12,45 €
versandkostenfrei*


inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
6 °P sammeln

    Audio CD

Spekulanten, Finanzmakler, große Bankiers und kleine Anleger, Zyniker, Aasgeier, Moralisten und Revolutionäre. Frankreichs berühmter Romancier Zola beschreibt die Geschichte eines Höhenflugs und Crashs an der Pariser Börse Mitte des 19. Jahrhunderts. Er erzählt von all den Opfern und Tätern in diesem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen und Machenschaften, ihren Nöten und Sehnsüchten – und ihrer Verzweiflung, wenn ihnen die gesamte Existenz mit dem Geld zwischen den Fingern zerrinnt und in einer großen Blase all ihre Hoffnungen zerplatzen. Aktueller kann ein Roman kaum…mehr

Produktbeschreibung
Spekulanten, Finanzmakler, große Bankiers und kleine Anleger, Zyniker, Aasgeier, Moralisten und Revolutionäre. Frankreichs berühmter Romancier Zola beschreibt die Geschichte eines Höhenflugs und Crashs an der Pariser Börse Mitte des 19. Jahrhunderts. Er erzählt von all den Opfern und Tätern in diesem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen und Machenschaften, ihren Nöten und Sehnsüchten – und ihrer Verzweiflung, wenn ihnen die gesamte Existenz mit dem Geld zwischen den Fingern zerrinnt und in einer großen Blase all ihre Hoffnungen zerplatzen. Aktueller kann ein Roman kaum sein.
Aufwändige Hörspielinszenierung von Christiane Ohaus mit Musik von Michael Riessler und hochkarätigem Sprecherensemble.
Eine Koproduktion von Radio Bremen/SR/NDR/Deutschlandradio, 2013
  • Produktdetails
  • Verlag: Osterwoldaudio
  • Anzahl: 2 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 168 Min.
  • Erscheinungstermin: 24.01.2014
  • ISBN-13: 9783869521855
  • Artikelnr.: 38109083
Autorenporträt
Gerd Wameling studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Schauspiel. Neben seiner Theaterkarriere, die 1974 mit Peter Stein an der renommierten Berliner Schaubühne begann, spielt er in diversen Fernseh- und Kinoproduktionen und erhielt 1993 den Grimme-Preis. Neben dem Spielen ist das Lesen für Rundfunk und Verlage zur Profession geworden. Mehrere der von ihm aufgenommenen Hörbücher eroberten einen Platz auf der HR2-Hörbuchbestenliste.
Trackliste
CD 1
1Emile Zola: Das Geld - Teil 100:05:07
2Emile Zola: Das Geld - Teil 200:04:45
3Emile Zola: Das Geld - Teil 300:05:07
4Emile Zola: Das Geld - Teil 400:06:03
5Emile Zola: Das Geld - Teil 500:05:00
6Emile Zola: Das Geld - Teil 600:05:32
7Emile Zola: Das Geld - Teil 700:05:52
8Emile Zola: Das Geld - Teil 800:05:07
9Emile Zola: Das Geld - Teil 900:07:06
10Emile Zola: Das Geld - Teil 1000:06:11
11Emile Zola: Das Geld - Teil 1100:07:03
12Emile Zola: Das Geld - Teil 1200:07:54
13Emile Zola: Das Geld - Teil 1300:05:40
14Emile Zola: Das Geld - Teil 1400:05:19
CD 2
1Emile Zola: Das Geld - Teil 1500:05:13
2Emile Zola: Das Geld - Teil 1600:07:18
3Emile Zola: Das Geld - Teil 1700:04:47
4Emile Zola: Das Geld - Teil 1800:07:37
5Emile Zola: Das Geld - Teil 1900:05:03
6Emile Zola: Das Geld - Teil 2000:05:45
7Emile Zola: Das Geld - Teil 2100:05:19
8Emile Zola: Das Geld - Teil 2200:05:27
9Emile Zola: Das Geld - Teil 2300:06:39
10Emile Zola: Das Geld - Teil 2400:05:31
11Emile Zola: Das Geld - Teil 2500:06:31
12Emile Zola: Das Geld - Teil 2600:06:02
13Emile Zola: Das Geld - Teil 2700:05:44
14Emile Zola: Das Geld - Teil 2800:06:56
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 03.02.2014

