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Bewertungen

Insgesamt 320 Bewertungen
Bewertung vom 29.09.2017
Scherben der Dunkelheit
Schwartz, Gesa

Scherben der Dunkelheit


sehr gut

Bisher hatte ich noch kein Buch der Autorin gelesen, daher war ich auf Ihre Schreibweise sehr gespannt. Die Autorin schreibt eher anspruchsvoll, poetisch und gleichzeitig bildgewaltig und schaurig schön. Sie schafft es, dass man sich den Dark Circus in all seinen Facetten genaustens vorstellen kann, was zeitweise wirklich gruselig war und mir durchaus eine Gänsehaut bereitet hat.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht eines Erzählers, wobei wir trotz allem bei der Protagonistin Anouk bleiben und ihre Schritte und Gefühle verfolgen.

Anouk ist eine neugierige, freundliche und leider auch in sich gezogene Persönlichkeit. Nach dem Verlust ihres geliebten Bruders und der Veränderung ihrer Elten nimmt sie sich immer mehr zurück. Sie vergisst ihr Leben zu leben, sondern versinkt in ihrer Trauer und in ihrer Resignation. Dies ändert sich mit dem Dark Cirkus jedoch gewaltig.

Rhasgar ist ein verschlossener, aber freundlicher und starker Charakter. Er gibt nicht nur Anouk in dieser Situation, sondern auch dem Leser halt. Man möchte sich an ihm festhalten und weiß dass alles gut werden wird. Doch auch hier sollte man immer bedenken, es ist nicht so wie es scheint und das hat mich tatsächlich total überrascht wie weitgreifend das doch eigentlich gemeint war.

Auch alle weiteren wichtigen Charaktere bekommen eine Seele, werden soweit schön und greifbar gezeichnet dass man mit ihnen Freud und Leid gemeinsam ertragen möchte. Sie schaffen es, dass der Leser ein Teil der Gemeinschaft wird und mitkämpfen möchte.

Diese Geschichte ist sehr düster, zeigt die verschiedensten Abgründe und hat wirklich starken Gruselfaktor wie ich finde. Nach Beenden des Buches war mein erster Gedanke, dass es perfekt zu Halloween passen würde. *g*

Die Schauplätze wurden sehr detailliert, magiebeladen und vor allem sehr schön vorstellbar beschrieben. Ich war fasziniert wie detailliert ich mir den Zirkus eigentlich vorstellen konnte.

Dazu schafft es die Geschichte mich stets neu zu überraschen, Wendungen einzugehen die man erahnt und so doch nicht erwartet hätte. Die Spannung hält sich ab Übergang in den Zirkus größtenteils durchgehend und hat mich gerade in dieser Zeit gefesselt und verzweifeln lassen.
Leider muss ich aber auch sagen, dass es einige Längen in diesem Buch gibt. Manche Situationen und Ereignisse wurden etwas zu sehr ausgeweitet sodass es beim Lesen gestockt hat.

Insgesamt hat mir die Umsetzung dieses Buches sehr gut gefallen. Ich war gefesselt, schockiert, habe Gänsehaut bekommen und wusste manches mal gerade zum Ende hin selber nicht mehr wem man eigentlich wirklich vertrauen sollte.

Das Ende der Geschichte ist passend, traurig und gleichzeitig sehr emotional aufgebaut. Man bekommt nochmal einen Einblick und lernt sehr schön, dass nichts so ist wie es letztlich zu sein scheint. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Scherben der Dunkelheit“ hat die Autorin ein faszinierendes und vor allem schaurig düsteres Buch über die Welt der Illusion geschaffen. Die Charaktere sind greifbar, der Dark Cirkus bildhaft und die Umsetzung gruselig, spannend, gefühlvoll und gleichzeitig beängstigend.
Auch wenn das Lesen nicht ganz so flüssig verlief wie bei manch anderen Büchern, hat mich gerade die bildgewaltige Erzählung total begeistern können. Man muss sich etwas Zeit nehmen und sich wirklich fallen lassen.

Bewertung vom 29.09.2017
Sonnenblut
Weber, Michelle Natascha

Sonnenblut


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin konnte mich von Anfang an überzeugen. Sie ist locker, gefühlsbetont und leicht zu verfolgen. Die Seiten waren schnell durchgelesen und ich konnte ein sehr gutes Gefühl zu den Protagonisten und der dort existierenden Welt aufbauen.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, wobei Vorreiter definitiv unsere beiden Hauptcharaktere sind. Man erhält ein gutes Bild von ihren Gefühlen, den Zwiegespalten und Ängsten was ich sehr gut fand. Es hat dafür gesorgt, dass man sich ihnen beim Lesen sehr verbunden gefühlt hat.

