Bauchgefühle - Sitzler, Susann
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Bauchgefühle fragt nach der Bedeutung des Dickseins. Dicksein wird hier nicht als Problem betrachtet, sondern als Phänomen - und nicht zuletzt als individuelle Ausdrucksform. Die Autorin findet Antworten auf Fragen, die bislang in der Öffentlichkeit nicht gestellt werden - allen voran: Was drückt ein dicker Körper eigentlich aus? Ein Mensch hat heute in jedem Fall schlank zu sein. Dicksein ist unerwünscht. Der schlanke Körper ist gesundheitspolitisches Ziel und kulturelle Norm zugleich. Doch trotz aller Aufklärung und zunehmender sozialer Ächtung werden immer mehr Menschen immer dicker. Steckt…mehr

Produktbeschreibung
Bauchgefühle fragt nach der Bedeutung des Dickseins. Dicksein wird hier nicht als Problem betrachtet, sondern als Phänomen - und nicht zuletzt als individuelle Ausdrucksform. Die Autorin findet Antworten auf Fragen, die bislang in der Öffentlichkeit nicht gestellt werden - allen voran: Was drückt ein dicker Körper eigentlich aus? Ein Mensch hat heute in jedem Fall schlank zu sein. Dicksein ist unerwünscht. Der schlanke Körper ist gesundheitspolitisches Ziel und kulturelle Norm zugleich. Doch trotz aller Aufklärung und zunehmender sozialer Ächtung werden immer mehr Menschen immer dicker. Steckt hinter dem Dicksein noch etwas anderes als nur falsche Ernährung und mangelnde Bewegung? Wie und warum wird jemand dick, obwohl er es eigentlich nicht will? Susann Sitzlers Buch bringt einen neuen Ton in die bisherige Diskussion, indem es vom individuellen Nutzen des Dickseins spricht. Es geht darin am Rande auch um extrem übergewichtige Menschen. Im Zentrum stehen jedoch die Molligen, die Kräftigen und die Rundlichen. Die Menschen, die in jüngerer Zeit in den Fokus der Dickendebatte geraten sind. Das Buch baut auf dem aktuellen Forschungsstand auf und zieht medizinische, soziologische und psychologische Erkenntnisse heran. Nicht deren populärwissenschaftliche Darstellung steht im Vordergrund, sondern die essayistische Reflexion und das persönliche Erleben.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.6013
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 187
  • Erscheinungstermin: 19. September 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 240g
  • ISBN-13: 9783406622007
  • ISBN-10: 3406622003
  • Artikelnr.: 33192698
Autorenporträt
Susann Sitzler, Jg. 1970; Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Basel; journalistische Arbeit seit 1993; lebt seit 1996 als freie Printjournalistin und Radioautorin in Berlin; Reportagen und Porträts für Printmedien, publizistische Beiträge in Anthologien, Features und Reportagen für DeutschlandRadio Berlin, Schweizer Radio DRS u.a.
Inhaltsangabe
1 Was es bedeutet,
dick zu sein Wieso verwechselte ich
mich mit Kiki Romeo? Warum kommen hier fast
nur extrem Dicke vor? Kann man auf die
richtige Weise dick sein? 2 Wie man dick wird Wieso sagen Dicke
immer Ja?

Wiegt die Wahrheit hundert Kilo? Machen auch falsche
Worte dick? 3 Bewegung Ist "dick" das neue
"schwul"? Wird jetzt alles
leichter? Versöhnung mit
Kiki Romeo
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Höchste Zeit für Körperwahrheiten dieser Art, findet Jenni Zylka. Von lustigen Moppel-Ichs mit witzigen Diättipps hat die Rezensentin schon lange genug. Umso mehr freut sich Zylka über ein erfrischend klischeefreies Buch zum Thema Übergewicht. Die Autorin spricht aus eigener (schmerzhafter) Erfahrung, beschönigt nichts und schafft es schließlich, ihr wahres Gewicht, ihren Körper als übergewichtigen Teil der Wohlstandsgesellschaft zu akzeptieren, staunt Zylka. Sie schätzt die genaue Beobachtungsgabe und Geradlinigkeit der Autorin und hofft auf eine neue Schule, nein nicht der Rund-und-glücklich-Fraktion, sondern der Erkenntnis, dass dicke Körper vor allem der Spiegel sind einer dickmachenden Gesellschaft.

© Perlentaucher Medien GmbH