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Das moderne Israel verdankt sich als Idee und realisiertes Projekt wesentlich einem Mann und seinem Werk: Theodor Herzl. Der Journalist und Romancier, Visionär und Politiker verknüpfte literarische Inspiration mit politischer Organisation, den utopischen Entwurf mit der realen Vorbereitung eines eigenen jüdischen Staates.
In seiner umfassenden Biographie, der ersten auf Deutsch vorliegenden über Herzl, trägt Shlomo Avineri Dokumente aus Herzls Tagebüchern, seinen Artikeln und Briefen wie seinem Roman Altneuland zusammen und widerlegt die gängige Ansicht, die Dreyfusaffäre sei der Wendepunkt
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Produktbeschreibung
Das moderne Israel verdankt sich als Idee und realisiertes Projekt wesentlich einem Mann und seinem Werk: Theodor Herzl. Der Journalist und Romancier, Visionär und Politiker verknüpfte literarische Inspiration mit politischer Organisation, den utopischen Entwurf mit der realen Vorbereitung eines eigenen jüdischen Staates.

In seiner umfassenden Biographie, der ersten auf Deutsch vorliegenden über Herzl, trägt Shlomo Avineri Dokumente aus Herzls Tagebüchern, seinen Artikeln und Briefen wie seinem Roman Altneuland zusammen und widerlegt die gängige Ansicht, die Dreyfusaffäre sei der Wendepunkt für Herzls Idee eines eigenen jüdischen Staates gewesen. Ausschlaggebend waren vielmehr die politischen Erschütterungen in der österreichisch-ungarischen Monarchie mit ihren erstarkenden Nationalismen und ihren zunächst untergründigen, dann immer mehr aufbrechenden Auseinandersetzungen. Das alte Europa am Ende des 19. Jahrhunderts hat den Staat Israel, der ein halbes Jahrhundert später entstand, vorgezeichnet.

Shlomo Avineri zeigt in der Lebensgeschichte eines einzelnen mutigen Mannes eine ganze Epoche und die Wirkmächtigkeit von Ideen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Jüdischer Verlag Im Suhrkamp Verlag
  • Seitenzahl: 361
  • Erscheinungstermin: 10. Januar 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 128mm x 30mm
  • Gewicht: 438g
  • ISBN-13: 9783633542758
  • ISBN-10: 3633542752
  • Artikelnr.: 42766851
Autorenporträt
Avineri, Shlomo
Shlomo Avineri, 1933 im schlesischen Bielitz geboren, emigrierte mit seiner Familie 1939 ins damalige Palästina. Er lehrt bis heute an der Hebräischen Universität Jerusalem Politische Wissenschaften und war unter Premierminister Jitzchak Rabin Generaldirektor des israelischen Außenministeriums. Er hat namhafte Beiträge zum modernen Staatsgedanken verfasst und zu Hegel und Karl Marx. Im Suhrkamp Verlag erschien von ihm Hegels Theorie des modernen Staates (stw 146).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Thomas Meyer ist ein Mann der Ausgewogenheit, er verbindet jede kritische Andeutung mit einer positiven und in der Sache hält er sich raus. Shlomo Avineri schätzt er als wichtige Persönlichkeit des akademischen Lebens in Israel, dessen Herzl-Biografie nennt er klassisch, gravitätisch. Neue Quellen erschließe Avineri nicht, entwickele auch keine großen neuen Thesen, sondern belasse es bei einleuchtenden Deutungen, erklärt der Rezensent, der hier Herzl aus der "ideengeschichtlichen Vogelperspektive" als "unentwegten Beweger" beschrieben findet. Vorsichtshalber empfiehlt der Rezensent noch ein zweites Buch zu Herzl, nämlich die beherzte Debatte "Herzl reloaded" zwischen Doron Rabinovici und Natan Szaider.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 27.02.2016
Messianismus war durchaus nicht sein Fall
Wiener Feuilletonist und Gründervater des Zionismus: Zwei Bücher über Ideen und Leben Theodor Herzls

In Israel berufen sich alle auf Theodor Herzl. Sogar die Rechtsextremisten. Die Gruppe "Im Tirtzu" bedient sich seines bekanntesten Zitats - "Wenn ihr wollt, dann ist es kein Märchen" -, denn ihr Name ist die hebräische Übersetzung von dessen ersten Worten. Im Januar hatte die Organisation verkündet, wer in Israel dem "zionistischen Traum" im Wege steht. Mit einer langen schwarzen Liste, auf der fast alle linken und liberalen Intellektuellen und Künstler standen. Herzl hätte sich wahrscheinlich auch auf dieser Liste wiedergefunden, wäre er nicht 1904 gestorben. "Jeder ist in seinem Bekenntnis oder seinem Unglauben so frei und unbeschränkt, wie in seiner Nationalität. Und fügt es sich, dass später auch Andersgläubige, Andersnationale unter uns wohnen, werden wir ihnen einen ehrenvollen Schutz gewähren", hatte er über den von ihm erträumten weltoffenen "Judenstaat" geschrieben, in dem Juden und Nichtjuden gleiche Rechte haben sollten.

