Benutzer
Benutzername: 
Annigri

Bewertungen

Insgesamt 64 Bewertungen
Bewertung vom 23.12.2024
Dimova, Genoveva

Tage einer Hexe / Das Hexenkompendium der Monster Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch „Tage einer Hexe“ ist von der Autorin Genoveva Dimova geschrieben. Dies fällt durch sein ansprechendes Cover und den kunstvoll gestalteten Farbschnitt sofort ins Auge. Die Gestaltung ist ein absoluter Hingucker und zieht einen magisch an.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Hexe Kosara, die hinter einer magischen Mauer in der tristen und ärmlichen Stadt Chernograd lebt. Diese Stadt wird während der sogenannten „schmutzigen Tage“ von gefährlichen Monstern heimgesucht. Als der Zmey, der gefürchtete Zar der Monster, Kosara verfolgt, trifft sie eine verzweifelte Entscheidung: Sie tauscht ihren Hexenschatten – und damit einen Teil ihrer Magie – gegen eine illegale Passage über die Mauer in die benachbarte Stadt Belograd ein. Doch dieser Tausch hat schwerwiegende Konsequenzen.

Besonders beeindruckend ist die Charakterentwicklung der jungen Hexe. Zu Beginn erscheinen ihre Entscheidungen oft unverständlich und impulsiv, doch im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass sie aus einer tiefen Verzweiflung und dem Wunsch nach Freiheit resultieren. Diese Wandlung macht Kosara zu einer vielschichtigen Protagonistin, mit der man mitfühlen kann.

Die Erzählweise ist flüssig und detailreich, sodass man sich ein lebendiges Bild von den Monstern und der düsteren Atmosphäre der Stadt Chernograd machen kann. Der Autorin gelingt es, die Spannung bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 23.12.2024
Owen, Abigail

The Games Gods Play / Schattenverführt Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch „The Games Gods Play“ von der Autorin Abigail Owen hat mich sofort mit seinem beeindruckenden Cover in seinen Bann gezogen – es ist definitiv ein Blickfang!

Alle 100 Jahre veranstalten die zwölf Götter ein Crucible, ein gefährliches Wettspiel, bei dem nicht die Götter selbst, sondern ihre auserwählten Champions antreten. In diesem Jahr jedoch geschieht etwas Ungewöhnliches: Der Gott der Unterwelt, Hades, hat ebenfalls einen Champion ausgewählt – eine Premiere. Er entscheidet sich für Lyra, die bei ihrer Geburt von der Gottheit Zeus verflucht wurde. Der Gewinn des Crucible verleiht dem siegreichen Gott die Herrschaft über den Olymp. Doch was hat Hades wirklich im Sinn? Warum nimmt er dieses Jahr an den Spielen teil?

Die Geschichte ist voller unerwarteter Wendungen und spannender Prüfungen, die Lyra und die anderen Champions durchleben müssen. Besonders aufregend ist der Cliffhanger, der uns bis Mitte September 2025 warten lässt, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Ich fand die Protagonistin Lyra besonders faszinierend. Sie ist ein facettenreicher Charakter, der von Unsicherheit über Lebhaftigkeit bis hin zu tiefen Emotionen eine bemerkenswerte Entwicklung durchläuft.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd, was das Lesen zu einem echten Vergnügen macht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für „The Games Gods Play“

Bewertung vom 23.12.2024
Pohl, Romy

Widder Willi will aber!


ausgezeichnet

Das Buch „Widder Willi will aber“ stammt von der talentierten Autorin Romy Pohl und wurde von der Illustratorin Marta Balmeseda liebevoll visuell gestaltet. Es richtet sich an Kinder ab 3 Jahren und ist ideal für dieses Alter, da viele Kinder in der Trotzphase sind und sich wunderbar mit dem Charakter Willi identifizieren können.

