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Benutzername: Andreas S.
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Bewertungen

Insgesamt 106 Bewertungen
Bewertung vom 25.11.2018
Recht für Fotografen
Rau, Wolfgang

Recht für Fotografen


ausgezeichnet

Egal welches Hobby oder welchen Beruf man hat, es gibt immer rechtliche Rahmenbedingungen, die man im Blick haben sollte. Bei der Fotografie ist es nicht andersNicht anders, egal ob es um die eigenen Rechte geht oder das Recht der Anderen, mit „Recht für Fotografen“ hat man alles im Blick (und dank Online-Ergänzung auch die DSGVO). Neben ausführlichen Darstellungen zu Deutschland gibt es zudem ein Kapitel mit entsprechender Einordnung für Österreich und die Schweiz.

Egal mit welchem Genre der Fotografie man sich befasst, Wolfgang Rau vermittelt für alle einen umfassenden und fundierten Eindruck über alle rechtlichen Bereiche, mit denen man zu tun hat. Dabei wird deutlich, dass das Thema in Teilen zwar relativ komplex ist, wenn man sich das Rechtsgebiet aber einmal erarbeitet, kann man sich sicher und zuverlässig bewegen ohne auf Probleme zu stoßen. Es werden alle Aspekte vorgestellt, die einem als Fotograf auch im Alltag begegnen können. Auch moderne Aspekte kommen nicht zu kurz und so gibt es auch ein entsprechendes Kapitel zu Drohnen.

Mit diesen Voraussetzungen erfüllt „Recht für Fotografen“ nicht nur die Anforderungen an eine Pflichtlektüre, sondern auch an ein Standardwerk. Dies gilt gerade für Anfänger umso mehr, da sich gerade bei Einsteigern in dieses Hobby die meisten Mythen um Recht in der Fotografie ranken. Doch auch als Profi lohnt sich regelmäßig ein Blick in das Buch, egal ob man in einem neuen Bereich der Fotografie Fuß fassen will oder auch einmal überlegt, private Urlaubsfotos in seinem Blog oder bei Instagram zu veröffentlichen (auch hierzu finden sich natürlich entsprechende rechtliche Einordnungen).

Bewertung vom 25.11.2018
Yoga-Bibel
Brown, Christina

Yoga-Bibel


ausgezeichnet

Bücher über Yoga gibt es viele und noch viel mehr Gründe gibt es, selber Yoga zu praktizieren. Dabei verbindet Yoga sowohl körperliche Übungen als auch eine Geisteshaltung. Die „Yoga-Bibel“ vermittelt nach einer kurzen Einführung unter anderem zu den Vorteilen von Yoga über 100 Übungen (Asanas), die am Ende durch ein kurzes Kapitel zur Geisteshaltung von Yoga abgerundet werden.

Der Hauptteil liegt damit klar auf den vielfältigen Asanas, die ausführlich und sehr gut nachvollziehbar erklärt und bebildert werden, sowie in ihrer Schwierigkeit (1 - 3 Sterne) unterteilt. Neben aktiven, fließenden Übungen gibt es auch ruhige, meditative sowie Atemübungen, sodass man sich gerade als Anfänger einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Übungen verschaffen kann oder mit entsprechender Erfahrung auch neue Asanas findet, die den individuellen Bedürfnissen besonders gerecht werden.

Gerade im Vergleich zu verschiedenen Yoga-Videos auf den unterschiedlichen Plattformen hat dieses Buch damit einen bedeutenden Vorteil, denn die Erklärungen sind nicht nur so ausführlich, dass man auch als Anfänger wirklichen Gewinn daraus ziehen kann, sondern man kann sich die Asanas auch gezielt anhand der eigenen Bedürfnisse so zusammenstellen, dass man für sich das beste Ergebnis erzielen kann.

Bewertung vom 25.11.2018
Lofoten fotografieren
Klettenheimer, Jens

Lofoten fotografieren


ausgezeichnet

Wer einmal auf der Inselgruppe der Lofoten war, der hat eine beeindruckende Landschaft kennenlernen dürfen, die bereits auf den ersten Blick fesselt und begeistert. Unmöglich ist es jedoch, die ganze Schönheit dieser Insel selber in nur einem Urlaub oder auf nur einer Fotoreise zu erkunden. Es benötigt eine gute Vorbereitung, damit weder besondere Fotospots noch beeindruckende Nordlichter bei der Planung vergessen werden.