Fast hundertzwanzig Jahre später ist der Gründervater des Zionismus in Israel präsenter denn je: Die Arbeiterpartei trat bei den letzten Wahlen zusammen mit der Partei der früheren Außenministerin Zipi Livni als "Zionistisches Lager" an. Im besetzten Westjordanland wirft die radikale und gewalttätige "Hügeljugend" ihren nationalreligiösen Eltern vor, die Grundlagen des Zionismus verraten zu haben. Doch Israel hat sich weit von Herzls Erbe entfernt. "Sie sind für die meisten Israelis gestorben", schreibt Doron Rabinovici in "Herzl Relo@ded" in einer E-Mail an Herzl. "Die israelische Gesellschaft interessiert sich nicht für Ihre liberalen Visionen für den Judenstaat. Nun ist es der Zionismus, in dessen Name der Staat, seine Demokratie und seine Gesellschaft längst schon gefährdet werden."

In seinem Buch erweckt der in Wien lebende Schriftsteller und Historiker Herzl virtuell zum Leben: Am 13. Dezember 2014 erhält Rabinovici eine E-Mail mit dem bezeichnenden Absender "teddyherzl@altneuland.com". Das ist der Anfang einer Korrespondenz - ein Trialog eigentlich, denn an ihr beteiligt sich auch der Soziologieprofessor Natan Sznaider, der in Deutschland geboren wurde und heute in Tel Aviv lehrt.

Die Mails von Herzl entpuppen sich rasch als Passagen aus seinen Schriften, Tagebüchern und dem utopischen Roman "Altneuland". Aber einige davon sind bis heute so anregend und provozierend, dass eine interessante Debatte über den heutigen Zustand Israels beginnt. Gleich zu Beginn kommt Herzl mit schwärmerischen Passagen zum wieder aufgebauten Tempel in Jerusalem zu Wort. Er war für ihn ein wichtiges Symbol, obwohl Staat und Religion strikt getrennt sein sollten. Für Natan Sznaider sind der Konflikt um die Heilige Stadt und die besetzten Gebiete dagegen Beispiele einer "unlösbaren Spannung zwischen Heiligkeit und Souveränität", die Israel heute präge. Er hält Herzl Naivität vor, weil der glaubte, am Ende würden sich säkulare Verhältnisse einstellen. "Sie, Herzl, müssten das am besten wissen: Ohne Messianismus kein Zionismus - und ohne Zion kein Zionismus."

Rabinovici und Sznaider streiten darüber, was aus Israel wurde, als es 1967 die Palästinensergebiete besetzte und dann behielt. Für Rabinovici war der 1948 gegründete Staat international durch den Massenmord an den Juden legitimiert. Doch die Siedlungspolitik lasse sich damit nicht rechtfertigen: "1967 verschluckte sich Israel nicht an einem zu großen Stück Land, sondern jenes Stück Land ist umgekehrt längst dabei, den ursprünglichen Staat Israel zu verschlucken", befürchtet er. Der israelische Soziologe weist wiederum die Hoffnung Rabinovicis zurück, dass ein Ende von Besatzung und Siedlungen die Rückkehr zu Herzls Zionismus und einem international allgemein anerkannten Israel bedeuten.

Wer Theodor Herzl selbst näherkommen will, sollte aber doch besser seine Tagebücher lesen, wie es der Jerusalemer Politikwissenschaftler Shlomo Avineri für seine angenehm schnörkellose und erhellende Biographie getan hat. Sie liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor. Avineri interessiert vor allem die Entwicklung von Herzls Ideen, über den Menschen erfährt man weniger. Seine schwierige Ehe kommt nur am Rande vor. Es falle auf, dass sein Familienleben in den Tagebüchern kaum Erwähnung finde, schreibt Avineri. Ihm gelingt es, Herzl vom hohen Denkmalsockel herunterzuholen, auf den man ihn in Israel gestellt hat. Auch er zeigt, wie provozierend aktuell Herzl ist.

Avineri räumt mit dem Irrglauben auf, dass die Dreyfuss-Affäre, über die Herzl als Pariser Korrespondent berichtete, diesen zum Zionisten gemacht habe. Nicht dieser Prozess, sondern die sich verschlechternde Situation der Juden in Österreich - das Scheitern der Emanzipation und der Aufstieg der politischen Antisemiten - führte zur Wende in Herzls Beschäftigung mit der jüdischen Problematik, urteilt Avineri. Den Weg, den Herzl suchte, beschreibt Avineri als "intellektuelle und spirituelle Odyssee" mit zahlreichen Fehlstarts.

