Benutzer
Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
http://ruby-celtic-testet.blogspot.de/
Wohnort: 
Elfershausen

Bewertungen

Insgesamt 649 Bewertungen
Bewertung vom 17.05.2022
Verlockung des Wolfes
Lowe, Anna

Verlockung des Wolfes


sehr gut

Ich finde es ja so faszinierend, dass sich die Charaktere der Autorin immer in Tiere wandeln können. Die Idee hat definitiv etwas und beeindruckt mich immer wieder aufs neue :D Im zweiten Band von der Twin Moon Ranch geht es um Tyler, den nächsten Alpha der Ranch.

Tyler ist eigentlich ein offener und herzlicher Zeitgenosse, wobei er durch seine Verantwortung durchaus schon etwas zurückhaltender ist. Die Ranch ist alles für ihn und er würde diese vor allem und jedem beschützen und eigentlich auch niemals verlassen, denn es ist seine Heimat. Doch als Lana auf der Bildfläche auftaucht, gerät alles ins Wanken. Die Funken sprühen und das obwohl sie niemals zusammen kommen dürfen, auf Grund einer jahrelangen Fehde ihrer Familien.

Lana reist mit ihrer Großmutter auf die Twin Moon Ranch und fühlt sich sofort wohl und geborgen. Sie war vor Jahren schon mal hier und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wieder vor Ort zu sein, lässt sie sentimental werden und bringt viele Erinnerungen zurück. Sie ist eine aufgeweckte, aber auch eigenwillige und starke Persönlichkeit was ihr gerade bei Alphas immer mal wieder Schwierigkeiten einbringt.

Die Umsetzung der Geschichte ist spannend, gefühlvoll und leidenschaftlich. Wir beginnen mit einem langsamen, aber dennoch intensiven annähern und ziemlich schnell merkt man das es nur eine Wegrichtung gibt und man sich da nicht währen kann.

Man kann sich beim Lesen schön fallen lassen, genießen und sich alles recht gut vorstellen. Auch mit diesem zweiten Band hat die Autorin wieder eine prickelnde Liebesgeschichte geschaffen, welche man genießen kann.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Wölfe der Twin Moon Ranch – Verlockung des Wolfes“ hat Anna Lowe einen gefühlvollen, intensiven und durchaus auch spannenden zweiten Band geschaffen. Sie überzeugt mit eigenwilligen Charakteren, einer tollen Landschaft und tollen Zweisamen Momenten.

Bewertung vom 11.05.2022
Queen of the Wicked
Sporrer, Teresa

Queen of the Wicked


ausgezeichnet

Schon das Cover dieses Buches hat mich einfach so unglaublich neugierig gemacht und in Kombination mit der Buchbeschreibung war es eigentlich schon um mich geschehen. Belladonna als Gifthexe mit einem Dämon namens Blake als Verlobten, konnte nur eine ganze Menge Lesespaß versprechen so zumindest mein Gefühl und ich wurde nicht enttäuscht.

Belladonna ist eine Gifthexe, lebt im Garten der Giftpflanzen und ist eine offene, herzliche und liebevolle Persönlichkeit. Ich mochte sie von der ersten Seite an, einfach weil sie so eine ganz bezaubernde Person ist. Sie hat es nicht so leicht in ihrem Leben, vor allem da sie hochgiftig ist für Mensch und eigentlich jedes Lebewesen. Das macht sie letztlich einsam.

Blake ist ein Dämon, unglaublich offenherzig und ich fand auch sehr direkt. Seine Art hat mich von Beginn an neugierig gemacht und ich war gespannt darauf, was wir bei ihm noch alles herausfinden würden.

Die Geschichte ist vielfältig, Giftblumenreich und hat mir persönlich ziemlich viel Spaß gemacht. Die Autorin schafft es eine wirklich schöne, giftige und faszinierende Umgebung zu schaffen. Die Charaktere waren nicht alle aber überwiegend greifbar und ich konnte sie mir letztlich sehr gut vorstellen.

