Die Identitätsfalle - Sen, Amartya
19,90
versandkostenfrei*

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

Gibt es einen "Krieg der Kulturen" zwischen dem Westen und dem Islam? Die einen sagen, wir sind bereits mitten in diesem Krieg, die anderen hoffen, den Konflikt durch einen Dialog der Kulturen entschärfen zu können. Amartya Sen zeigt in seinem Buch, daß die falsche Illusion einer einzigen Identität diesen "Krieg der Kulturen" konstruiert und zugleich fatal vorantreibt.
Während die Welt zunehmend aufgeteilt wird in Blöcke aus Religionen, Kulturen oder Zivilisationen, geraten uns andere Faktoren des menschlichen Daseins wie Klasse, Geschlecht, Bildung, Beruf, Sprache, Kunst, Wissenschaft,
…mehr

Produktbeschreibung
Gibt es einen "Krieg der Kulturen" zwischen dem Westen und dem Islam? Die einen sagen, wir sind bereits mitten in diesem Krieg, die anderen hoffen, den Konflikt durch einen Dialog der Kulturen entschärfen zu können. Amartya Sen zeigt in seinem Buch, daß die falsche Illusion einer einzigen Identität diesen "Krieg der Kulturen" konstruiert und zugleich fatal vorantreibt.

Während die Welt zunehmend aufgeteilt wird in Blöcke aus Religionen, Kulturen oder Zivilisationen, geraten uns andere Faktoren des menschlichen Daseins wie Klasse, Geschlecht, Bildung, Beruf, Sprache, Kunst, Wissenschaft, Moral oder Politik immer mehr aus dem Blick. Globale Bemühungen, der eskalierenden Gewalt Einhalt zu gebieten, scheitern zudem an einer Konzeptlosigkeit, die das direkte Resultat dieser undifferenzierten und eindimensionalen Konstruktion von Identität ist. Wenn die Beziehungen zwischen menschlichen Individuen auf einen "Krieg der Kulturen" reduziert werden, dann schnappt die "Identitätsfalle" zu.Menschen, die eine Fülle von Identitätsmerkmalen haben, werden auf ein einziges reduziert und verschwinden in kleinen übersichtlichen Schubladen. Das Geschäft der Fundamentalisten besteht in dieser Miniaturisierung menschlicher Existenz, mit der alle Ideologie der Gewalt ihren Anfang nimmt. Doch Amartya Sen zeigt nicht nur, wie die Spirale aus Identität und Gewalt entsteht, sondern auch, wie sie durchbrochen werden kann. Denn niemand ist zu einer einzigen Identität verdammt, jeder kann seine Persönlichkeit gestalten und mitbestimmen. Sens brillante Analyse von Multikulturalismus, Postkolonialismus, Fundamentalismus, Terrorismus und Globalisierung macht vor allem eines klar: Die Welt kann sich ebenso in Richtung Frieden bewegen, wie sie jetzt auf Gewalt und Krieg hinzusteuern scheint.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: Februar 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm
  • Gewicht: 391g
  • ISBN-13: 9783406558122
  • ISBN-10: 3406558127
  • Artikelnr.: 20934654
Autorenporträt
Friedrich Griese, geboren 1940, lebt in Michelstadt im Odenwald . Vor allem mit Sachbüchern aus dem Polnischen, Französischen und Italienischen hat er sich einen Namen gemacht.

Amartya Sen, geb. in Santiniketan, Indien, ist Professor in Harvard und war Master des Trinity College in Cambridge. 1998 erhielt er den Nobelpreis für Ökonomie und im November 2007 den Meister-Eckhart-Preis.
Rezensionen
Besprechung von 12.05.2007
Ein Gespenst geht um
Kulturrelativismus als politische Gefahr?

Der Nobelpreisträger Amartya Sen hat ein Buch über die "Identitätsfalle" geschrieben. These: Der Westen nimmt seinen eigenen Universalismus nicht ernst, versteht Multikulturalismus falsch und geht daran zugrunde.

PEKING, im Mai

Kann es helfen, die Probleme mit Globalisierung und Integration probehalber einmal von außen anzuschauen? Was würde zum Beispiel ein Inder zur "Islamkonferenz" sagen? Kürzlich kam unter dem Titel "Die Identitätsfalle" ein Buch des Wirtschaftsnobelpreisträgers Amartya Sen auf Deutsch heraus, das eine ziemlich präzise Antwort auf diese Frage erlaubt. Professor Sen geht da zwar nicht auf die deutsche Innenpolitik ein, aber er lässt keinen Zweifel daran, dass er staatliche Religionsdialoge auf der Suche nach dem "gemäßigten Muslim" generell nicht hilfreich findet, in ihnen vielmehr eine riskante self-fulfilling prophecy sieht: Man schließe die Bürger in einer einzigen kulturellen oder religiösen Identität - hier: der islamischen - ein und fördere damit genau die integralistische Einspurigkeit, die man doch überwinden will. Sitzen neben den religiösen Führern auch noch so viele religionskritische Führer am runden Tisch der "Islamkonferenz", so bleibt der Leisten, über den alles geschlagen wird, doch die Religion.