DAS HÖRBUCH
Um jeden Preis
Ein Hörspiel nach
Émile Zolas Roman „Das Geld“
Wieder einmal war Aristide Saccard gezwungen, seine Geschäfte zu liquidieren. Nach dem völligen Bankrott grüßten ihn nur noch obskure Figuren, und er fragte sich, ob er zu leidenschaftlich war für die „große Schlacht des Geldes“. Kaltblütiger müsste er werden. Aber wie sollte das gehen, wenn er an die Börse zurückkehren, Millionen verdienen, Revanche an seinen Gegnern nehmen, ein Spiel mit dem größten Einsatz wagen wollte?
  Saccards Nachbar, der Ingenieur Hamelin, hegt große Ideen, den Orient zu erschließen, um ihn zu beherrschen. Zur Finanzierung der kühnen Projekte wird die Banque Universelle gegründet. Von deren Aufstieg und Fall in den Jahren 1864 bis 1869 erzählt Émile Zolas Roman „Das Geld“, ein von Proudhon inspiriertes, kapitalismuskritisches Werk, eine Abrechnung auch mit dem Zweiten Kaiserreich.
  Saccard operiert stets am Rande der Legalität, fälscht Bilanzen, kauft Zeitungen, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, betrügt und trügt sich selbst. Die Aussicht auf Reichtum, auf Gewinne, das Geld an sich inspiriert Fantasien, weckt Leidenschaften, das Gute und das Abscheuliche in den Menschen zugleich. Die klug komponierten Eröffnungsszenen des Hörspiels von Christiane Ohaus lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass es im Milieu der Spekulanten, inmitten von Gerüchten und Gier kein glückliches Ende geben kann. Sie hat für ihr Spekulationsspiel nach Zola einige der besten Sprecher verpflichtet: Burghart Klaußner als Erzähler, Chris Pichler als Caroline, deren frischer Stimme man rasch vertraut, so wie man über Andreas Grothgars Saccard den Kopf schüttelt und ihn dennoch versteht. Der Hörer sympathisiert mit seinem Kampf um Anerkennung, Rückgewinnung der Ehre, auch wenn Saccard im Duell mit dem Bankier Gundermann, dem wahren König der Börse, keine Chance hat zu gewinnen. Das Hörspiel erzählt Abenteuergeschichten aus einer Zeit, die uns fern scheint, und führt deren Nähe ohne Aufdringlichkeit vor. Der Zusammenbruch der Bank ist unaufhaltsam, furchtbar sind seine Folgen – doch es bleibt die Faszination angesichts der Spielernaturen, die alles auf eine Karte setzen.
JENS BISKY
Émile Zola: Das Geld. Aus dem Französischen von Wolfgang Günther. Ein Hörspiel von Christiane Ohaus. Mit Burghart Klaußner, Andreas Grothgar, Chris Pichler, Boris Aljinovic. u.v.a. Musik: Michael Riessler. Osterwold Audio, Hamburg 2014. 2CDs, ca. 160 Min., 14,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Richtig angefixt vom großen Geld, vom Geschrei auf dem Börsenparkett und dem Rausch der Spekulation scheint Alexander Kosenina. Das liegt laut Rezensent einerseits an den dramatischen Qualitäten von Emile Zolas Roman "Das Geld", andererseits steigert die Hörspielfassung von Christiane Ohaus für Kosenina noch den Thrill, indem sie den Aufstieg und Fall des Börsenspekulanten Saccard über zwei Stunden fesselnd inszeniert. Rhythmische Begleitmusik, chorisches Börsengeschrei und Sprecher, wie Burkhart Klaußner, die je nach Rolle ruhig ordnen oder das Drama anpeitschen, begegnen dem aufgewühlten Rezensenten.

© Perlentaucher Medien GmbH
"In dem zweistündigen Hörspiel hat Regisseurin Christiane Ohaus den historischen Börsenkrimi in die Gegenwart geholt, atmosphärisch dicht, spannend, virtuos.", WDR 5, 08.02.2014