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Benutzername: http://ruby-celtic-testet.blogspot.de/
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Insgesamt 362 Bewertungen
Bewertung vom 17.02.2018
Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen
Bardugo, Leigh

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen


gut

Die Schreibweise der Autorin war locker, spritzig und sehr flüssig zu lesen. Die ca. 450 Seiten sind in kürzester Zeit ausgelesen, da man schnell hineinfindet und durch die Geschichte gezogen wird.

Erzählt wird die Geschichte aus den Sichtweisen unserer beiden Hauptcharaktere Diana und Alia.

Diana ist die Tochter der Amazonenkönigin und liebt ihre Insel und das Leben dort. Gleichzeitig hat sie allerdings auch das Problem, dass sie nicht richtig anerkannt wird, da sie auf der Insel geboren wurde und ihr nicht von den Göttern die Gnade zuteil wurde dort zu leben. Ihr Wesen wirkt von Beginn an stark, entschlossen und entspannt. Ich fand es sehr schön zu verfolgen, wie sie sich entwickelt und wie sie ihre Stärke beibehält, auch wenn es mal Komplikationen gibt. Auch ihre Art und Weise Männern gegenüber war immer wieder erheiternd mit anzuschauen. :)

Alia ist ein reiches Mädchen, welche bei einem Schiffsunglück fast ihr Leben verloren hätte. Wirkt sie zu Beginn verständlicherweise eher ängstlich und vorsichtig, wandelt sie sich mit der Zeit immer mehr. Sie ist offen, beweist Stärke und Durchhaltevermögen und lässt sich so schnell nicht unterkriegen.

Die Geschichte selber ist interessant und spannend umgesetzt. Im Gegenzug zum Film und Comic, landet unsere Amazonentochter in der Außenwelt im 21ten Jahrhundert, was insgesamt sehr erfrischend war. Die neuen Erkenntnisse, Verwirrungen und Sprüche gegenüber Männern war erheiternd und hat Schwung in die Geschichte gebracht.

Die weiteren aufgebauten Charaktere in der Geschichte waren mehr oder weniger greifbar, wobei ich bei manchen auch weniger Informationen benötigt hätte. Teilweise sind wir auf Charaktere eingegangen, die nicht wirklich wichtig für die Geschichte sind. Diese hätte man letztlich einfach nur anreisen können, da man so in die Irre geführt wurde mit der Wichtigkeit der Personen. ;)

Insgesamt konnte man der Entwicklung der Geschichte gut folgen, wobei ich manche Szenen nicht ganz nachvollziehen konnte. Da steht der nächste Krieg bzw. der Weltuntergang bevor und es wird zu einer Veranstaltung gegangen. Ich habe im Nachhinein verstanden warum diese von Nöten war, aber letztlich fand ich es doch ein bisschen befremdlich.

Was man bei diesem Buch aber definitiv in den Vordergrund mit stellen sollte, ist die Verknüpfung einer Geschichte über Frauenpower, gesellschaftliche Konfliktthemen und der Mythologie. Hier hat die Autorin wirklich gute Arbeit geleistet, welche ich wirklich gut kombiniert gefunden habe.

Auch so war das Buch durchweg spannend gehalten, man war neugierig auf die Entwicklung und wurde von vereinzelten Wendungen überrascht. Doch trotz allem hat mich die Geschichte selber nicht richtig abholen können. Ich habe sie relativ schnell gelesen, aber die Charaktere konnten mich leider nicht richtig erreichen und auch die Entwicklung hat mich immer wieder stocken lassen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ hat Leigh Bardugo eine gute Neuumsetzung des DC Comics geschaffen, welche mit Sicherheit einige Leser für sich begeistern wird. Mir hat die Umsetzung im Gesamten gut gefallen, allerdings wurde ich leider nicht richtig abgeholt und konnte keinen richtigen Bezug aufbauen. :(

Bewertung vom 17.02.2018
Erbin des Lichts / Silberschwingen Bd.1
Bold, Emily

Erbin des Lichts / Silberschwingen Bd.1


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist ruhig, bildhaft und unglaublich gefühlvoll. Schon auf den ersten paar Seiten wird man regelrecht in das Buch hineingezogen, bekommt ein Gefühl dafür und möchte eigentlich nur weiterlesen auch wenn es mal ruhigere Passagen sind.

Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sichtweise von Thorn, wobei auch Lucien nicht zu kurz kommt. Beide geben uns ein sehr schönes Rundumbild, lassen uns teilhaben und sorgen ab und an auch dafür dass wir verwirrt und unglaublich neugierig zurückbleiben.

Thorn ist eine ganz wundervolle Persönlichkeit. Sie ist freundlich, offen, hilfsbereit und stark verankert. Sie ist eine Kämpfernatur, welche für Freunde und die Familie einsteht. Sie wird durch starke und unverständliche Schmerzen gequält, bekommt Hilfe von einem raudihaften Mitschüler und wird in eine Geschichte gezogen, die so unvorstellbar ist, dass es schon wieder wahr sein könnte. Sie wurde hervorragend ausgebaut, hat eine Seele, Ecken und Kanten erhalten und sorgt dafür, dass man sie als Charakter unheimlich gerne mag.

Lucien ist der dunkle Teil der Geschichte, der einfach unter die Haut geht. Er hat zwei Seiten, versucht diese irgendwie miteinander zu vereinen und das richtige zu tun. Sein Leben ist durch die Erwartungen seines Vaters und des Volkes der Silberschwingen nicht einfach. Er wirkt auf der einen Seite brutal und unnahbar, aber auf der anderen Seite ist auch eine sehr zerbrechliche und zärtliche Seite an ihm. Er versucht das richtige zu tun, auch wenn es manchmal mit Schmerzen und Qual verbunden ist. Ich mochte seine Art total gerne. Er ist sehr stark, zeigt aber auch schwache Seiten und wirkt einfach nur geheimnisvoll männlich. Verdammt, ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen. ;)

Die Umsetzung dieser Geschichte hat mir einfach total gut gefallen. Hier wird Fantasy in einer ganz bezaubernden Art und Weise erzählt. Es ist spannend, gefühlvoll und ruhig aufgebaut und sorgt einfach dafür, dass man überhaupt nicht aufhören kann mit lesen. Es entwickelt sich ein Sog auf die Charaktere, auf die Welt der Silberschwingen und die ganzen Regeln und Gesetze. Ich war es nicht müde, immer wieder neue Dinge zu erfahren und bin am Ende der Geschichte fast ein bisschen verzweifelt dass es nun heißt "warten".

Die Autorin scheut auch nicht die Gefahr und Brutalität im Buch, wenn diese auch wirklich noch so gehalten wurde dass man sich wohlfühlt. Es war einfach bezaubernd der Geschichte zu verfolgen.

Mir haben es sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere total angetan. Sie sind beeindruckend, phänomenal und einfach nur super toll. Es war so schön und ich steh jetzt wirklich unter Strom. Ich muss einfach wissen wie es weitergeht!!! Zum Glück kommt der zweite Teil noch in diesem Jahr, denn es ist einfach sehr kräfteraubend zu warten. :D Ich muss wieder dorthin, muss wissen wie es weitergeht und die Charaktere noch besser kennenlernen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Silberschwingen – Erbin des Lichts“ hat Emily Bold einen phantastischen, mitreisenden und spannenden Auftakt ihrer Dilogie geschaffen. Diese Geschichte überzeugt mit grandiosen Charakteren, faszinierenden Wesen und einer genialen und spannenden Umsetzung. Ich war regelrecht gefesselt und kann jedem nur empfehlen auch zuzugreifen und sich in diese tolle Geschichte fallen zu lassen.

Definitiv ein Highlight-Kandidat!!

Bewertung vom 17.02.2018
Rückkehr des Lichts / Königreich der Schatten Bd.2
Jordan, Sophie

Rückkehr des Lichts / Königreich der Schatten Bd.2


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin konnte mich wieder vollens begeistern, mitreisen und überzeugen. Ich war schon nach kürzester Zeit wieder mitten in der Geschichte drinnen, konnte die Charaktere greifen und die Finsterirdischen fühlen und hören.

Luna und Fowler sind sich näher gekommen, wurden jedoch durch die Dunkelheit und die Finsterirdischen getrennt. Schon zu Beginn wird es also wieder spannend, sehr interessant und leicht beängstigend. Wir knüpfen direkt am ersten Band an und versuchen gemeinsam mit Luna ihren Weggefährten wiederzufinden.