Für viel angemessener und aussichtsreicher hält Sen es, die Menschen in ihrer realen Vielfalt zu nehmen: als Wesen, die eben nicht nur, um hier im deutschen Kontext zu bleiben, Muslime sind, sondern auch, zum Beispiel, Arbeitslose, Mütter, Kurdischstämmige, Sozialdemokratinnen und Hip-Hop-Fans - Bürger auf jeden Fall, die sich an die Gesetze halten müssen. Das Leben jedes Menschen spiele sich nun einmal nicht nur in einer, sondern in vielen sozialen und geistigen Zugehörigkeiten ab, sagt Sen, und vor allen Zuschreibungen einer schicksalhaften Kultur ("The Illusion of Destiny" heißt der Untertitel des Buches im Original) habe er einen Anspruch darauf, als jemand respektiert zu werden, der seine kulturellen Entscheidungen selber trifft (oder wenigstens selber treffen sollte). Der säkulare Rechtsstaat biete für diesen Respekt und damit für die organische Selbstveränderung der Kulturen den bestmöglichen Rahmen - aber nur so lange, als er sich nicht zu Kulturkämpfen hinreißen lasse und dadurch sich selbst gefährde.

Die leise, dann aber umso durchdringendere Pointe dieses Arguments erschließt sich, wenn man es über den Konflikt mit dem Islamismus hinaus auf Globalisierungsprobleme insgesamt anwendet. Dass die multikulturelle Weltgesellschaft nicht so romantisch und gemütlich sein wird, wie es das Attribut früher verhieß, ist mittlerweile bekannt. Was aber daraus folgt, steht nach wie vor in den Sternen. Überraschenderweise scheint die Globalisierung die westlichen Gesellschaften, unter deren Regie sie bislang weitgehend stattfand, kulturell zunehmend zu überfordern. Vielleicht deshalb, weil die Konfrontation mit anderen Gewohnheiten und Denkweisen jetzt nicht mehr bloß so stattfindet, dass der Westen diese ökonomisch, wissenschaftlich, künstlerisch oder touristisch konsumieren könnte, sondern so, dass er selbst in die Geschichten, Kämpfe und Traumata der anderen einbezogen wird. Das ist eine neue Situation, die den westlichen Universalismus auf eine ungewohnte Probe stellt.

Die Angst vor einem Kulturrelativismus geht um, der den eigenen Prinzipien die Widerstandsfähigkeit nehmen könnte. So scheint durch die Auseinandersetzung mit fremden Fundamentalismen die Sehnsucht im Westen nach einer ganz ähnlich gelagerten Komplexitätsreduktion zu wachsen, nach einem Zurückschrauben der gelungenen Differenzierungen, nach einer Welt, die sich aus eindeutig fixierten Kultur- und Religionssystemen heraus verstehen lässt. Eine Gesellschaft wie die deutsche soll schon ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sich ihr Profil nicht auf den klar zugeschnittenen Nenner einer "Leitkultur" bringen lässt.

Das Bestechende am vermeintlich so schlichten Argument Amartya Sens ist nun, dass es implizit und ohne diese Terminologie zu gebrauchen, der westlichen Sorge vor Kulturrelativismus vorhält, die universalistischen Prinzipien selbst nicht ernst genug zu nehmen. Aus der Feststellung, dass die Menschen auf nicht nur eine, sondern "auf mannigfaltige Weise verschieden" seien, leitet er ein doppeltes Gebot ab: Man soll die verschiedenen Kulturen anerkennen, aber auch die kulturelle Freiheit, also das Recht jedes Menschen, sich selber für und auch gegen eine kulturelle Zugehörigkeit zu entscheiden. Die multikulturelle Perspektive hat da einen harten resistenten Kern: das an keine Kultur veräußerliche Recht des Menschen, über sich selbst zu bestimmen.

