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bluetenzeilen

Bewertungen

Insgesamt 139 Bewertungen
Bewertung vom 21.08.2025
Renee, Holly

The Hunted Heir / Veiled Kingdom Bd.2


ausgezeichnet

Meine Meinung:

Nachdem mir Band Eins gut gefallen hat, obwohl es definitiv einige Schwierigkeiten für mich gab, war ich trotzdem sehr gespannt auf den zweiten Band.

Das Cover des zweiten Bandes gefällt mir auch sehr gut. Ich mag die Farben und wie gut es zum ersten Band passt. Das Buch sieht einfach absolut cool aus mit dem Fenster und den ganzen Symbolen, so dass ich direkt neugierig wurde. Die Farbgebung ist zwar im ersten Moment doch etwas dass mich nicht direkt anspricht, da ich es sehr dunkel fand und hat es mich sofort neugierig gemacht. Außerdem passt es gut zur generellen Stimmung der Geschichte. Zudem passt der Farbschnitt auch wieder sehr gut zum Cover.

Nyra fand ich spannend, obwohl ich mir hier ein wenig mehr von ihr gewünscht hätte. Ich konnte leider keine richtige Entwicklung feststellen, was ich etwas schade fand. Sie wirkte auf mich oftmals sehr verloren und ratlos, dabei hätte ich mir hier gewünscht zu sehen, wie sie die Zügel in die Hand nimmt und zu einer starken Protagonistin wird.

Dacre hat mir hier dafür etwas besser gefallen, obwohl ich auch sagen muss, dass er mich noch nicht ganz überzeugen konnte. Es gab einige Handlungen von seiner Seite aus, die mich aber sehr begeistern konnten. Besonders beeindruckt war ich davon, wie er alles dafür gegeben hat Nyra zu retten und dafür auch gegen den Willen seines Vaters gehandelt hat.

Die Handlung hat mir gut gefallen, auch wenn ich hier ebenfalls wieder einige kleine Probleme hatte. Es ging mir ein wenig langsam voran und mit wenig Dingen, die passiert sind. Das Buch bestand vor allem aus der Flucht von Nyra, aber während von dieser erzählt wurde, ist nichts anderes passiert. Auch die Beziehung zwischen Nyra und Dacre fand ich manchmal etwas schwierig, was ich sehr schade finde. Es ging zudem nicht wirklich voran mit den Beiden, außer dass sie sich näher gekommen sind, aber die Entwicklung der Beziehung hat trotzdem gefehlt. Dennoch muss ich sagen, dass ich trotz allem die Atmosphäre wirklich großartig fand. Diese war düster und hatte etwas an sich, das einen einfach hat mitfiebern lassen. Gerade, da man nicht wusste, wem man wirklich trauen kann, hat mir gut gefallen. Dadurch gab es eine sehr spannende und mysteriöse Stimmung, die mich hat fesseln können. Auch das Ende konnte für mich einiges aus der Geschichte rausholen und macht mich neugierig wie es im dritten Band weitergehen wird.

Das Setting des Buches ist für mich manchmal nicht richtig greifbar. Bereits im ersten Band war die Welt in der wir uns befinden etwas, dass für mich noch nicht gut genug ausgebaut war, umso größere Hoffnungen hatte ich in diesem Band mehr darüber zu lernen. Leider hätte ich mir auch hier gewünscht einfach noch mehr Hintergrundinfos oder bessere Beschreibungen zu bekommen.

Generell würde ich sagen, dass das Buch gut war und ich es auch schon stärker als den ersten Band empfinden würde. Aber es konnte mich dennoch nicht ganz überzeugen. Ich hatte einige Schwierigkeiten mit der Beziehung zwischen Nyra und Dacre und auch so hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte noch ein bisschen mehr Tiefe bekommen hätte.

Der Schreibstil von Holly Renee war gut. Ich kam leicht durch die Geschichte und mochte ja besonders die Atmosphäre, trotzdem muss ich sagen, dass ich hin und wieder leichte Probleme hatte. Für mich blieb das Buch trotz allem sehr oberflächlich und so hätte ich mir gewünscht dass die Charaktere eine größere Entwicklung durch machen.

Trotz allem muss ich sagen, dass ich mich auf den dritten Band freue und insgesamt gespannt bin, wie die Reihe enden wird.

Bewertung vom 21.08.2025
Dogan, Rabia

Leaving Was The Hardest Part / Hardest Part Bd.3


ausgezeichnet

Meine Meinung:

Auf den dritten Band von Rabia Doğans “Hardest Part”-Reihe habe ich mich riesig gefreute, da mich bereits die ersten beiden Bände sehr begeistern konnten. Allerdings bin ich auch etwas traurig, dass die Reihe nun schon wieder vorbei ist.

Das Cover vom dritten Band finde ich wunderschön. Die ganze Reihe hat für mich von den Covern her etwas ganz besonderes, obwohl sie auch sehr einfach gehalten sind, was wahrscheinlich das ist was mir mitunter am besten gefällt. Ich liebe die Darstellung der Blumen sehr und wie alle Cover mit der Hand und den Blumen ähnlich aufgebaut sind.

Nehir und Atlas waren für mich zwei sehr authentische Protagonisten und so konnte jeder von ihnen mich auf seine Art begeistern. Nehir zieht zu ihrem Vater, zu dem sie keine so gut Beziehung hat, was sie vor so einige Herausforderungen stellt und als sie Atlas kennenlernt, scheint er ganz anders als sie zu sein und alles im Griff zu haben. Doch sie gibt alles für ihren Traum Modedesign zu studieren und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auch der Beziehung zu ihrem Vater zu stellen, die nicht unbedingt gesund ist. Dennoch war es spannend zu verfolgen, wie sie damit umgeht und daran auch wächst.

Atlas war für mich ein Charakter bei dem ich etwas gebraucht habe, bis ich ihn habe richtig greifen können. Am Anfang wirkt er etwas zu perfekt und macht es einem gar nicht so leicht. Doch im Verlauf des Buches findet man heraus welche Sorgen er mit sich herumträgt und das er eigentlich auch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Gerade deswegen wurde er für mich aber dann doch schnell zu einem sehr spannenden Charakter über den ich mehr herausfinden wollte. Für mich macht er auch eine tolle Entwicklung durch.