Beide Charaktere sind schon im ersten Band gereift, haben sich geändert und sind offener geworden. Gerade bei Luna zeigt sich immer wieder wie stark und selbstsicher sie doch ist und das trotz ihres Handikaps. Ich finde es immer wieder beeindruckend und macht mir ihren Charakter nochmal sympathischer. Auch wenn ich manche Situationen etwas zu locker für sie empfunden habe, da sie so fast gar nicht eingeschränkt ist trotz ihres Handikaps und auch dass viele es einfach nicht bemerken. ^^

Folwer zeigt sich nun endlich auch mal von der weichen und gefühlvollen Seite, was ich wirklich schön finde. Dabei vergisst er aber auch nicht, der Überlebenskämpfer zu sein und die Zügel in der Hand zu behalten sofern es möglich ist. Man merkt ihm an, dass er in den letzten Jahren so einiges durchlebt hat und es versteht auf sich aufzupassen bzw. Dinge einzuschätzen.

In diesem zweiten Band begegnen wir nun noch einigen Charakteren aus dem Königreich Lagonia. Definitiv ein Ort, an dem man sich nicht wirklich nieder lassen möchte. Die wichtigsten Charaktere sind alle sehr intensiv gezeichnet, sodass man einen guten Draht aufbauen konnte. Hierbei habe ich tatsächlich so einige unschöne Persönlichkeiten kennenlernen dürfen, gleichzeitig aber auch faszinierende welche hinter ihrer Maske mit Sicherheit noch mehr zu verbergen haben. :)

Die Umsetzung dieses zweiten und letzten Bandes der Reihe ist insgesamt sehr schön aufgebaut worden, wenn ich im Nachhinein auch sagen muss dass mir der erste noch einen ticken Besser gefallen hat. Hier startet es sehr spannend, beängstigend und überraschen, wird allerdings in der Mitte hin etwas ruhiger, informativer allerdings auch nicht weniger beängstigend und wird zum Ende hin nochmal spannend, dafür aber auch sehr schnelllebig.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, wenn ich mir zum Schluss hin auch ein etwas weniger schnelles Ende gewünscht hätte. Auf der einen Seite ist es total passend, aber auf der anderen Seite war es mir auch zu schnell eingeleitet. Es hatte viele Glücksmomente, die man so nicht erwartet hätte. Mir fehlte hier ein besser durchdachter Aufbau des Endes, welches innerhalb weniger Seiten so unglaublich viel in sich verpackt hatte. Da wäre es von meiner Sicht her besser gewesen, lieber noch einen dritten Band mit anzuhängen. ;)

Trotzallem eine spannende, immer wieder überraschende und düstere Geschichte die mit ihren besonderen Charakteren begeistern kann.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Königreich der Schatten – Rückkehr des Lichts“ hat Sophie Jordan einen spannenden, gefühlvollen und überraschenden Abschluss der Reihe geschaffen. Die Entwicklung war durchweg interessant, ist mit vielen düsteren und spannenden Stellen gespickt, verbirgt vielversprechende und oftmals schön greifbare Charaktere in sich und versteht es mit der leichten und flüssigen Sprache zu verzaubern.

Trotzallem kam mir das Ende letztlich zu zügig und nicht richtig ausgeformt. Hier hätte sich die Autorin noch etwas mehr Zeit lassen müssen um alles rund abzuschließen!

Bewertung vom 17.02.2018
Im Zauberbann des Schneemonds
Luca, Natalie

Im Zauberbann des Schneemonds


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist locker, bildhaft und leicht zu verfolgen. Man findet sehr schnell in die Geschichte hinein und kann sich anhand des roten Fadens hindurchschlängeln.

Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Ari, welche uns einen guten Rundumblick verschafft. Sie ist ein offenes, freundliches und hilfsbereites Wesen mit starken und wachsamen Zügen. Sie merkt schnell, dass in ihrer neuen Umgebung etwas nicht stimmt, wenn sie es auch nicht immer vollkommen greifen kann. Ihr Wesen hat mir wirklich gut gefallen und ich bin gespannt darauf, wie sie sich noch weiter entwickeln wird.

Lykos ist ein ruhiger, starker und geheimnisvoller Kerl, der einen natürlich sofort neugierig macht. Er passt auf Ari auf, verbirgt so einige Geheimnisse in sich und zeigt dem Leser dass er so viel mehr ist, als man zu Beginn erblicken kann. Sein Wesen war vielfältig und interessant aufgebaut, sodass ich gespannt darauf bin wie es mit ihm weitergehen wird.