Der Witz ist, dass Sen dies keineswegs für ein bloß westliches Prinzip hält, sondern dessen Wurzeln ebenso wie die von Toleranz, Demokratie und moderner Wissenschaft auch in anderen Kulturen auffindet. Es ist also ein Universalismus, der radikaler ist als der, den der Westen gewohnt ist, ein Universalismus, der sich von seiner westlichen Befangenheit frei gemacht hat. Erst eine solche Position hätte die nötige Autorität, die Achtung der Menschenrechte überall, ohne Ansehen der Kultur einzufordern - weil sie auch vom Westen verlangt, über den Schatten seiner Kultur zu springen und den kulturell begründeten Hegemonieanspruch aufzugeben.

Vielleicht muss man ein aus vielen Kulturen zusammengesetztes Leben wie Amartya Sen geführt haben, um Unterscheidungen mit solch olympischer Souveränität treffen zu können. Er wuchs in einem Gelehrtenhaushalt in Westbengalen auf, studierte am Trinity College in Cambridge und lehrte später in Kalkutta, Cambridge, Oxford und Harvard. So konnte er sowohl die Forderung nach "Verwestlichung" wie den ressentimentgeladenen Widerstand dagegen als bloß "reaktive Werte" erkennen, Produkte eines nach wie vor kolonialisierten Geistes, der den Westen für den Dreh- und Angelpunkt aller Beziehungen hält. Und der die Verschiedenheit der Kulturen sowohl über- wie unterschätzt: Ihre Anerkennung ist die notwendige, aber nicht die hinreichende Bedingung für das Zusammenleben im multikulturellen Zeitalter.

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Perspektive allein noch keines der Probleme löst, durch welche Kulturen erstarren und Gebräuche sich zu Zeitbomben verfestigen können. Es bedarf der Anstrengungen, die globalisierten Märkte gerecht zu machen, sich um internationale Verfahrensregeln, Eigentumsformen und Ressourcenzugänge zu kümmern. Aber für die dazu nötige Empathie ist die Relativierung der Kultur ein erster Schritt. Vielleicht macht es dem Westen jetzt ausgerechnet seine jahrhundertelange Vorherrschaft schwer, mit dieser Herausforderung zurechtzukommen.

Die Erfahrungen, die heute wichtig wären, konnte er aufgrund seiner chronischen Überlegenheit bisher nicht machen: die Konfrontation mit einer fremden Lebensweise, der man nicht ausweichen kann; das Erlebnis, dass man sich mit Ressentiments genauso wie mit Anpassung schaden kann; die Beobachtung, wie universelle Werte und partikulare Interessen auseinanderklaffen können, selbst wenn jene in deren Namen verfolgt werden. Das aber sind die Erfahrungen der einstmals kolonialisierten Länder, und es könnte sein, dass sich der Mittelpunkt des Nachdenkens über unsere multikulturelle Zukunft demnächst in diese Länder verlagert.