Die Handlung hat mir wirklich sehr gut gefallen. Rabia Doğan hat in der ihr typischen Art wieder sehr viel Tiefe in die Geschichte gebracht, was bereits etwas war, das ich in den vorherigen Bänden sehr geliebt habe. Die Autorin bringt hier verschiedene wichtige Themen in die Geschichte mit ein und gibt ihnen dabei den nötigen Raum. Vor allem sehen wir hier eine absolut toxische Beziehung, wenn es um Nehirs Vater geht, was mir für sie sehr das Herz gebrochen hat. So hat es alleine durch dieses Element bereits viel Spannung in der Geschichte gegeben, weil mir mein Herz manchmal sehr für sie geschmerzt hat. Durch den Plot Twist im Buch hat die Geschichte dann zusätzlich nochmal eine sehr überraschende Note angenommen hat, was etwas war, dass mir gut gefallen hat.

Zudem fand ich es toll, wie unterschiedlich Nehir und Atlas am Anfang zu sein schienen und mitzuerleben, wie die beiden sich immer näher gekommen sind. Es war eine wirklich tolle Slow Burn Romance, die einfach viel Spaß gemacht hat zu lesen da ich doch sehr mit den beiden mitgefiebert habe. Trotzdem muss ich sagen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass es nicht so richtig voran ging und ich mich auch noch ein paar mehr Emotionen zwischen Nehir und Atlas gewünscht hätte. Wobei mir dann das Ende auch etwas zu schnell abgearbeitet wurde. Für mich ist "Leaving was the hardest part" ein guter Abschluss der Reihe auch wenn ich sagen muss, dass er für mich im Vergleich zu den vorherigen Bänden etwas schwächer war.

Der Schreibstil von Rabia Doğan konnte mich, wie bereit in den vorherigen Büchern sehr begeistern. Ich habe leicht in die Geschichte gefunden und wollte auch gar nicht mehr aufhören. Gerade, wie die Autorin an ernste Themen rangeht, ihnen den nötigen Raum gibt und mit großer Sensibilität diese behandelt, gefällt mir wahnsinnig gut.

Ich wurde mit dieser Reihe auf jeden Fall sehr schnell und leicht Fan der Autorin und freue mich schon jetzt riesig auf alles was als nächstes von ihr kommen wird.

Bewertung vom 21.08.2025
Riordan, Rick

Der Zorn der dreifachen Göttin / Percy Jackson Bd.7


ausgezeichnet

Titel: Percy Jackson 7: Der Zorn der Dreifach Göttin
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Preis: 16,00€
Seitenzahl: 384 Seiten
Übersetzerin: Gabriele Haefs



Inhalt:

Ein Empfehlungsschreiben der Götter hat sich Percy bereits hart erkämpft – doch zwei weitere fehlen noch, um mit Annabeth aufs College in Neu-Rom gehen zu können. Diesmal ist es Hekate, die ihm einen Auftrag erteilt: die Göttin der Magie und Wächterin der Tore zwischen den Welten. Percy und seine Freunde müssen in Hekates verzauberter Villa mitten in Manhattan eine Woche auf ihre Haustiere aufpassen. Das klingt erst mal einfach – würde es sich nicht um einen leibhaftigen Höllenhund und eine mit einem Fluch belegte Iltisdame handeln! Natürlich entwischen ihnen beide Kreaturen schon am ersten Tag und ein wildes Abenteuer beginnt. Um die Situation zu retten, müssen sogar Tote wiederauferstehen …


Meine Meinung:

Schon seit meiner Jugend bin ich ein riesiger Fan der Percy Jackson Bücher, die gleichzeitig auch meine Liebe zur griechischen Mythologie geweckt haben. Rick Riordan zählt dabei zu meinen absoluten Lieblingsautor:innen und hat einfach eine ganz besondere Art, seine Geschichte zu erzählen.

Nachdem mir das Cover vom sechsten Band nicht besonders gut gefallen hat, freue ich mich riesig darüber, wie nun Band Sieben aussieht. Ich finde es toll, wie der Titel und das Cover zusammenpassen und das Buch auch wieder seine ganz eigene Farbe bekommen hat. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass die neuen Bände hervorragend zu den Covern der älteren Bücher passen, was mir sehr gut gefällt. Auch finde ich, dass Band Sieben eines der schönsten Cover der ganzen Reihe besitzt.

Das Riordanverse besteht bereits aus sehr vielen Bänden, doch den Anfang hat ein Junge voller Humor und Schwierigkeiten in der Schule gemacht. Percy Jackson war zu Beginn dieser Reihe 12 Jahre alt, nun möchte er ans College und schon wie im letzten Band braucht er dafür Empfehlungsschreiben der Götter. Somit begeben er und seine Freunde sich auf ein neues Abenteuer. Im ersten Moment würde man nicht denken, dass die Aufgabe große Komplikationen mit sich bringt. Er soll “nur” auf die Haustiere von Hekate aufpassen. Doch was, wenn die Tiere plötzlich entwischen? Hekate ist eine Göttin, die für mich eine der liebsten und spannendsten Göttinnen der griechischen Mythologie ist, weswegen ich es geliebt habe hier von ihr zu lesen und mehr von ihr zu erfahren. Besonders habe ich Rick Riordans Darstellung von ihr geliebt. Es gab zudem tolle Herbst und Halloween Vibes, was natürlich auch sehr passend in Verbindung mit Hekate war. Denn das Haus in dem Percy auf Hekates Tiere aufpassen muss, hält so einige Überraschungen parat und glänzt mit einigen gruseligen Elementen.

Es war auch großartig, welche Bestandteile der griechischen Mythologie er in die Geschichte miteingebracht hat und wie einfach er diese in die normale Welt mit hat einfließen lassen. Vor allem war ich schon beim letzten Band beeindruckt, wie der Autor es nach all der Zeit geschafft hat wieder aus der Percy Welt zu schreiben und dabei auch die ursprüngliche Atmosphäre wiederaufleben lassen hat.