„Lofoten fotografieren“ ist das perfekte Buch zur Vorbereitung einer entsprechenden Fotoreise, denn der Autor hat an alle Details gedacht, die es für die Vorbereitung benötigt. Neben verschiedenen Locations für eine der 12 Fototouren (mit einem bis zu einer Hand voll Stops) findet sich zu jedem Motiv eine Empfehlung zur richtigen Jahres- und Tageszeit, damit dich die Motive in ihrer vollen Pracht einfangen lassen. Nicht unerwähnt bleiben sollte aber, dass die Touren zumeist ein Auto erfordern, da sich die Touren über die ganze Inselgruppe verteilen und die öffentlichen Verkehrsmittel für die Touren wohl nicht ausreichen werden.

Außer einem kurzen Kapitel zur Fotografie mit Filtern bzw. der Fotografie von Polarlichtern finden sich keine größeren Informationen mit Blick auf die Kameraausrüstung. Den Umgang mit seinem Fotoapparat sollte man daher bereits solide beherrschen. Im Gegenzug wird man bei den Aufnahmen mit allen Parametern, von der Brennweite bis hin zu den GPS-Koordinaten, belohnt und kann bereits die herausragenden Fotografien genießen, die Norwegen auf der nächsten Fototour auf die Lofoten für jeden Fotografen bereithalten könnte. Man sollte aber auf jeden Fall darauf vorbereitet sein, dass die Reiselust Überhand gewinnt!

Bewertung vom 14.11.2018
Das Foto
Mante, Harald

Das Foto


ausgezeichnet

Gerade wenn man mehr aus seinen Urlaubsfotos herausholen möchte, stellt sich die Frage, was macht denn „DAS Foto“ überhaupt aus? Egal ob einzelne Punkte im Bild, verschiedene Formen oder die Wirkung von Farben, alles hat seine Bedeutung für die Fotografie, und das alles lässt sich auch gezielt nutzen, um eine bestimmte Bildwirkung zu erreichen.

Harald Mante erarbeitet eben genau diese Gestaltungsmittel in einzelnen kleinen Kapiteln, in denen man anhand der gewählten Bilder genau die Wirkung nachvollziehen kann, um die es in diesem Moment geht. Dabei betrachtet er alle relevanten Gestaltungsmittel, von der Lage des Horizonts über die Auswahl und unterschiedliche Wirkung des Hoch-/Querformates bis hin zum Zusammenspiel von Farben, in einem Foto.

Wer auf einen Bildband mit herausragenden Fotografien hofft, die in den großen Museen hängen, der wird hier enttäuscht werden, denn „Das Foto“ versteht sich vielmehr als Lehrbuch, das es genauso Anfängern erlaubt die grundlegenden Gestaltungsregeln zu lernen, wie es fortgeschrittenen Fotografen erlaubt, die eigene Arbeit noch einmal zu reflektieren. Wer dieses Buch mit genau dieser Einstellung kauft und liest, der wird entsprechenden Spaß daran finden und für mich wird es ein Buch sein und bleiben, dass ich mir immer einmal wieder zu Rate ziehen werde, wenn ich die Bildwirkung meiner Fotos einmal genauer beurteilen möchte.

Bewertung vom 14.11.2018
Where to Play
Gruber, Marc; Tal, Sharon

Where to Play


ausgezeichnet

Gerade bei der Unternehmensgründung, aber auch bei der Erweiterung bestehender Geschäftsfelder, stellt sich immer wieder die Frage, welchen Weg man gehen sollten und „where to play“. Dabei fällt es nicht selten schwer, auch wirklich abzuschätzen, welche Idee man verfolgen sollte und welche Idee vielleicht dafür sorgen könnte, dass man sich die Finger verbrennt.

Die beiden Autoren bieten mit diesem Buch ein ausgezeichnetes Werkzeug, um in wirklich nur drei kleinen aber tiefgründigen Schritten zu analysieren, welcher Weg sich am besten eignet, um am Ende auch wirklich erfolgreich zu sein. Kern des Buches sind dabei drei „einfache“ Arbeitsblätter, die im Buch sowohl theoretisch als auch anhand von Beispielen fundiert erarbeitet werden und so durch den ganzen Prozess der Entscheidungsfindung/Unternehmenspositionierung begleiten.

Dieses Arbeitsbuch zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereitet werden können, dass sie sowohl praxisrelevant sind, als auch sehr gut und einfach verständlich. Damit sollte „Where to Play“ zur Pflichtlektüre jedes Gründers und Kleinunternehmers gehören und auch derjenige, der Marktentscheidungen treffen muss, sollte sich die Zeit für die Lektüre unbedingt nehmen.

Bewertung vom 14.11.2018
Streetfotografie
Cuic, Mario; Waltz, Martin U; Hansen, Siegfried; Köster, Torsten; Larousse, Marco; Reuter, Christopher; Schreyer, Fabian; Slobodda, Max; Struppert, Nicole; Aspern, Kay von

Streetfotografie


ausgezeichnet

„Streetfotografie - made in Germany“ ist eine spannende Exkursion in das namensgebende Thema, denn die Streetfotografie gehört zu einem der vielseitigsten Bereiche der Fotografie und ist zugleich die Art der Fotografie, die den Zeitgeist wie kein anderes Genre einfängt und vermittelt. Doch zugleich ist ein gutes Foto von einem Schnappschuss oft so weit entfernt, wie selten in der Fotografie.