MARK SIEMONS

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr
Besprechung von 31.05.2007
Sachbücher des Monats Juni
Empfohlen werden nach einer monatlich erstellten Rangliste Bücher der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete.
1. HORST STOWASSER: Anarchie! Idee – Geschichte – Perspektiven. Edition Nautilus, 512 Seiten, 24,90 Euro.
2. SASCHA MÜLLER–KRAENNER: Energiesicherheit. Die neue Vermessung der Welt. Verlag Antje Kunstmann, 240 Seiten, 19,90 Euro.
3. DIETER RICHTER: Der Vesuv. Geschichte eines Berges. Verlag Klaus Wagenbach, 224 Seiten, 24,50 Euro.
4-5. MARIO BORTOLOTTO: Wagner der Dunkle. Übersetzt von Nikolaus de Palézieux, Verlag Matthes & Seitz, 448 Seiten, 39,80 Euro.
AMIRA HASS: Morgen wird alles schlimmer. Berichte aus Palästina und Israel. Übersetzt von Sigrid Langhaeuser, C. H. Beck Verlag, 213 Seiten, 19,90 Euro.
6. GLENN W. MOST: Der Finger in der Wunde. Die Geschichte des ungläubigen Thomas. Übersetzt von Kurt Nett und Regina Höschele. Verlag C.H. Beck, 315 Seiten, 26,90 Euro.
7. MIKE DAVIS: Planet der Slums. Übersetzt von Ingrid Scherf. Assoziation A, 248 Seiten, 20 Euro.
8. DANIEL C. DENNETT: Süße Träume. Die Erforschung des Bewußtseins und der Schlaf der Philosophie. Übersetzt von Geron Reuter. Suhrkamp Verlag, 215 Seiten, 24,80 Euro.
9-10. KARL OTTO HONDRICH: Weniger sind mehr. Warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft ist, Campus Verlag, 280 Seiten, 19,90 Euro.
AMARTYA SEN: Die Identitätsfalle. Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt. Übersetzt von Friedrich Griese. Verlag C.H. Beck, 208 Seiten, 19,90 Euro.
Besondere Empfehlung des Monats Juni 2007 von Florian Rötzer: FRED PEARCE: Wenn die Flüsse versiegen. Übersetzt von Gabriele Gockel und Barbara Steckhan. Verlag Antje Kunstmann, 400 Seiten, 24,90 Euro.
Die Jury: Rainer Blasius, Eike Gebhardt, Fritz Göttler, Wolfgang Hagen, Daniel Haufler, Otto Kallscheuer, Matthias Kamann, Petra Kammann, Guido Kalberer, Elisabeth Kiderlen, Jörg-Dieter Kogel, Hans Martin Lohmann; Ludger Lütkehaus, Herfried Münkler, Johannes Saltzwedel, Wolfgang Ritschl, Florian Rötzer, Albert von Schirnding; Norbert Seitz, Eberhard Sens, Hilal Sezgin, Volker Ullrich, Andreas Wang, Uwe Justus Wenzel.
Redaktion: Andreas Wang (NDR)
Die nächste SZ/NDR/BuchJournal-
Liste der Sachbücher des Monats erscheint am 30. Juni 2007.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Martin Bauer begrüßt dieses Buch von Amartya Sen, da es ihm "grundgescheit" und gründlich durchdacht erscheint. Den Thesen des Autors, die er ausführlich referiert, kann er nur zustimmen. Er unterstreicht vor allem dessen Warnung, die Identitäten von Individuen und Kollektiven über die Zugehörigkeit zu einer einzigen Kultur zu bestimmen, arbeitet eine solche Zuschreibung doch mit einem falschen, weil reduktionistischen Konzept von Identität. Demgegenüber macht Sen seines Erachtens zu Recht die Vielzahl an Zugehörigkeiten von Individuen geltend und zeigt auf, wie falsch alle Versuche, die Weltbevölkerung in eine Handvoll von Kulturen einzuteilen, im Kern sind. Sens Kritik an Samuel Huntigons populärer These vom Kampf der Kulturen hält Bauer für berechtigt und überzeugend, schließlich sind die Gefahren, die von entsprechenden simplifizierenden Klassifikationen ausgehen, nicht zu unterschätzen. So schließt er sich auch Sens Argumentation für eine nüchterne Differenzierung an. Kritik äußert Bauer an der Übersetzung des Werks. Diese weist seiner Ansicht nach nicht nur einige kleine Fehler auf, sie wirkt auf ihn, anders als die "jargonfreie und federnde Prosa" des Originals, auch recht "hölzern".

© Perlentaucher Medien GmbH
"Amartya Sens Essay mit Überlegungen zu Politik, Philosophie, Kulturgeschichte, Wirtschaftstheorie und Globalisierung ist im besten Sinne radikal (...) doch lässt sein Buch genug Raum für neue Hoffnung." -- Financial Times Deutschland

"Die Identitätsfalle, im Original Identity and Violence, ist eine subtil komische, politisch tief besorgte Kampfschrift gegen die eindeutige Festlegung des Menschen auf nur einen Teil seiner Eigenarten, auf die religiös verstandene Kultur nämlich, der er jeweils angehöre, ob nun dem Islam, dem Hinduismus, dem Westen. Zugleich ist Die Identitätsfalle ein leichtfüßiger intellektueller Spaziergang durch die Landschaften der Wirtschafttheorie und der Poesie, der Philosophie, der Politik und des Alltagslebens. Das Denken kommt selten so elegant, so menschenfreundlich und einnehmend des Wegs wie hier." -- Elisabeth von Thadden, Die Zeit

"Im Koordinatensystem von Terror und Antiterror jedoch dürfte "Die Identitätsfalle" eines der interessantesten Bücher der letzten Jahre sein." -- Ralf Hanselle, Das Parlament

""Die Identitätsfalle" ist ein origineller Essay mit lehrreichen Abschweifungen vor allem in die indische Geschichte, gewürzt mit gelegentlich aufblitzender, kühler britischer Ironie. (...) Sein Buch ist jedenfalls geeignet, das Feld, auf dem sich westliche Kulturfundis und Multikulti-Ideologen so oft und routiniert bekämpft haben, gründlich umzupflügen." -- Stefan Reinecke, die tageszeitung
"Im Koordinatensystem von Terror und Antiterror jedoch dürfte "Die Identitätsfalle" eines der interessantesten Bücher der letzten Jahre sein."
Ralf Hanselle, Das Parlament 19.03.2007