Die Interaktion von Bella und Blake waren herrlich und haben mir von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben. Sie sind so unterschiedlich, dotzen oft aneinander aber genau das macht es so unglaublich sympathisch. Dazu muss ich sagen, dass auch die sich entwickelte Zuneigung der Beiden gut nachvollziehbar und schön aufgebaut wurde.

Die Umsetzung der Geschichte war durchweg spannend, düster und geheimnisvoll. Die Autorin schafft es immer wieder zu überraschen und mich mit der Geschichte von sich zu überzeugen.

Das Buchende ist offen, für die Geschichte super passend und dennoch lässt es viel Freiraum für eine Fortsetzung und wer weiß, vielleicht hat die Autorin irgendwann Lust das Ganze fortzuführen. Ich wäre auf alle Fälle dabei.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Queen of the Wicked – Die giftige Königin“ hat Teresa Sporrer einen starken, gefühlvollen und fantasievollen Roman geschaffen. Sie überzeugt mit greifbaren und tollen Charakteren, einer giftigen und faszinierenden Umwelt und einer spannend und prickelnden Umsetzung an sich. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 26.04.2022
Der Fluch der sechs Prinzessinnen. Band 02: Blütenzauber
Meißner, Regina

Der Fluch der sechs Prinzessinnen. Band 02: Blütenzauber


sehr gut

Diesen zweiten Band hatte ich von der lieben Nadine mal zum Geburtstag geschenkt bekommen und endlich habe ich ihn aus seinem Bücherregalschlaf befreit. :)

Ich liebe Märchen und Märchenadaptionen. Wenn sie gut gemacht sind, dann kann ich mich im Normalfall darin verlieren und einfach nur genießen.

Diese Geschichte wird aus der Sichtweise von unserer Hauptprotagonistin Tatjana geschildert, welche eine aufgeweckte und liebenswürdige Persönlichkeit ist. Gleichzeitig trägt sie aber auch etwas trauriges und zurückhaltendes in sich. Sie gibt Hoffnung nur schwer auf, liebt ihre Familie und dennoch hat sie auch etwas düsteres in sich.

Die Schöne und das Biest in einer neuen Ummantelung und ich finde sie ist wirklich sehr gut gelungen. Es ist eine etwas düstere, traurige und dennoch mehr als gefühlvolle Umsetzung. Das Biest ist auch hier bösartig, wird aber letztlich nicht beschönigt. Auch hier erhalten wir Hintergrundwissen und erkennen, dass man nicht einfach so böse wird und dennoch behält das Biest eine Teilschuld bei sich. Er wird nicht direkt ins rechte Licht gerückt, sondern nur ein bisschen erhellt.

Die Umsetzung ist spannend, gefühlvoll und schön umgesetzt. Man erhält ein Bild vom Biest, einzelnen der Bediensteten und unserer Tatjana. Man kann sich schnell in der Geschichte verlieren, ihr folgen und hofft darauf dass beide Flüche zerstört werden können.

Neben der guten Entwicklung, empfand ich auch das Ende so traurig es scheinen mag als wirklich sehr gut geeignet. Ich hätte es nicht erwartet, aber es passt perfekt zur Vorgeschichte und ist ein insgesamt guter, wenn auch nicht direkt erfreulicher Abschluss.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Der Fluch der sechs Prinzessinnen – Blütenzauber“ hat Regina Meissner einen mitreisenden und interessanten zweiten Band ihrer Reihe geschaffen. Auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten bin ich schnell reingekommen und konnte der Geschichte gut folgen. Tolle Charaktere, interessante Umgebung und spannende Hintergrundgeschichten. Das macht durchaus neugierig auf die weiteren Bände.