Wie ist es also möglich, dieses besondere Genre der Fotografie auch ansprechend umzusetzen? Oder besser: wie sind ansprechende Fotos entstanden? Genau dieser Frage widmen sich die Autoren und stellen auf einer Doppelseite nicht nur ein Foto vor, sondern auf der anderen Seite jeweils auch die Entstehungsgeschichte dazu. Dabei finden sich alle Arten von Überlegungen wieder, von der gezielten Suche nach einem bestimmten Motiv bis hin zu Überlegungen der Brennweite, um genau diese Bildstimmung zu erzeugen, die sich in dem Foto wiederfindet.

Dieser Gedanke ist (abgesehen von einer kurzen Einführung und einem ebenso kurzen Abschnitt zu rechtlichen Aspekten in Deutschland) konsequent durchgesetzt und so finden sich weder elend langgezogene Kapitel zur empfohlenen Ausrüstung (die den fortgeschrittenen Fotografen langweilen können), noch ähnlich umfassende Kapitel zur Aufnahmetechnik und Komposition (denen der Anfänger vielleicht nicht mehr folgen kann). Damit empfiehlt sich dieses Buch für jeden, der sich in der Streetfotografie schon immer gefragt hat, wie besondere Bilder gelingen und der auf der Suche ist, wie die eigenen Aufnahmen in diesem Genre immer besser werden.

Bewertung vom 14.10.2018
Minimalistische Fotografie
Dubesset, Denis

Minimalistische Fotografie


ausgezeichnet

Mittlerweile gibt es unzählige Bücher zur Fotografie und neben allgemeinen Grundlagen der Fotografie finden sich zahlreiche Bücher zu einzelnen Genres wieder. Allen Büchern gemein ist, dass diese für eine eigene Bildsprache „werben“ ohne darauf einzugehen, wie man sich mit einem bestimmten Stil einem Thema nähert oder sogar verschiedene Themen erarbeiten kann. Doch es lohnt sich wirklich, sich einen bestimmten Stil zu erarbeiten, denn so wirken verschiedene Bilder nebeneinander sehr harmonisch und absolut rund.

„Minimalistische Fotografie“ ist genau eine dieser besonderen Möglichkeiten und vielleicht sogar eine sehr besondere. Denis Dubesset arbeitet genau dieses Thema/diesen Stil heraus, von der Bedeutung für einzelne Bilder bis hin zur Zusammenstellung kleiner Serien. Dabei bezieht er sowohl kompositorische Regeln mit ein, aber auch Ansätze, wann und wie man diese Regeln brechen sollte, um entsprechende Bildwirkungen zu erzielen. Beeindruckend ist auch, welche fantastische Bildwirkung er durch die zahlreichen Bilder vermittelt und welche Aussagekraft eben genau diese Art der Fotografie hat.

Es ist nie zu früh oder zu spät, sich mit einem bestimmten Stil in der Fotografie auseinander zu setzen. Welche Wirkung ein Gestaltungsmittel oder ein Stil hat – und das über verschiedene Genres hinweg – ist faszinierend und es erfordert keine besonderen Vorkenntnisse, um sich mit den Inhalten in diesem Buch auseinander zu setzen, denn es geht nicht darum, handwerklich etwas sauber umzusetzen, sondern in den eigenen Aufnahmen die besondere Wirkung zu erkennen und gezielt ebenfalls bei der Auswahl des Bildausschnitts zu wählen.

Bewertung vom 14.10.2018
Babys fotografieren
Long, Robin

Babys fotografieren


ausgezeichnet

Neugeborene und ihre Eltern erleben in den ersten Wochen nach der Geburt eine faszinierende Zeit, die es lohnt, auf Bildern festgehalten zu werden. Denn sind wir ehrlich: dafür gibt es keine zweite Chance. Muss es also nur das Erinnerungsfoto sein oder darf es auch etwas mehr sein? „Babys fotografieren“ vermittelt genau diesen hohen Anspruch und die nötigen Kompetenzen, um eindrucksvolle Erinnerungen von Neugeborenen in ihren ersten Lebenswochen gekonnt festzuhalten.

