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Insgesamt 54 Bewertungen
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Bewertung vom 13.05.2024
Ventura, Luca

Der blaue Salamander / Capri-Krimi Bd.5


sehr gut

Ach…nach diesem Buch möchte ich einfach nur am Strand auf Capri liegen und in der Sonne schwitzen. Genau das beschreibt auch die Gefühle, die man beim Lesen der Geschichte hat. Der Autor stellt hier einen tollen Capri-Vibe her, verpackt in einem kleinen Kriminalfall. Dieser steht hier zwar nicht im Vordergrund, die Spannung ist unterschwellig aber da – wenn auch auf eine gemütliche, wohlige Art und Weise. Der Protagonist und Inselpolizist Rizzi habe ich durch seine Empathie für sein Umfeld sehr sympathisch erlebt, die Nebenrollen war etwas oberflächlich aber trotzdem gut besetzt. Insgesamt plätschert die Geschichte hier etwas vor sich hin - aber gar nicht negativ gemeint, in dieses Plätschern kann man wunderbar abtauchen. Düstere und blutige Stellen findet man hier nicht, die braucht es meiner Meinung nach in dieser Geschichte aber auch nicht.

Bewertung vom 13.05.2024
Blöchl, Alexandra

Was das Meer verspricht


ausgezeichnet

WOW! Ich bin absolut geflasht und begeistert von diesem Buch. Ohne Erwartungen hab ich es begonnen und hab auf den ersten Seiten direkt bemerkt, wie außergewöhnlich stark diese Geschichte geschrieben ist. Wir erleben Vida als anpassungsfähiges junges Mädchen bis hin zur rebellischen jungen Frau. Ich habe es geliebt, diese Verwandlung mit ihr zu durchleben. Die Geschichte ist dabei mit so wenigen Worten so unglaublich emotional und atmosphärisch geschrieben. Ich konnte nicht nur das Salzwasser beim Lesen schmecken, sondern hab auch den Herzschmerz durchlebt. Das ist zwar keine leichte Kost aber irgendwie trotzdem so wunderbar. Das Ende ist dann auch noch ein absoluter Pageturner – was will man mehr? Ich hab hier ausnahmsweise gar nichts zu meckern und schließe mich vielen an: DAS IST GANZ GROSSE ERZÄHLKUNST.

Bewertung vom 13.05.2024
Piontek, Sia

Die Sehenden und die Toten / Ein Carla-Seidel-Krimi Bd.1


gut

Carla Seidel als Ermittlerin hat mir ziemlich gut gefallen. Auch die Beziehung zu ihrer Tochter hat in der Geschichte eine gute Dynamik und lässt ausreichend in die Charaktere blicken. Der Schreibstil ist flüssig und das beschriebene Dorfambiente fügt sich allgemein gut in die Geschichte ein. Trotzdem hat mir hier das gewisse Etwas gefehlt, wiederum war es mir an mancher Stelle too much – insbesondere die Handlungen der Tochter fand ich teilweise doch sehr konfus. Auch der Schluss war dann irgendwie verwirrend und für mich leider nicht befriedigend. Ein mittelmäßiges Buch, dass man lesen kann aber sicher nicht muss.

Bewertung vom 20.02.2024
Lux, Lana

Geordnete Verhältnisse


sehr gut

Philipp und Faina lernen sich in der Schulzeit kennen – zuerst verbindet die beiden nur die auffälligen roten Haare, im Laufe der Jahre bildet sich aber eine feste Freundschaft. Zu Anfangs schwingt ein wohliges Gefühl mit, mit jeder Zeile wird aber klar, worum es in dieser Freundschaft wirklich geht: extreme Besitzansprüche und extreme Abhängigkeit, die beiderseits das Leben beherrschen.

Der einfache, lockere Schreibstil von Lana Lux steht im Gegensatz zu dem eigentlich verstörenden Verlauf einer Freundschaft/Beziehung. Für mich hat die Autorin mit dem Schreibstil das Thema trotzdem gut verpackt. Besonders interessant finde ich die jeweiligen Sichtweisen, die mal wieder zeigen, wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. Mich hat das Buch gefesselt, aber eher auf eine beklemmende Art und Weise. Der dramatische Plottwist am Schluss hat mich etwas sprachlos zurückgelassen. Insgesamt werde ich das Buch aber noch lange nicht vergessen.

Fazit: Eine starke Geschichte aber auch etwas verstörend. Für mich eine Leseempfehlung, nichts für schwache Nerven.

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