Bewertung vom 26.04.2022
Die Gaben der Götter / The Run Bd.2
Müller-Braun, Dana

Die Gaben der Götter / The Run Bd.2


ausgezeichnet

Als ich gesehen habe, dass ein zweiter Band zu „The Run“ erscheint, war ich mega happy. Schon der erste Band hatte mich regelrecht in seinen Bann gezogen und von Beginn bis Ende vollkommen von sich überzeugen können. Nun war die Freude umso größer zu erfahren, dass es auch einen weiteren Band dazu geben wird.

Zu Beginn hat es ein wenig gedauert bis ich wieder voll in die Geschichte eintauchen konnte, aber die Autorin versteht es Informationen zum ersten Band mit einfließen und die Bilder im Kopf wieder aufsteigen zu lassen. Mit dieser Hilfe hatte ich doch recht fix wieder die einzelnen Konstellationen im Kopf und konnte ziemlich alles wieder zuordnen.

Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder insgesamt stark ausgeprägt, vor allem natürlich Sari. Doch auch die wichtigen Nebencharaktere bekommen ihr Bild, werden ein Teil der Geschichte und bringen einen Fluss mit rein. Insgesamt muss ich sagen, dass ich fast noch ein paar mehr Situationen/Erlebnisse mit einigen Nebencharakteren gerne gehabt hätte. Einfach um auch ihre Geschichte kennenlernen zu können. Doch auch so war jeder Charaktere (sowohl auf der guten wie auf der schlechten Seite) für mich durchaus eine Bereicherung. :)

Dieses Mal steigen wir sogar noch ein kleines bisschen mehr in die Welt von „The Run“ ein und auch wenn sie vielschichtig und komplex ist, fand ich sie faszinierend und interessant aufgebaut. Gerne hätte ich noch ein paar genauere Informationen dazu erhalten, doch auch hier hatte man schon ein sehr schönes Bild.

Die Umsetzung dieses zweiten Bandes ist vielschichtig, von Beginn bis Ende spannend, immer wieder mit Überraschungen bespickt und konnte mich stets am Lesen halten. Es war ein Lesevergnügen, welches ich nur empfehlen kann.

Die Autorin hat so einige Steine für die Charaktere in die Wege gelegt und dennoch dafür gesorgt, dass sie ihren Weg gehen können solang sie aufeinander vertrauen und aufpassen.

Schlussendlich muss ich sagen, dass ich mich beim Lesen wieder unheimlich wohl gefühlt habe. Dieser Abschlussband hat nochmal regelrecht ein Krönchen wie ich finde oben drauf gesetzt. Es war düster, gefühlvoll und durchweg spannend sodass das Lesen ein regelrechtes vergnügen war.

Mein Gesamtfazit:

Mit „The Run 2 – Die Gaben der Götter“ hat Dana Müller-Braun einen spannenden, gefühlvollen und vollkommen überzeugenden Abschlussband geschaffen. Er beinhaltet nicht nur starke und greifbare Charaktere, sondern auch eine vielschichtige Welt und mitreisende Umsetzung.

Bewertung vom 26.04.2022
Crown of Blood and Feathers 1: Verrat
Borchers, Kira

Crown of Blood and Feathers 1: Verrat


sehr gut

Was soll ich sagen, mich hat schon alleine dieses Cover einfach nur mitgerissen, von sich überzeugt und dazu überredet das Buch zu lesen. Nachdem ich es nun beendet habe, muss ich sagen dass mir die zugehörige Rezension schwer fällt.

Die Geschichte ist erfrischend. Die Charaktere bürgen fast alle ein Geheimnis, man kann zu keinem Zeitpunkt so richtig hinter die Fassaden schauen und kann sich letztlich nur seine eigenen Gedanken machen.