Mein Highlight an den neuen Büchern von Rick Riordan ist zudem, dass wir hier wieder Percy, Annabeth und Grover zusammen erleben können. Die Freundschaft der Drei zueinander war etwas, das ich sehr geliebt habe. Sie haben einander Halt gegeben und konnten sich immer aufeinander verlassen. Auch das konnte man hier wieder sehen. Ebenfalls gab es auch einige kleine Momente die ich zwischen Annabeth und Percy geliebt habe. Als Jugendliche war die Liebesgeschichte der Beiden für mich etwas ganz besonderes, weswegen ich es immer wieder aufs Neue liebe von ihnen zu lesen und zu sehen, welche Entwicklung sie über die Jahre gemacht haben.

Ebenfalls habe ich die verschiedenen Nebencharakter sehr geliebt, da man dadurch alte Bekannte wiedersehen konnte, aber auch hat Rick Riordan es sich nicht nehmen lassen neue Charaktere, allen voran Gottheiten in die Geschichte einzuführen. Auch war es wieder etwas sehr besonderes, wie Rick Riordan Besonderheiten wie ADHS in Stärken umwandelt und damit Kindern und Jugendlichen immer wieder zeigt, dass es völlig normal ist und nichts schlimmes, was auch in diesem Buch thematisiert wurde. Natürlich gab es zudem noch den unverwechselbaren Humor des Autors, der diese Geschichte für mich zu etwas besonderem gemacht hat.

Der Schreibstil von Rick Riordan ist einfach fantastisch. Ich fühle mich regelrecht wieder, wie damals als ich die Reihe zum ersten Mal gelesen habe, was einfach Spaß macht in die Geschichte einzutauchen.

Bewertung vom 21.08.2025
Thorpe, Rufi

Only Margo


ausgezeichnet

Meine Meinung:

“Only Margo” ist ein Buch, das nicht unbedingt in mein normales Raster an Büchern, die ich lese fällt, und doch konnte mich das Buch aus irgendeinem Grund vom ersten Moment an absolut neugierig machen. Die Thematik fand ich einfach super spannend und vor allem nachdem ich Rufi Thorpe selbst bei einer Veranstaltung getroffen hatte und sie absolut sympathisch fand, konnte ich es gar nicht erwarten, das Buch selbst zu lesen.

Das Cover finde ich wirklich sehr gut. Ich mag es, dass der Verlag sich hier am Original orientiert hat, aber trotzdem muss ich sagen, dass ich den deutschen Titel einfach besser finde, da es eine fantastische Anspielung ist.

Margo hat es nicht einfach und doch stellt sie sich all ihren Problem, gibt nicht auf und versucht, die beste Mutter für ihren Sohn zu sein. Denn Margo wurde schwanger von ihrem College Professor, der nichts mit ihr und ihrem gemeinsamen Kind zu tun haben will. So muss sie sich so einigen Vorurteilen stellen und vor allem der Tatsache, dass sie Geldprobleme hat. Zudem taucht auch ihr Vater wieder in ihrem Leben auf und ihre Mutter hat sich mit einem Pfarrer eingelassen, der eigentlich so gar nicht zu ihr passt.

Shayenne ist Margos Mutter und auch sehr speziell. Ich war mir lange nicht sicher, wie ich zu ihr stehe, bin es mir ehrlich gesagt immer noch nicht. Sie ist eine sehr widersprüchliche Person und doch fand ich es spannend zu sehen, wie sie manchmal reagiert. Wie sie zum Beispiel auch im Krankenhaus auf Margos Seite war. Insgesamt würde ich aber sagen, dass ich mir mehr von ihr gewünscht hätte.

Jinx, Margos Vater, war für mich mitunter einer der interessantesten Charaktere. Eigentlich hatte Margo nicht wirklich mit ihm Kontakt, doch jetzt ist er zurück in ihrem Leben und wirbelt so einiges wieder auf. Besonders spannend fand ich hier, wie sich die Beziehung zwischen ihm und Margo weiterentwickelt hat.

Kenny, der Freund von Shayenne, war für mich teilweise eine lustige Nebenfigur und gleichzeitig auch jemand den ich gar nicht leiden konnte. Shayenne war für mich einfach eine völlig andere Person, wenn sie mit ihm zusammen war und auch so waren seine Ansicht etwas, dass ich gar nicht mochte.

Die Handlung fand ich wirklich wahnsinnig gut. Rufi Thorpe verbindet in diesem Buch gesellschaftliche Kritik, Zusammenhalt, zeigt Familiendynamiken auf und hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Es gab Momente, in denen ich absolut geschockt war über das, was hier geschrieben wurde, nicht weil es verstörend war, sondern weil es mich dazu gebracht hat, mich mit Dingen auseinanderzusetzen, über die ich vorher nie nachgedacht hatte. Umrandet wurde die Geschichte mit einer großen Portion Humor, was einfach unheimlich viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Vor allem freue ich mich schon riesig auf die Serien Adaption, denn der Cast ist einfach fantastisch. Gerade, da ich bei einigen Schauspieler bereits vor dem Lesen wusste, welche Charaktere sie spielen werden, konnte ich mir diese auch ein wenig dabei vorstellen, was ich gerade bei Jinx sehr witzig fand.

Ich denke das "Only Margo" ein sehr zeitgemäßes Buch ist, das auf einige Probleme unserer Gesellschaft eingeht und viele wichtige Dinge behandelt, wie alleinerziehende Mütter, Geldprobleme, komplizierte Beziehungen zu seinen Eltern und auch Feminismus und wie Sex heute in unserer Gesellschaft gesehen wird. Dabei finde ich das Rufi Thorpe all diese Themen wirklich auf sehr subtile und doch ernste Weise in das Buch hat einfließen lassen. Es gab einige Szenen, die mich zum nachdenken angeregt haben und die ich nicht so schnell vergessen werde.