Dabei beginnt Robin Long mit all dem Wissen, was man sich für diese besondere Nische der Fotografie aneignen muss und was den Unterschied zwischen einem Schnappschuss und einem kleinen Kunstwerk ausmacht. Über eine kurze Erklärung der wichtigsten Kamerafunktionen über den Umgang mit den Eltern (vielleicht will man das Hobby ja zum Beruf machen?) bis hin zu einem Geschäftsmodell (ok, jetzt sind wir beim Beruf) ist neben der direkten Arbeit mit den Neugeborenen alles dabei, was man für seinen fotografischen Erfolg benötigt.

Die Autorin möchte sich mit ihrem Buch gezielt an Fotografen wenden, beschreibt aber auch so viele Grundlagen, dass man sich das Buch sehr gut zulegen kann, wenn der eigene Nachwuchs auf dem Weg ist. Dadurch gibt es eigentlich keinen Weg an diesem Buch vorbei, wenn man Neugeborene in ihren ersten Lebenswochen fotografieren möchte, denn die Teile, die man vielleicht für sich persönlich nicht benötigt sind – egal welche Vorkenntnisse man hat – doch noch überschaubar.

Bewertung vom 14.10.2018
Kinder fotografieren
Jones, Allison Tyler

Kinder fotografieren


ausgezeichnet

Das Buch „Kinder fotografieren“ erlaubt es, ambitionierten Fotografen, sich der Fotografie von Kindern zu nähern und dabei nicht nur gute Arbeit zu liefern, sondern auch besondere Ergebnisse zu erzielen. Gerade für Fotografen die aus der Portraitfotografie kommen, ist dieses Buch eine geniale Einführung um sich diesem nicht immer einfachen Genre zu widmen.

Warum ich gezielt von Fotografen spreche? Natürlich eignet sich dieses Buch auch für Eltern, aber man sollte mit seiner Technik schon sehr gut vertraut sein und sein Geld gerne für Fototechnik ausgeben, denn um ein paar zusätzliche Investitionen wird man vielleicht nicht herum kommen. Zudem beschäftigt sich das Buch vertiefend mit der Frage, welche Vorbereitungen man für ein professionelles Shooting treffen sollte, um wirklich authentische Portraits von Kindern aufnehmen zu können. Dabei geht es selbstverständlich auch darum, wie man mit den kleinen Models zusammen arbeiten kann, um eben genau die erhofften Ergebnisse erzielen zu können.

Mich begeistert besonders, dass es einmal nicht darum geht, welche Kamera und welche Objektive ich kaufen sollte, um am Ende gute Fotos aufnehmen zu können und wie diese Technik am Ende funktioniert (dafür gibt es ohnehin genügend Blogs und hochwertige Literatur), sondern dass es hier gezielt um die großen Herausforderungen geht, die das Fotografieren von Kindern von der klassischen Portraitfotografie unterscheiden. Damit bietet das Buch die perfekte Lösung, um sich diesem spannenden Genre zu nähern und es lässt auch ambitionierten Eltern genügend Potential, noch besser zu werden (solange man schon ganz gut ist ;-) ).

Bewertung vom 17.09.2018
Fit ohne Geräte
Lauren, Mark; Clark, Joshua

Fit ohne Geräte


ausgezeichnet

Mit „Fit ohne Geräte“ von Mark Lauren erhalten alle, die an ihrer körperlichen Fitness arbeiten möchten, eine sehr gute Trainingsgrundlage. Dank unterschiedlichen Trainingsmethoden und vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden sind die Übungen vom Einsteiger bis zum Spitzensportler für jeden machbar, ohne dabei fortgeschrittene Sportler zu langweilig oder Anfänger zu überfordern.

Der umfangreiche Übungsteil mit zahlreichen Druck-Übungen, Zug-Übungen, Übungen für Beine und Gesäß, Core-Übungen sowie Ganzkörperübungen lässt keine Wünsche offen und wird durch einen Teil zum Warm-Up und Cool-Down sowie einen kurzen Anatomieteil sinnvoll ergänzt. Zusätzlich gibt es ein 10 Wochen Trainingsprogramm für alle Fitnessgrade (Einsteiger bis Spitzensportler) und die ausdrückliche Motivation, sich anhand der Übungen auch seinen eigenen Trainingsplan zu erstellen. Daneben gibt es ein sehr gutes Kapitel zur Ernährung, das klar und verständlich geschrieben ist und ganz ohne neumodische Foodtrends auskommt.

Mark Lauren liefert hier ein neutrales Werk ohne unnötigen Schnickschnack, dessen Texte informativ und motivierend zugleich sind und das verständliche Bilder zu den jeweiligen Übungen liefert. An Inspiration für das eigene Training mangelt es nach der Lektüre dieses Buchs nicht mehr. Und wer sich der eigenen Erstellung von Trainingsplänen (noch) nicht gewachsen sieht, der kann sofort mit einem der Trainingspläne starten. Mehr braucht es nicht, um seine Fitness nachhaltig zu verbessern.