Die Nebencharaktere wurden teilweise auch etwas näher beleuchtet und ich hoffe fast ein bisschen darauf, dass man von dem ein oder anderen noch etwas erfahren wird. Es zeigen sich sehr interessante Ansätze, die ich gerne ausgeführt haben möchte. *g*

Die Umsetzung der Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zwar war ich als Leser oftmals schneller im Kombinieren als Ari, dennoch hat es mich nicht ganz so gestört. Der rote Faden in der Geschichte war jederzeit greifbar, die Autorin hat mit einigen eingebauten Überraschungen für Spannung gesorgt und den Leser so ans Geschehen gefesselt.

Ich war wirklich begeistert, was für Geheimnisse aufgetaucht sind, wie die Story an sich umgesetzt wurde und wie sich die eingebaute Liebesgeschichte entwickelt hat. Es ist in diesem ersten Band nur eine sehr zarte Blüte, welche so ganz langsam erwacht. Es hat mir viel Freude gemacht, der Entwicklung der Charaktere und dieser Blüte beizuwohnen.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung dieser faszinierenden Geschichte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Im Zauberbann des Schneemonds“ hat Natalie Luca einen spannenden, mystischen und interessanten Reihenstart geschaffen. Sie lässt greifbare und vielversprechende Charaktere in einer schönen und bildhaften Umgebung eine fantasievolle Geschichte beschreiten. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was uns als nächstes erwarten wird.

Ich vergebe 4,5 Sterne.

Bewertung vom 17.02.2018
Verliere mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.2
Kneidl, Laura

Verliere mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.2


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist auch im zweiten Band wieder sehr gefühlvoll, leicht zu verfolgen und bezaubernd aufgearbeitet. Ich habe mich sofort wohl gefühlt beim Lesen und konnte sehr schön mit Sage und Luca mitfiebern.

Die Charaktere haben alle ihr Wesen beibehalten, sodass man sich sehr schön am ersten Band orientieren konnte. Schön ist, dass einige Nebencharaktere auch ihre Tiefe erhalten haben damit sie ein Teil der Geschichte werden konnten. Sie haben es teilweise aufgelockert, wobei ich gerade bei Conner gerne noch etwas mehr erfahren hätte. Man erfuhr doch, dass ein oder andere von ihm, sodass er für mich sehr interessant geworden ist. Hier hätte ich gerne noch ein bisschen was darüber erfahren, wie es mit ihm weitergeht.

Der Übergang vom ersten zum zweiten Band ist fließend, heißt dass wir direkt wieder dort ansetzen wo wir aufgehört haben und man so nicht wirklich etwas verpasst. Man konnte direkt in das Gefühlschaos mit einsteigen und hat die Verzweiflung von Sage sehr schön wahrnehmen können.

Nach Beendigung der Geschichte muss ich tatsächlich sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin. Auf der einen Seite fand ich die Umsetzung wirklich schön, gefühlvoll wenn auch etwas ruhig. Dies hat mich aber eigentlich nicht wirklich gestört und ich fand einige Ansätze wirklich toll aufgebaut und umgesetzt. Dennoch haben mich auch ein paar Dinge gestört, die vor allem mit Sage's Problem zutun haben. Nicht immer fand ich alles rund und ab und an auch sehr widersprüchlich, was mich etwas irritiert hat.

Doch auch wenn mich die Geschichte insgesamt nicht mehr genauso gefangen nehmen konnte wie der erste Band, habe ich mich sehr wohl beim Lesen gefühlt, konnte mit den Charakteren mitfiebern und der Geschichte mit viel Elan und Neugier folgen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt zuzugreifen und die Geschichte weiterzuverfolgen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Verliere mich. Nicht“ hat Laura Kneidl einen schönen und gefühlvollen Abschluss der Reihe erzählt. Wenn ich auch nicht alle Situationen und Entscheidungen völlig greifen konnte, haben mich die Charaktere und die Geschichte an sich in den Bann gezogen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich Haupt- wie auch einige Nebencharaktere unglaublich lieb gewonnen habe und ihnen gerne auf Ihrer Reise gefolgt bin.

Bewertung vom 04.02.2018
Heiß genug / Tall, Dark & Dangerous Bd.2
Leighton, M.