Widder Willi hat große Pläne und möchte seine Ideen durchsetzen, doch bald erkennt er, dass nicht alle seine Vorschläge die besten sind. Auf seiner Reise trifft er den kleinen Steinbock Hörnchen, der sich ebenfalls oft missverstanden fühlt. Gemeinsam unterstützen sie sich, spielen und lernen, über ihre eigenen Schatten zu springen.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig, charmant und voller Humor, was sowohl kleine als auch große Leser zum Schmunzeln bringt. Die liebevoll gestalteten Illustrationen in eher gedeckten Farben ergänzen die Geschichte perfekt und machen das Buch zu einem echten Hingucker. Zudem bieten die lustigen und einfallsreichen Wortspiele einen zusätzlichen Anreiz, das Buch immer wieder zu lesen und neue Freude daran zu entdecken.

Von mir eine klare Leseempfehlung

Bewertung vom 23.12.2024
Lück, Anne

Die Wächter von Knightsbridge / Jewel & Blade Bd.1


sehr gut

Der fesselnde Roman „Jewel & Blade“ ist von der Autorin Anne Lück geschrieben.

Die Protagonistin Harper, die in der Goldschmiede ihrer Mutter arbeitet, führt ein eher unscheinbares Leben, bis der geheimnisvolle Archer in ihr Leben tritt, mit einem Auftrag, der ihre Welt auf den Kopf stellen soll.

Als Harper mit der Arbeit beginnt, geschieht etwas merkwürdiges, denn sie hat eine Vision, in der sie den tragischen Tod des legendären König Artus sieht. Als sie Archer von ihrer Vision berichtet, enthüllt er ihr schockierende Wahrheiten über mächtige Wächterfamilien, die Nachfahren der berühmten Ritter der Tafelrunde sind.

Archer konfrontiert Harper damit, dass ihr verstorbener Vater angeblich ein Erbstück der Wächterfamilien gestohlen haben soll. Doch was hat die Vergangenheit mit der Vision zu tun?

Die Protagonistin Harper hat mir sehr gut gefallen, da sie sehr authentisch wirkt. Sie scheint sehr mutig, um sich den Herausforderungen zu stellen und beweist dabei viel Stärke und Entschlossenheit.

Die Dynamik zwischen den Charakteren ist spannend und vielschichtig. Die Beziehungen entwickeln sich ständig weiter und bringen immer wieder neue Überraschungen mit sich.

Die Cliffhanger an den Enden der Kapitel sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Die Neugier auf die Auflösung von Harpers Konflikten und die Geheimnisse um die Wächterfamilien treibt die Spannung in die Höhe. Mit jeder Wendung, die die Geschichte nimmt, wird das Interesse an Harper und ihrer Reise nur noch größer.

Daher eine klare Leseempfehlung von mir

Bewertung vom 10.12.2024
Henn, Carsten Sebastian

Die Goldene Schreibmaschine


sehr gut

Das Buch „Die Goldene Schreibmaschine“ von Carsten Henn ist ein fesselndes Abenteuer, das sich an Kinder ab 10 Jahren richtet.

Auf dem Cover sieht man die Protagonistin Emily, die inmitten einer Bibliothek auf einer goldenen Schreibmaschine tippt, was auf die zentrale Rolle des Schreibens im Buch hinweist. Emily Paper, eine Schülerin, findet in der Anna Amalia Bibliothek einen Schlüssel in Form eines Füllers und entdeckt dort auch einen geheimen Raum. In diesem Raum steht eine Schreibmaschine, an der sie sofort Platz nimmt. Diese Schreibmaschine hat die Fähigkeit, Geschichten in einem Buch zu verändern. Doch auch ihr Lehrer hat es seit Jahren auf die goldene Schreibmaschine abgesehen.

Der Schreibstill ist flüssig und kindgerecht zu lesen. Die Hauptthemen in dem Buch handeln um Freundschaft, Zusammenhalt, Macht und Mut. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind gut ausgearbeitet und zeigen, wie wichtig es ist füreinander da zu sein.

In meiner persönlichen Meinung ist die Darstellung des Lehrers Dresskau übertrieben. Ich denke, dass seine Reaktion nicht dem Lesealter von 10 Jahren entspricht. Besonders der Begriff „Braunhemden“ kann Erinnerungen an die Nazi-Zeit wecken, was für Kinder in diesem Alter schwer nachvollziehbar ist.