Alysea ist eine starke, aufgeweckte und liebenswürdige Persönlichkeit welche mich von Beginn an auf ihre Seite gezogen hat. Sie denkt über Entscheidungen nach, geht Gefahren ein und hält stets an ihrem Band welches so neu ist fest. Ich fand es trotz dass es sehr schnell ging, sehr schön umgesetzt. Ihre Gefühle haben sich nach und nach entwickelt, aber von Beginn an hat sie ihr Schicksal angenommen und das beste daraus gemacht. Ihr Wesen hat sich als stark und unbeugsam gezeigt und mich wirklich beeindruckt.

Dameo ist ein gebrandmarkter, starker und gleichzeitig vorsichtiger Charakter welcher den Bund ebenso akzeptiert aber gleichzeitig auch seine Sorgen damit hat. Seine Gefühle und Ängste bekommt man sehr schön mit und ich konnte so viele seiner Entscheidungen recht gut nachvollziehen. Sein Charakter hat es mir durchaus angetan, er hat eine gute und eine gefährliche Seite die beide faszinieren. Ich freue mich darauf, ihn bald wiederzutreffen. ;)

Die weiteren Charaktere, darunter vor allem die Schwester von Dameo und sein bester Freund erhalten ein nachvollziehbares und greifbares Wesen. Ich konnte mir auch diese beiden recht gut vorstellen. Dazu erhalten wir noch Einblicke in andere Charaktere, welche man zwar durchaus auch greifen und sich vorstellen kann sie aber nicht von ganz so großer Wichtigkeit sind.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie hat einen Touch zu den Höfen, aber ist für mich eine komplett andere und vorallem eigene Umsetzung. Die Autorin schafft es eine spannende Geschichte zu erschaffen, welche sich über das gesamte Buch hält. Die Autorin scheut sich nicht auch mal etwas brutaler, gefährlicher und nervenaufraubend zu schreiben ohne dabei die Lesefreuden zu trügen. Ich habe mich stets beim Lesen wohlgefühlt, wollte immer weiter eintauchen in die Geschichte und wahr letztlich von der Entwicklung wirklich begeistert.

Hier wurde eine tolle Mischung als Brutalität, gefühlvollen Szenen und einer spannend magischen Geschichte gewählt, welche meiner Ansicht nach einigen Lesern viel Freude bereiten wird.

Größtenteils hat es die Autorin geschafft mich zu überraschen, mitzureisen und zu begeistern. Die Gefühle der Protagonisten wurden für mich nachvollziehbar aufgebaut, sodass ich wirklich regelrecht mitfiebern konnte.

Nach dem letztendlichen Abschluss dieses ersten Bandes muss ich nun unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich bin allerdings sicher, dass es noch ein schwieriger und gefährlicher Kampf werden wird.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Sonnenblut“ hat Michelle Natascha Weber einen sehr schönen und spannenden Auftakt ihrer Dilogie geschaffen. Die Charaktere wurden greifbar und liebevoll gestaltet, sodass ich einen guten Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Auch die aufgebaute Welt und die letztliche Umsetzung haben mich überzeugen können, sodass ich nun voller Neugier auf die Fortsetzung dieser Reihe warten werde.

Bewertung vom 29.09.2017
Stars Over Castle Hill - Schicksalhafte Begegnung (eBook, ePUB)
Young, Samantha

Stars Over Castle Hill - Schicksalhafte Begegnung (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Joss und Braden waren schon in den Hauptbüchern ein geniales Paar, welches man einfach lieben musste. Sie waren und sind locker, offen und einfach positive Menschen welche trotz schwerem Los niemals aufgeben werden.

Die Schreibweise der Autorin ist auch in dieser Kurzgeschichte wieder angenehm locker, spritzig und versprüht neben jeder Menge Charme auch Sexappeal. Wir erleben die Geschichte aus der Gegenwart und der Fiktion von Joss, welche ihre Liebesgeschichte nochmal neu und anders erzählt.

Schon auf Grund des Klappentextes war ich total neugierig darauf, wie sich das Leben der beiden Charaktere hätte verändern können und ich wusste einfach, dass ich auch dieses Mal wieder gefangen genommen werde. Letzten Endes ist auch genau das passiert. Joss und Braden sind noch immer sie selber und haben trotzdem eine komplett neue Vergangenheit und Zukunft.

