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Zuerst waren es Expeditionen, die den schwarzen Kontinent erforschen sollten. Dann kamen die Soldaten und schließlich die Beamten. Doch glatt verlief die Kolonialisierung Deutsch-Ostafrikas nicht. Michael Pesek schildert den Kontakt der Deutschen mit einer fremden Kultur und die damit verbundenen Missverständnisse und Fantasien, die sich auch in den Geschichten und Bildern spiegeln, die aus Afrika nach Deutschland gelangten. Die säbelrasselnden Herren und kaiserlichen Beamten waren zudem nicht immer so mächtig, wie es schien - was in Berlin ersonnen wurde, taugte im afrikanischen Alltag nicht…mehr

Produktbeschreibung
Zuerst waren es Expeditionen, die den schwarzen Kontinent erforschen sollten. Dann kamen die Soldaten und schließlich die Beamten. Doch glatt verlief die Kolonialisierung Deutsch-Ostafrikas nicht. Michael Pesek schildert den Kontakt der Deutschen mit einer fremden Kultur und die damit verbundenen Missverständnisse und Fantasien, die sich auch in den Geschichten und Bildern spiegeln, die aus Afrika nach Deutschland gelangten. Die säbelrasselnden Herren und kaiserlichen Beamten waren zudem nicht immer so mächtig, wie es schien - was in Berlin ersonnen wurde, taugte im afrikanischen Alltag nicht viel. Es zeigt sich, dass die Kolonialherrschaft in Ostafrika auch ein Fantasiegebilde war, ein Diskurs, der Stereotypen reproduzierte und in dem Moment zu kollabieren begann, als die Deutschen Afrika begegneten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 356
  • Erscheinungstermin: 14. November 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 143mm x 25mm
  • Gewicht: 442g
  • ISBN-13: 9783593378688
  • ISBN-10: 359337868X
  • Artikelnr.: 14103213
Autorenporträt
Michael Pesek, Dr. phil., ist wiss. Mitarbeiter am DFG-Sonderforschungsbereich »Repräsentationen sozialer Ordnung im Wandel« der Humboldt- Universität zu Berlin.
Inhaltsangabe
Danksagung

Einleitung

Raum und Zeit kolonialer Herrschaft
Koloniale Staatlichkeit und kolonialer Staat
Die lokalen Wurzeln deutscher Kolonialherrschaft
Koloniale Subjektbildung
Koloniale Herrschaft und kolonialer Diskurs
Kapitelübersicht

Der interregionale Karawanenhandel des
19. Jahrhunderts

Zanzibar und der Karawanenhandel
Der Handel und die afrikanischen Gesellschaften
Die Ordnung der Karawanen
Die moralische Ökonomie des Karawanenhandels
Die politische Ökonomie des Karawanenhandels
Die symbolische Ökonomie des Karawanenhandels

Im Morgengrauen der Kolonialherrschaft:
Europäische Reisende

Der Wettlauf nach Afrika
Die Ordnung der Expedition
Die Konstruktion des metropolitanen Habitus
Mimikry in der Kontaktzone
Die Ordnung der Station
Vom Forschungsreisenden zum Kolonisierenden

Von der Metropole nach Ostafrika

Die Konstruktion der Metropole
Die Usagara-Expedition von Carl Peters
Das Scheitern der DOAG
Der Beginn der kolonialen Okkupation
Inseln von Herrschaft

Geschichte,Rache und die Magie des totalen Sieges -
Der Terror kolonialer Eroberung
Von der Macht der Gerüchte
Die symbolische Ökonomie kolonialer Herrschaft
Die soufflierte Rede der Kolonisierenden
Erste Momente kolonialer Subjektbildung
Von der Ordnung der Expedition zur kolonialen Disziplinarordnung
Stationen - Inseln von Herrschaft
Die Station als Ort kolonialer Disziplinarordnung

Die Grenzen des kolonialen Staates

Die Strukturen der Metropole
Die Gouverneure
Die Akteure des kolonialen Staates im Inneren
Das shauri als koloniale Herrschafts- und Rechtspraxis
Die Entropie des kolonialen Staates
Die Kolonisierenden als Eklektiker kolonialer Diskurse

Afrikaner als Intermediäre kolonialer Herrschaft

Koloniale Subjektbildung - Die Disziplinierung der askari
Koloniale Subjektbildung - ruga-ruga und Träger
Die zwei Körper der askari

Schluss

Bibliographie

Quellen der Abbildungen