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Ein Mann öffnet am Ende der Straße die Türen seines roten Lieferwagens. Ein Tag wie jeder andere, gäbe es da nicht dieses kleine Etwas ganz hinten auf der dunklen Ladefläche. Ein kleines Wesen, das alles verändert. Albertine und Germano Zullo erzählen voller Poesie, was uns Großes erwartet, wenn wir uns endlich wieder den kleinen Dingen des Lebens widmen.…mehr

Produktbeschreibung
Ein Mann öffnet am Ende der Straße die Türen seines roten Lieferwagens. Ein Tag wie jeder andere, gäbe es da nicht dieses kleine Etwas ganz hinten auf der dunklen Ladefläche. Ein kleines Wesen, das alles verändert.
Albertine und Germano Zullo erzählen voller Poesie, was uns Großes erwartet, wenn wir uns endlich wieder den kleinen Dingen des Lebens widmen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Aladin
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 72
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 243mm x 216mm x 15mm
  • Gewicht: 455g
  • ISBN-13: 9783848900459
  • ISBN-10: 3848900459
  • Artikelnr.: 36988804
Autorenporträt
Zullo, Germano
Zullo, Germano, Jahrgang 1968, studiert zunächst Wirtschaftswissenschaften, reist dann zwei Jahre um die Welt und arbeitet anschließend als Buchhalter. Seit 1996 widmet er sich ausschließlich dem Schreiben. Gemeinsam mit Albertine lebt und arbeitet er in Genf.

Albertine
Albertine, Jahrgang 1967, erhielt für ihre Illustrationen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den "Goldenen Apfel" von Bratislava sowie eine IBBY-Nominierung im Jahr 2008. Sie unterrichtet an der Kunsthochschule in Genf, wo sie gemeinsam mit Germano Zullo lebt. 2014 war sie für den Hans-Christian-Andersen-Preis nominiert.

Wimmer, Ingrun
Barbara Scholz ( 1969) studied Graphic Design in Münster and is now a freelance illustrator for various publishing houses.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 01.06.2012

Fliegen, oder
lieber nicht?
Ein Bilderbuch, das so gut
ist, dass Texte stören
Das sehr Besondere ist manchmal mit Worten schwer zu fassen. Der Pianist Edwin Fischer hat in seinen Musikalischen Betrachtungen davon geschrieben, dass irgendwann im Leben des diszipliniert Übenden der Moment kommt, in dem „es spielt“. Pantomimen nennen es „Toc“, wenn sie einen kurzen Moment innehalten, um das Publikum das große Gefühl spüren zu lassen, das sie gerade zeigen wollen. Kinder werden plötzlich ganz still, wenn sie etwas für sie Neues entdeckt haben. Sehr besonders, man möchte auf keinen Fall stören.
Wenn jemand das Bilderbuch Wie die Vögel durchblättert, sollte man ihn bitte nicht stören. Er oder sie wird ziemlich sicher irgendwann leise lächeln und am Ende vielleicht über den Buchdeckel streicheln. Im Gewimmel der immer schneller geschnittenen Bilder und Informationsfetzen ist die kleine Geschichte vom Mann, der mit einem Laster voller Vögel aufs Land fährt, wie eine perfekte Pause. Ein kurzer Stummfilm, bei dem jeder Betrachter das Tempo selbst bestimmen kann. Bei dem im besten Bilderbuchsinne „es spielt“, weil die „Tocs“, die kleinen überraschenden Wendungen, so glaubhaft und zugleich zauberhaft sind. Nur so viel sei verraten: Der Mann findet in seinem Lastwagen einen kleinen Vogel, der nicht losfliegen will, die beiden essen etwas zusammen und reden mit Händen, Füßen und Flügeln, und dann passiert etwas Wunderbares.
Es wäre Unfug, dieses Buch bestimmten Menschen zu empfehlen oder seinen pädagogischen Wert zu bemessen. Man kann einfach keine Einschränkung machen. Wer sollte dieses Buch lesen? Jeder. Worum geht es? Um Selbstvertrauen, Hilfsbereitschaft, Teilen, Glauben, Liebe, Hoffnung, das Unmögliche, das Fliegen – alles eben.
Wie schwer es ist, das sehr Besondere dieses Bilderbuches in Worte zu fassen, zeigen auch die Texte, die man eigentlich alle hätte weglassen können. Da steht zum Beispiel: „Kleine Dinge sind wie Schätze. Wahre Schätze.“ Das ist so viel platter als das, was dann auf den Bilder-seiten entfaltet wird. Diese sind glücklicherweise völlig textfrei. Nach der Lektüre empfindet man es sogar als unzulässige Vereinfachung, hier von kleinen Dingen zu sprechen, nur weil es einmal nicht ums große Geld oder um weltbewegende Dramen geht. Es geht aber auch von Anfang an um weit mehr als um kleine Dinge. Und dann steht da noch: „Ein einziges dieser kleinen Dinge kann die Welt verändern“. Eine reichlich abgegriffene Phrase, die der in den Bildern erzählten Geschichte niemals gerecht werden kann. Wer nur die Bilder liest, wird bessere Worte oder Nicht-Worte im Kopf haben. Geschriebene Worte sind für das sehr Besondere eher lästig, und das ist das große Lob, das man diesem Buch machen kann. CARSTEN MATTHÄUS
GERMANO ZULLO: Wie die Vögel. Mit Illustrationen von Albertine Zullo. Aus dem Französischen von Ingrun Wimmer. Carlsen 2012. 72 Seiten, 12,90 Euro.
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