Hauptsächlich treffen wir in diesem Buch wieder auf die Charaktere Joss und Braden, welche gefühlvoll und greifbar aufgebaut wurden. Doch ich habe mich auch unheimlich gefreut, als ich Ellie wiedergetroffen habe wenn auch nur kurz und sehr stürmisch. Die Autorin konnte sofort wieder dafür sorgen, dass ich mit ihnen fühlen und lieben konnte.

Die Umsetzung dieser Kurzgeschichte, welcher innerhalb kürzester Zeit gesuchtet werden kann hat mich wieder vollkommen überzeugen können. Wundervolle Charaktere, überraschende Wendungen innerhalb der doch sehr kurzen Liebesgeschichte, prickelnde Erotik und altbekannte auflodernde Flammen haben mir ein tolles Lesevergnügen bereiten können.

Es war mir ein großes Vergnügen nochmals zu Joss und Braden zu reisen, ihre Liebesgeschichte nochmal neu und trotzallem gefühlvoll zu erleben und ein paar schöne Lesestunden zu verbringen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Stars Over Castle Hill – Schicksalhafte Begegnung“ hat Samantha Young eine spritzige, prickelnde und gefühlvolle Novelle zur Edinburgh Reihe geschrieben. Joss und Braden waren auch hier wieder ganz wundervolle und schlagfertige Charaktere, die das Lesen zu einem ganz bezaubernden Erlebnis bereitet haben. :)

Es lohnt sich einfach immer wieder hier einzutauchen.

Bewertung vom 29.09.2017
Geborgen - In unendlicher Weite / Aria & Perry Trilogie Bd.3 (eBook, ePUB)
Rossi, Veronica

Geborgen - In unendlicher Weite / Aria & Perry Trilogie Bd.3 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Die Schreibweise ist auch im dritten Band der Reihe wieder fesselnd, gefühlvoll und vor allem bildhaft gehalten. Die Charaktere lassen uns an ihrer Geschichte teilhaben, sodass ich regelrecht mit Aria und Perry mitgefiebert bzw. gelitten habe.

Aria, Perry, Roar, Soren und alle wichtigen Charaktere sind in diesem dritten Band wieder greifbar und ich konnte regelrecht mit ihnen miterleben wie sie kämpfen, verzweifeln und trotzdem niemals aufgeben. Dieser dritte Band knüpft direkt an das Ende des zweiten an, sodass man eigentlich keine Zeit verliert und sofort wieder mitten in der Geschichte drinnen ist.

Die Autorin schafft es sogar, dass unsere allseits beliebten Charaktere mal ganz andere Seiten von sich zeigen. Die Trauer, die Angst und Sorge macht ihnen allen zu schaffen und bringt auch die schattigen Seiten von ihnen heraus. Sehr schön finde ich dabei, dass trotz allem zueinandergestanden wird und egal wie groß die Kluft auch scheinen mag sie einander schützen.

Die Umsetzung dieses finalen Bandes konnte mich rundum zufriedenstellen. Die Autorin geht auch hier wieder einen Weg, welcher durch Gewalt und Angst geebnet wird und zeigt dennoch auf dass man dennoch den Mut nicht verlieren muss. Die Hoffnung kann Berge versetzen und mit ein bisschen Geschick und dem Vertrauen in Freunde kann man auch die schlimmsten Dinge überstehen.

In diesem dritten Band habe ich tatsächlich regelrecht mitgelitten, vor allem mit Perry welcher es nicht leicht hat. Aber auch Roar, der sich in der Trauer beinahe verliert und nur durch seine Freunde standhält hat mir unheimlich gut gefallen. Wir verlieren in diesem Band so unheimlich viele liebe gewonnene Charaktere, dass ich wirklich traurig und verzweifelt war.

Innerhalb der Geschichte gibt es viele unvorhersehbare Wendungen, welche mich durch spannende und informative Bereiche immer weiter vorangetrieben haben. Auch die eingebaute Liebesgeschichte, welche in allen drei Bänden schön und greifbar aufgearbeitet wurde, hat mich hier wieder voll und ganz überzeugen können. Ganz ohne Kitsch und Übertreibungen hat man die Gefühle unserer Protagonisten nachempfinden können.