Besonders positiv hervorzuheben ist einmal die Protagonistin Emily Paper, die mit ihren Herausforderungen sehr authentisch und nachvollziehbar wirkt. Sie zeigt den Leser das Mut und Einfallsreichtum entscheiden sind, um Herausforderungen zu meistern.

Bewertung vom 10.12.2024
Paulsen, Annemarie

Alles büddn wild


ausgezeichnet

Das Buch „Alles büddn wild“ von Annemarie Paulsen gewährt einen fesselnden Einblick in ihr Leben als das jüngste von acht Geschwistern. Auf dem Cover ist die Autorin im Vordergrund abgebildet, während im Hintergrund ein Traktor zu sehen ist – ein treffendes Symbol für die ländliche Thematik, die das Werk durchzieht.

In ihrer Biografie schildert Paulsen die traditionellen Strukturen sowie zahlreiche Anekdoten aus ihrer Kindheit und Jugend. Sie beleuchtet, wie die typischen Geschlechterrollen auf dem Land geprägt sind und welche Herausforderungen damit einhergehen. Ihr authentischer Blick auf das Leben auf einem Bauernhof vermittelt nicht nur die Bedeutung von Traditionen, sondern zeigt auch, wie diese sich im Laufe der Zeit gewandelt haben und an moderne Gegebenheiten angepasst werden müssen.

Während ihres Studiums lernt Annemarie ihren Mann Martin kennen, und gemeinsam übernehmen sie den Hof von Martins Eltern.

Die Autorin ist in ihrer Erzählweise schonungslos und ehrlich. Sie scheut sich nicht, auch unangenehme Themen anzusprechen, die das Landleben betreffen. Ihr Schreibstil ist flüssig und locker, geprägt von Humor und Selbstironie. Annemarie Paulsens Temperament und ihr unverwechselbarer Humor machen das Lesen zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Erlebnis.

Die Vielzahl an interessanten Themen und die persönliche Note machen das Buch zu einer klaren Empfehlung. Leserinnen und Leser dürfen sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit freuen, die sowohl nostalgische als auch lehrreiche Elemente vereint.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 10.12.2024
Pabst, Lilli

Mordscoach Bd.1


gut

Das Buch „Mordscoach“ wurde von der Autorin unter dem Pseudonym Lilli Pabs verfasst und hat durch sein auffälliges Cover sofort meine Aufmerksamkeit erregt. In der Geschichte geht es um die Psychologin Sophie Stark, die eine neue Patientin namens Amelie betreut. Am Ende der Therapiesitzung kommt es zu einem dramatischen Wendepunkt: Sophie erfährt, dass Amelie die Geliebte ihres Ehemannes ist, und in einem impulsiven Moment tötet sie die junge Frau. Dieser schreckliche Akt weckt in Sophie eine dunkle Seite, die die Handlung in eine spannende und unerwartete Richtung lenkt.

Besonders faszinierend ist die Entwicklung von Sophie im Verlauf der Geschichte. Man kann regelrecht beobachten, wie sie sich von einer einfühlsamen Therapeutin zu einer komplexen, von inneren Konflikten geplagten Figur wandelt. Die Abwärtsspirale, in die sie gerät, ist sowohl fesselnd als auch erschreckend.

Das Buch enthält einige humorvolle Passagen, die einen erfrischenden Kontrast zu den düsteren Themen bieten. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass die Spannung konstant bleibt und der Leser immer weiterblättert. Der letzte Mord, der mit einem unerwarteten Plot-Twist endet, hat mich besonders überrascht und gefesselt.

Der Schreibstil von Lilli Pabs hat mir gut gefallen, er ist offen und mit viel Witz. Allerdings gab es innerhalb der Geschichte einige Unstimmigkeiten, die mich kurzzeitig verwirrt haben.

