Tabu, Trauma und Identität - El Bulbeisi, Sarah
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Die seit 1947 andauernden systematischen Vertreibungen der PalästinenserInnen aus Palästina/Israel gehen u.a. auf die europäische Geschichte des britischen Kolonialismus und des deutschen Nationalsozialismus zurück. Dennoch wird die palästinensische Gewalterfahrung aus dem europäischen kollektiven Gedächtnis ausgegrenzt und tabuisiert.Sarah El Bulbeisi beschäftigt sich mit den Auswirkungen dieser Tabuisierung auf PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz und mit ihren Spuren in der Eltern-Kind-Beziehung. Sie zeigt, wie sich in der Erfahrung von deutschem und schweizer Rassismus und…mehr

Produktbeschreibung
Die seit 1947 andauernden systematischen Vertreibungen der PalästinenserInnen aus Palästina/Israel gehen u.a. auf die europäische Geschichte des britischen Kolonialismus und des deutschen Nationalsozialismus zurück. Dennoch wird die palästinensische Gewalterfahrung aus dem europäischen kollektiven Gedächtnis ausgegrenzt und tabuisiert.Sarah El Bulbeisi beschäftigt sich mit den Auswirkungen dieser Tabuisierung auf PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz und mit ihren Spuren in der Eltern-Kind-Beziehung. Sie zeigt, wie sich in der Erfahrung von deutschem und schweizer Rassismus und in der Konfrontation mit »dem hegemonialen Traum von Unschuld« die traumatische Erfahrung von Siedlerkolonialismus und ethnischer Säuberung fortsetzt.
  • Produktdetails
  • Histoire 174
  • Verlag: transcript
  • Seitenzahl: 319
  • Erscheinungstermin: September 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 229mm x 154mm x 24mm
  • Gewicht: 498g
  • ISBN-13: 9783837651362
  • ISBN-10: 3837651363
  • Artikelnr.: 58113282
Autorenporträt
El Bulbeisi, SarahSarah El Bulbeisi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orient-Institut Beirut. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und leitete den DAAD Hochschuldialog »Gewalt, Flucht und Exil: Trauma in der arabischen Welt und in Deutschland«. Sie promovierte an der LMU München und erhielt ihr Lizenziat an der Universität Zürich.
Rezensionen
O-Ton: »Das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit Fragen, die mich ganz persönlich betreffen« - Sarah El Bulbeisi im Gespräch mit der Max Weber Stiftung am 28.07.2021. »Sarah El Bulbeisi leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Auswirkungen der Nakba und deren Nichtanerkennung durch die westliche Welt. Ihre Erkenntnisse gelten generell für Angehörige gepeinigter Völker, deren Leiden nicht anerkannt werden, und sind daher gerade in der therapeutischen Praxis von Bedeutung.« Ruth Waldvogel, https://sanp.ch, 07.02.2021 Besprochen in: IDA-NRW, 4 (2020) H-Soz-u-Kult, 01.03.2021, Joseph Ben Prestel