18,00 €
inkl. MwSt.
Versandkostenfrei*
Sofort lieferbar
payback
0 °P sammeln
  • Broschiertes Buch

Englisch und deutsch. Übersetzt von Johanna Wange.
Tempest sei mehr als modern, sondern praktisch Science-Fiction, schreibt der Guardian. Zu den literarischen und musikalischen Einflüssen zählen James Joyce und Wu-Tang Clan, Public Enemy und Virginia Woolf. Tempest beherrscht den innigen Volksliedton ebenso wie Londons Straßenslang, wandelt virtuos zwischen lyrischer Tradition und Hip-Hop. Die Gedichte in Hold Your Own bemächtigen sich auf radikal heutige, politische Weise des antiken Mythos von Teiresias, einer zweigeschlechtlichen Figur, von den Göttern geblendet und prophetisch begabt.…mehr

Produktbeschreibung
Englisch und deutsch. Übersetzt von Johanna Wange.

Tempest sei mehr als modern, sondern praktisch Science-Fiction, schreibt der Guardian. Zu den literarischen und musikalischen Einflüssen zählen James Joyce und Wu-Tang Clan, Public Enemy und Virginia Woolf. Tempest beherrscht den innigen Volksliedton ebenso wie Londons Straßenslang, wandelt virtuos zwischen lyrischer Tradition und Hip-Hop. Die Gedichte in Hold Your Own bemächtigen sich auf radikal heutige, politische Weise des antiken Mythos von Teiresias, einer zweigeschlechtlichen Figur, von den Göttern geblendet und prophetisch begabt. In vier Teilen folgt der Zyklus dem Kind, dem Jüngling, der Frau und dem Mann, vermittelt eindrucksvoll, wie es ist, alt zu werden und »sehend«, dazu verurteilt, unserer neoliberalen Gesellschaft die Wahrheit zu sagen - und keiner hört zu.

Lyrik-Empfehlung 2016 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Stiftung Lyrik Kabinett und der Literaturwerkstatt Berlin.
Autorenporträt
Kae Tempest, geboren 1985 in Süd-London, ist Rapper:in, Lyriker:in, Theater- und Romanautor:in. Für das Lyrikdebüt Brand New Ancients wurde Tempest 2012 mit dem Ted Hughes Award for New Work in Poetry ausgezeichnet, einem der wichtigsten Lyrikpreise Großbritanniens. 2021 erhielt Tempest den Silbernen Löwen der Biennale von Venedig.
Rezensionen
»Tempests Erzählstimme ist das Gegenkonzept zum Zynismus jener Gesellschaft, die sie beschreibt: ... wach und empfindsam ... zärtlich und verzeihend.« Karin Janker Süddeutsche Zeitung