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Maily

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Insgesamt 97 Bewertungen
Bewertung vom 01.08.2022
Irwin, Sophie

Wie man sich einen Lord angelt


ausgezeichnet

Ein wirklich unterhaltsamer historischer Liebesroman

„Wie man sich einen Lord angelt“ ist der Debütroman von Sophie Irwin. Der Klappentext klang so spannend, dass ich sehr neugierig auf die Geschichte war.

Das Buch spielt in der Regency-Zeit im Jahre 1818 und ist ein historischer Liebesroman. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person. In dem Buch geht es um die Waise Kitty Talbot die, aufgrund von Spielschulden ihres verstorbenen Vaters, mit ihren vier jüngeren Schwestern kurz vor dem Ruin steht und sich deshalb einen reichen Ehemann angeln muss.

Kitty Talbot fand ich sympathisch, mutig und zielstrebig. Sie ist eine intelligente, schlagfertige sowie starke Persönlichkeit, die vor nichts Halt macht. Lord Radcliffe, ein ebenbürtiger Gegner für Kitty, fand ich einfach nur genial. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen Kitty und ihm. Die Sticheleien der beiden waren wirklich amüsant. Auch die anderen Charaktere fand ich gelungen dargestellt.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Ich fand sie abwechslungsreich und spannend. Es gibt unerwartete Wendungen und ich habe die Handlung gerne verfolgt. Außerdem hat mir das Setting gefallen, es wirkte alles sehr authentisch und ich fand auch die Atmosphäre toll. Das Cover des Buchs finde ich passend zur Geschichte. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander und ich finde den Schutzumschlag an der Seite wirklich schön.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm zu lesen und der damaligen Zeit entsprechend geschrieben. Man hat das Gefühl, sich während dem Lesen wirklich in der Regency-Zeit zu befinden und ich konnte mir alles bildhaft vorstellen. Ich fand das Buch sehr humorvoll geschrieben und musste an einigen Stellen schmunzeln oder lachen. Besonders gegen Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und musste einfach immer weiterlesen.

„Wie man sich einen Lord angelt“ von Sophie Irwin ist ein kurzweiliger historischer Liebesroman, der mich sehr gut unterhalten konnte. Ich habe die Geschichte wirklich gerne gelesen und kann das Buch wärmstens empfehlen.

Bewertung: 5/5 ⭐️

Bewertung vom 28.07.2022
Till, Jochen

Memento Monstrum (Bd. 2)


ausgezeichnet

„Memento Monstrum 2. Achtung, haarig!“ ist der zweite Band der gleichnamigen Reihe von Jochen Till. Der erste Band war bereits ein Lesehighlight für mich und so habe ich mich schon sehr auf Band zwei gefreut.

Die Geschichte von Band eins geht hier nahtlos weiter. Dennoch bekommt man alle wichtigen Infos aus dem ersten Band nochmals kurz zusammengefasst und ist sofort wieder in der Geschichte.

Die Charaktere sind alle wirklich sehr liebenswert und sympathisch dargestellt. Neben den bekannten Gesichtern aus dem ersten Band, lernt man hier auch neue Charaktere kennen. Die „Monster“ in dieser Geschichte sind alles bekannte Figuren aus Klassikern.

Man bekommt auch hier wieder Geschichten von Dracula persönlich als auch von seinen Freunden erzählt. Hierbei sind die jeweiligen Erzählungen in verschiedenen Farben geschrieben. Das fand ich sehr toll. Die Geschichten an sich haben mir unglaublich gut gefallen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, locker und angenehm zu lesen. Außerdem hat der Autor einen wirklich tollen Humor. Während des gesamten Buchs musste ich mehrmals schmunzeln und auch lachen. Es gibt sehr viele Wortspiele und wichtige Botschaften. Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich mir zudem alles genau vorstellen.

Das Cover des Buchs ist ein wahrer Eye-Catcher und passt perfekt zum ersten Band der Reihe. Zudem sind die Illustrationen im Buch wunderschön gestaltet.

„Memento Monstrum 2. Achtung, haarig!“ von Jochen Till ist eine wirklich kurzweilige, spannende sowie humorvolle Geschichte über liebenswerte Monster. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und fand die ganzen Anspielungen für die erwachsenen Leser*innen sehr toll. Es ist ein Buch für junge als auch für jung gebliebene Leser*innen. Ich habe tolle Lesestunden mit dem Buch verbracht und würde zu gerne noch mehr über Dracula und seine Freunde lesen. Absolute Leseempfehlung!

