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Der Begriff Hanse bezeichnete seit der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert eine Organisation niederdeutscher Kaufleute und der von ihnen dominierten Städte von der Zuidersee im Westen bis zum Baltikum im Osten und von Visby bis zu der Linie Köln-Erfurt-Krakau. Dieses Buch bietet einen prägnanten Überblick über die Geschichte der Hanse von ihrer Frühphase seit Mitte des 12. Jahrhunderts bis zu ihrem Ende im Jahre 1669. Es zeigt, dass die Hanse kein hierarchisch gegliederter Städtebund war, sondern ein Verbund von Egoisten, die sich zur Durchsetzung ihrer Außenhandelsinteressen zusammenschlossen.…mehr

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  • Größe: 2.63MB
Produktbeschreibung
Der Begriff Hanse bezeichnete seit der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert eine Organisation niederdeutscher Kaufleute und der von ihnen dominierten Städte von der Zuidersee im Westen bis zum Baltikum im Osten und von Visby bis zu der Linie Köln-Erfurt-Krakau. Dieses Buch bietet einen prägnanten Überblick über die Geschichte der Hanse von ihrer Frühphase seit Mitte des 12. Jahrhunderts bis zu ihrem Ende im Jahre 1669. Es zeigt, dass die Hanse kein hierarchisch gegliederter Städtebund war, sondern ein Verbund von Egoisten, die sich zur Durchsetzung ihrer Außenhandelsinteressen zusammenschlossen.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Beck C. H.
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 29.10.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406671289
  • Artikelnr.: 41675518
Autorenporträt
Rolf Hammel-Kiesow, Prof. Dr. phil., leitet seit 1993 die «Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraumes» in Lübeck. Er ist seit März 2008 Honorarprofessor an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und seit 2010 Vorsitzender des Hansischen Geschichtsvereins.
Rezensionen
"Es gibt bereits eine Menge Literatur über den Kaufmanns- und Städtebund Hanse. Doch der Band mit dem schlichten Titel 'Die Hanse' macht einige andere überflüssig: Er ist Lese- und Bilderbuch, Nachschlagewerk und wissenschaftliches Kompendium." Lübecker Nachrichten "In diesem farbenprächtigen Band mit vielen Bildern und Karten lebt die Hanse: kostbare Waren, wagemutige Schifffahrt und geschickte Politik, Kampf gegen Seeräuber und das Alltagsleben der Menschen - all das ist akribisch zusammengetragen und interessant erzählt." Hamburger Morgenpost am Sonntag "Eine sehr gute Gesamtdarstellung auf dem neusten Forschungsstand, die bei Laien und Fachwelt keine Wünsche offen lässt!" Karfunkel "Man greift gern zu dem schön illustrierten Band des Primus Verlags, denn die Autoren Rolf Hammel-Kiesow und Matthias Puhle verstehen es gut, strukturelle Aspekte der Hanse-Geschichte mit anschaulichen Städteporträts zu verbinden." Damals "Zusammen mit den Orientierungshilfen am Ende des Buches ist hier etwas entstanden, dem man vorhersagen kann, dass es jeder an der Hansegeschichte weitläufig Interessierte immer wieder in die Hand nehmen wird. Dieses grundsolide, auf dem aktuellen Stand der Forschung diskutierende Buch wird aber vermutlich in den kommenden Jahren auch jeder Student der Hansegeschuichte schweren Herzens unter sein Kopfkissen legen in der Hoffnung, der Geist des Werkes möge über Nacht auch seinen Kopf klären und beflügeln." Lübeckische Blätter "Das Buch 'Die Hanse', das nach dem Anspruch der Autoren einen möglichst großen Leserkreis erreichen soll und diesen auch verdient hat, ist aber nicht nur von seinem inhaltlichen Ansatz her empfehlenswert. Mit seinen zahlreichen historischen Abbildungen und Fotos ist es auch einfach schön." www.buecher-geschichte.suite101.de "Das Buch behandelt die gesamte Geschichte der Hanse auf eine sehr anschauliche Art und Weise. Kernthemen wie das politische System der Hansestädte, Seeschiffe und Schifffahrt sowie Partner und Konkurrenten der Hanse werden anhand des gut lesbaren Textes und der passend ausgewählten Exkurse allgemein verständlich, aber umfassend erläutert. Auch Randthemen wie die Geschichte der Vitalienbrüder - natürlich mit einem Exkurs nach Hamburg - finden Berücksichtigung in dieser sehr empfehlenswerten Mischung aus Sachbuch und Bildband." Miroque "Uneingeschränkt zu begrüßen und ohne spezielle Vorkenntnisse verständlich." Geschichte für heute "Es ist mir eine besondere Freunde, diesen Bildband besprechen zu dürfen. Nach der ersten Durchsicht blättert man den Band gleich ein zweites und drittes Mal durch, um sich wieder und noch einmal an den besonderen und aussagekräftigen Perspektiven und Ausschnitten, der Farbigkeit und Schönheit der Stadtansichten und Sehenswürdigkeiten zu erfreuen." Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte "Accessible and enlightening for the scholary expert, student of history, and the layperson, 'Die Hanse' provides a detailed, contextualized historical overview of the Hanseatic League." German Studies Review…mehr