Das Ende dieser Reihe ist passend, aber trotz allem unheimlich traurig. Ich habe die Verluste bedauert und mich gleichzeitig für die Überlebenden gefreut und konnte mit einem guten Gefühl das Buch letzten Endes schließen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Geborgen. In unendlicher Weite“ hat Veronica Rossi einen perfekten Abschluss zu ihrer dystopischen Reihe um Aria und Perry geschaffen. Mit vielen spannenden Aspekten, wundervollen Charakteren und einer mitreisenden Umsetzung hat es auch dieser finale Band geschafft mich vollkommen darauf zu fokussieren. Eine tolle Reihe, die es definitiv lohnt gelesen zu haben.

Bewertung vom 29.09.2017
Getrieben - Durch ewige Nacht / Aria & Perry Trilogie Bd.2 (eBook, ePUB)
Rossi, Veronica

Getrieben - Durch ewige Nacht / Aria & Perry Trilogie Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Die Schreibweise ist in diesem zweiten Band wieder genial. Ich konnte der Geschichte super leicht folgen, mir wurden die Gefühle projeziert und die Charaktere konnte ich von der ersten Seite an wieder greifen und zuordnen.

Sehr schön finde ich, dass dieser zweite Teil direkt an das Ende des ersten anschließt. So habe ich einen perfekten Wiedereinstieg gefunden und relativ schnell konnte ich sowohl die Charaktere als auch die Geschichte an sich wieder greifen. Ich liebe es, wenn man sich auch nach Monaten bzw. Jahren des letzten Lesens noch immer die Geschichte dahinter greifen kann, man sie noch immer wahrnimmt und daher überhaupt keine Probleme hat sich nochmals fallen zu lassen.

Erzählt wird wieder aus der Sichtweise von Aria und Perry, was uns einen Rundumblick gibt denn unsere beiden Hauptcharaktere sind nicht das gesamte Buch über zusammen. Wir erhalten Einblicke in weitere Stämme, das gefährliche Problem der Stürme und bekommen dazu auch noch ein paar Antworten geliefert.

Die Charaktere entsprachen sehr schön dem ersten Band, wenn man auch merkt dass sie sich weiterentwickeln. Sowohl Perry als auch Aria werden auf Grund verschiedener Ereignisse in der Vergangenheit wie Gegendwart stärker, lernen für das einzustehen was ihnen wichtig ist und können schlussendlich Führungspositionen übernehmen ohne das sie sich Sorgen machen müssten.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes hat mich von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht an die Geschichte gefesselt. Die wunderbare Schreibweise, welche geknüpft wurde mit einer spannenden, gefühlvollen und faszinierenden Umsetzung konnte mich begeistern. Die Autorin hat es verstanden eine gefährliche und brutale Seite mit einzubauen, welche weiterhin notwendig ist und gleichzeitig auch aufzeigt dass in dieser harten Welt auch Freundschaft und Liebe vorhanden sind.

Die Ereignisse im Buch konnten mich oftmals überraschen, haben mich mitzittern lassen oder übertrugen mir Gefühle wie Freude bzw. Trauer. Die Autorin verschont uns nicht damit, dass Charaktere leiden, das aus Freunden Feinde werden oder genau andersherum.

Die Grundidee finde ich noch immer faszinierend und ist wirklich toll umgesetzt. In diesem zweiten Band erfahren wir vor allem etwas mehr zu Lösung des Problemes und ich bin unglaublich gespannt darauf, wie diese Geschichte im dritten Band zu Ende geht.

Nach diesem vielversprechenden Cliffhänger zum Ende des Buches hin, habe ich so viele offene Fragen das ich am liebsten sofort zum nächsten Band greifen möchte. Ich muss einfach wissen, was sie sich noch alles hat für uns einfallen lassen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Getrieben – Durch ewige Nacht“ hat Veronica Rossi eine düstere und dennoch auch gefühlvolle Atmosphäre geschaffen, welche mich als Leser sofort wieder in seinen Bann gezogen hat. Die wundervollen und besonderen Charaktere, der grandiose Weltenaufbau und die durchgehende Spannung geleiten einen regelrecht durch das Buch.

Dieser zweite Teil ist genauso stark wie der erste und lässt auf einen überraschenden, starken und vor allem spannenden letzten Teil hoffen. :)

Bewertung vom 18.09.2017
Almost a Fairy Tale
Lang, Mara

Almost a Fairy Tale


gut

Die Schreibweise der Autorin ist recht einfach zu verfolgen, wobei mir ein bisschen das flüssige Lesen gefehlt hat. Hier wird vorwiegend mit kurzen Sätzen gearbeitet, sodass ich beim Lesen ab und an ins Stocken geraten bin. Ich konnte trotz allem alles verfolgen, aber leider muss ich sagen dass ich mich durch die Schreibweise nicht vollkommen fallen lassen konnte.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, was ich prinzipiell gut finde mich aber trotz allem beim Lesen manchmal etwas verwirrt hatte. Die Sichtweisen wechseln oftmals zum neuen Kapitel oder werden anhand von Platzhaltern zumindest getrennt aufgezeigt.