Heiß genug / Tall, Dark & Dangerous Bd.2


gut

Die Schreibweise der Autorin ist wieder flüssig, angenehm und leicht zu verfolgen. Erzählt wird alles wieder aus zwei Sichtweisen, sodass man die Charaktere relativ gut verfolgen kann.

Katie ist eine zurückhaltende, geprägte und ängstliche Persönlichkeit. Durch eine grausame Vergangenheit hat sie ihren Lebensmut verloren bzw. sehr stark zurückgeschraubt und erlaubt sich kaum noch Annehmlichkeiten. Sie ist gezeichnet und möchte dies vor jedem verbergen um sich selber damit nicht befassen zu müssen. An sich hat mir ihr Charakter ganz gut gefallen, allerdings habe ich manche Situationen einfach nicht richtig verstehen können. Manchmal dreht sie sich im Kreis, dann handelt sie anders als man von ihrer Art erwarten würde und hat mich damit oftmals sehr irritiert.

Rogan ist ein Kämpfer, welcher auf der einen Seite stark und unerschrocken ist auf der anderen aber auch verletzlich und ebenso geprägt wie Katie. Sein Wesen war sehr ansprechend, wenn seine „Besessenheit“ ihr gegenüber für mich auch zu plötzlich kam. Sein Bemühen hingegen hat mir ganz gut gefallen und hat durchaus ein paar spritzige Situationen eingebracht.

Insgesamt fand ich die Geschichte ganz gut, aber sie konnte mich nicht mehr so überzeugen wie der erste Band. Ich hatte mit einigen Situationen und Lösungen einfach meine Probleme.

Dazu hat man Rogan's Bruder auf der einen Seite kennengelernt, aber auf der anderen spielt er dann doch wieder keine große Rolle. Es hat mich irritiert und genervt, dass er erst als „wichtigster Teil“ in Rogans Leben aufgeführt wurde und dann doch irgendwie nur kleine Zwischenrollen bekam, in welchem er eher unwichtig erschienen ist. Hierbei hätte ich mir eine klare Trennung gewünscht. Entweder er existiert und ist ein Teil seines Lebens oder eben nicht. Dieses mal Hüh mal Hot war nicht so überzeugend.

Die Liebesgeschichte beginnt auch wie schon im ersten Band sehr schnell und meines Erachtens auch noch unschöner als beim letzten Mal. Ich verstehe nicht, wieso man schon nach nur 2 Gesprächen und ein paar Betrachtungen gleich von Verliebtheit sprechen muss? Anziehung lasse ich mir eingehen, Interesse vollkommen in Ordnung und verständlich aber Verliebtheit? Auch hier geht es wiedermal rasent schnell, wobei ich das schon gar nicht mehr ankreide. In erotisch angehauchten Liebesromanen ist mir jetzt schon öfters aufgefallen, dass es einfach immer Liebe auf den ersten Blick ist und man sofort hin und weg bzw. verliebt ist.

Die Entwicklung der Geschichte war teilweise vorhersehbar, aber auch immer mal wieder überraschend und interessant. Es gab Konfliktpotenzial, was ganz schön ausgebaut wurde. Allerdings hat mir in diesem Band der eigentliche Fall extrem gefehlt. Es ging im Grunde nur um die Beziehung und erst auf den letzten Seiten ging es dann auf einmal um die Auflösung des Falls der im ersten Band aufgegriffen wurde. Innerhalb weniger Seiten war es vorbei, das Problem wurde gelöst und eigentlich war ich wirklich schockiert und genervt, dass es so lockerleicht vonstatten ging. Ohne Vorbereitung oder sonstiges konnten einfach mal Unstimmigkeiten mit Personen auf Gewisse Weise geklärt werden. -.-

Letztlich muss ich sagen, dass es eine ganz leicht zu lesende Liebesgeschichte mit einem hohen Anteil von erotischen Szenen ist. Sie lässt sich locker und leicht lesen, sodass man recht schnell durch ist. Allerdings hatte ich mir irgendwie insgesamt etwas mehr versprochen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Tall, Dark & Dangerous – Heiß genug“ hat M. Leighton zwar eine lockerleichte und schnell zu lesende Liebesgeschichte mit hohem Erotikanteil geschrieben, konnte mich aber leider nicht vollkommen von sich überzeugen. Einige Entwicklungen, Geschehnisse und Entscheidungen konnten mich einfach nicht so überzeugen und haben eher irritiert.

