-9%
9,99 €
Statt 10,95 €**
9,99 €
inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort per Download lieferbar
Statt 10,95 €**
ab 6,95 €
inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Abo-Download
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum Hörbuch-Abo
Statt 10,95 €**
9,99 €
inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum verschenken
Als Download kaufen
Statt 10,95 €**
-9%
9,99 €
inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
Statt 10,95 €**
ab 6,95 €
inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Abo-Download
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum Hörbuch-Abo
Jetzt verschenken
Statt 10,95 €**
-9%
9,99 €
inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum verschenken
5 °P sammeln

    Hörbuch-Download MP3

1 Kundenbewertung

Halinka ist erst zwölf Jahre alt und muss doch mit einem schwierigen Leben zurechtkommen. Im Nachkriegsjahr 1952 lebt die polnische Jüdin in einem süddeutschen Kinderheim, wo sie wenig Liebe und Zuneigung erfährt. Sie sehnt sich nach ihrer geliebten Tante Lou, streitet mit Lehrern und ihren zickigen Zimmergenossinnen. Als die Mädchen für das Müttergenesungswerk sammeln sollen, ändert sich für Halinka sehr vieles: Sie lernt, sich zu wehren, findet eine echte Freundin - und kann endlich dem Glück einen Stuhl hinstellen. Mit großem Einfühlungsvermögen schildert Mirjam Pressler existentielle Erfahrungen ohne jemals kitschig zu sein. (Laufzeit: 2h 10)…mehr

Produktbeschreibung
Halinka ist erst zwölf Jahre alt und muss doch mit einem schwierigen Leben zurechtkommen. Im Nachkriegsjahr 1952 lebt die polnische Jüdin in einem süddeutschen Kinderheim, wo sie wenig Liebe und Zuneigung erfährt. Sie sehnt sich nach ihrer geliebten Tante Lou, streitet mit Lehrern und ihren zickigen Zimmergenossinnen. Als die Mädchen für das Müttergenesungswerk sammeln sollen, ändert sich für Halinka sehr vieles: Sie lernt, sich zu wehren, findet eine echte Freundin - und kann endlich dem Glück einen Stuhl hinstellen. Mit großem Einfühlungsvermögen schildert Mirjam Pressler existentielle Erfahrungen ohne jemals kitschig zu sein. (Laufzeit: 2h 10)
  • Produktdetails
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Gesamtlaufzeit: 130 Min.
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahre
  • Erscheinungstermin: 15.06.2005
  • ISBN-13: 9783844502244
  • Artikelnr.: 33590519
Autorenporträt
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren - ein uneheliches Kind jüdischer Abstammung, das bei Pflegeeltern aufwuchs. In Frankfurt besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder. Die Liste der Berufe, die sie ausgeübt hat, ist lang. Ihre ersten Bücher schrieb sie nachts, neben Beruf, Familie und Haushalt.Gleich für ihre ersten Roman bekam sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich für und über Kinder und ihre Probleme. Für ihre eigenen Bücher und die Übersetzungen aus dem Hebräischen und dem niederländisch-flämischen Sprachraum hat Mirjam Pressler viele Preise und Auszeichnungen erhalten, 1998 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk. Mirjam Pressler lebt in der Nähe von München.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 18.05.2006