Der Schreibstil von Rufi Thorpe konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut packen. Das Buch war emotional, humorvoll, hat mich zum nachdenken angeregt und vor allem hatte ich unglaublich viel Spaß beim lesen.

Bewertung vom 21.08.2025
Radtke, Ria

101 Places for Heartbroken People


ausgezeichnet

Titel: 101 Places for Heartbroken People
Autorin: Ria Radtke
Verlag: Reverie
Preis: 17,00€
Seitenzahl: 400 Seiten


Inhalt:

Sie glaubt nicht an Happy Ends – aber das letzte Kapitel ihrer eigenen Geschichte wurde noch nicht geschrieben

Es könnte der Durchbruch in Maeves Karriere sein: Die junge Journalistin soll einen Reiseführer für Menschen mit Liebeskummer schreiben. Dafür reist sie auf den Spuren tragischer Liebespaare aus Literatur und Weltgeschichte durch Europa. Begleitet wird sie ausgerechnet von Callum, ihrer ersten großen Liebe, den sie nach einem einzigen Date auf ihrem Abschlussball nie vergessen konnte.

Callum ist Fotograf und möchte nach den schlimmsten Jahren seines Lebens neu anfangen. Für seinen ersten richtigen Auftrag soll er mit dem Menschen zusammenarbeiten, der sein neues Leben mit einem Wimpernschlag wieder zerstören könnte: Maeve. Während beide versuchen, sich auf einem Roadtrip im Camper aus dem Weg zu gehen, fragen sie sich, ob es nicht doch ein Happy End für ihre persönliche Liebesgeschichte geben könnte, denn die alten Gefühle flammen plötzlich wieder zwischen ihnen auf.



Meine Meinung:

Das Cover von “101 Places for Heartbroken People” ist ein absoluter Traum. Ich liebe die Darstellung von Maeve und Callum, die Farbgebung mit den rosa Elementen, die an einen schönen Sonnenuntergang erinnern. Vor allem liebe ich besonders, dass man auch direkt erkennen kann, dass es sich um eine Roadtrip Geschichte handelt. Der Van und das Polaroid geben darauf großartige Hinweise und konnten mich so direkt neugierig auf die Geschichte machen.

Maeve hat mir gut gefallen, obwohl ich auch so meine Schwierigkeiten mit ihr hatte. Sie ist eine starke Protagonistin, die eine unglaublich Chance bekommt und versucht diese so gut es geht zu nutzen. Sie liebt es zu reisen und besonders den Reiseblog "Travelbug", umso mehr freut sie sich über die Gelegenheit ihren Traum in die Wirklichkeit umsetzen zu können. Denn sie soll einen Reiseführer entwickeln und kann dadurch die Möglichkeit bekommen Reisebloggerin zu werden.

Callum war mir schnell sympathisch, da er etwas sehr verletzliches an sich hatte. Er hat in der Vergangenheit nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen, umso spannender fand ich es dann zu sehen, wie er sich auch weiterentwickelt hat. Für ihn ist der Reiseführer ebenfalls eine große Chance. Es könnte sein Leben komplett verändern, weswegen er auch alles dafür gibt, dass dieser Job klappt.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde sowohl aus der Perspektive von Callum, als auch aus der von Maeve erzählt. Besonders Callums Kapitel fand ich dabei sehr spannend, da man einen guten Einblick in seine Gedankenwelt bekommen hat. Der Roadtrip zu den verschiedenen Orten von tragischen Liebespaaren hat mir wirklich sehr gefallen. Einige Liebespaare kannte ich bereits, während andere für mich völlig neu waren, weswegen ich es absolut spannend fand, diese Geschichten dann kennenzulernen und auch die Orte zu entdecken. Die Orte waren dabei sehr bildlich und authentisch beschrieben, dass ich am liebsten selbst direkt dorthin gereist wäre und so freue ich mich auch schon sehr darauf, zumindest einen der Orte diesen Sommer zu besuchen.

Für mich hatte die Geschichte auch eine gute Tiefe. Maeve, deren Mutter sich sehr an ihr festhält, lernt in diesem Buch ihren eigenen Weg zu gehen und unabhängiger zu werden. Aber auch Callum hat mit Sorgen zu kämpfen, vor allem damit was andere über ihn denken könnten. Er möchte nicht verurteilt werden und so macht auch er für mich hier eine gute Entwicklung durch.

Die Liebesgeschichte von Maeve und Callum hat beim Roadtrip natürlich auch eine zentrale Rolle gespielt. Ich fand es sehr interessant, mehr über die beiden zu erfahren und wie es zu ihrer Trennung kam. Gerade bei Second Chance Romance Geschichten ist es spannend herauszufinden, was in der Vergangenheit passiert ist und mitzuerleben, wie die beiden zurück zueinander finden. Ihre Liebesgeschichte ist eher Slow-Burn, was ich ganz passend fand, da einiges zwischen ihnen erst aufgearbeitet werden musste. Allerdings muss ich auch zugeben, dass es mich emotional nicht ganz so sehr mitreißen konnte. Ich konnte schon nachvollziehen, dass viel zwischen ihnen passiert ist, aber emotional hätte ich mir gewünscht, dass es mich noch ein bisschen mehr mitnehmen würde.

Der Schreibstil von Riad Radtke hat mir gut gefallen, da ich besonders die Beschreibungen der Orte sehr geliebt habe und das Gefühl hatte, mit den Charakteren dort zu sein. Zudem hatte die Geschichte auch eine gute Atmosphäre. Es hatte sommerliche Vibes, hin und wieder eine melancholische Stimmung und auch einige wirklich schöne Momente zwischen Maeve und Callum. Leider konnte es mich nicht ganz mitnehmen, was die Emotionen betrifft, dennoch mochte ich vor allem die verschiedenen Orte. Ich kam auch recht leicht durch die Geschichte und hatte vor allem Spaß daran mehr von den tragischen Liebesgeschichten zu erfahren.