Bewertung: 5/5 ⭐️

Bewertung vom 28.07.2022
Ackermann, Erich

Das große Buch der nordischen Götter- und Heldensagen


ausgezeichnet

„Das große Buch der nordischen Götter- und Heldensagen“ beinhaltet eine tolle Sammlung an genannten Sagen. Herausgegeben wurde das Buch von Erich Ackermann.

Nach einem Vorwort bekommt man zunächst eine kompakt zusammengefasste nordische Götterlehre, in der man einen guten sowie informativen Einblick davon bekommt. Danach folgen die Götter- sowie die Heldensagen. Jede einzelne Sage habe ich sehr gerne gelesen. Ich fand die nordischen Sagen allgemein spannend und magisch. Der Erzählstil war durchgehend flüssig und angenehm zu lesen.

Von den Göttersagen her haben mir am besten die Sagen rund um Thor, Loki sowie die Götterdämmerung gefallen. Bei den Heldensagen sind mir besonders die Wölsungen, Amleth und Beowulf im Gedächtnis geblieben. Neben dem wirklich passenden Cover gibt es in diesem Buch zudem sehr viele schwarz-weiß Illustrationen, die wunderschön gestaltet sind.

„Das große Buch der nordischen Götter- und Heldensagen“ konnte mich sehr begeistern. Ich habe tolle Lesestunden mit dem Buch verbracht und werde definitiv noch öfter danach greifen. Absolute Leseempfehlung.

Bewertung: 5/5 ⭐️

Bewertung vom 17.07.2022
Gottschalk, Maren

Fräulein Steiff


ausgezeichnet

„Fräulein Steiff“ ist eine Romanbiographie über das Leben von Margarete Steiff. Geschrieben ist das Buch von Maren Gottschalk. Da wir zuhause sehr viele Steifftiere haben und diese mich seit meiner Kindheit begleiten, war ich sehr neugierig auf diesen biographischen Roman.

Erzählt wird die Geschichte aus der dritten Person. In dieser Romanbiographie begleitet man Margarete Steiff von 1849 bis 1907 durch ihr Leben. Aufgrund ihrer unheilbaren Kinderlähmung hatte sie es nicht leicht. Sie saß schon von klein auf im Rollstuhl, konnte zudem ihren rechten Arm kaum belasten und war deshalb immer auf Hilfe angewiesen. Dennoch hat sie sich davon nicht von ihren Träumen abbringen lassen.

Margarete Steiff ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, selbstbewusst, kreativ und nicht auf den Mund gefallen. Obwohl sie mit vielen Vorurteilen sowie Bevormundungen zu kämpfen hatte, ließ sie sich nicht entmutigen und wollte unabhängig sein. Ich fand sie von Anfang an sehr sympathisch, unglaublich willensstark und sehr mutig. Auch die Nebencharaktere wurden alle sehr authentisch beschrieben.

Die Kapitel handeln abwechselnd von ihrer Kindheit und der Gründerzeit ihres Unternehmens. Alles wird so detailreich und lebendig erzählt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Durch den bildhaften Schreibstil hatte ich das Gefühl, mich wirklich in der Zeit von Margarete Steiff zu befinden und alles mit ihr mitzuerleben. Maren Gottschalk hat die Geschichte von Fräulein Steiff sehr spannend und interessant verfasst. Man merkt zudem, dass die Autorin für diesen biographischen Roman sehr gut recherchiert sowie wahre Fakten mit fiktiven gekonnt vermischt hat. Das Cover finde ich außerdem sehr passend zur Geschichte.

„Fräulein Steiff“ von Maren Gottschalk ist eine sehr gelungene Romanbiographie, die ich begeistert gelesen habe. Ich habe wunderschöne Lesestunden mit dem Buch verbracht und würde jetzt zu gerne nochmal nach Giengen an der Brenz zum Steiff-Museum fahren. Die Autorin hat das Leben von Margarete Steiff wirklich sehr authentisch sowie unglaublich spannend erzählt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Absolute Leseempfehlung!

