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Sind sie noch Kinder oder schon junge Frauen? Die Mädchen, die die holländische Photographin Hellen van Meene portraitiert, wissen es selbst nicht genau. Sie sind sogenannte Heranwachsende, stecken mitten in der Pubertät, was soviel heißt wie zwischen allen Stühlen sitzen, mit sich und der Welt gerade gar nicht klarkommen. In sensiblen photographischen Inszenierungen, deren kontrollierte Ästhetik nur auf den ersten Blick das eigentliche Thema zu überspielen scheint, reflektiert Hellen van Meene diesen schwierigen Zustand zwischen Verunsicherung und Aufbruch, Selbstverlust und Neuerfindung.…mehr

Produktbeschreibung
Sind sie noch Kinder oder schon junge Frauen? Die Mädchen, die die holländische Photographin Hellen van Meene portraitiert, wissen es selbst nicht genau. Sie sind sogenannte Heranwachsende, stecken mitten in der Pubertät, was soviel heißt wie zwischen allen Stühlen sitzen, mit sich und der Welt gerade gar nicht klarkommen. In sensiblen photographischen Inszenierungen, deren kontrollierte Ästhetik nur auf den ersten Blick das eigentliche Thema zu überspielen scheint, reflektiert Hellen van Meene diesen schwierigen Zustand zwischen Verunsicherung und Aufbruch, Selbstverlust und Neuerfindung. Hellen van Meene studierte an der renommierten Rietveld Akademie in Amsterdam und begann 1994 ihre Arbeiten auszustellen. Einzelausstellungen folgten ab 1999 in Amsterdam, London, Mailand, Los Angeles, Tokyo und auf der Biennale Venedig. Mit dem Projekt »Mädchen (und manchmal auch Jungen) in der Pubertät« beschäftigt sie sich inzwischen seit sieben Jahren.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Nachdenklich und etwas ratlos haben Hellen van Meenes Fotografien Ulf Erdmann Ziegler zurückgelassen. Meene bildet jugendliche Mädchen ab - "Mädchen, die so offensichtlich mit sich selbst kämpfen, dass man sich fragt, warum sie sich entschlossen haben, dem Dialog eines Porträts standzuhalten" - und setzt dabei auf die eigentlich unzeitgemäße Form der "szenischen Inszenierung". Ziegler hat beim Betrachten der Adoleszenzpersiflagen eine Agression gespürt - doch "gegen wen oder was"? "Man denkt an die einsamen Mädchen Edvard Munchs", schreibt er und fährt fort: "Deren Einsamkeit nicht als persönliche, sondern als philosophische darzustellen, das ist die Kunst." Ob es hier gelungen ist, lässt er offen.

© Perlentaucher Medien GmbH