Bewertung vom 21.08.2025
Moran, Kelly

Liebe hat tausend Seiten / Bookish Belles Bd.1


ausgezeichnet

Meine Meinung:


Mit den Büchern von Kelly Moran verbinde ich unglaublich viel, da sie meine ersten Bücher aus dem Kyss waren, der fünfte Band zu meine absoluten Lieblingsbüchern zählt und zudem meine Schwester die Bücher auch unglaublich liebt. Aus diesem Grund habe ich sehr darauf gewartet, dass es wieder neuen Lesestoff der Autorin gibt.

Vor allem ihre neue Reihe “Bookish Belles” konnte mich direkt ansprechen, da der Klappentext einfach perfekt für alle Buchliebhaber ist. Zudem durfte man die “Bookish Belles” schon in dem Kurzgeschichtenbuch “Because it’s True” kennenlernen, weswegen ich mich nur noch mehr darüber gefreut habe, nun wieder von ihnen lesen zu können.

Auch das Cover ist einfach nur ein einziger Traum. Ich liebe das zarte Rosa und das Lesezeichen, was direkt dafür spricht, dass es hier ein Buch ist, in dem Bücher an sich eine Rolle spielen. Ich habe mich einfach direkt in dieses Cover verliebt.

Rebecca konnte mich auch schnell von sich begeistern, denn ich konnte mich am Anfang sehr gut mit ihrer Trauer identifizieren, aber auch so war sie einfach eine sehr sympathische Protagonistin.

Graham war hier eher ein grumpy Charakter und da ich eine Schwäche für diese habe, war ich auch relativ schnell begeistert von ihm. Relativ schnell wird einem hier bewusst, dass Graham seinen Job nicht besonders mag. Doch als Rebecca auftaucht, scheint sich so einiges zu verändern. Zudem merkt man auch schnell, dass Rebecca ihn fasziniert, während diese etwas länger braucht um mit ihm warm zu werden.

Die Handlung war unglaublich toll. Wir haben hier einfach eine sehr cozy Geschichte, voller Wärme, toller Momente und einer fantastischen Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Graham. Gerade, da Rebecca Graham überhaupt nicht ausstehen kann und er auch ein mürrischer Charakter ist, fand ich die Chemie und den Austausch zwischen den Beiden einfach wahnsinnig gut. Vor allem hat es auch Spaß gemacht zu verfolgen, wie die beiden der Zeitung frischen Wind eingehaucht haben. Die Geschichte kommt sehr gut ohne viel Drama aus und doch war mir zu keinem Zeitpunkt langweilig. Besonders geliebt habe ich auch die Verbindung der Freundinnen, den Bookish Belles, zueinander. Dorothy und Scarlett sind zwei ganz wundervolle Protagonistinnen, auf die sich Rebecca immer verlassen kann. Ich bin so schon wahnsinnig gespannt ihre eigenen Geschichten zu lesen. Zudem liebe ich auch das Buchthema und dass die Freundinnen zusammen eine Buchhandlung eröffnen wollen, was einfach ein Traum für jeden Bookie ist. Ich denke, dass sich für die Handlung noch ein bisschen mehr Zeit hätte gelassen werden und auf einige Dinge näher eingegangen werden können. So hätte ich mir noch ein wenig mehr Seiten gewünscht, obwohl ich trotzdem sagen muss, dass die Geschichte wirklich toll war, voller Emotionen, Tiefe und fantastischen Charakteren. Nur etwas kurzweilig.

Auch das Setting von Vallantine hat sehr zu der großartigen Atmosphäre der Geschichte beigetragen und so hat die Autorin durch ihre Beschreibungen und die liebenswerten Bewohner einen absoluten Wohlfühlort geschaffen.

Der Schreibstil von Kelly Moran ist auch etwas, das ich sehr geliebt habe. Ich war etwas überrascht davon, wie dünn das Buch war, allerdings hatte ich trotzdem sehr viel Freude daran, das Buch zu lesen und hatte einfach diesen typischen Kelly Moran Charme. Somit freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band und kann es gar nicht erwarten, nach Vallantine zurückzukehren.

Bewertung vom 21.08.2025
Talbot, Rosie

Twelve Bones / Souls-Dilogie Bd.2


ausgezeichnet

Titel: Twelve Bones - Was die Schatten verbergen
Autorin: Rosie Talbot
Verlag: Loewe
Preis: 19,95€
Seitenzahl: 496
Übersetzerin: Ann Lecker



Inhalt:

Sogar die Toten haben ihre eigenen Schauergeschichten

Gemeinsam haben Charlie und Sam die Geister von York gerettet. Nun können sie endlich ein normales Paar sein – wenn es so etwas denn gibt. Doch dann werden sie Zeugen eines brutalen Angriffs und erkennen, dass eine neue Gefahr in den Schatten lauert. Eine Gefahr, die größer ist als jede zuvor – und die es auf die Lebenden abgesehen hat. Außerdem treibt sich die geheimnisvolle Organisation Die Hand in der Stadt herum. Bald schon geraten Charlie und seine Freunde zwischen die Fronten und dieses Mal steht das Leben aller auf dem Spiel...


Meine Meinung:

Nachdem bereits “Sixteen Souls“ im letzten Jahr eins meiner Lesehighlights war, konnte ich es gar nicht erwarten, den zweiten Band zu lesen und herauszufinden, wie es mit Charlie und Sam weitergehen wird.

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich finde es großartig, wie toll es zum ersten Band passt. Es wurde auch bei diesem Buch wieder mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Es gibt verschiedene Symbole und Umrandungen, die hervorragend zur Geschichte passen. Ebenfalls mag ich auch hier wieder sehr die Darstellung von Sam und Charlie. Zudem strahlt das Cover auch eine düstere Atmosphäre aus, was in meinen Augen sehr gut zum Inhalt passt.