Bewertung: 5/5 Sternen

Bewertung vom 14.07.2022
Tramountani, Nena

The Way I Break / Hungry Hearts Bd.1


gut

„The Way I Break“ ist der erste Band der Hungry-Hearts-Reihe von Nena Tramountani. Nachdem ich die Soho-Love-Reihe der Autorin grandios fand, war ich wirklich gespannt auf den ersten Band ihrer neuen Reihe.

In diesem Buch geht es um Victoria, eine junge Starköchin, die aus ihrem alten Leben flieht und in einer kleinen Hafenstadt als Kellnerin in einem Restaurant untertaucht. Dort lernt sie Julian kennen, der nicht nur einer der Söhne der Restaurantinhaber ist, sondern sie auch erkennt. Deshalb handeln die beiden einen Deal aus: Er behält das Geheimnis ihrer wahren Identität für sich – wenn sie ihm Nachhilfe beim Kochen gibt.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Tori und Julian. Tori hat in ihrer Vergangenheit sehr viele traumatische Erlebnisse gehabt, mit denen sie noch immer zu kämpfen hat. Julian ist ein wirklicher Good-Boy. Er ist hilfsbereit, fürsorglich und nimmt sehr viel Rücksicht auf andere Leute. Die Nebencharaktere fand ich sehr gut dargestellt. Besonders Darcy und Alexis fand ich toll. Auch hat es mir gefallen, wie die Mitarbeiter*innen im Restaurant zusammengehalten haben.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Das Setting fand ich wirklich wunderschön beschrieben. Auch das Thema Kochen an sich hat mir gut gefallen und ich fand die Kochszenen sehr authentisch dargestellt. Besonders toll fand ich die „Snack-Night“. Außerdem hat es mir gefallen, dass die Autorin wichtige Themen angesprochen hat und finde zudem das Cover wunderschön gestaltet - ein wahrer Eyecatcher.

Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht komplett überzeugen. Ich habe mich die meiste Zeit beim Lesen wirklich sehr unwohl gefühlt und konnte einige Handlungen sowie Gedankengänge der Protagonisten (besonders die von Tori) gar nicht nachvollziehen. Außerdem fand ich Toris Verhaltensweise gegenüber Julian oft sehr unfair und sie hat ihn und seine Gutmütigkeit in meinen Augen manchmal auch ausgenutzt.

Ich konnte leider keinen wirklichen Draht zu den Protagonisten aufbauen und fand die Stimmung allgemein wirklich sehr düster und bedrückend. Im Laufe der Geschichte hatte ich auch immer wieder Probleme mit der schwierigen Thematik und fand manche Stellen etwas zu dramatisch dargestellt. Die „Heilung“ von Tori war mir persönlich zu schnell abgehandelt und ich hätte mir gewünscht, dass sie sich professionelle Hilfe geholt hätte. Zudem haben sich einige Passagen sehr gezogen und man hätte diese etwas kürzen können.

„The Way I Break“ von Nena Tramountani ist eine düstere New-Adult-Geschichte, die mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Ich bin jedoch schon sehr gespannt auf die Geschichten von Darcy und Alexis.

Bewertung: 2,5/5 Sternen

Bewertung vom 24.06.2022
Stay, Mark

Nachtzauber / Die Hexen von Woodville Bd.2


ausgezeichnet

Eine wirklich gelungene Fortsetzung

„Die Hexen von Woodville - Nachtzauber“ ist der zweite Band der gleichnamigen Trilogie von Mark Stay. Nachdem mich der erste Band bereits begeistern konnte, habe ich mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut.

Wie bereits im ersten Band spielt die Geschichte wieder in dem idyllischen Dorf Woodville (Kent) im Jahre 1940. Nachdem drei unbekannte Waisenkinder aufgrund des furchtbaren Schreckens des Zweiten Weltkrieges in Woodville auftauchen und eine davon auf mysteriöse Weise ermordet wird, ahnt Faye, dass hier Magie im Spiel ist - Schwarze Magie.

