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Der Band schließt an den 1999 in zwei Teilen erschienenen Bd. II: 1934/35 an und dokumentiert wie dieser in repräsentativer Auswahl die Gesamtpolitik der Regierung Hitlers. 212 aufwändig kommentierte Aktenstücke führen zu den wesentlichen Problemen, mit denen die Reichsregierung konfrontiert war, und hellen Entscheidungsabläufe im Vorfeld wichtiger Gesetze und Erlasse und ihre Intentionen auf. Dazu wird neben dem Fonds der Reichskanzlei-Akten auch die Überlieferung der Reichsministerien systematisch herangezogen. Mitberücksichtigt sind unvollendete Projekte, welche die Ziele des…mehr

Produktbeschreibung
Der Band schließt an den 1999 in zwei Teilen erschienenen Bd. II: 1934/35 an und dokumentiert wie dieser in repräsentativer Auswahl die Gesamtpolitik der Regierung Hitlers. 212 aufwändig kommentierte Aktenstücke führen zu den wesentlichen Problemen, mit denen die Reichsregierung konfrontiert war, und hellen Entscheidungsabläufe im Vorfeld wichtiger Gesetze und Erlasse und ihre Intentionen auf. Dazu wird neben dem Fonds der Reichskanzlei-Akten auch die Überlieferung der Reichsministerien systematisch herangezogen. Mitberücksichtigt sind unvollendete Projekte, welche die Ziele des Nationalsozialismus oft in besonderer Weise charakterisieren. Im Anhang werden wiederum alle "Führervorträge" des Chefs der Reichskanzlei regestenartig nachgewiesen.
Autorenporträt
Friedrich Hartmannsgruber, geboren 1950, Studium der Geschichte und Germanistik, 1980 Lehramtsassessor, 1980 - 1985 Assistent am Lehrstuhl für neuere Geschichte der Universität Regensburg, Promotion mit einer Arbeit über "Die Bayerische Patriotenpartei 1868 - 1887". Seit 1989 wissenschaftlicher Angestellter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als eine der "wichtigen Editionen zur neuesten Geschichte" würdigt Rezensent Bernd Sösemann die "Akten der Reichskanzlei", von der nun der dritte Band (1936) vorliegt. Die im Vergleich zu den ersten beiden Bänden geringere Dokumentenzahl führt er auf die im vierten Regierungsjahr weiter nachlassende Bedeutung der Reichskanzlei zurück. Insofern biete die Edition detaillierte Aufschlüsse über diejenigen bedeutenden Ereignisse des Jahres 1936, etwa die Olympischen Spiele, eher am Rande. Für Sösemann zeichnet sich die Edition vor allem dadurch aus, dass sie "thematisch breit, aber konzentriert einen differenzierten Gesamteindruck von der Reichskanzlei vermittelt." Die Aggressivität der Hitlerschen Außenpolitik, die Uminterpretationen wichtiger Politikbereiche sowie das Verhältnis von Partei und Staat, treten laut Sösemann hier "deutlich hervor". Alles in allem liefere der Band einen "tiefen und exemplarisch zu nennenden Eindruck" von Hitlers Diktatur aus der Perspektive der Reichskanzlei. Kritik übt er lediglich am Register, das Personen bei ihrer Erstnennung zur leichteren Orientierung hervorheben und auf beschönigende Begriffe verzichten sollte.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Die Dokumentations- und Editionsgrundsätze der gesamten Reihe bewähren sich auch in diesem Band. Er vermittelt mit seiner dichten und somit das diktatoriale System aus der Perspektive einer Schlüsselinstitution gut erfassenden Quellenauswahl einen tiefen und exemplarisch zu nennenden Eindruck." (Bernd Sösemann, FAZ)