Nach dem Ende des ersten Bandes sind bei mir viele Fragen offen geblieben, weswegen ich unglaublich gespannt war, hier endlich Antworten zu bekommen. Zum Glück war dies auch der Fall, obwohl Rosie Talbot es einem nicht immer ganz so einfach gemacht hat, alles herauszufinden. Bereits in “Sixteen Souls” hatte die Autorin mehrere Plot Twists eingebaut, die mich sehr überraschen konnten und auch hier war dies wieder der Fall. Die Handlung fand ich insgesamt sehr actionreich. Es gab wieder viel Spannung, einige Überraschungen die ich nicht habe kommen sehen und vor allem auch ein paar Plot Twist. Beim ersten Band habe ich lange mitgefiebert und Theorien aufgestellt, beim zweiten Band war es genauso. Ich hatte einfach wahnsinnig viel Freude die Geschichte zu lesen. Dennoch muss ich sagen, dass auch wenn es für mich ein fünf Sterne Buch war, Band Eins einfach stärker war. Mir war die Handlung hier manchmal etwas zu überladen, so dass ich mir gewünscht hatte, dass sich etwas mehr Zeit gelassen worden wäre. So muss ich zugeben, dass Rosie Talbot aus dem, was alles in dieser Geschichte passiert ist auch mit Leichtigkeit noch einen dritten Band hätte machen können und so der Handlung etwas mehr Zeit hätte geben können.

Wir treffen hier außerdem die bekannten Charaktere aus Band Eins wieder und da ich sie alle sehr ins Herz geschlossen habe, fand ich es so schön wieder von ihnen lesen zu können. Mein kleines Highlight war es aber definitiv Sam und Charlie wiederzusehen. Die Beiden sind einfach richtig süß zusammen und vor allem fand ich es sehr emotional ihre Geschichte zu verfolgen.

Etwas, das ich schon in Teil Eins bewundert habe, war Rosie Talbots Talent, eine spannende, atemberaubende Atmosphäre zu kreieren, dass ich selbst stellenweise Angst hatte, im nächsten Moment einen Geist zu sehen.

Außerdem liebe ich York sehr und war auch hier wieder absolut begeistert von den Beschreibungen der Autorin zur Stadt. Vor einigen Jahren habe ich selbst York besucht und mich unglaublich in diese wunderschöne Stadt verliebt. Aus diesem Grund finde ich es auch so gut davon lesen zu dürfen. Vor allem da die Autorin selbst in York wohnt, merkt man meiner Meinung nach auch, wie gut sie sich dort auskennt. Ich konnte mir so auch großartig vorstellen, selbst durch die Straßen zu gehen und war einfach immer mittendrin im Geschehen.

Ebenfalls muss ich hier nochmal sagen, dass ich beeindruckt bin, wie Rosie Talbot hier auf leichte und fast schon unterschwellige Weise BiPoc Charaktere und unterschiedliche queere Charaktere in die Geschichte eingebaut hat. Ich finde das absolut wichtig und liebe es, wie natürlich es einfach in diesem Buch ist.

Der Schreibstil von Rosie Talbot konnte mich von der ersten Seite an wieder sehr gefangen nehmen. Ich bin einfach unglaublich verliebt in die Charaktere, das Setting und vor allem die spannende Handlung. Die Autorin hat für mich im ersten Band so gute Arbeit geleistet, dass ich neugierig auf Band Zwei war und mir am Ende von diesem Band wünschen würde, dass es noch einen Dritten geben wird. Ich möchte mich eigentlich gar nicht von Sam, Charlie, ihren Geisterfreunden und ihren menschlichen Freunden verabschieden. Sie sind mir alle so sehr ans Herz gewachsen, dass ich noch viel mehr von ihnen lesen möchte.

Bewertung vom 20.08.2025
de Saint-Exupéry, Antoine

Der kleine Prinz


ausgezeichnet

“Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.”


Titel: Der kleine Prinz
Autor: Antoine de Saint-Euxpéry
Verlag: Coppenrath
Preis: 15,00€
Seitenzahl: 208 Seiten
Übersetzerin: Carolin Wiedemeyer
Illustrator: Antoine de Saint-Euxpéry



Inhalt:

Man sieht nur mit dem Herzen gut!

Eine kleine Geschichte mit großer Wirkung: Auch heute, über 80 Jahre nach seinem Erscheinen, ist die Beliebtheit des kleinen Prinzen ungebrochen. Einerseits liebevoll und verträumt, andererseits voller philosophischer Gedanken rund um die Liebe, die Freundschaft und das Leben, ist die Geschichte ein zeitloser Märchen-Klassiker für Jung und Alt. Dazu bei tragen auch die Original-Illustrationen von Antoine de Saint-Exupéry, die natürlich in diesem Buch enthalten sind.

Hochwertig veredelt mit Leseband, Goldfolie, Tiefprägungen und einem Farbschnitt ist diese Ausgabe ein wunderschöner Hingucker und ein Must-have nicht nur für Sammler.


Meine Meinung:

Als Kind war ich absolut fasziniert von der Welt aus “Der kleine Prinz” und den Abenteuern, die er erlebt hat. Es gab so viele tolle Sprüche, die einen zum Nachdenken angeregt haben und zudem auch die verschiedensten Versionen, durch die ich die Geschichte noch besser kennenlernen konnte. So habe ich nicht nur das Buch sehr geliebt, sondern auch die Serie und durfte sogar ein unglaubliches tolles Theaterstück sehen.

Nun hat auch der Coppenrath Verlag ein Schmuckausgabe zu “Der kleine Prinz” herausgebracht, die einfach nur ein Traum ist. Es handelt sich hier dieses Mal um eine Mini-Schmuckausgabe und trotzdem gab es so viele wundervolle Details, wie einen Farbschnitt mit Sternen, die miteinander verbunden sind und Sternzeichen darstellen sollen. Dieser passt einfach hervorragend zum Inhalt des Buches und ist schon ein kleines Highlight für mich. Ebenfalls die Veredlung auf dem Cover ist etwas das mich direkt ansprechen konnte, so gibt es vergoldete Elemente und die Sterne oder der kleine Prinz sind auch leicht hervorgehoben, was einfach ein echter Hingucker ist. In die Gestaltung wurde wieder einmal sehr viel Liebe gesteckt, was man auf jeder Seite merkt und dadurch nur noch mehr Spaß am Lesen und Entdecken der Geschichte hat.

