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Die Kathedrale von Reims ist als Krönungskirche, Nationaldenkmal und Meisterwerk der Gotik ein bedeutender Ort der französischen Geschichte und Identität. Dass gerade dieses einzigartige Monument von deutschen Truppen im Ersten Weltkrieg bombardiert und erheblich beschädigt wurde, führte zu einem radikalen Bruch in den deutschfranzösischen Beziehungen. Thomas W. Gaehtgens legt eindrucksvoll die symbolische, architektonische und historische Wirkungsmacht der Kathedrale dar und schärft damit das Bewusstsein für die politische Bedeutung kultureller Monumente. Der Angriff auf Reims im September…mehr

Produktbeschreibung
Die Kathedrale von Reims ist als Krönungskirche, Nationaldenkmal und Meisterwerk der Gotik ein bedeutender Ort der französischen Geschichte und Identität. Dass gerade dieses einzigartige Monument von deutschen Truppen im Ersten Weltkrieg bombardiert und erheblich beschädigt wurde, führte zu einem radikalen Bruch in den deutschfranzösischen Beziehungen. Thomas W. Gaehtgens legt eindrucksvoll die symbolische, architektonische und historische Wirkungsmacht der Kathedrale dar und schärft damit das Bewusstsein für die politische Bedeutung kultureller Monumente.
Der Angriff auf Reims im September 1914 hatte weitreichende Folgen und löste einen beispiellosen Propagandakrieg aus, in dem Frankreich die Zerstörung des Gotteshauses als vorsätzlichen Akt der Barbarei anprangerte. Im vorliegenden Buch geht Thomas W. Gaehtgens nicht nur kenntnisreich auf die historische und politische Bedeutung der Kathedrale von Reims ein, sondern auch auf Fragen des Schutzes und der Wiederherstellung von Denkmälern. Das Buch endet mit der schwierigen Annäherung Frankreichs und Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Durch das Engagement Charles de Gaulles und Konrad Adenauers wurde Reims schließlich als "Friedenskirche" zu einem Erinnerungsort der Versöhnung und der europäischen Vereinigung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 351
  • Erscheinungstermin: September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 30mm
  • Gewicht: 746g
  • ISBN-13: 9783406725258
  • ISBN-10: 3406725252
  • Artikelnr.: 52045132
Autorenporträt
Thomas W. Gaehtgens ist seit 2007 Direktor des Getty Research Institute in Los Angeles. Zuvor lehrte er Kunstgeschichte an der FU Berlin und war Gründungsdirektor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris.
Rezensionen
Besprechung von 19.09.2018
Kampf der Kulturkrieger

Was zählt mehr - Menschenleben oder Denkmäler? Der Kunsthistoriker Thomas Gaehtgens zeigt die weitreichenden Folgen der Propagandaschlacht, die der Beschuss der Kathedrale von Reims 1914 auslöste.

Der Brand der Kathedrale von Reims nach der Beschießung durch deutsche Truppen im September 1914 war ein Menetekel der totalisierten Kriegführung. Der Angriff auf die Kathedrale rief weltweit Abscheu hervor, der von der alliierten Propaganda weidlich ausgenutzt wurde. Kein zweiter "Zwischenfall" hat die Erzählung des Krieges in Frankreich so sehr geprägt wie der Angriff auf dieses Heiligtum der französischen Geschichte - als Ort der Krönung französischer Könige - und Nation. Es gibt einige hervorragende Studien zum Brand der Kathedrale, doch eine verlässliche Gesamterzählung lag auf Deutsch nicht vor, und die deutschen Quellen zu diesem Ereignis sind äußerst verstreut.

Der Kunsthistoriker Thomas Gaehtgens, bis 2018 Direktor des Getty Research Institute in Los Angeles, hat diese Leerstelle nun gefüllt. Sein Buch beginn mit einer konzisen Darstellung der Ereignisse des September 1914, als Reims zunächst einige Tage lang von deutschen Truppen besetzt war, die sich dann, nach dem Debakel des Marne-Feldzugs, wieder aus der Stadt zurückzogen. Diese wurde anschließend von französischen Truppen besetzt und befestigt.

Die Deutschen, die sich nördlich der Stadt eingegraben hatten, wurden beschossen, weshalb die Stadt also völkerrechtlich keine "offene Stadt" mehr war. Durch diesen Beschuss erlitten die deutschen Truppen empfindliche Verluste, und ihr Kommandant erließ eine Warnung an die Verteidiger der Stadt, dass man die Kathedrale beschießen müsse, wenn weiterhin von dort aus per Lichtsignal die französische Artillerie justiert werde. Ob dies tatsächlich der Fall war, war und bleibt strittig; fest steht allerdings, dass sich tatsächlich Personen auf dem Rundgang der Türme befanden, die mit Kameras oder auch Leuchten hantierten. Der Beschuss, der dann erfolgte, war nicht massiv und nicht auf Zerstörung der Kathedrale ausgerichtet, da diese aber eingerüstet und auch mit Stroh angefüllt war für die Lagerung von verwundeten deutschen Soldaten, die bei Rückzug der Deutschen aus der Stadt zurückgeblieben waren, geriet sie schnell in Brand und wurde schwer beschädigt.