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 09.08.2000

Das Kaufen steht uns frei, im Lager sind wir Knechte
Handelsherren wurden nicht in die Schule Hegels geschickt: Rolf Hammel-Kiesows Handbüchlein über die Geschichte der Hanse

Ein Handbuch zur Geschichte der Hanse war schon lange überfällig; außer der schönen, aber inzwischen ein bißchen veralteten Gesamtdarstellung des Straßburger Historikers Philippe Dollinger gab es auf dem deutschen Markt keinen Text, der diesen wichtigen Teil der Geschichte Norddeutschlands auf neuestem Stand darbot. Das hat sich nun geändert. Mit Rolf Hammel-Kiesow versucht endlich einmal ein Angehöriger einer jüngeren Historikergeneration sich dem komplexen, mit ereignisgeschichtlichen Kriterien nicht zu fassenden Phänomen zu nähern.

Die unselige Verzeichnung der mittelalterlichen Handelskontakte als "Ostlandfahrt" kulturell überlegener deutscher Kolonisatoren, die den unorganisierten Slawen und Balten die Zivilisation beibrachten - diese imperialistische, später faschistische Fehldeutung, wie sie in der deutschen Wissenschaft bis weit in die siebziger Jahre hinein in abgemilderter Form von den munter weiterproduzierenden braunen Historikern unters Volk gemischt wurde, ist mit der neuen Darstellung endlich vom Tisch.

Als profunder Kenner der Sekundärliteratur beschreibt Hammel-Kiesow genau, wie die kaufmännischen Schwurverbände Norddeutschlands im profitablen Handel gen Norden und Nordosten sich zwangsläufig zu einer Zweckgemeinschaft zusammenschlossen, ohne sich je einem Städtebund oder gar einer protostaatlichen Organisationsform zu nähern. Mit großer Souveränität arbeitet Kiesow die politischen und ökonomischen Konjunkturverläufe zwischen 1100 und 1600 heraus, die den Eigenarten des Hansehandels entgegenkamen: die relative Schwäche adliger Grundherren in Norddeutschland nach der Entmachtung der Welfen, die Abhängigkeit Norwegens, zuweilen auch Englands von den Importen der deutschen Fernhändler, die technische Überlegenheit der seefahrenden Kaufleute gegenüber dem Grundadel daheim und in der Ferne, das eiskalte Ausschalten der Pioniere im gotländischen Visby durch die Lübecker Kaufmannschaft und den zähen, am Ende freilich vergeblichen Versuch, das Monopol der Sunddurchfahrt für Lübeck und Konsorten gegenüber holländischen und britischen Händlern zu verteidigen.

Hammel-Kiesow ist nicht mehr geblendet von der Hegelschen Staatslehre, die es den Historikern des Wilhelminismus unmöglich machte, einen molluskenhaften Zweckverband wie die Hanse zu erfassen. Anstatt die Phänomene durch die unpassende Einordnung unter nationale Kriterien zu verbiegen, sieht der Autor klar, daß die Organisation einzig profitablen Handelszwecken diente, daß dafür nur in Notfällen teure Kriegshandlungen, so gut wie nie eine Einmischung in anderstädtische Unruhen und niemals Territorialstaatlichkeit vonnöten waren. Hier liegt, möchte man hinzufügen, eine Parallele zu manchem Wirtschaftsboom der Gegenwart, der auch eher gegen und ohne den Staat als durch politische Initiative möglich wurde. Wieweit sich diese durch und durch trocken-pragmatische Organisation mit ihren Stadtkunstwerken, Backsteinkirchen, ihrer mittelniederdeutschen Literatur in der Kultur und der Mentalität des heutigen Deutschland niedergeschlagen hat, bleibt beim eher nüchternen Handbuchstil des Buches leider zu sehr im Düstern.

Daß Hammel-Kiesow kein großer Stilist ist und er manche Sachverhalte im juristischen Soziolekt herunterbetet, verbindet ihn mit der Mehrzahl seiner deutschen Historikerkollegen, die ihre Kunst wie einen Buchhalterjob betreiben und vor der genuinen historischen Erzählung zurückschrecken. Dafür aber finden sich bei Hammel-Kiesow staunenswert viele sozial- und handelshistorische Details des Verlaufs einer Epoche, die sich nur so schwer auf den Nenner "Hanse" bringen läßt, daß man zuweilen an der Berechtigung dieses Ordnungsbegriffes zweifelt. Hanse war, das sieht auch der Autor kaum anders, eher ein geschichtlicher Handlungsstil konjunkturell erfolgreicher Pfeffersäcke denn ein konziser politischer Aufbau.

