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Erziehung und Bildung stehen im Blickpunkt gesellschaftlicher, politischer und wissenschaftlicher Diskussion. Dem brisanten Thema stellt sich seit jeher auch die Philosophie. Ein moderner Klassiker der Erziehungs- und Bildungsphilosophie ist Alfred North Whitehead. In den vorliegenden Essays, die nun erstmals in deutscher Sprache erscheinen, befaßt sich der berühmte Philosoph mit zentralen Aspekten der Wissensvermittlung und Denkorganisation, dem Anspruch an Bildungsinstitutionen, mathematisch-naturwissenschaftlichen Herausforderungen sowie der Kultivierung von Ideen. Die Texte verbinden sich…mehr

Produktbeschreibung
Erziehung und Bildung stehen im Blickpunkt gesellschaftlicher, politischer und wissenschaftlicher Diskussion. Dem brisanten Thema stellt sich seit jeher auch die Philosophie. Ein moderner Klassiker der Erziehungs- und Bildungsphilosophie ist Alfred North Whitehead. In den vorliegenden Essays, die nun erstmals in deutscher Sprache erscheinen, befaßt sich der berühmte Philosoph mit zentralen Aspekten der Wissensvermittlung und Denkorganisation, dem Anspruch an Bildungsinstitutionen, mathematisch-naturwissenschaftlichen Herausforderungen sowie der Kultivierung von Ideen. Die Texte verbinden sich zu einer Erziehungs- und Bildungskonzeption, die den Lernenden als einen mit seiner Umwelt interagierenden Organismus versteht und nichts an Aktualität eingebüßt hat.
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2015
  • Verlag: Suhrkamp
  • Originaltitel: The Aims of Education and other essays
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 234
  • Erscheinungstermin: Februar 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 175mm x 111mm x 15mm
  • Gewicht: 212g
  • ISBN-13: 9783518296158
  • ISBN-10: 3518296159
  • Artikelnr.: 33378522
Autorenporträt
Whitehead, Alfred North
1861 geboren am 15. Februar in Ramsgate/Kent als Sohn des Privatschulleiters und Pastors Alfred Whitehead und der Maria Sarah Whitehead, geb. Buckmaster. 1875 Eintritt in das Internat Sherborne in Dorsetshire, England, das Whitehead für seine Ausbildung in den klassischen Sprachen lobt. 1880 Eintritt ins Trinity College, Cambridge zum Studium der Mathematik. 1884 B. A. im Trinity College, Ernennung zum Fellow und zum Dozenten für angewandte Mathematik. 1890 Heirat mit Evelyn Willoughby Wade. 1891 Geburt des Sohnes Thomas North. 1893 Geburt der Tochter Jessie Marie. 1898 A Treatise on Universal Algebra. Geburt des Sohnes Eric Alfred. 1900 Zusammen mit Bertrand Russell Besuch des Ersten Intemationalen Kongresses für Philosophie in Paris. Bekanntschaft mit Peano. 1903 Whitehead gibt die Pläne für einen zweiten Band des Treatise on Universal Algebra auf, ebenso wie Russell seinen Plan einer Fortsetzung der Principles of Mathematics. Whitehead und Russell entscheiden sich zur Zusammenarbeit. Wahl zum Fellow der Royal Society (F.R.S.). Senior Lecturer für angewandte Mathematik. 1905 D. Sc. des Trinity College. 1910 Principia Mathematica, Bd. I (Bd. 11 1912, Bd. 111 1913, der vierte wird fallengelassen). Niederlegung der Dozentur am Trinity College, Umzug nach London. 1911 Dozent für angewandte Mathematik am University College, London, später Professor für angewandte Mathematik am Imperial College of Science and Technology, London. 1914 Besuch des ersten Kongresses für Mathematische Philosophie in Paris. Vortrag über die relationale Theorie des Raumes. 1919 Senator (seit 1921 Dekan) der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität London. Principles of Natural Knowledge, Tarner Lecturer; diese Vorlesungen erscheinen 1920 unter dem Titel The Concept of Nature. D. Sc. der Universität Manchester. 1922 The Principles of Relativity with Applications to Physical Science. 1924 Niederlegung der Londoner Professur und Annahme eines Rufes auf
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Michael Hampe freut sich, dass die bereits 1929 erschienenen pädagogischen Abhandlungen zu "Zielen von Erziehung und Bildung" des englischen Mathematikers und Philosophen Alfred North Whitehead nun in einer gelungenen Übersetzung von Christoph Kann und Dennis Sölch vorliegen. Whitehead sehe die ideale Erziehung als rhythmischen Prozess, in dem "schwärmerisches Interesse" und "präzisierende Disziplin" einander abzulösen hätten, berichtet der Kritiker, dem die Texte als wichtiger Impuls innerhalb des Bildungsdiskurses erscheinen. So müssten sich etwa Werte wie "Weisheit" und "Freiheit" im wettbewerbsorientierten Marktdenken wieder etablieren. Nicht zuletzt dank der lesenswerten Einleitung kann der Rezensent diese Essays unbedingt empfehlen.

© Perlentaucher Medien GmbH
»... es bleibt zu hoffen, dass ihre Übersetzung [von Christoph Kann und Dennis Sölch] eine umfassende und kreative Auseinandersetzung mit Whiteheads erzieherischem Denken - in Theorie und Praxis, aber auch in der empirischen Forschung - stimuliert.«