Freya ist die Hauptperson in der Geschichte und gibt uns insgesamt auch einen recht guten Rundumblick. Dennoch muss ich auch sagen, dass sie mich nicht richtig mitreisen konnte. Ihre Art und Weise hat mich irgendwie von der Geschichte entfernt. Ich weiß nicht genau woran ich es benennen soll, da Ihre Angst, ihre Zurückgezogenheit und manchmal auch Naivität durchaus auf Grund der Situationen begründet ist. Dennoch hat sie mich gleichzeitig oftmals so genervt und irritiert. Ich konnte mit ihr einfach nicht richtig warm werden, was mir die Geschichte zu lesen wirklich schwer gemacht hat. Es ist einfach nicht leicht, Gefallen an einer Geschichte zu finden wenn man mit der Hauptperson darin einfach nicht warm wird.

Letztlich muss ich für mich entscheiden, dass diese Dilogie einfach nicht für mich geschaffen ist. Allerdings empfehle ich jeden zumindest mal in die Leseprobe hineinzuspitzen, denn die Geschichte selber ist durchaus spannend, interessant und vielversprechend aufgebaut. Man erlebt so einige Überraschungen, interessante Nebencharaktere und Entwicklungen.

Insgesamt eine durchaus vielversprechende Story, wenn man insgesamt mit den Charakteren warm wird ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Crown of Blood and Feathers – Verrat“ von Kira Borchers bin ich leider nicht richtig warm geworden, was aber weniger an der Geschichte als an der Hauptprotagonistin lag. Wir waren einfach nicht kompatibel, was es mir beim Lesen sehr schwer gemacht hat. Dennoch eine vielschichtige und interessante Story, welcher man eine Chance geben sollte.

Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Bewertung vom 20.03.2022
Never Stop Fighting For Us (eBook, ePUB)
Mynd, Abella

Never Stop Fighting For Us (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Eigentlich hatte ich mir für diesen Monat vorgenommen keine Rezi-Bücher zu lesen, sondern nur SuB-Bücher und nun kam doch tatsächlich dieses Buch mir in die Quere. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich wollte einfach wissen, was Aria und Leander so erleben werden. Also Vorsatz gebrochen und Buch gelesen :D

Aria ist eine aufgeweckte, liebenswerte und tolle Persönlichkeit. Sie hat mir von Beginn an gefallen. Auf der einen Seite weiß sie was sie will, ist aber dennoch auch so dass sie sich gerne mal leiten lässt wenn sie ein Problem hat. Auf diesem Wege gerät sie als Barkeeperin in einen Fightclub und findet dort nicht nur neue Freunde, sondern irgendwie auch die Liebe.

Leander ist ein kleiner Schurke kann man sagen. Er ist manchmal gerne mal überheblich, offensiv und direkt. Seine Sprüche können schon mal unter die Gürtellinie gehen, aber gleichzeitig merkt man auch dass er sich dadurch ein Schutzschild baut. Als Aria in ein Problem gerät ist er jedoch sofort zur Stelle und man merkt recht schnell, dass er das Herz am richtigen Fleck hat.

Die Liebesgeschichte ist schön, gefühlvoll und nachvollziehbar aufgebaut worden. Aria gerät in eine unschöne Situation mit ihrem Nachbarn, welche ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Mit Hilfe von Leander findet sie einen Weg dort hinaus und vor allem zu sich selber zurück. Tatsächlich ging die Verarbeitung im Gesamten schön voran, wenn auch etwas fix allerdings ist dies auch ein Buch und man muss ja zum Ende kommen ;)

Die Entwicklung zwischen den beiden war harmonisch und hat perfekt zu den Situationen gepasst. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und konnte mich in die Geschichte fallen lassen, sodass ich sie an zwei Abenden schon durchgelesen hatte :D

Wenn ich das richtig gesehen habe, ist es der Autorin ihr Debütband und dieser ist ihr ganz hervorragend gelungen. Sie hat eine wunderschöne, gefühlvolle und aufrichtige Geschichte geschrieben die mich mitreisen und berühren konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Never Stop Fighting For Us“ hat Abella Mynd einen wie ich finde starken Debütband geschrieben. Sie überzeugte mich mit ihren greifbaren Charakteren, ihrer vielschichtigen und nachvollziehbaren Umsetzung sowie mit ihrer gefühlvollen Art des Schreibens.