Größtes Manko dieses an sich verdienstvollen Buches bleibt indes, daß Hammel-Kiesow, immerhin seit 1993 Leiter der Lübecker "Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums", allzu sehr auf einen wissenschaftlichen Gewährsmann setzt: die rechtshistorische Abklärung der hansischen Entstehungsbedingungen durch den Historiker Ernst Pitz. Dessen ordentliche, für eine Gesamtdarstellung des Themas aber eher nebensächliche Erkenntnisse darüber, wie sich die Städte in der rechtshistorischen Theorie auf gemeinsames Handeln einigen konnten und wie das Delegieren von Macht mit dem mittelalterlichen Schwurverband von Stadtbürgern vereinbar war, rückt nun überraschend ins Zentrum. Nach Pitz war die Hanse eine Zusammensetzung zahlreicher "Partikularverbände" - eine nicht sonderlich überraschende Erkenntnis, durch die für das Verständnis des tatsächlichen Geschäftsbetriebs der Hansehändler nicht das Geringste gewonnen ist.

Hammel-Kiesow gibt, nachdem er seine Quisquilie raumgreifend referiert hat, das sogar selber zu: "Je stärker jedoch Fragen des politischen Lebens und seiner rechtlichen Gestaltung betroffen waren, desto geringer war die Chance, in vielen Hansestädten zur Rechtskraft zu gelangen." Was aber keine Rechtskraft hatte, beschäftigte die Hanseaten weniger als die heutigen Professoren. Ob hier vielleicht - die byzantinische Überbetonung eines Autors und eines Nebenaspektes und die ausgiebige Danksagung sprechen dafür - die peinlichen Feudalverhältnisse zwischen Schüler und Lehrer, Aspirant und Lehrstuhlinhaber mit im Spiel waren, wie sie an deutschen Universitäten ja zum üblen Brauchtum gehören?

So setzt der Autor leider denn doch die blutarme Tradition deutscher Rechtshistorie fort, die sich lieber mit dem Sollen als dem Haben der Vergangenheit auseinandersetzt. Doch anstatt zu erwägen, wie die Hanse als Partikularverband denn nun vielleicht reibungslos hätte funktionieren können, erführe man lieber, wie die Hanse-Kaufleute und ihre Stadtjuristen, Kalfaktoren und Beichtväter tatsächlich dachten, argumentierten und kulturell-religiös kalkulierten - die erhaltenen, inzwischen auch einigermaßen erschlossenen reichen Quellen aus Geschäftsbüchern, Religionstraktaten und Chroniken hätten eine Beleuchtung dieser Felder ermöglicht.

Bleiben wir im Jargon: Wer sich also im ganz persönlichen Partikularverband informieren will, was die jüngste Geschichtsschreibung über die Historie der Hanse herausgefunden hat, dem sei dieses Büchlein durchaus empfohlen. Die Gesamtdarstellung, nach deren Lektüre man die kulturhistorische Prägekraft dieser Wirtschaftsform besser versteht, bleibt aber weiterhin das Werk von Dollinger, das dem wissenschaftlichen Klima der überlegenen französischen Annales-Historie entsprang. So weit, selbst an deren Leistungen anzuknüpfen, sind die deutschen Kollegen noch nicht.

DIRK SCHÜMER

Rolf Hammel-Kiesow: "Die Hanse". Beck'sche Reihe Wissen. Verlag C.H. Beck, München 2000. 128 S., br., 14,80 DM.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Dirk Schümer begrüßt dieses Buch nicht zuletzt deswegen, weil es zur Thematik "auf neuestem Stand" ansonsten kaum etwas Bedeutendes gibt. Lange Jahre waren die Abhandlungen zur Hanse noch von "imperialistischer, später faschistischer Fehldeutung" und ihren Folgen geprägt, wie Schümer anmerkt. Das Verdienst des Autors liegt daher, wie der Rezensent betont, auch darin, diesen Interpretationen eine neue Deutung entgegenzustellen. Besonders gefällt Schümer die Aufarbeitung der "politischen und ökonomischen Konjunkturverläufe zwischen 1100 und 1600", bei der der Autor offenbar sehr zahlreiche Aspekte berücksichtigt hat. Allerdings bleiben - trotz vieler Details - seiner Ansicht nach auch Fragen offen. So vermisst Schümer Überlegungen dazu, inwiefern die Hanse "in der Kultur und der Mentalität des heutigen Deutschland niedergeschlagen hat". Darüber hinaus beschäftigt sich der Autor seiner Ansicht nach zu sehr damit, wie die Hanse hätte sein sollen oder können, anstatt das tatsächliche Funktionieren zu beschreiben. Auch der Stil des Autors ist ihm zu trocken und könnte für Schümers Geschmack mehr erzählenden Charakter haben. Wirklich störend findet der Rezensent, dass Hammel-Kiesow sich zu sehr auf den "wissenschaftlichen Gewährsmann" Ernst Pitz bezieht, auch dort, wo es nicht immer gewinnbringend sei. Schümer vermutet hier eines der "peinlichen Feudalverhältnisse zwischen Schüler und Lehrer", wie es im deutschen Wissenschaftsbetrieb nicht unüblich ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
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