Gaehtgens kennt die Forschung genau und lässt sie angemessen zu Wort kommen. Wichtig ist, dass er mehr als die bisherige Literatur auch die deutschen Rechtfertigungen für das Desaster von Reims einbezieht, insbesondere den einige Monate nach dem Angriff veröffentlichten deutschen Untersuchungsbericht. Der " Zwischenfall" führte nämlich in eine veritable Kulturschlacht. Da ist zunächst der "Aufruf der 93", unterzeichnet von deutsche Wissenschaftlern und Kulturschaffenden, vom 4. Oktober 1914, der in martialischem Ton die alliierten Beschuldigungen zurückwies. Die Anschuldigungen der Kriegsgegner über deutsche Greuel wurden mit einem kategorischen "Es ist nicht wahr" beantwortet. Doch diese Verteidigung half den Deutschen nicht. Denn zum einen war die alliierte Hasspropaganda sehr viel stärker als die deutsche, und zudem blieb Reims kein Einzelfall: Fast gleichzeitig wurde das belgische Löwen niedergebrannt und mit ihm seine berühmte Bibliothek.

Thomas Gaehtgens enthält sich jeglicher historischer Schuldzuweisung. Er zeigt deren politische Bedeutung und was aus ihr an weiteren Polemiken im "Krieg der Geister" entstand. Diese Zurückhaltung schließt nicht aus, dass er sich da, wo die Quellen klar sind, sehr dezidiert äußert. Etwa bei der Zurückweisung der deutschen Behauptung, man sei bei aller notwendigen Kriegshärte stets um die bestmögliche Erhaltung von Kulturdenkmälern im Feindesland besorgt gewesen. Das war keineswegs der Fall. Schon ein Bericht von Theodor Wolff, dem Chef des "Berliner Tageblatts", zeigt es. Wolff wollte angesichts der Reimser Katastrophe einen Artikel veröffentlichen, in dem es um den Schutz von Monumenten ging. Aber die militärische Zensur war nicht seiner Meinung, weil nach traditioneller Auffassung, wie sie schon der ältere Moltke gepredigt hatte, die brutalste Art der Kriegführung im Grunde die humanste sei, da sie dazu diene, den Krieg abzukürzen.

Gaehtgens fragt, wie es eigentlich kommen konnte, dass sich die Intellektuellen aller Nationen so bedingungslos der Kriegspropaganda zur Verfügung stellten. Er zeigt, wie sich die französischen Intellektuellen angesichts der zerstörten Kathedrale zu einem regelrechten Kulturkriegs-Regiment zusammenfanden und wie schwach die deutschen "Antworten" blieben. Für die Franzosen war es offensichtlich wichtiger, Kulturdenkmäler zu schützen, als Menschenleben, während die Deutschen vielfach nach dem Motto handelten, dass auch berühmte Kunstwerke die "Knochen eines pommerschen Grenadiers" nicht wert seien (Bismarck).

Der Autor zeigt, wie die Fotografien der brennenden Kathedrale verfälscht wurden, wie aus Beschädigungen Totalzerstörungen wurden. Die vom ihm hier präsentierte Sammlung von Fotos und Propagandabildern hat selbst der Katalog der Reimser Ausstellung von 2016 nicht zeigen können. Es ist bestechend, wie Gaehtgens die Geschichte der "brennenden Kathedrale" in eine Darstellung deutscher und französischer Kulturempfindlichkeit vor, während und nach dem Krieg einbettet. So ist ein Kapitel dem "Mythos der Gotik in Frankreich" gewidmet. Was zunächst als abschweifender Rückblick erscheinen könnte, zeigt bei der Lektüre, wie notwendig es ist, sich aus der Atmosphäre der Kriegspropaganda zu lösen, um die Tiefe und Resonanz derselben überhaupt verstehen zu können. Durch Victor Hugos "Notre-Dame de Paris" von 1831 war das "Gotische" als Baustein französischer Identität fest etabliert, wie Marcel Prousts "Mort des cathédrales" von 1904 und Rodins Skulptur der aufragenden verschränkten Hände als Bild der Reimser Kathedrale aus demselben Jahr zeigen. So ist dann auch Rodins Protest gegen die Beschießung der Kathedrale sehr viel mehr gewesen als nur Kriegspolemik. Das Buch schließt mit einem Kapitel zu Adenauers Empfang durch de Gaulle in Reims im Jahre 1962, wodurch die Stadt zu einem Erinnerungsort der deutsch-französischen Freundschaft werden konnte.