Faye Bright als Protagonistin fand ich wieder sehr sympathisch und mutig. Sie ist hilfsbereit und nicht auf den Mund gefallen. Im zweiten Band rückt auch ihre Zauberkraft mehr in den Fokus des Geschehens. Außerdem plagen sie auch Visionen aus der Zukunft, die beunruhigende Dinge prophezeien.
Mrs. Teach und Miss Charlotte, zwei schrulligen alten Damen sowie Fayes Hexenfreundinnen, fand ich einfach nur genial. Im zweiten Band erfährt man mehr über die Vergangenheit der einzelnen Charaktere und man lernt zudem neue Personen kennen. Ich persönlich fand alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil des Autors ist auch im zweiten Band der Trilogie wieder sehr flüssig, locker und angenehm zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte und musste einfach immer weiterlesen. Die Dialoge sind auch hier wieder einfach nur genial geschrieben und ich musste wieder sehr oft schmunzeln oder lachen durch den wirklich sehr humorvollen Schreibstil des Autors.

Ich persönlich fand dieses Buch noch mitreißender und unterhaltsamer als den ersten Band. Es war durchgehend spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Außerdem gab es unerwartete Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Neben sehr ernsten Themen ist das Buch, wie bereits sein Vorgänger, wieder voller Humor und Magie.

„Die Hexen von Woodville - Nachtzauber“ von Mark Stay ist eine wirklich gelungene Fortsetzung, die mich komplett begeistern konnte. Ich habe das Buch innerhalb sehr kurzer Zeit verschlungen und freue mich wirklich schon sehr auf den dritten Band der Reihe. Absolute Leseempfehlung.

Bewertung: 5/5 ⭐️

Bewertung vom 19.06.2022
Rasmussen, Knud

Mythen und Sagen aus Grönland


ausgezeichnet

Das Buch beinhaltet eine tolle Sammlung an Mythen und Sagen aus Ostgrönland, der Region um Angmagssalik, Schöpfungsmythen sowie Erzählungen aus der Lebenswelt der Grönland-Inuit. Geschrieben ist dieses Buch von dem grönländisch-dänischen Polarforscher Knud Rasmussen.

Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Themenbereiche. So gibt es beispielsweise Tierfabeln, epische Sagen und Mythen, Gesänge und Spottlieder sowie Sagen von der Natur. Die Mythen und Sagen selbst fand ich alle wirklich spannend und einzigartig. Manche von ihnen sind düster, brutal und schaurig, andere wiederum kurios oder episch. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Erzählungen rund um den „Mondmann“.

Man bekommt hier einen wirklich tollen Eindruck über die Mythen und Sagen aus der Lebenswelt der Grönland-Inuit, die ich so bisher noch nicht gekannt habe. Das Buch enthält neben einem Vorwort, einer Einleitung und einem Nachwort auch eine Karte sowie schwarz-weiß Zeichnungen, unter denen auch immer kurze Erklärungen stehen. Gerade durch die Karte sowie die Zeichnungen kann man sich alles noch viel besser vorstellen.

Das Buch „Mythen und Sagen aus Grönland“ konnte mich mit seinen unterschiedlichsten Geschichten komplett überzeugen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und fand die ganzen Sagen und Mythen aus Grönland wirklich sehr spannend und einzigartig. Leseempfehlung für alle Märchenbegeisterten.

Bewertung: 5/5 Sternen

Bewertung vom 09.06.2022
Tweedy, Jeff

Wie schreibe ich einen Song


ausgezeichnet

„Wie schreibe ich einen Song“ ist ein Buch von Jeff Tweedy. Tweedy ist Gründungsmitglied, Sänger, Gitarrist und Songwriter der amerikanischen Rockband Wilco. Ich studiere Musik und habe auch schon eigene Songs geschrieben. Als ich das Buch gesehen und den Klappentext durchgelesen habe, war ich deshalb sehr neugierig darauf.

In seinem Buch zeigt Jeff Tweedy, wie der Prozess des Songwritings funktioniert oder funktionieren kann. Er spricht an, wie man seine Kreativität zu Papier bringt und gibt praktische Tipps und Übungen.
Unterteilt ist das Buch in vier Teile. Tweedy fokussiert sich während des gesamten Buchs darauf, wie man genau einen Song schreiben kann. Das Buch ist voll von ermutigenden, inspirierenden, praktischen sowie ehrlichen Ratschlägen. Viele dieser Tipps kannte ich bereits, aber einige von ihnen waren auch neu für mich.
Man erfährt zudem, wie man die eigene Kreativität besser fördern sowie ausdrücken kann. Tweedys Schreibstil ist flüssig, locker und angenehm zu lesen. Das Buch ist voller Witz und Humor und man bekommt durch dieses Buch die Motivation, etwas Kreatives erschaffen zu wollen. Es war sehr interessant, Einsicht in Tweedys Vorgehensweise zu erhalten.

