Ignacio Martínez de Pisón, geboren 1960 in Zaragoza, hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht. In Spanien gilt der in Barcelona lebende Autor als einer der wichtigsten zeitgenössischen Romanciers.
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Zu einem Urteil über diesen pikaresken Roman kann sich Walter Haubrich zwar nicht durchringen, aber in seiner Beschreibung der Handlung schwingt eine gewisse Sympathie mit. Und es scheint ihm Respekt abzuringen, dass Ignacio Martinez de Pison zu den spanischen Schriftstellern gehört, die ohne viel Aufhebens um ihre Person jedes Jahr einfach wieder ein neues Buch abliefern. In "Mein Vater, die Göttin und ich" nun schlagen sich Vater und Sohn in einem gebrauchten Citroen DS und mit kleineren Gaunereien von Stadt zu Stadt durch, bis sie in die Geburtsstadt des Vaters kommen, wo der Vater ins Gefängnis kommt. Sohn Felipe bekommt Anschluss an den Rest seiner bürgerlichen Familie, die er jedoch nicht wirklich zu schätzen weiß, höchstens die Erbschaft der Großmutter. Der Rezensent vermerkt positiv die "trockene, manchmal ironische Darstellung", an der ihm auch die "völlige Illusionslosigkeit" auffällt.