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"Ich umarme Sie tausendmal in Gedanken, und sehne mich recht nach dem Tag, da ich es wirklich tun kann..."Eva König Fast 200 Briefe haben sie einander geschrieben. Gesehen haben sie sich kaum. Als sie endlich zusammenkommen, ist es nur für kurze Zeit. Eva König stirbt schon ein Jahr nach der Hochzeit im Kindbett. Und Lessing überlebt sie nur um 3 Jahre.Der gefeierte Literat und die Hamburger Geschäftsfrau, beide von heftigen Gemütsschwankungen bestimmt, beide starke Persönlichkeiten, hinterlassen das Dokument einer Vertrautheit, die auch in Krisen nicht zerstört werden konnte. Es ist vom…mehr

Produktbeschreibung
"Ich umarme Sie tausendmal in Gedanken, und sehne mich recht nach dem Tag, da ich es wirklich tun kann..."Eva König
Fast 200 Briefe haben sie einander geschrieben. Gesehen haben sie sich kaum. Als sie endlich zusammenkommen, ist es nur für kurze Zeit. Eva König stirbt schon ein Jahr nach der Hochzeit im Kindbett. Und Lessing überlebt sie nur um 3 Jahre.Der gefeierte Literat und die Hamburger Geschäftsfrau, beide von heftigen Gemütsschwankungen bestimmt, beide starke Persönlichkeiten, hinterlassen das Dokument einer Vertrautheit, die auch in Krisen nicht zerstört werden konnte. Es ist vom Lotteriespiel, von Schulden, vom Theater und von Alltagsschwierigkeiten die Rede. Langsam wächst jedoch zwischen den Zeilen eine intensive Liebesgeschichte.Eva König (1738 -1778) ist Lessing (1729 -1781) zwischen 1770 bis 1776 eine ebenbürtige Briefpartnerin und laut Walter Jens eine der wenigen großen Epistographinnen im Aufklärungsdeutschland.
Der Regisseur Marcel Keller und die bekanntenSchauspieler Walter Sittler ("girl friends", "Nikola") und Barbara Falter bringen uns den Briefwechsel einer ganz und gar unmöglichen Liebesgeschichte nahe, die uns nach über zweihundert Jahren immer noch tief berührt.
Autorenporträt
Gotthold Ephraim Lessing, geb. 1729 in Kamenz/Oberlausitz, kam als Pfarrerssohn und drittes von zwölf Kindern zur Welt. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie, wandte sich aber bald den philologischen Fächern zu. Der Schriftsteller arbeitete als Dramaturg für das Hamburger Nationaltheater und verfasste zahlreiche berühmte Werke. Privat hatte Lessing 1777/78 sowohl den Tod seines Sohnes als auch den seiner Frau zu verkraften. Er starb am 15. Februar 1781 vereinsamt in Braunschweig. Die Uraufführung seines "Nathan" im Jahr 1783 erlebte er nicht mehr. Als bedeutendster Dichter, Denker und Kritiker der Aufklärung, dessen Genialität sogar Goethe bewunderte, gilt er heute als erster moderner Autor Deutschlands.

Walter Sittler, amerikanisch stämmiger Schauspieler, war zuerst am Mannheimer Nationaltheater und danach am Staatstheater in Stuttgart engagiert. Bekannt wurde er mit der Rolle des Hotel-Chefs Ronaldo Schäfer in der TV-Serie "Girl Friends". Kurz darauf stand er auch für die Serie "Nikola" vor der Kamera, die mit dem Spezialpreis der 'Goldenen Rose von Montreux' und dem Adolf-Grimme-Preis 1998 ausgezeichnet wurde.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Die Stärke dieses Hörbuch seien seine Stimmen, schreibt Rezensentin Felicitas von Lovenberg und findet, dass der Briefwechsel zwischen Lessing und seiner späteren Frau Eva König von den beiden Schauspielern in diesem Hörbuch "mit großer Intensität" gelesen werde. Eindringlich schildert Lovenberg die damaligen Verhältnisse der beiden Liebenden und die Gelassenheit, mit der sie sich annähern, bis sie am 8. Oktober 1776 heiraten. In ihrer Schilderung der beiden Briefeschreiber, die im Verlauf von sechs Jahren etwa zweihundert Briefe wechselten, hebt sie besonders Eva König, ihren Schwung und ihr Gefühl für Sprache hervor, mit dem sie "auch Lessing manches Mal in Erstaunen versetzt haben dürfte". Allerdings bemängelt die Rezensentin, dass es der Verlag versäumte, im CD-Booklet ausführlichere Angaben zum Hintergrund dieser Beziehung zu machen.

© Perlentaucher Medien GmbH
"...Je länger die CD läuft, um so interessanter, weil schleichend inbrünstiger wird jedoch das Gelesene. Sprachkunst mit Innenleben."
Augsburger Allgemeine, Mai 2002

"...Es ist eine Freude ihnen zuzuhören und sie auf die Reise in diese briefliche Liebesgeschichte zu begleiten."
Stuttgarter Zeitung, Mai 2002