Natalie ist eine junge Magische, welche ihr Potenzial jedoch noch so überhaupt nicht richtig kennt. Sie bemerkt die Magie, sieht sie auch um sich herum fließen wendet sie allerdings nicht offensiv an. Auf Grund einiger Gesetze ist es ihr nicht erlaubt damit zu zaubern, sodass sie diese einfach ignoriert.

Ihr Wesen ist offen, freundlich und gleichzeitig auch stark und kämpferisch. Ich konnte sie innerhalb der Geschichte leider nicht immer vollends greifen und auch einige ihrer Entscheidungen nicht richtig nachvollziehen.

Kilian ist zwar ein Prinz, benimmt sich aber eher wie ein ganz normaler Junge und arbeitet im Geheimdienst. Sein Wesen ist sehr freundlich, offen und hilfsbereit. Für seine Freunde und vor allem für Natalie setzt er sich ein, sofern diese in Gefahr geraten und geht dabei auch viele Risiken ein. Auch er war für mich oftmals zu undurchsichtig, hat Entscheidungen getroffen die mich mit dem Kopf haben schütteln lassen und ihn insgesamt als nicht so überzeugend dargestellt hat.

Neben diesen beiden spielen noch einige weitere Charaktere eine wichtige Rolle in der Geschichte. Es gibt auf der einen Seite die Bösen, auf der anderen Seite die Guten Magischen und dann noch dazwischen die Menschen welche mit beiden Parteien nicht wirklich etwas anfangen wollen. Alle eingeführten Charaktere haben durchaus ein Wesen erhalten, doch trotz allem konnte ich sie ebenso nicht immer richtig greifen. Man konnte bei einigen Pläne im Hinterkopf entdecken, bei anderen wusste ich bis zum Schluss nicht ganz genau auf welcher Seite derjenige tatsächlich steht und ob uns da nicht noch einiges erwarten dürfte. Letzten Endes war es aber tatsächlich so, dass ich die meisten Charaktere (ganz egal ob Haupt- oder Nebencharaktere) leider ziemlich oft innerhalb der Geschichte gerne geschüttelt hätte. Sie waren so undurchdacht, haben Fehler begannen die jeder Anfänger unterlassen hätte und oftmals leider auch unspektakulär. Mir haben Charaktere gefehlt, die trotz kurzfristigen Entscheidungen diese durchdenken ohne kopflos durch die Gegend zu rennen und mir im Kopf bleiben. Mich regelrecht begeistern, sodass ich ihnen weiter folgen möchte.

Die Umsetzung der Geschichte ist vielversprechend, teilweise spannend und hin und wieder auch erklärend aufgebaut. Durch den recht oft stattfindenden Personenwechsel erhält man rundum ein ganz gutes Bild, sodass man nachvollziehen kann in welche Richtungen sich alles entwickelt. Die magisch angehauchte Märchenwelt hat mich unglaublich neugierig gemacht, konnte mir eine interessante Welt aufzeigen und hat mir die Geschichte doch recht spannend, wenn auch abgehackt rübergebracht.

Trotz dass mir die Umsetzung der Grundidee ganz gut gefallen hat, konnte ich mich mit der Schreibweise nicht wirklich gut zusammentun. Des Weiteren blieben die Charaktere mir etwas zu blass, sodass ich einfach keinen richtigen Bezug aufbauen konnte.

Ich bin mir sicher, dass dieses Buch für einige etwas ganz besonderes werden könnte. Für mich war es eine schöne und magische Geschichte, die mich jedoch leider nicht komplett überzeugen konnte.

Bewertung vom 18.09.2017
Road to Salvation (Herzenswege 3) (eBook, ePUB)
Riemer, Martina

Road to Salvation (Herzenswege 3) (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich nicht schon früher zu dieser neuen Reihe von Martina Riemer gegriffen habe. Ihr Schreibstil ist erfrischend, locker, gefühlvoll und prägend. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere einfinden und habe diesen Roadtrip unheimlich genossen.

Erzählt wird diese süße Liebesgeschichte aus der Sichtweise unserer beiden Hauptcharaktere. Man erhält somit einen perfekten Blick auf die Gedankenwelt der beiden und kann viele Ungereimtheiten schneller verstehen.