Bewertung vom 15.03.2022
Verlockung des Jägers
Lowe, Anna

Verlockung des Jägers


ausgezeichnet

Und schon bin ich bei einer neuen Buchreihe der tollen Autorin Anna Lowe angelangt. Dieses Mal geht es um Wölfe und was soll ich sagen, ich stehe definitiv auf Wölfe. :D

In diesem ersten Band erfahren wir schon mal einen groben Überblick, wie es um die einzelnen Wolfsrudel besteht und man bekommt so einen ganz guten Rundumblick.

Josie ist eine ganz besondere Wölfin, auch wenn es nicht auf den ersten Blick auffällt. Was jedoch spürbar ist, sie lässt sich nur schwer kontrollieren und möchte ihren ganz eigenen Weg gehen. Auch wenn sie kein typischer Alpha ist, hat sie durchaus Ansätze in diese Richtung was ihr ein Leben mit einem Gefährten nicht so einfach erscheinen lässt.

Lance ist ein Alpha der untergeordneten Reihe und ein liebenswerter, aufopferungsvoller und angenehmer Zeitgenosse. Ich mochte ihn von Beginn an. Irgendwie ist er der Außenseiter und doch auch wieder nicht. Er ist wichtig für das Rudel und findet aber erst nach und nach seinen wirklichen Platz darin.

In dieser Geschichte erhalten wir einen Einblick in das Rudel, in die eigentliche Hierarchie und lernen schon mal den ein oder anderen Wolf kennen. Wobei wir zu Beginn noch sehr orientiert an ein paar einzelnen Wölfen bleiben, was zum Einstieg durchaus sinnvoll ist.

Ansonsten dreht sich die Geschichte um Josie und Lance. Wir erleben eine prickelnde und wirklich schöne Liebesgeschichte, die unter die Haut geht wie ich finde. Aber es geht auch um ein Geheimnis, welches so Alt ist wie die Zeit der Wolfsrudel und die neu wachsende Akzeptanz darin.

Insgesamt eine tolle Umsetzung, die wiedermal durch ein angenehmes Lesen unterstützt wird. Hier freue ich mich wieder auf viele tolle Bücher, mit interessanten und vielversprechenden Charakteren.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Die Wölfe der Twin Moon Ranch – Verlockung des Jägers“ hat Anna Lowe einen guten Auftaktband ihrer neuen Reihe geschaffen. Ich finde es spannend mal in ein Wolfsrudel einzutauchen, welche sowohl die animalische als auch die menschliche Seite ausleben.

Von mir gibt es 4,5 Sterne.

Bewertung vom 04.03.2022
how to be happy: Liliennächte (New Adult Romance) (eBook, ePUB)
Leopold, Kim

how to be happy: Liliennächte (New Adult Romance) (eBook, ePUB)


sehr gut

Diesen ersten Teil habe ich bei meinem SuB-Abbau auf dem Kindle entdeckt und ich hatte mal wieder Lust auf eine schöne Liebesgeschichte. Aus diesem Grund habe ich mich schon gefreut, denn es klang nach einer süßen Geschichte, die ans Herz geht.

Es ist ein altbekanntes Muster, aber dennoch sehr schön umgesetzt und mit viel Gefühl bespickt. Lilly hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und zieht zu ihrem Dad in die Staaten. Hier möchte sie ein neues Leben beginnen, nachdem ihres in Deutschland erstmal zerbrochen ist.

Aus diesem Grund zieht sie in eine WG mit zwei Jungs, wenn auch eher unbeabsichtigt.

Die aufgebauten Charaktere sind greifbar, vielschichtig und gingen mir definitiv ans Herz. Sie sorgen für ein Wohlfühlgefühl beim Lesen und ziehen den Leser in einen Sog, dass man immer weiter mitgehen möchte.