Der Liebhaber der Musik Richard Wagners phantasierte davon, Antisemiten wie den Wiener Bürgermeister Karl Lueger zum Duell zu fordern. Um dem Antisemitismus endgültig den Boden zu entziehen, zog Herzl anfangs eine jüdische Massenkonversion bei Glockengeläut im Wiener Stephansdom in Betracht. Er selbst wollte aber nicht zum Christentum übertreten. Später schloss er für die bedrängten Juden keinen Fluchtort, kein "Nachtasyl" aus: Weder Uganda noch Argentinien oder die ägyptische Sinai-Halbinsel. Er war bereit, über alles zu verhandeln. Mit fast verzweifelter Chuzpe ging der österreichische Feuilletonist an sein Vorhaben und brachte innerhalb weniger Jahre die Judenfrage auf die politische Weltkarte.

Sein Judenstaat, den er in "Altneuland" beschreibt, sollte Kapitalismus und Sozialismus vereinen. In seiner multikulturellen Idealgesellschaft gibt es zwar auch jüdische Rassisten. Aber anders als im Wien zu seinen Lebzeiten unterliegen sie bei den Wahlen. Avineri bittet um historische Fairness gegenüber Herzls Utopie. Als das Buch erschien, habe es weder in Palästina noch anderswo im Nahen Osten eine arabische Nationalbewegung gegeben.

Herzl starb bereits im Alter von vierundvierzig Jahren, vier Jahrzehnte vor der Gründung Israels. Er hoffte, die Nachwelt würde anerkennen, dass es "immerhin etwas war, wenn ein mittelloser jüdischer Journalist inmitten der tiefsten Erniedrigung des jüdischen Volkes, zur Zeit des ekligsten Antisemitismus, aus einem Lappen eine Fahne und aus einem gesunkenen Gesindel ein Volk gemacht hat, das sich aufrecht um diese Fahne schaarte." In Avineri findet er den "gerechten Geschichtsschreiber", den er sich wünschte.

HANS-CHRISTIAN RÖSSLER

Doron Rabinovici und Natan Sznaider: "Herzl Relo@ded". Kein Märchen.

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2016. 207 S., geb., 19,95 [Euro].

Shlomo Avineri: "Herzl". Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates.