Bianca ist ein offener, freundlicher und in diesem Sommer auch ein sehr spontaner Typ. Wenn sie sonst auch immer alles plant, dieses Mal möchte sie ausbrechen und das in Amerika. Es war unheimlich erfrischend, wie man zusammen mit Bianca so langsam aus sich herauskommt und sich auf verschiedenste Dinge einlässt. Man merkt ihr ihre Zweifel und trotz allem auch ihre Neugierde an, welche sie dazu antreibt loszulassen und einfach mal in den Tag zu leben.

Cassio war mir von der ersten Seite an total sympathisch. Er ist locker, eine sehr offene Persönlichkeit und hat trotz allem auch eine traurige und ruhige Seite. Seine Art und Weise mit dem Leben umzugehen hat mich zu Beginn schon begeistert, zum Ende hingegen auch wieder traurig gemacht. Er hat ein nicht gerade kleines Päckchen zu tragen und trotz allem versucht er damit irgendwie umzugehen. Hier hat mir seine Entwicklung innerhalb der Geschichte wirklich gut gefallen.

Die Liebesgeschichte wird von der Autorin authentisch, spritzig und sehr gefühlvoll umgesetzt. Ich habe mich beim Lesen wohlgefühlt, konnte neben diesen beiden auch noch weitere Charaktere in mein Herz schließen und empfand es als eine wirklich zauberhafte Umsetzung.

Es beginnt in der Geschichte stürmisch wie in einem reisenden Fluss, entwickelt sich mit der Zeit zu ruhigem vertrautem Gewässer um schlussendlich in einer leidenschaftlichen Mündung über zu gehen.

Die Autorin hat mir eine schöne Liebesgeschichte geliefert, welche nicht nur durch wundervoll ausgearbeitete Protagonisten sondern auch durch eine gefühlvolle und nachvollziehbare Umsetzung überzeugt. Die Ängste, Hoffnungen und Gefühle konnte ich recht gut nachvollziehen und auch die Entwicklung an sich war überraschend und abschließend.

Sehr schön finde ich auch das Ende, welches uns wieder mit altbekannten Charakteren aus den Vorbüchern zusammenbringt. Und auch wenn ich diese bisher noch nicht kannte, habe ich durchaus Lust darauf sie kennenzulernen. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Road to Salvation“ hat Martina Riemer eine schöne, gefühlvolle und süße Liebesgeschichte ins Leben gerufen welche mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Die anderen beiden Bände werden mit Sicherheit auch noch gelesen werden. :)

Bewertung vom 18.09.2017
Im leuchtenden Sturm / Götterleuchten Bd.2
Armentrout, Jennifer L.

Im leuchtenden Sturm / Götterleuchten Bd.2


gut

Den ersten Teil dieser Reihe mochte ich unheimlich gerne, auch wenn es dort schon eine Menge um Sex, Verlangen und Anziehung ging. Trotz allem bin ich durch das Buch geflogen und hatte schlussendlich ein richtig gutes Gefühl.

Mit diesem bin ich in den zweiten Teil gestartet und habe mich auf eine tolle, mitreisende und fantasievolle Weiterentwicklung gefreut. Erhalten habe ich jedoch ein Buch, dass zwar durchaus schnell und problemlos gelesen werden kann, aber auf der anderen Seite noch mehr Anziehung, Verlangen und weniger ausgearbeitete Charaktere enthält.

Sowohl Jossi als auch Seth sind für mich in diesem zweiten Band irgendwie nicht wirklich schön durchdacht. Die Entscheidungen und Versöhnungen liefen für mich teilweise viel zu stumpf und leidenschaftslos ab, wenn man davon absieht das Seth die meiste Zeit erregt ist und Josie zwar schimpft aber im gleichen Zug auch mehr als gerne nachgibt.

Mir hat bei fast allen Charakteren die Ernsthaftigkeit gefehlt. Auf der einen Seite waren sie auf Grund der vorangehenden Situationen schockiert, aber nur ein paar Minuten später kümmern sie sich alle lieber um ihr Liebesleben. Sorry, aber das hat mich nach einigen Situationen schon extrem genervt.

Dazu geht es mir in diesem Fantasybuch einfach viel zu viel um Sex, einen erregten Protagonisten und andere liebestechnische Probleme. Die darin beinhaltete Geschichte kam mir leider in diesem zweiten Band immer mehr zu kurz. Dachte ich, es geht endlich weiter dann werden zwischendurch noch schnell Liebesbekundungen zwischenges. Mir war es letzten Endes einfach zu viel, dass im Buch dreiviertel des Weges sich darum gedreht hatte wie scharf alle irgendwie aufeinander sind.

