Weglassens". In der angestrebten Kürze liegt dann aber für den Rezensenten auch genau die Schwäche des "geradezu wagemutig komponierten Erzähl-Buchs". Die Weltgeschichte werde in den fünfzig kurzen Kapiteln als eine Art Diaschau erzählt, die Ereignis reihen sich auf wie "Perlen auf einer Schnur" und stehen damit isoliert da, was es nach Meinung des Rezensenten schwierig macht, die Auswirkungen von Großereignissen wie der Französischen Revolution durch die Geschichte hinweg deutlich zu machen.

© Perlentaucher Medien GmbH