GERD KRUMEICH

Thomas W. Gaehtgens: "Die brennende Kathedrale". Eine Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg.

Verlag C. H. Beck, München 2018. 352 S., Abb., geb., 29,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 10.01.2019
Angriff auf
Frankreichs Seele
1914 beschossen deutsche Truppen die Kathedrale
von Reims – Thomas W. Gaehtgens erhellt die Folgen
VON STEPHAN SPEICHER
Am Abend des 3. September 1914, der Weltkrieg war gerade einen Monat alt, besetzten deutsche Truppen Reims, die Stadt, in der über Jahrhunderte die französischen Könige gekrönt worden waren. Doch schon zehn Tage später mussten sich die Eroberer zurückziehen, die Franzosen gewannen die Stadt zurück. Immerhin hielten die deutschen Truppen die vor der Stadt gelegen Forts besetzt, für den Gegner höchst heikel.
In dieser Lage – Reims von Truppen besetzt, keine „offene Stadt“ mehr – kam es zu einem Ereignis, das die ganze zivilisierte Welt, genauer: die ganze zivilisierte Welt des Westens in Empörung versetzte: Die Deutschen beschossen die Kathedrale. Sie wurde nicht gerade in Schutt und Asche gelegt, die Propaganda übertrieb die Beschädigungen. Aber ein Hauptwerk der Hochgotik hatte schlimme Schäden genommen, die Deutschen standen da wie Barbaren.
Diesem Vorgang und seinen politischen Folgen hat der Kunsthistoriker Thomas W. Gaehtgens, bis 2018 Leiter des Getty Research Instituts in Los Angeles, ein Buch gewidmet: „Die brennende Kathedrale“. Was zwischen dem 14. und 19. September geschah, ist nicht mehr ganz aufzuklären. Die Deutschen behaupteten, vom Turm der Kathedrale aus sei das Feuer des Gegners auf ihre Stellungen gelenkt worden, er habe seine Truppen und Geschütze um die Kirche zusammengezogen. Das kann sein, es gibt britische Zeugnisse dafür; sicher ist es nicht.
Gaehtgens interessiert sich aber auch mehr für die wissenschafts- und ideengeschichtlichen Hintergründe des Skandals als für den politisch-militärischen Kern. Das ist legitim, aber etwas zu lässig ausgeführt. Er will zeigen, „warum die Heeresleitung auf die Nachfrage des vor der Stadt lagernden befehlshaben Offiziers niemals die Erlaubnis hätte geben dürfen, auf die Kathedrale von Reims zu schießen“.
Das macht gerade neugierig auf das Geschehene. Wer oder was war die „Heeresleitung“? Heeresleitung ist kein technischer Begriff. Die Oberste Heeresleitung? Der Chef des Korps beziehungsweise der (III.) Armee? Was ist da erlaubt worden? Was weiß der Autor über die fatale Entscheidung, ohne es uns mitzuteilen? Ist da überhaupt etwas zu wissen?
Im Zweiten Weltkrieg ist das Schriftgut des Preußischen Kriegsministeriums und des Generalstabs fast vollständig verloren gegangen. Hier ist der Autor seinen Lesern Auskunft schuldig.
Gaehtgens ist sich jedenfalls sicher, dass die Beschießung aus unterstellter militärischer Notwendigkeit geschah und nicht, um die Kathedrale als Monument französischer Kunst und Geschichte zu zerstören. Darauf nämlich lief die Empörung Frankreichs und seiner Verbündeten hinaus. „Um des reinen Vergnügens willen“ sei die Kathedrale bombardiert worden oder, noch schlimmer, zur Zerstörung der kulturellen Identität Frankreichs. Und die Intellektuellen Deutschlands würden sich mit den Machthabern gemeinmachen – ein Vorwurf, der sehr berechtigt war.
Der Krieg wurde damit nicht als politische, sondern als kulturelle Auseinandersetzung gedeutet. Die Deutschen, so ein Vorwurf, hätten den Urzustand ihrer germanischen Vorfahren nie überwunden. „Das Verbrechen von Reims ist das Verbrechen einer Rasse“.
Man muss allerdings festhalten, dass das Wort Rasse noch nicht so vergiftet war. Romain Rolland, ein Freund und Kenner der deutschen Kultur und überzeugter Pazifist, war schockiert über die Zerstörung der Kathedrale: „Tötet die Menschen, aber respektiert deren Werke! Sie sind das kulturelle Erbe der Menschheit.“ Aber er sah auch etwas genuin Französisches darin: Die Kathedrale repräsentiere Frankreich: „Wer dieses Werk zerstört, ermordet mehr als einen Menschen, er ermordet die reinste Seele einer Rasse.“