Ich bin wirklich nicht prüde, aber ein Fantasybuch sollte sich durchaus auch um Fantasy drehen und nicht nur um die ständigen Erregungen verschiedenster Charaktere. -.-

Die Charaktere, also wirklich jeder einzelne von den beinhalteten war für mich einfach nicht greifbar. Es könnte daran liegen, dass ich mit der Zeit genervt war aber sie haben einfach kein wirkliches Wesen erhalten. Ich mochte die einzelnen Charaktere durchaus, aber mir hat einfach die Tiefe gefehlt.

Auch die Umsetzung empfand ich als leider nicht wirklich vollkommen rund. Prinzipiell fand ich die eingesetzten Ideen und Götter durchaus interessant und schön eingesetzt, auch waren immer mal wieder unvorhersehbare Richtungen eingebaut worden. Trotz allem war dies alles überschattet von den oftmals sehr unbedachten Situationen und den ständigen Liebeleien. Des Weiteren kamen einige Wendungen sehr abgehackt. Immer wieder wurden gefährliche Parts eingebaut, die ich einfach nicht so ganz nachvollziehen konnte auch wieso diese nicht verhindert werden konnten.

Insgesamt muss ich also sagen, dass die Grundidee der Geschichte noch immer für mich interessant ist, die Umsetzung mich jetzt allerdings nicht mehr wirklich vollkommen überzeugen konnte. Eigentlich schade, denn ich mochte ihre Reihen bisher immer sehr gerne.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Im leuchtenden Sturm„ hat Jennifer L. Armentrout eine nicht ganz so starke Fortsetzung dieser Reihe geschaffen. Insgesamt konnte mich die Idee weiterhin neugierig machen, allerdings hat mich die Umsetzung etwas irritiert und genervt zurückgelassen. Es ist einfach schade, dass es in dieser Reihe größtenteils um das Sexualleben der Charaktere geht als darum die Geschichte spannend und vor allem auf einander angepasst umzusetzen.

Bewertung vom 18.09.2017
Jamaica Lane - Heimliche Liebe / Edinburgh Love Stories Bd.3
Young, Samantha

Jamaica Lane - Heimliche Liebe / Edinburgh Love Stories Bd.3


ausgezeichnet

Puh, diese Schreibweise ist wie immer phänomenal. Die Autorin hat es bisher in jedem Ihrer Bänder geschafft mich regelrecht zu bannen, mich an die Geschichte zu fesseln sodass ich wirklich Schwierigkeiten hatte das Buch zur Seite zu legen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Liv, sodass wir ihre Gefühle sehr schön nachempfinden können. Dazu schafft sie es auch die Gefühle anderer Protagonisten inkl. Nate so zu projezieren, dass man sich ein sehr schönes Bild machen kann.

Liv ist eine starke und sehr freundliche Persönlichkeit. Schon in den vorherigen Bänden hat man gemerkt, dass ihr Familie und Freunde unheimlich wichtig sind. Sie ist offen, hilfsbereit und trotz allem aber auch gerade in Bezug auf Männer vorsichtig und schüchtern. Sie hatte in der Vergangenheit nicht die Möglichkeit gehabt sich auszuprobieren, was ihr nun einige Schwierigkeiten bringt. Da ist es nur von Vorteil, dass sie die beste Freundin des "SchwerenötersS Nate ist welcher ihr in diesem Fall seien Hilfe anbietet. Blöd nur, wenn man nicht bedenkt, dass diese Nachhilfe auch nach hinten losgehen kann.

Nate ist ein starker, impulsiver und liebevoller Kerl, welcher neben dem Bad Boy auch eine sehr ruhige und gefühlvolle Seite hat. In seinem Leben hat er nach seiner ersten großen Liebe, keine feste Beziehung mehr gehabt und möchte dies eigentlich auch nicht mehr wirklich. Aus diesem Grund wechselt er die Frauen ziemlich oft und schnell. Ab dem Moment in welchem er mit der Nachhilfe für seine beste Freundin startet, beginnt sich allerdings auch in ihm etwas zu verändern. Etwas das Angst im selber Angst macht.