Das Ende des Buches bleibt offen und lässt einige Fragen unbeantwortet, was mir ein wenig gefehlt hat. Trotz dieser kleinen Mängel ist die Grundidee des Romans vielversprechend und bietet definitiv Raum für weitere Ausarbeitungen

Bewertung vom 10.12.2024
Hsiao, Katniss

Das Parfüm des Todes


ausgezeichnet

„Das Parfüm des Todes“ von Katniss Hsiao ist ein fesselnder Roman, der die Leser in die düstere und faszinierende Welt der Tatortreinigerin Yang Ning entführt. Die Protagonistin hat ihren Geruchssinn verloren, doch der intensive Geruch von Tod, Verwesung und Blut bringt ihren Geruchssinn für kurze Zeit zurück.

Nach einem Einsatz an einem Tatort, den sie gewissenhaft gereinigt hat, wird Yang Ning zur Hauptverdächtigen in einem komplexen Fall. Die Autorin schafft es meisterhaft, eine unheimliche Atmosphäre aufzubauen, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht.

Die Handlung wird durch eine sorgfältige Aufklärung des Falls ergänzt, die den Leser mit unerwarteten Wendungen und tiefen Einblicken in die Psyche der Charaktere überrascht.

Insgesamt ist „Parfüm des Todes“ ein empfehlenswerter Thriller, der sowohl mit seiner düsteren Stimmung als auch mit einer gut durchdachten Erzählweise überzeugt.

Bewertung vom 10.12.2024
Pertl, Christina

Kein Land in Sicht / Sarah Peters Bd.1


ausgezeichnet

Der Kriminalroman „Kein Land in Sicht“ ist von der österreichischen Autorin Christina Pertl geschrieben.
Das Cover des Buches ist auf jeden Fall ein Hingucker und passt perfekt zu der Handlung. Es zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Auf einem Kreuzfahrtschiff wacht die Protagonistin auf und hat ein Black-out. Sie kann sich an nichts erinnern. Doch im Verlauf der Handlung gewinnt die Protagonistin ihre Erinnerungen zurück. Was ist nur auf dem Kreuzfahrtschiff passiert?

Meiner Meinung nach hat der Schauplatz des Kriminalromans für Spannung gesorgt. Durch die abgeschiedene Situation auf dem Kreuzfahrtschiff entsteht eine fesselnde und spannende Atmosphäre während der Handlung.

Für mich wirkt die Protagonistin sehr authentisch und ich konnte mich gut durch die detaillierte Beschreibung in die Situation hineinversetzen.
Der Schreibstill ist sehr spannend, und fesselnd. Die Autorin schafft es, eine durchgehende packende Spannung zu erzeugen. Ich wollte das Buch gar nicht zur Seite legen, da ich zu neugierig war, wie es weiter geht.
Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 10.12.2024
Sten, Viveca

Blutbuße / Hanna Ahlander Bd.3


ausgezeichnet

Der Polarkreiskrimi „Blutbuße – Ein Fall für Hanna Ahlander“ stammt von der schwedischen Autorin Viveca Sten und wurde von Dagmal Lendt übersetzt. Es handelt sich um den dritten Teil der Kriminalromanreihe rund um die Ermittlerin Hanna Ahlander. Die einzelnen Fälle sind unabhängig voneinander zu lesen, doch um die Beziehung zwischen den Ermittlern Daniel und Hanna besser zu verstehen, wäre es empfehlenswert, die vorherigen Bände vorab zu lesen.

Meiner Meinung nach trägt der Schauplatz des Kriminalromans erheblich zur Spannung der Handlung bei, denn durch die winterlichen Gegebenheiten entsteht eine fesselnde und packende Atmosphäre, die sehr einnehmend ist.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Mord an einer Investorin, die in ihrem Hotelzimmer ermordet wurde. Mit ihrem neuesten Projekt hat sie sich zahlreiche Feinde gemacht. Sie plante ein altes Hotel abzureißen und an dessen Stelle ein Luxushotel zu errichten. Könnte dies der Grund für den Mord an der Frau sein?

Die Handlung des Buches ist spannend und mitreißend erzählt. Die kurzen Kapitel sorgen für eine hohe Dynamik, und die zahlreichen Dialoge verleihen der Geschichte eine lebendige Note.

Für mich ist der Kriminalroman gut aufgelöst. Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil der Reihe und kann das Buch klar empfehlen.