Dass die Bombardierung der Kathedrale von Reims als Angriff auf Frankreichs „Seele“ erlebt wurde, hatte auch damit zu tun, dass die Gotik als ganz eigene Leistung des französischen Geistes galt. Der französischen Literatur oder Musik könne man die Literatur oder Musik anderer Völker vorziehen, schrieb Marcel Proust, „aber in Frankreich wurden die ersten und vollendeten Meisterwerke der gotischen Architektur geschaffen“.
Das ist das interessanteste Kapitel bei Gaehtgens: In welchem Maße die Franzosen die Gotik als ihren nationalen Stil empfanden. Victor Hugo hatte in „Notre-Dame de Paris“ die Kirche zu einem, so Gaehtgens, „geradezu demokratischen Symbol“ seines Landes umgedeutet, weniger Ausdruck des Glaubens als „Werk des Volkes“. Das ganze 19. Jahrhundert litt die Nation an der Spaltung in den revolutionären und den konservativen Flügel. Aber gegen Ende des Jahrhunderts schienen in der gotischen Architektur verbindende Momente auf, sie wurde zum Ausdruck der Religion wie der Nation. Als die Kathedrale von Reims 1938 restauriert war, zogen der päpstliche Legat und der Bürgermeister der Stadt gemeinsam zum Festgottesdienst in die Kirche ein. Vor dem Eintritt hielten sie inne, um der päpstlichen Hymne und der Marseillaise die Ehre zu geben.
Doch für diese Dimension fehlte den Deutschen 1914 jeder Sinn. Dabei war die mittelalterliche Kunst Frankreichs längst ein großes, respektvoll behandeltes Thema der deutschen Kunsthistoriker. Dass die Gotik in Frankreich entstand, war seit der Mitte des 19. Jahrhundert Gemeinwissen. Allerdings kursierte weiter die Vorstellung, zwischen dem Gotischen und dem Deutschen bestehe eine besondere Beziehung. In den „Betrachtungen eines Unpolitischen“ schrieb Thomas Mann 1918: „Aus deutschem Geist schuf Frankreich die Gotik.“ Doch wichtiger als solche kulturgeschichtlichen Rückzugsgefechte war die deutsche Unfähigkeit zu begreifen, was man im Zeitalter der Demokratie der Öffentlichkeit schulde, zuerst bei der Beschießung der Kathedrale, später in der demonstrativen Dickfelligkeit, jeden eigenen Fehler auszuschließen. Zu Deutschlands Schwächen im Krieg gehörte seine demokratische Rückständigkeit.
Allerdings stand die öffentliche Meinung auch bei den Ententemächten nicht in schönster Blüte. Die Neigung, die eigene Politik vorbehaltlos zu unterstützen, war überall stark. Doch so etwas wie der Angriff auf Reims oder die Zerstörungen in Belgien, vor allem in Löwen – das hätte in diesem Zusammenhang eine ausführlichere und auch kritischere Darstellung verdient, als sie der Autor bietet –, das hatte die Entente nicht zu vertreten.
Und doch erklärt sich die Erbitterung der Kriegsführung nicht allein aus solchen Geschehnissen. Gaehtgens weist darauf hin, dass schon am 8. August 1914 – noch war es nicht zu den Gewalttaten in Belgien gekommen – der französische Philosoph Henri Bergson den gerade begonnenen Krieg als den „Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei“ bezeichnete. Die moralische Aufladung des Konflikts von beiden Seiten, sie ist das eigentlich Neue des Ersten Weltkriegs. Und sie erklärt die Erregung über Reims und Löwen mindestens so sehr, wie sie daraus erklärt wird.
Thomas W. Gaehtgens: Die brennende Kathedrale. Eine Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg. Verlag C.H. Beck, München 2018. 361 Seiten, 29,95 Euro.
Der Krieg wurde nicht als
politische, sondern als kulturelle
Auseinandersetzung gedeutet
Zu Deutschlands Schwächen
im Krieg gehörte seine
demokratische Rückständigkeit
Französische Bildpostkarte der stark beschädigten Kathedrale von Reims, 1914.
Foto: akg-images/Jean-Pierre Verney
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"Es ist bestechend, wie Gaehtgens die Geschichte der 'brennenden Kathedrale' in eine Darstellung deutscher und französischer Kulturempfindlichkeit vor, während und nach dem Krieg einbettet."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerd Krumeich