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Die Griechen der Antike kannten den Begriff der «Würde» noch nicht. Und von der römischen «dignitas» bis zur ethischen, politischen und rechtlichen Entfaltung der Menschenwürde war es ein weiter Weg. In den klassischen Menschenrechtserklärungen des 18. und 19. Jahrhunderts war die Menschenwürde nicht enthalten. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie im Recht verankert und zum obersten Gebot der Moral. Wieso taucht die Einsicht in die Würde so spät auf? Was ist die Menschenwürde überhaupt? Und wodurch wird sie verletzt? Dieses Buch wendet sich an jeden, der die Menschenwürde als zentralen Wert von Ethik, Recht und Staat besser verstehen will.…mehr

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  • Größe: 2.55MB
Produktbeschreibung
Die Griechen der Antike kannten den Begriff der «Würde» noch nicht. Und von der römischen «dignitas» bis zur ethischen, politischen und rechtlichen Entfaltung der Menschenwürde war es ein weiter Weg. In den klassischen Menschenrechtserklärungen des 18. und 19. Jahrhunderts war die Menschenwürde nicht enthalten. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie im Recht verankert und zum obersten Gebot der Moral. Wieso taucht die Einsicht in die Würde so spät auf? Was ist die Menschenwürde überhaupt? Und wodurch wird sie verletzt? Dieses Buch wendet sich an jeden, der die Menschenwürde als zentralen Wert von Ethik, Recht und Staat besser verstehen will.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Beck C. H.
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 08.03.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406688386
  • Artikelnr.: 44669525
Autorenporträt
Dietmar von der Pfordten ist Professor für Rechts- und Sozialphilosophie an der Georg-August-Universität Göttingen und Direktor der Abteilung für Rechts- und Sozialphilosophie. Bei C.H.Beck liegt von ihm vor: Rechtsethik (22011) und Rechtsphilosophie. Eine Einführung (C.H.Beck Wissen, 2013).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rolf Lamprecht entdeckt in Dietmar von der Pfordtens Buch über die Menschenwürde einen fragilen Wert. Der Rechtsphilosoph erklärt ihm die Bedeutung des Begriffs historisch, politisch und juristisch und beschreibt verschiedene Interpretationen und konkrete Anwendungen. Angesichts von Flüchtlingsdramen und Selbstmordattentaten für Lamprecht eine erhellende, aufbauende, aber zugleich auch alarmierende Lektüre.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 09.05.2016

Die Wurzel
aller Grundrechte
Dietmar von der Pfordten
erzählt von der Menschenwürde
Das Fernsehen zeigt Tag für Tag Bilder, die offenbaren, was in den Krisen dieser Welt verloren gegangen ist: die Achtung vor der Menschenwürde. Flüchtlinge in Idomeni und auf Lesbos können von dem hehren Begriff nur träumen. Eine bittere Erkenntnis – und Anlass, über einen Wert nachzudenken, der selbstverständlich erscheint, es aber offenbar nicht ist.
  Passend dazu erklärt der Göttinger Rechts- und Sozialphilosoph Dietmar von der Pfordten nun auf 128 Seiten, was Menschenwürde bedeutet – historisch, ethisch, politisch und juristisch. Das schmale Bändchen ist eine wahre Fundgrube. Der Autor erzählt die Geschichte des Begriffs, der bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts nur akademische Bedeutung hatte. „Würde“ kommt in der griechischen Antike noch nicht vor, erst in der römischen.
  Ins allgemeine Bewusstsein ist die Menschenwürde erst durch zwei Dokumente gedrungen: die „Charta der Vereinten Nationen“ von 1945 und die „Allgemeine Menschenrechtserklärung der UN“ von 1948. In Deutschland wurde sie 1949 im Grundgesetz verankert – und gehört, wie das Bundesverfassungsgericht in ständiger Rechtsprechung betont, „zu den Konstitutionsprinzipien“ des Staates: „Die freie menschliche Persönlichkeit und ihre Würde stellen den höchsten Rechtswert innerhalb der verfassungsmäßigen Ordnung dar.“
  Der Autor beschreibt die Interpretationen des Begriffs, etwa die Selbstachtung, den Schutz vor Demütigungen oder, ökonomisch gesehen, das „menschenwürdige Dasein“. Er apostrophiert konkrete Anwendungen: lebenslängliche Haft, Geiselnahme und -befreiung, Lügendetektor, Folterverbot, Präimplantationsdiagnostik.
  Laut Artikel 1 Grundgesetz ist „die Würde des Menschen unantastbar“. Das Schlüsselwort „unantastbar“, das auch in der „EU-Grundrechtecharta“ von 2000 vorkommt, könnte, meint der Autor, „beschreibend“ oder „vorschreibend“ verstanden werden. Beschreibend, „dass dem Menschen die Würde nicht genommen werden kann“, vorschreibend mit der klaren Aussage, dass die Menschenwürde „absolut“ gilt. Von der Pfordten verweist hier auf die eindeutigen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts: „Die Menschenwürde als Wurzel aller Grundrechte ist mit keinem Einzelgrundrecht abwägungsfähig.“
  In die Lektüre des beeindruckenden Kompendiums fließt gleichwohl ein Wermutstropfen. Das Elend der Gegenwart – der Flüchtlingsstrom und die Selbstmordattentate – erinnern daran, wie zerbrechlich das hohe Gut der Menschenwürde ist. Die Welt scheint von dem Spruch „wie gewonnen, so zerronnen“ nicht mehr weit entfernt zu sein.
ROLF LAMPRECHT
Rolf Lamprecht schreibt über Rechtspolitik. Er ist seit 1968 Korrespondent bei den Obersten Gerichtshöfen in Karlsruhe.
  
  
  
  
Dietmar
von der Pfordten:
Menschenwürde. Verlag C.H. Beck München 2016. 128 Seiten, 8,95 Euro.
E-Book: 7,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Eine wahre Fundgrube".
Rolf Lamprecht, SZ, 9. Mai 2016