Aus dem Englischen von Eva-Maria Thimme. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2016. 361 S., geb., 24,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 24.02.2016
Der unentwegte Beweger
Zwei Bücher über Theodor Herzl und seine Vision eines jüdischen Staates
Wem es ernst mit Israel ist, der muss immer mindestens zwei Positionen gegeneinander abwägen. Der alte Ratschlag aus dem Babylonischen Talmud, man solle vorsichtig sein mit Behauptungen und Lehren, denn leicht werde aus einem Versehen eine Vorsätzlichkeit, hilft noch immer, um das Dickicht von Meinungen über Israel wenigstens ansatzweise zu durchschauen. So verhält es sich auch im Falle der beiden Neuerscheinungen aus dem Berliner Jüdischen Verlag. Wer Shlomo Avineris gravitätische, ganz klassisch konstruierte und erzählte Arbeit zu Theodor Herzl liest, sollte wenigstens den Debattenbeitrag von Doron Rabinovici und Natan Sznaider neben sich liegen haben, um die Verbindung zwischen dem „Traum“ Herzls und der „Realität“ des 1948 gegründeten Staates im Nahen Osten miteinander in Beziehung setzen zu können.
  Avineri, 1933 im polnischen Bielsko geboren, hat mit seiner lesenswerten Biografie fraglos auch die Biografie seiner Generation verfasst. Gleichermaßen philosophisch und politisch engagiert, in Zweifelsfällen für linksliberale Positionen votierend, dabei stets realistisch und doch der Wirklichkeit die freien Gedanken als Möglichkeitsspielraum entgegenhaltend, ist Avineri eine wichtige Persönlichkeit des akademischen und öffentlichen Lebens Israels geworden. Seine Arbeiten über Hegels Staatsverständnis oder über den Utopisten und Anreger von Marx und Engels Moses Hess und den Gründer eines spezifisch jüdischen Sozialismus, den 1933 ermordeten Chaim Arlosoroff, gehören längst zum Kanon.
  Jetzt also Herzl. Avineri hat keine neuen Quellen zu bieten oder eine völlig neue These zum sogenannten Vater des modernen Zionismus entwickelt. Was Avineri an dem 1904 im Alter von 44 Jahren verstorbenen Herzl interessiert, ist die alte Frage, ob eine einzelne Person Geschichte umschreiben kann. Wir bekommen nochmals in aller Ausführlichkeit die Begegnungen mit Kaiser Wilhelm II. in Jerusalem und mit Papst Pius X. in Rom geschildert, erhalten einen Schnellkurs in Sachen Assimilation und Emanzipation sowie über das Scheitern der beiden Konzepte aus klassisch zionistischer Perspektive – und werden nahe herangeführt an die jeweiligen Abenteuer des Geistes und der Diplomatie ohne Amt, aber mit einem Auftrag.
  Avineris Herzl ist ein unentwegter Beweger, der Vision und Pragmatismus, intellektuelle und praktische Aspekte seiner Hoffnung auf einen jüdischen Staat eng miteinander verknüpft. Als Leitfaden für Avineris Darstellung dienen ihm die Tagebücher, die, mit Rücksicht auf die zionistischen Ziele und lebende Personen in den frühen Zwanzigerjahren, leicht zensiert erstmals erschienen, um dann von 1983 bis 1996 von einer auch die Briefwechsel umfassenden kritischen Ausgabe abgelöst zu werden. Seinerzeit arbeitete noch der unübertroffene Herzl-Biograf Alex Bein (1903–1988) an der Edition mit. Seitdem der Schriftsteller Arnold Zweig 1924 und Bein 1934 die Bedeutung der Tagebücher für das Schaffen Herzls erkannten, war es stiller um diese Quelle geworden.
  Avineri bietet nunmehr in seinem Buch eloquente und einleuchtende Deutungen der Selbstauskünfte, die auch als Kritik an dem schrittweisen Verdrängen Herzls aus den israelischen Schulbüchern verstanden werden kann. Eine Tendenz, die unter Minister Naftali Bennett entscheidend verstärkt wurde. Die Tagebücher bieten für den Biografen zudem die Möglichkeit, das immense „trotz allem“ auszubreiten, das nicht nur Herzl, sondern auch Avineris Generation aufbrachte, um die Demokratie Israels nach der Schoah gegen alle Vorhersagen, Verwünschungen und kriegerische Vereitelungsversuche durchzusetzen.
  Schlägt man nach Avineris durchaus auch nostalgischer Biografie das Buch des in Wien lebenden Schriftstellers und Historikers Doron Rabinovici und des in Tel Aviv ansässigen Soziologen Natan Sznaider auf, dann steht man mit einem Male in der Gegenwart. Rabinovici und Sznaider gleichen Herzls Leben, Ideen und Absichten mit der Entwicklung des Nahen Ostens und Israels ab. Dabei sollte man sich nicht von kleinen Spielereien ablenken lassen – Herzl schreibt Rabinovici eine erste Mail, um dann später zu verstummen; die Mail-Adressen lauten „liter@at“ und „subt@il“. Die Autoren sind intime Kenner von Herzls Werk und ergänzen auch auf dieser Ebene Avineris ideengeschichtliche Vogelperspektive. Vor allem aber sind sie hellwache Beobachter und Analytiker einer Geschichte, in die sie von Geburt an involviert sind.
  Diese teilnehmende Perspektive – das Buch ist dem im Januar 2015 verstorbenen Münchner Soziologen Ulrich Beck gewidmet – umfasst dann eben auch Wut, Zorn, Hoffnung, Kitsch und Zerknirschtheit und dann wieder enttäuschte und erfüllte Liebe zu Israel. Liest man Rabinovicis und Sznaiders mal brüchig-zweifelnden, dann wieder großsprecherischen, aber immer klugen Essay nicht nur als meinungs- und emotionsstarke Kritik, sondern als sich nach und nach entfaltendes Panorama von Positionen und Einsichten, dann hat man mit diesem Buch etwas erhalten, worüber sich wirklich streiten lässt. Streit aber ist, auch dies lässt sich im Talmud leicht finden, eine gute Voraussetzung, Blockaden zu lösen.
THOMAS MEYER
Shlomo Avineri: Herzl – Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates. Aus dem Englischen von Eva-Maria Thimme. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2016. 361 Seiten, 24,95 Euro. E-Book 21,99 Euro.
Doron Rabinovici, Natan Sznaider: Herzl reloaded – Kein Märchen. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2016. 207 Seiten, 19,95 Euro. E-Book 16,99 Euro.
Schrittweise wurde der Visionär
Herzl aus den israelischen
Schulbüchern verdrängt
Wut, Zorn, Hoffnung: Theodor Herzl beim zionistischen Kongress in Basel 1897 auf dem Balkon seines Hotels.
Foto: Getty Images
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" ... angenehm bündig, gut zu lesen, präzise und informativ ..."
Alexander Kluy, Buchkultur 164, Februar/März 2016
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