Ich finde zudem, dass die Mini-Schmuckausgaben wirklich sehr praktisch ist, da man das Buch gut in der Tasche mitnehmen kann und es trotzdem wunderschön ist, so dass es großartig im Bücherregal aussieht.

Die Geschichte selbst ist mir so auch schon lange bekannt und trotzdem habe ich sie seit einer ganzen Weile nicht mehr gelesen, weswegen es unglaublich schön war, in diese Welt zurückzukehren und sie nun mit erwachsenen Augen zu lesen. Das Buch regt einen einfach mit seinen großartigen Sprüchen und der tollen Handlung zum Nachdenken an und ist eine Geschichte, die man nicht so schnell vergessen wird. Vor allem folgt das Buch eine sehr schöne, spannende und dennoch leichte Handlung. Es ist ein Buch über Freundschaft, Liebe, Zusammenhalten und noch so vielen anderen wichtigen Themen, die der kleine Prinz auf wundervolle Weise behandelt.

Der kleine Prinz war für mich schon als Kind ein sehr besonderer Charakter. Er ist stark, mutig und hat doch ein sehr sensible Seite, die ihn schon über Generationen hinweg zu einem so beliebten Charakter macht. Es war einfach nur spannend zu sehen, welche Abenteuer er erlebt hat und so hat er mich in diesem Buch von Neuem von sich überzeugen können.

Auch die Original Zeichnungen von Antoine de Saint-Exupéry konnte man im Buch entdecken und haben die Geschichte für mich sehr gut untermalen können. Dabei fand ich die Darstellung von verschiedenen Figuren auch immer sehr spannend, da es interessant war hier bereits einen Eindruck von diesen zu bekommen und sie sich nach den Zeichnungen her vorzustellen. Aber mein kleines Highlight waren die Untermalungen der verschiedenen Zitate, die sehr bedeutungsvoll waren. Ich fand es gut, dass man so auch einiges entdecken konnte und man so über die Zitate noch ein bisschen länger nachdenken konnte.

Der Schreibstil von Antoine de Saint-Euxpéry hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich kam sehr leicht in die Geschichte rein und auch wenn "Der kleine Prinz" für mich schon als Kind eine ganz besondere Bedeutung hatte, fand ich es schön das Buch jetzt zu lesen. Ich habe vieles mit ganz anderen Augen wahrgenommen, Zitate hatten eine neue Bedeutung und es war trotz allem absolut spannend von den Abenteuern des kleinen Prinzen zu lesen. Für mich war diese Mini-Schmuckausgabe ein echtes Highlight und hat unglaublich viel Spaß gemacht zu lesen, gerade da es mir die Möglichkeit geboten hat den kleinen Prinzen neu wahrzunehmen und ihn erneut zu lieben.

Bewertung vom 20.08.2025
Austen, Jane

Sanditon


ausgezeichnet

Titel: Sandition
Autorin: Jane Austen
Illustratorin: Marjolein Bastin
Verlag: Coppenrath
Preis: 35,00€
Seitenzahl: 416 Seiten


Inhalt:

Ihre drei unvollendeten Romane, ihre Jugendwerke und fünf Briefe erstmals vereint in einem Buch!

Drei unvollendete Romane, drei ganz unterschiedliche Geschichten: Während die junge Emma in Die Watsons zu ihrer verarmten Familie zurückkehren und sich mit ganz neuen Lebensumständen arrangieren muss, ist Lady Susan bereits eine gestandene Frau. In dem scharfzüngigen Briefroman scheint die Witwe mit ebenso viel Charme wie Tücke jedes amouröse Ziel zu erreichen. Der Entwurf zu Sanditon präsentiert zahlreiche liebenswerte und schrullige Persönlichkeiten, die den pittoresken Ort an der Küste von Sussex zu einem interessanten Erholungsziel und zum Schauplatz für allerlei romantische Verwicklungen machen.Ergänzt werden die Geschichten durch Jane Austens Jugendwerke, bestehend aus Bühnenstücken, Erzählungen und Ideen, die die Autorin bereits zwischen ihrem 11. und 17. Lebensjahr aufschrieb. Sie zeugen von großer Kreativität, Fantasie, Witz und dem Wunsch, ihre Leserschaft zu überraschen und zu provozieren. 5 aufwendig gestaltete Extras aus der Welt von Jane Austen und 5 lesenswerte Briefe vervollständigen den Band.

Meine Meinung:

Jedes Mal aufs Neue freue ich mich riesig, wenn es eine neue Marjolein Bastin Ausgabe zu einem Klassiker im Coppenrath Verlag gibt. Auf Sandition war ich somit sehr gespannt, da ich damals einen Teil der BBC Serie gesehen habe und diesen großartig fand. Umso gespannter war ich nun auf das Buch, welches vor allem aus unvollendeten Werken der Autorin besteht.

Die Gestaltung des Buches fand ich auch wieder unglaublich schön. Es gab so viel zu entdecken und zu lernen. Aber vor allem war ich auch direkt begeistert vom Cover. Es ist einfach ein absoluter Hingucker und lässt mich direkt an eine Blumenwiese denken. Generell finde ich einfach, dass man auf jeder Seite merkt, wie viel Arbeit und Liebe in die Gestaltung des Buches gesteckt wurde.

In dem Buch gab es so verschiedene Geschichten, die mich alle auf ihre Weise einnehmen konnten. Bei einigen war es interessant auch die Hintergründe genauer zu betrachten, wieso sie einige Werke nicht beendet hat. Es war auf jeden Fall absolut spannend, das Buch und die jeweiligen Geschichten zu lesen, gerade in dem Wissen, dass es hier ein offenes Ende geben wird. Ich habe mir somit für jede Geschichte meine eigenen Gedanken gemacht, wie es weitergehen wird, was unglaublich interessant war, da ich mich so noch mehr mit dem Buch auseinandergesetzt habe. Trotzdem ist es auch irgendwie schade, dass Jane Austen die Geschichten nie hat beenden oder uns eine Auflösung für die weitere Handlung hat geben können.