Lilly findet recht schnell Gefallen an Jamie, wobei auch Ash seine Reize hat wenn auch eher auf freundschaftlicher Basis. Sie findet sich schnell zurecht, findet Freunde in der Uni und baut ein starkes Bündnis mit ihren Mitbewohnern auf.

Jamie und Ash haben ebenfalls eine Vergangenheit zusammen, welche teilweise auch etwas düster und traurig ist. Sie beide haben es noch nicht ganz verarbeitet und so langsam wird Lilly in die ganze Geschichte mit hineingezogen.

Die Autorin schafft es einen locker leichten, gefühlvollen und überraschenden Liebesroman zu schaffen. Sie überzeugt mit Charme, starken Charakteren und einer ausgefallen Umsetzung.

Die Entwicklung gegen Ende hin fand ich teilweise etwas irritierend aber dennoch gut umgesetzt. Die Liebesgeschichte ist schön und greifbar, sodass sich alles ruhig entwickeln und entfalten konnte.

Der Ausgang mit Ash war überraschend und dennoch mehr als nur ein bisschen nachvollziehbar. Genau das, was man innerhalb der Geschichte gemerkt hat und dennoch nicht damit gerechnet hätte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „How to be Happy – Liliennächte“ hat Kim Leopold einen gefühlvollen, locker leichten und sehr schönen Liebesroman geschrieben. Sie überzeugt mit Herz, Freundschaft und einer Menge Gefühl. Eine Geschichte in die man sich sehr schön fallen lassen kann.

Bewertung vom 04.03.2022
Das Licht der fünf Monde / Shadow Tales Bd.1
May, Isabell

Das Licht der fünf Monde / Shadow Tales Bd.1


gut

Dieses Buch habe ich von der lieben Nadine von Selection Books zum Geburtstag geschenkt bekommen und musste es natürlich gleich mal mit zwischen schieben. ;)

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Lelani und der High Lady Sepia, sodass man von beiden Standpunkten doch so einiges mitbekommt.

Die Grundidee der Geschichte ist nicht neu, aber dennoch interessant und insgesamt auch recht schön umgesetzt. Ein Mädchen entdeckt an ihrem 18 Geburtstag, dass mehr in ihr steckt und schon kurz darauf eröffnen sich ihr so einige Wege.

Lelani ist ein für mich tatsächlich schwieriger Charakter gewesen. Sie ist sehr sprunghaft, hat sich selber noch nicht gefunden und irgendwie konnte ich sie nicht richtig greifen, auch wenn sie der wichtigste Teil der Geschichte war. Eventuell lag es aber auch daran, dass sie sich selber noch finden muss und es mir damit sehr schwer gemacht hat. Oftmals habe ich ihre Handlungen und Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen können bzw. hätte mir etwas mehr sinnvolle Fragen/Handlungen etc. erwartet.

Neben Lelani spielen auch noch ihr bester Freund Haze und der geheimnisvolle Kyran eine wichtige Rolle. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg um hinter das Geheimnis von Lelanis Herkunft zu kommen, wobei hier so einige Geheimnisse im Argen liegen welche das gemeinsame Reisen und Zusammensein unglaublich schwer macht.

Tatsächlich muss ich sagen, dass mir die Geschichte an sich ganz gut gefällt. Die Umsetzung ist immer mal wieder spannend und interessant gehalten. Gleichzeitig besticht sie aber auch mit einzelnen Aspekten die mir nicht so gefallen haben, wie unter anderem diese Dreierkonstellation was die Liebe angeht. Ich muss da wirklich sagen, dass mir das schon so viele Bücher ruiniert hat. Wie auch leider hier, da für mich dieser Wechsel der Gefühle einfach nicht gepasst hat.