Ob ich hier noch den dritten Band der Reihe lesen werde, wird sich wohl kurzfristig zeigen.

Bewertung vom 04.02.2018
Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz (Rosenmärchen 1) (eBook, ePUB)
Jager, Jennifer Alice

Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz (Rosenmärchen 1) (eBook, ePUB)


gut

Den Schreibstil empfand ich insgesamt leider nicht so rund wie in ihren bisherigen Büchern und Adaptionen. Es war gerade zu Beginn oftmals sehr holprig und hat mich stutzen lassen. Mit der Geschichte wird auch der Stil wieder angenehmer und flüssiger, dennoch konnte er mich dieses mal nicht ganz so verzaubern wie sonst.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Snow und wechselt 1-2 Mal in die Perspektive des verwunschenen Prinzen. Die Schwestern Rose und Snow sind wie das Märchen selber angelehnt an Schneeweißchen und Rosenrot, welches ich früher geliebt habe. Es ist ein tolles Märchen mit viel Aussagekraft und tollen Charakteren.

Snow ist die jüngere Schwester, leider sehr unbeholfen, sprunghaft und wie ich finde oftmals auch sehr naiv und unrund. Sie ist ein sehr liebenswerter Charakter, aber mir hat bei mir oftmals der starke Teil gefehlt. Ich konnte sie einfach nicht richtig greifen, was mir alles etwas erschwert hat.

Rose ist die ältere der beiden Schwestern und eine starke, offene und hilfsbereite Persönlichkeit. Sie sagt gerade heraus was sie denkt, lässt sich nur schwer um den Finger wickeln und greift gerne mal anderen unter den Arm wenn es sein muss. Sie hat einen großen Beschützerinstinkt ihrer Schwester gegenüber und wirkt daher manchmal etwas ruppig. Letztlich ist sie aber ein herzensguter Mensch.

Chris war für mich ein sehr blasser und kaum greifbarer Charakter. Man erfährt nur einen kleinen Teil zu seinem Wesen, welcher jedoch letztlich erst zum Schluss richtig aufzeigbar wurde. Sein Charakter war mir einfach zu schwach gestaltet, da er nicht mal bereit war für sich und andere zu kämpfen. Er war eine Spielpuppe, welche man hin und her schieben konnte wie man wollte. Das hat es mir leider sehr schwer gemacht ihn ernstzunehmend und wirklich zu mögen.

Alle weiteren beteiligten Charaktere konnte man nicht wirklich großartig greifen, was ich etwas schade fand. Gerade Chris Bruder hatte zwar seinen Part, aber dieser war wirklich nur am Rande interessant. Sein Charakter machte einen interessanten Eindruck, aber er wurde einfach nicht richtig mit eingebunden was ich unglaublich schade finde.

Die aufgebaute Umgebung in der Geschichte selber hat mir wirklich gut gefallen. Das gemütliche Gasthaus, welches die Schwestern führen und der verwunschene Wald mit seinen Mysterien und den märchenhaften Elementen hat eine schöne Atmosphäre geschaffen, welche dazu beigetragen haben ein bisschen zu träumen.

Insgesamt hat mich die Umsetzung der Geschichte jedoch nicht komplett überzeugen können. Die Entwicklung der Geschichte war mir an manchen Stellen leider etwas zu schnelllebig und verwirrend. Es gab insgesamt viele gute Ansätze und interessante Ideen, welche neugierig gemacht und das Lesen vorangetrieben haben. Dennoch muss ich sagen, dass es für mich bisher die schwächste Adaption von den bisher gelesenen war.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Schneeweiße Rose – Der verwunschene Prinz“ hat Jennifer Alice Jäger eine nette Märchenadaption zu Schneeweißchen und Rosenrot ins Leben gerufen. Die eingebauten märchenhaften Elemente, sowie das Setting haben ein gutes Gefühl bei der Geschichte hinterlassen. Die Charaktere hingegen konnten mich leider nicht vollkommen überzeugen, was das Lesen etwas erschwert hat.

Bewertung vom 04.02.2018
Dunkles Spiel / play on Bd.1
Young, Samantha

Dunkles Spiel / play on Bd.1


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist berührend, gefühlvoll und super leicht zu verfolgen. Ich habe mich beim Lesen wieder unheimlich wohlgefühlt, konnte die Charaktere greifen und habe mich in ihrer Geschichte gerne wiedergefunden.