Band 36
Liebeserklärungen an Tante Lou
Mirjam Pressler: „Wenn das Glück kommt . . .”
Der bittersüße Marzipanduft von Pelikanol, das eklige Braun von eingebrannter Grießsuppe, die Schwere einer mit Münzen prallvollen Sammelbüchse des Müttergenesungswerks, die Wut über einen gerissenen Schnürsenkel - es sind Bilder der frühen fünfziger Jahre, die Mirjam Presslers Geschichte von Halinka, die trotz aller schlechten Erfahrungen dem Glück dann doch einen Stuhl hinstellt, wachruft.
Möglich, dass solche Gerüche, Farben, Klänge Jugendlichen von heute fremd sind; die Gefühle, um die es in dieser merkwürdigen Woche im Leben eines zwölfjährigen Heimkinds geht, sind es nicht - Verlassenheit, Eifersucht, verletzter Stolz, Wut, Hass, Sehnsucht nach Zärtlichkeit und gleichzeitig ängstliche Abwehr jeder Zärtlichkeit. Um das tiefe Misstrauen eines verlassene Kindes geht es in dem Roman; ums Sichbehaupten in einer Welt, die nicht freundlich ist zu Kindern, in der man kämpfen muss, um nicht unterzugehen, und mit Zuneigung oder Hoffnung geizig haushält, damit man am Ende nicht reinfällt. Weshalb Halinka auch Distanz hält zu Renate, die nachts im Schlafsaal so oft vor sich hin weint. Denn „was nützt eine Freundin, die nicht stark ist” im Heim, wo nur der Starke Recht hat. O ja, sie kennt sich aus, diese Zwölfjährige, und sie ist so wenig gut, wie die Welt wenig gut ist. Und so wird sie also auch zehn Mark klauen aus der vollen Sammelbüchse.
Authentizität rühmten die Kritiker an den Romanen Presslers, mit mehr als 30 Büchern einer der erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen, vielfach ausgezeichnet, auch für ihre vorzüglichen Übersetzungen. Authentisch ist sie, weil sie Phantasie hat und Einfühlungsvermögen in die komplizierte Seelenlage von Kindern. Es sind Geschichten von Außenseitern - von Eva, die ihren Kummer in sich hineinfrisst („Bitterschokolade”), von Thomas, einem gehbehinderten 15-Jährigen („Stolperschritte”), von Herbert, dem Schulversager („Kratzer im Lack”). Oder, mit autobiografischen Zügen, eben von Halinka, die ins Heim kommt wegen Verwahrlosung. „Verwahrlosung” ist ein Wort, das sie hasst und dem sie fremde Wunderworte wie „Orchidee” oder „karminrot” entgegensetzt, und dann enttäuscht feststellt, dass Orchideen nicht rot, sondern weiß sind.
Aber Kinder (nicht nur Kinder) haben ein Recht darauf, dass die Welt in Ordnung gebracht wird; dass also auch eine Geschichte, die in einem Heim für vernachlässigte Kinder spielt, in dem man sich notfalls auch blutig schlägt, gut ausgeht. Nein, es geschehen keine großen Wunder, und Halinkas Tante Lou wird ihre Nichte nicht zu sich holen können. Aber die Frau mit dem Kind an der Hand wird ein Zweimarkstück in Halinkas Sammelbüchse werfen, und die Verkäuferin im Metzgerladen wird ihr eine dicke Scheibe Wurst schenken. Und das Geld, das sie geklaut hat, wird reichen für eine Fahrkarte zu Tante Lou auch noch für Renate. Denn am Ende dieser Woche wird Halinka gelernt haben, Gefühle zuzulassen, und eine Freundin gewinnen, auch wenn die schwach ist und zu nichts nutze.
ELISABETH BAUSCHMID
Halinka sehnt sich
Illustration: Rotraut Susanne Berner
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
…mehr
"Ein in seiner Feinfühligkeit und Innigkeit, in seinem Humor, gerade in seiner fehlenden Moral zutiefst menschliches Buch für junge Menschen, die ja alle immer ein wenig allein sind." Aargauer Tagblatt "Einfach zauberhaft, wie Mirjam Pressler mit einer schlichten, kleinen Geschichte große Momente erzeugt." Aargauer Zeitung "Das Wunderbare an diesem poetischen Buch ist Halinkas Optimismus, ihre Fähigkeit, sich mit einer schlimmen Situation nicht abzufinden. Eine Heldin, die Kindern in schwierigen Lebensumständen Vorbild sein kann." Brigitte