Ich war auch sehr überrascht von den Jugendwerken der Autorin. Ich hatte keine Ahnung, wie viele Jugendwerke Jane Austen wirklich geschrieben hat und fand es richtig spannend die jeweiligen Geschichten zu lesen. Dabei konnte mich vor allem "Die schöne Cassandra" und "Die drei Schwestern" sehr begeistern. Zwar war "Die schöne Cassandra" sehr kurz, dennoch war es sehr spannend, hier eine Frau zu sehen, die für einen kurzen Moment einfach das getan hat, was sie wollte. "Die drei Schwestern" war eins der Jugendwerke von Jane Austen von denen ich schon gehört habe, bisher aber nie gelesen hatte, weswegen ich sehr gespannt auf die Geschichte war. Sie gehört auf jeden Fall zu meinen liebsten aus dem Buch.

Ein kleines Highlight von mir war auch die Geschichte von Lady Susan und die ganzen Briefe in dieser Geschichte, so dass man das Gefühl hatte die Korrespondenz von Menschen von damals zu lesen und war auch eine spannende Erzähltechnik. Besonders waren diese Seiten auch sehr liebevoll gestaltet.

Es gab auch wieder so einiges zu entdecken, von einer Landkarten von Sussex bis hin zum Familienstammbaum von Jane Austen. Auch die Innengestaltung des Buches war ein Traum, jede Seite wurde unglaublich liebevoll gestaltet, so dass ich mich einfach riesig gefreut habe auf die nächste Seite zu blättern und zu sehen, was man dort entdecken kann. Zudem hat auch jeder Abschnitt sein eigenes Cover bekommen, das zwei Seiten eingenommen hat und das Buch gut unterteilt hat. Dieses war ähnlich aufgebaut, wie das Cover vorne und die andere Marjolein Bastin Ausgaben und haben mich absolut begeistern können.

Jane Austen beweist mir immer wieder mit ihren Werken was für eine großartige Schriftstellerin sie war und behandelt noch heute unglaublich relevante Themen. Gerade durch "Die schöne Cassandra" fand ich es spannend zu sehen, wie Jane Austen hier Cassandra dargestellt hat.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch sehr begeistern. Ich habe sehr leicht in die Geschichten reingefunden und auch wenn die Werke nicht vollendet sind, fand ich es spannend diese zu lesen.

Bewertung vom 20.08.2025
Pauss, Julia

Trust Me / Kodiak Echoes Bd.2


ausgezeichnet

Meine Meinung:

Nachdem mir Band Eins der “Kodiak Echoes”-Dilogie bereits sehr gefallen hatte, war ich unglaublich gespannt auf den zweiten Band. Gerade da “Hide Me” mit einem schlimmen Cliffhanger geendet hatte, so dass ich es gar nicht erwarten konnte herauszufinden, wie es weitergeht. Zwar ist die Geschichte von Brynn und Archer im ersten Band erzählt worden, aber viele Fragen wurden offen gelassen und auch wenn die beiden hier weiter eine Rolle spielen, ist dies dieses Mal doch die Geschichte von Finn und Keira, die mich von der ersten Seite an auch absolut in ihren Bann ziehen konnte.

Das Cover vom zweiten Band finde ich auch sehr schön. Es ist ähnlich zum ersten Teil und ergibt mit diesem ein wirklich schönes gemeinsames Bild von einem Wald. Besonders gefällt mir daran, dass es gut zum Setting der Geschichte passt. Auch der Titel wird großartig hervorgehoben und macht einfach neugierig auf das Buch.

Keira ist eine starke Protagonistin, die nicht so leicht aufgibt. Sie macht im Laufe der Geschichte eine gute Entwicklung durch und lernt vor allem viel über sich selbst.

Finn hat mich auch relativ schnell von sich überzeugen können. Er ist ein sehr offener und freundlicher Mensch, der das Leben relativ spontan und leicht nimmt. Somit war er für mich ein guter Gegensatz zu Keira und hat ihr in meinen Augen auch gut getan.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, einfach weil sie durch den Cliffhanger von Band Eins noch sehr viel Spannung mit dem zweiten Band gebracht hat. Diese wurde auch konstant aufrecht gehalten. Ich habe hier wieder richtig mitgefiebert und auch wenn unser Liebespaar aus Teil Eins dort bereits zusammengefunden hat, ging doch die Gesamthandlung hier weiter und so hatte ich mir viele Antworten auf meine Fragen gewünscht, die ich zum Glück auch bekommen habe. Dabei hat Julia Pauss es einem gar nicht so einfach gemacht. Ich habe wirklich die ganze Zeit über mitgerätselt und die verschiedensten Vermutungen aufgestellt, wer der Mörder sein könnte, nur um im nächsten Moment mit einer anderen Wendung konfrontiert zu werden. Somit konnte ich mir nie sicher sein, was als nächstes passieren wird und wer der wirkliche Täter ist. Julia Pauss hat mich hier ganz schön auf Trab gehalten und doch hat gerade das auch so viel Spaß gemacht, weil ich nie wissen konnte was als nächstes passieren wird.

Die Liebesgeschichte hat mir auch gut gefallen. Keira und Finn haben sich in meinen Augen gut ausgleichen können, was somit einfach richtig schön war zu verfolgen, wie sie sich näher kommen.

Das Setting von Kodiak Echoes hat mir auch wieder sehr gefallen. Die Atmosphäre hat etwas düsteres und doch hatte die Stadt dieses typische Kleinstadtflair, was eine sehr spannende Kombination war. Zudem liebe ich es auch, dass hier in der Playlist wieder ein Lied aus dem "Stick Season" Album von Noah Kahan auftaucht, da das Album für mich generell sehr gut zur Stimmung von "Kodiak Echoes" passt.

Der Schreibstil von Julia Pauss hat mir bereits in “Hide Me” wahnsinnig gut gefallen und konnte mich auch hier wieder sehr begeistern. Ich habe leicht in die Geschichte gefunden und war vor allem begeistert von der Spannung und den Emotionen, die die Geschichte rübergebracht hat. Für mich war Band Zwei sogar noch stärker, als der erste Teil, was ich definitiv nicht erwartet habe.