Nora ist eine bezaubernde Persönlichkeit, welche mich von Beginn an für sich einnehmen konnte. Sie ist eine herzliche, offene und im inneren auch starke Person. Ihr Leben erlebt schon in jungen Jahren Höhen und Tiefen innerhalb der Familie, sodass sie zu einem sehr drastischen Schritt übergeht. Auch wenn sie merkt, dass etwas nicht so läuft wie es sollte hält sie an ihrer Entscheidung fest und versucht einen Ausweg zu finden. Diese wird ihr jedoch vom Leben genommen und ein weiterer Schicksalsschlag lässt die junge Frau stolpern und sich nur langsam wieder zusammensetzen.

Ihre Persönlichkeit hat viele Ecken und Kanten, oftmals denkt sie auf Grund ihrer Schicksalsschläge etwas zu konfus und durcheinander aber genau das passt so gut zu ihr.

Aidan ist ein starker, im Leben stehender und offener Zeitgenosse. Wenn man ihn näher kennenlernt, merkt man ihm aber sehr schnell an, dass auch er dunkle Wolken mit sich herumträgt, welche nicht einfach wegzustecken sind. Sein Wesen hat mir auch sehr gut gefallen, wenn wir dieses auch nicht rundum greifen konnten.

Auch die Nebencharaktere haben wieder ihre Tiefe bekommen, sodass man gerade die wichtigen greifen konnte. Sie haben die Geschichte teilweise aufgelockert, sie zuspitzen lassen oder einfach dafür gesorgt, dass mehr Leben hineinkommt.

Die Liebesgeschichte ist überraschend, unglaublich gefühlvoll und mit vielen unvorhersehbaren Wendungen versehen. Die Autorin verarbeitet in dieser Geschichte Trauer, Hoffnung, Verlust und die Liebe in einem sehr ruhigen Tempo was sehr gut dazu passt. Die Gefühle wurden sehr schön projiziert und man konnte als Leser selbst die unverständlichen Situationen doch irgendwie wieder verstehen.

Die Umsetzung hat mir unheimlich gut gefallen und konnte mich wirklich im Gesamten von sich überzeugen. Die Liebesgeschichte ist nachvollziehbar, greifbar und berührend erzählt worden, sodass man sich darin wohlfühlen konnte. Auch hier hat natürlich die sexuelle Anziehung eine Rolle gespielt, allerdings war sie nicht der Hauptkernpunkt was mir wirklich gut gefallen hat.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Play On – Dunkles Spiel“ hat Samantha Young eine gefühlvolle, ergreifende und teilweise auch etwas traurige Geschichte erzählt. Ich konnte mit den Charakteren bangen, hoffen, vertrauen und einfach nur lieben. Auch wenn es mich letztlich nicht ganz so packen konnte wie manch andere Geschichten der Autorin, war es ein wunderbares Lesevergnügen.

Bewertung vom 14.01.2018
Monstermagie (eBook, ePUB)
Rosenbecker, Lisa

Monstermagie (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Die Schreibweise der Autorin ist locker leicht und spritzig gehalten, sodass man relativ schnell in der Geschichte vorankommt. :)

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sichtweise von Leah, welche „Monster & Glue“ führt und ihr Leben diesem verschrieben hat. Sie ist eine starke, liebevolle und offene Persönlichkeit. Auf Grund ihrer Vergangenheit ist sie sehr vorsichtig und zurückhaltend, traut sich selber nur wenig zu und steht sich damit ab und an selber im Wege. Innerhalb der Geschichte wird sie stärker, gleichzeitig bleibt sie ihrem Wesen treu und das macht sie unheimlich sympathisch.

Eine weitere Sichtweise kommt von Blake, welcher nicht ganz so oft zu Worte kommt aber trotz allem seinen Standpunkt aufzeigen möchte. Er wirkt offen, manchmal etwas zu selbstsicher, aber dennoch auch vorsichtig und zurückhaltend. Er verbirgt ein Geheimnis, bei welchem er sich nicht sicher ist wie es nach außen hin angenommen wird. Ich mochte sein Wesen unheimlich gerne, weil man seine Entwicklung schön greifen konnte.

Die Grundidee hat mir total gut gefallen, vor allem da es mal etwas anderes ist und gleichzeitig ein bisschen das menschliche Verhalten widerspiegelt.