„Wie schreibe ich einen Song“ von Jeff Tweedy ist ein kompaktes Buch, das voll mit Tricks, Aufgaben sowie Übungen ist, um kreative Prozesse zu fördern. Es ist nicht nur ein Buch für Leute, die Songs schreiben wollen, sondern es ist für jeden, der etwas Kreatives erschaffen möchte. Ich persönlich fand das Buch sehr inspirierend und habe es sehr gerne gelesen.

Bewertung: 5/5 ⭐️

Bewertung vom 21.05.2022
Lucas, Lilly

A Place to Love / Cherry Hill Bd.1


ausgezeichnet

„A Place to Love“ ist der Auftakt der „Cherry Hill“-Reihe von Lilly Lucas. Es ist mein erstes Buch der Autorin und da mich der Klappentext angesprochen hat, war ich sehr neugierig auf die Geschichte.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Juniper (June) McCarthy. June fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist verantwortungsbewusst, mitfühlend und stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinter die der anderen. Henry wurde mir im Laufe der Geschichte auch immer sympathischer und ich fand die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr authentisch sowie realistisch dargestellt. Ich habe die ganze Zeit über mit ihnen mitgefiebert und konnte die Handlungen der beiden gut nachvollziehen. Junes Schwestern Lilac und Poppy waren auch sehr sympathisch und ich fand das Verhältnis zwischen June und ihren Schwestern toll.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderschön. Er ist flüssig, locker und angenehm zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht und ich konnte mich kaum vom Buch losreißen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich mir außerdem alles ganz genau vorstellen und ich hatte das Gefühl, dass ich mich wirklich auf Cherry Hill befunden habe. Auch das Setting - eine Obstfarm in Colorado - und die Atmosphäre ist traumhaft. Zudem ist das Cover wunderschön gestaltet.

„A Place to Love“ von Lilly Lucas ist ein wahrer Wohlfühlroman und ein gelungener Auftakt der „Cherry Hill“-Reihe. Ich habe tolle Lesestunden mit dem Buch verbracht und bin noch immer ganz verzaubert von dieser wunderbaren Geschichte. „A Place to Love“ überzeugt mit einem atemberaubend schönen Setting, einer bezaubernden Liebesgeschichte und dem tollen Schreibstil der Autorin. Ich freue mich wirklich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe. Für mich ist „A Place to Love“ zu einem Lesehighlight geworden und ich kann es wärmstens empfehlen.

Bewertung: 5/5 ⭐️

Bewertung vom 08.05.2022
Deonn, Tracy

Der geheime Bund / Legendborn Bd.1


sehr gut

„Legendborn - Der geheime Bund“ ist der Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe von Tracy Deonn. Da ich sehr gerne Bücher rund um die Artussage lese und der Klappentext sehr spannend klang, war ich wirklich neugierig auf die Geschichte.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Bree. Bree ist mutig, stark, schlagfertig und selbstbewusst. Nick fand ich sehr sympathisch und Sel total geheimnisvoll. Die anderen Charaktere waren vielfältig und ich fand sie auch sehr gut ausgearbeitet. Das Cover finde ich wunderschön gestaltet, schlicht und passend zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Zudem hat die Autorin einen sehr bildhaften Schreibstil, durch den ich mir alles noch viel besser vorstellen konnte. Ich fand die Kombination von Magie, Dämonen, der Artussage und Geheimbünden sehr spannend und finde, dass die Autorin alles sehr gut umgesetzt hat. Außerdem spricht der Roman ernste und wichtige Themen an.

Leider habe ich etwas gebraucht, bis ich in der Geschichte war. Die Geschichte fängt langsam an, nimmt dann aber an Fahrt auf. Zwischendurch war mir das Buch mit seinen über 700 Seiten leider auch etwas zu langatmig gestaltet und man hätte meiner Meinung nach einige Passagen kürzen können.

„Legendborn - Der geheime Bund“ von Tracy Deonn ist ein gelungener Auftakt, der mich gut unterhalten hat. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band der Reihe.

Bewertung: 4/5 ⭐️