Die Handlungen verschiedener Charaktere konnte ich dazu auch nicht immer richtig nachvollziehen. Jeder hat wie mir scheint seine guten und schlechten Seiten, sowohl der beste Freund als auch der neue Reisegefährte. Es viel mir unglaublich schwer einen davon lieb zu gewinnen.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch ganz gut, aber mir hat so ein bisschen der Zug gefehlt. Es beginnt extrem ruhig, zieht sich leider eine gewisse Zeit bis auf einmal die Aktionen auf dem Fuße in verschiedenen Bereichen folgen. Hierbei gibt es definitiv gute und spannende Punkte, aber ich hätte mir das ganze Buch etwas ausgewogener gewünscht.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Shadow-Tales – Das Licht der fünf Monde“ hat Isabell May einen durchaus interessanten Auftaktband geschaffen, welcher mich im Gesamten jedoch leider nicht vollkommen überzeugen konnte. Es gab durchaus spannende und mitreisende Bereiche im Buch, welche jedoch gewisse Züge der Charaktere und die oftmals sich etwas ziehenden Passagen nicht völlig wettmachen konnten.

Bewertung vom 20.02.2022
Medusas Fluch
Thomsen, Emily

Medusas Fluch


sehr gut

Medusas Fluch liegt tatsächlich schon etwas länger bei mir im Bücherregal, dass es sogar noch die Vor-Drachenmond-Version ist. :) Die Geschichte ist jedoch die selbe, sodass ich jetzt endlich mal dazu gegriffen habe.

Marie wirkt wie eine starke und taffe Frau, wobei sie so einige Schicksalsschläge hinter sich hat und eigentlich ziemlich verloren ist. Ich mochte ihr Wesen sehr gerne, auch dass sie sich durchbeißt und versucht das beste aus ihrer Situation zu machen.

Jendrik ist mir persönlich etwas zu Machohaft, auf seine Art „ich bekomme alles was ich möchte“. Es wirkte für mich etwas zu aufgesetzt und hat mich persönlich eher abgeschreckt, als neugierig auf ihn gemacht was ich schade finde.

Insgesamt finde ich die Grundidee jedoch megacool und die Umsetzung selber hat mir bis auf ein paar Sachen auch sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin einen interessanten Bereich eines Kinderklassikers aufgenommen und mal in einer vollkommen anderen Situation umgesetzt.

In diesem ersten Band geht es darum, dass wir Maries Hintergrund erfahren, sie selber einschätzen können sowie ihre beste Freundin (welche wirklich herrlich ist) näher kennenzulernen.

Gleichzeitig lernt Marie aber auch Jendrik kennen und bekommt einiges aus ihrer Vergangenheit ins rechte Licht gerückt. Gerade die Passagen um ihre Vergangenheit und die Auflösung einiger Situationen fand ich toll umgesetzt und haben mich total neugierig gemacht. Aus diesem Grund möchte ich eigentlich auch wirklich die Fortsetzung lesen, da ich gespannt darauf bin was der Hintergrund bei allem ist und gleichzeitig habe ich auch so eine Vorahnung. ;)

Die Liebesgeschichte zwischen Marie und Jendrik geht mir persönlich viel zu schnell. Diese Liebeserklärungen, dafür dass sie vielleicht 3-4 Sätze miteinander gesprochen haben finde ich extrem überzogen so leid es mir auch tut. Jendrik könnte ich sogar noch ansatzweise nachvollziehen, aber bei Marie. Sie sperrt sich Jahrelang den Männern und bei ihm macht es von jetzt auf gleich klick. Irgendwie konnte es mich nicht überzeugen, mir fehlten dafür einfach ein paar mehr Seiten der Entwicklung.

Ansonsten empfinde ich, wenn man diesen Bereich der Liebesentwicklung weglässt, das ganze für eine schöne und feurige Kombination an Charakteren. :)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Medusas Fluch“ hat Emily Thomsen einen schönen, märchenhaften und gefühlvollen Auftakt ihrer Dilogie geschaffen. Auch wenn sie mich nicht in allen Details überzeugen konnte, macht die Story Luft auf die Fortsetzung und ich bin gespannt, ob meine Überlegungen in gewisser Weise passen.