Die Geschichte ist sehr schön aufgebaut. Sie enthält spannende, beängstigende, fröhliche, spritzige und gefühlvolle Momente die einen beim Lesen halten. Man möchte wissen wie es weitergeht, lässt sehr schnell die Charaktere und Monster in sein Herz und kann gar nicht anders als ein Teil der Geschichte zu werden.

Man kann sich hier fallen lassen, ein paar wirklich schöne Lesestunden verbringen und ganz viel Magie, Knuddelalarm, einen spannenden kleinen Kriminalfall und eine super süße Liebesgeschichte verfolgen. Alles ist wirklich sehr schön zusammengesetzt worden, sodass es mir unglaublich viel Freude gemacht hat einzutauchen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Monstermagie“ hat Lisa Rosenbecker eine wirklich süße, fantasievolle und spannende Geschichte ins Leben gerufen. Die Charaktere waren greifbar, die Monster einfach zuckersüß und die Umsetzung spannend und nachvollziehbar. Hier erlebt man eine Geschichte, die auf unheimliche süße Weise begeistert und fasziniert. :)

Bewertung vom 14.01.2018
Was auch immer geschieht
Iosivoni, Bianca

Was auch immer geschieht


sehr gut

Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, leicht zu verfolgen und sehr gefühlvoll sodass man sich als Leser sehr schnell einfinden kann.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Callie, welche uns einen Einblick in die Gegenwart und ab und an auch in die Vergangenheit gibt. Sie wirkt in der Geschichte oftmals verbittert, angeschlagen und ganz so als ob sie nicht weiß was sie mit sich und ihrem Leben anfangen soll. Ihr Wesen war für mich teilweise sehr schwierig zu greifen, da sie sehr sprunghaft und widersprüchlich gehandelt hat. Ihr Schmerz und Ihre Verzweiflung waren greifbar, manches mal aber für mich etwas übertrieben.

Keith ist ein kleiner Macho, welcher allerdings eine Menge Balast mit sich herumtragen muss. Er hütet ein düsteres Geheimnis, welches ihn mehr mitnimmt als er zugibt. Sein Wesen ist dennoch sehr herzlich, offen und liebenswürdig. Ich mochte ihn und seine etwas neckende Art unheimlich gerne.

Die Geschichte selber hat mir wirklich gut gefallen. Die Problematik der Stiefgeschwister fand ich einen ganz interessanten Ansatz und mir hat der Klappentext dazu recht gut gefallen.

Die Umsetzung dieser Liebesgeschichte mit Komplikationsansatz hat mich leider nicht komplett überzeugen können. Der hier aufgebaute Konflikt bezüglich des Todes vom Vater war für mich teilweise leider zu sehr aufgebauscht. Durch reines Reden und richtiges Ermitteln hätte schon wesentlich früher auffallen müssen welche Geheimnisse sich hier verbergen und dem armen Jungen wäre so einiges erspart geblieben.

Die Liebesgeschichte an sich wurde wirklich süß umgesetzt, wenn mir ab und an auch etwas mehr Geknister gut gefallen hätten.

Insgesamt konnte ich aber alle Charaktere sehr schön greifen und auch einige Nebencharaktere sind greifbar geformt worden. Hierbei hat mir schlussendlich allerdings so ein bisschen eine Richtung gefehlt. Einige Charaktere wurden näher aufgebaut, wir haben mehr zu ihnen erfahren und Tendenzen erzählt bekommen. Hier hätte mir einfach sehr gut gefallen, wenn sich auch Entscheidungen innerhalb der Geschichte geformt hätten. So bleiben ihre Geschichten offen, was ich wirklich schade finde.

Trotz allem habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen, konnte mit den Charakteren mitfiebern und habe mich beim Lesen wohlgefühlt. Auch wenn nicht alles rund gelaufen ist, konnte mich die Autorin bei der Stange halten und eine unterhaltsame und gefühlvolle Geschichte erzählen.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Was auch immer geschieht“ hat Bianca Iosivoni eine süße Liebesgeschichte über Stiefgeschwister geschrieben, welche durch einen tragischen Unfall viel auf sich nehmen müssen um letztlich doch noch alles ins Reine zu bringen.

Nicht vollkommen rund, aber dennoch unterhaltsam und gefühlvoll umgesetzt sodass man seine Lesefreuden dabei haben kann.