Auch wenn die Liebesgeschichten sich in vereinzelten Parten ähneln, hat es die Autorin wieder einmal geschafft neue Wege zu gehen die sie verändert haben. Das Prinzip Bad Boy mit weichem Kern benutzt die Autorin schienbar sehr gerne und ich würde behaupten, dass sie dafür ein Händchen hat. Ich bin auf alle Fälle immer angetan von den Herren, so auch von Nate. :)

In dieser Geschichte verfolgen wir eine Nachhilfe in Bezug auf Bedürfnisse und Sex, welche schlussendlich etwas zum Chaos führt. Die Autorin hat hierbei schön aufgezeigt, dass man Gefühle halt doch niemals steuern kann und so haben wir einige Hochs und Tiefs erleben dürfen.

Insgesamt war die Geschichte dieses mal jedoch recht vorhersehbar. Es gab durchaus auch kleine Überraschungen, aber ich muss sagen dass man sich grob denken konnte in welche Richtung es gehen wird. Etwas schade, aber letztlich hat es mich beim Lesen nicht wirklich gestört. Die Autorin hat mich mit ihrer prickelnden Schreibweise vollkommen gefangen genommen und die liebevollen Charaktere verfolgt man einfach unheimlich gerne. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Jamaica Lane – Heimliche“ hat Samantha Young eine schöne und prickelnde Liebesgeschichte für Nate und Liv geschaffen. Das miteinander der Charaktere war auch in diesem Band wieder wunderschön und die Umsetzung war zwar nicht vollkommen unvorhersehbar, aber dennoch sehr schön und mitreisend geschrieben. Ich persönlich habe mich unheimlich wohlgefühlt und bin sehr gerne in diese Liebe eingetaucht.

Bewertung vom 18.09.2017
Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle (eBook, ePUB)
Goldbach, Jana

Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle (eBook, ePUB)


gut

Die Schreibweise des Buches ist sehr ruhig, einfach und leicht verständlich geschrieben. Allerdings hat mir ein bisschen das flüssige gefehlt. Zwar konnte ich allem sehr schnell folgen, aber gleichzeitig kam ich mir manches mal etwas abgehackt vor.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise der Hauptprotagonistin Hannah, sodass man ihre Gedankengänge natürlich am ehesten wahrnehmen kann. Insgesamt muss ich allerdings sagen, dass mir alles zu einfach gehalten wurde. Die Charaktere blieben für meine Verhältnisse etwas zu flach, sodass ich mich nicht richtig in sie hineindenken konnte.

Sowohl Hannah, als auch alle Nebencharaktere waren für mich nicht wirklich greifbar. Es hat Tiefe und die Greifbarkeit für mich einfach gefehlt. Ich konnte sie mir nicht im Kopf vorstellen und das hat mich beim Lesen ungemein gestört.

Die Grundidee der Story fand ich wirklich faszinierend und interessant, die Umsetzung jedoch hat mich nicht vom Hocker reisen können. Der Anfang war für mich leider zu ruhig und langatmig, dass ich sehr oft Seiten überspringen wollte. Letztlich habe ich mich durchgekämpft, aber das hat natürlich meine Lesefreuden nicht wirklich erhöht.

Die Umsetzung hat mich leider kaum mitreisen können, sodass ich die Geschichte zwar gelesen aber nicht verinnerlicht habe. Ich denke, dass man hier wirklich darauf achten sollte, dass die Geschichte nicht schlecht sondern einfach anders angelegt wurde. Für jüngere Leser ist die Umsetzung mit Sicherheit besser geeignet.

Ich selber habe leider nicht wirklich einen Zugang zur Geschichte gefunden, konnte mit den Charakteren nicht wirklich mitfühlen und habe die aufgezogene Welt einfach nicht wahrnehmen können. Das ist insgesamt wirklich schade, aber liegt weniger an der Geschichte selber sondern daran dass sie nicht für mich und meine Lesebedürfnisse angelegt ist.

Im gleichen Zug muss ich aber auch sagen, dass es beim Lesen auch den Eindruck gemacht hat dass diese Geschichte wirklich eher für die jüngere Generation angelegt ist. Viele andere Impress-Titel sind trotz allem auch für eine "ältere" Generationen geeignet, dieses Buch würde ich jedoch tatsächlich vorwiegend bei den jüngeren einordnen wollen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Iceland Tales“ hat Jana Goldbach eine ganz süße Geschichte über Sagen in Island geschrieben. Ich denke für jüngere Leser könnte dies ein wirkliches Lesevergnügen sein, für mich persönlich haben leider greifbare Charaktere, tiefergreifende Gefühle und eine spannendere Umsetzung gefehlt.

Insgesamt hat die Geschichte definitiv potenzial und ich denke für jüngere Leser könnte diese auch etwas sein.