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Benutzername: sueorange
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Bewertungen

Insgesamt 101 Bewertungen
Bewertung vom 20.01.2012
Schuld währt ewig / Kommissar Dühnfort Bd.4
Löhnig, Inge

Schuld währt ewig / Kommissar Dühnfort Bd.4


ausgezeichnet

Ein seltsamer Autounfall gibt dem Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort und seinem Team ein Rätsel auf. War es tatsächlich ein Unfall mit Fahrerflucht oder steckt mehr dahinter? Selbst im Team besteht deswegen Uneinigkeit. Zwei Zeugen wollen unabhängig voneinander beobachtet haben, dass das Auto unbeleuchtet war und nicht abbremste, bevor es Jens Flade überrollte. Erst fünfundzwanzig Meter hinter der Unfallstelle stoppte der Wagen kurz und fuhr danach einfach davon.
Bald darauf wird eine weitere Person tot aufgefunden, ertränkt in zwanzig Zentimeter tiefem Wasser. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Auffällig ist, dass beide Opfer in ihrer Vergangenheit ein Ereignis hatten, an dem sie schwer trugen.

Auch Susanne Möbus, eine Geigenbogenbauerin, beschäftigt ein solches Erlebnis, das wie Blei auf ihrer Seele liegt. Sechs Jahre zuvor ist ein Kind ums Leben gekommen, das sie damals beaufsichtigte. Jedoch kann sie sich aufgrund ihrer posttraumatischen Belastungsstörung nicht an die letzten Sekunden vor dem Tod erinnern. Zwar hat man das Ermittlungsverfahren gegen sie eingestellt, aber sie fühlt sich immer noch schuldig und verwehrt sich selbst glückliche Momente in ihrem Leben.

Wer trachtet diesen Personen, die sich schon selbst jahrelang deswegen martern, nach dem Leben?

Wer verschanzt sich hinter dem Zitat von Friedrich Schiller?

"Das Leben ist der Güter höchstes nicht,
der Übel größtes aber ist die Schuld."

Dühnforts vierter Fall steht den anderen in punkto Spannung in nichts nach. Erkennbar ist auch die Entwicklung der Protagonisten. Alois, der in den letzten Bänden eher im Hintergrund agierte, erhält eine eigene Perspektive, eine eigene Stimme sozusagen, und man kann ihn dadurch näher kennenlernen. Die Beziehung zwischen Gina und Tino hat sich vertieft, doch noch veranstalten die Beiden ein Versteckspiel, damit ihre Kollegen nichts von ihrem Zusammensein erfahren. Daraus ergeben sich natürlich Konflikte und man kann gespannt sein, wie dieses Thema in der Zukunft gelöst wird.

Die einzelnen Charaktere sind tiefgründig und vielschichtig dargestellt und durch ihre verschiedenen Blickwinkel wird der Leser intensiv am Geschehen beteiligt. Inge Löhnigs Fall ist psychologisch gut durchdacht und wirkt realitätsnah. Der Autorin gelingt es, eine ausgewogene Mischung zwischen der Kriminalhandlung und dem Privatleben ihrer Akteure zu gestalten.

Bei der Beschreibung von Susannes Tätigkeit, dem Behaaren eines Geigenbogens, zeigt sich besonders Inge Löhnigs aufwendige Recherchearbeit im Vorfeld. Dabei hat sie auch einen sehr interessanten Beruf ausgewählt, von dem man nur sehr selten etwas liest oder hört. Das Erzähltempo ist rasant und die Geschichte vermag durchgehend zu fesseln. Der Leser kann nur langsam erahnen wie alles zusammenhängt. Das Thema "Schuldlos schuldig", das diesem Teil zugrunde liegt, regt zum Nachdenken an und lässt einen auch nachträglich nicht sofort wieder los.

"Schuld währt ewig" - ein Kriminalfall, nicht extrem brutal, aber ungemein spannend.

Bewertung vom 20.01.2012
Die Gesichtslosen / Carina Kyreleis Bd.1
Fey, Stephanie

Die Gesichtslosen / Carina Kyreleis Bd.1


ausgezeichnet

Nach einem Auslandsaufenthalt in Mexiko ist Carina Kyreleis wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Sie hat eine interessante Stelle am renommierten Münchner Institut für Rechtsmedizin angeboten bekommen, nicht zuletzt deswegen, weil sie sich bereits als Knochen- und Mumienexpertin einen Namen gemacht hat.

Lange Zeit bleibt ihr nicht zum Eingewöhnen, denn der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten. Jemand zieht seinen Opfern die Gesichtshaut ab, um ihr Gesicht zu bewahren.

Es ist ein spannender Fall, bei dem sich alles wie eine von Carinas Gesichtsrekonstruktionen erst nach und nach zusammenfügt. Der Schreibstil ist sehr eingängig und die Dialoge wirken authentisch. In die einzelnen Charaktere kann man sich gut einfühlen und Carina, die den Spitznamen: "La urraca" trägt, was bei uns übersetzt Elster oder Totenvogel heißt, war mir von Anfang an sympathisch. Mehrere Handlungsstränge auf unterschiedlichen Zeitebenen werden interessant erzählt und später zu einem runden Ganzen zusammengebracht. Die Mischung aus dem Fallgeschehen und Privatleben fand ich sehr gelungen. Sehr gerne mag ich auch Carinas verschrobene Familie und bin gespannt darauf, wie es mit denen weitergehen wird. Aber auch von ihren Gesichtsrekonstruktionen war ich sehr beeindruckt, diese waren auch sehr gut beschrieben, sodass ich sie mir bildlich vorstellen konnte.

Ein tolles Thriller - Debüt, da freue ich mich doch schon sehr auf ihren nächsten Arbeitseinsatz.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.01.2012
In den Abgrund / Magierdämmerung Bd.3
Perplies, Bernd

In den Abgrund / Magierdämmerung Bd.3


ausgezeichnet

Nun spitzt sich alles dramatisch zu, das große Finale der Trilogie hat es in sich. Im Vergleich zu den beiden ersten Bänden sind noch mehr Schauplätze dazugekommen. Die Handlungsstränge und -orte befinden sich in einem steten Wechsel. Anfangs verwirrte mich die Vielzahl der Handelnden etwas und ich benötigte eine gewisse Eingewöhnungszeit, später war ich dann jedoch wieder richtig in der Geschichte gefangen.

"Magierdämmerung, Bd.3: In den Abgrund" ist ein gelungener Abschluss der Trilogie. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt die Spannung erhalten. Unvorhersehbare Wendungen sorgen für Überraschungen. Bernd Perplies zeigt wieder einmal, mit wie viel Liebe zum Detail er seine Figuren entwickelt hat, seine Namensgebung weckt Erinnerungen an Persönlichkeiten aus der Weltgeschichte und der Literatur. Und nicht nur Namen, sondern auch legendäre Begebenheiten finden einen Platz in seiner Geschichte. Seine Fadenmagie sorgt auch hier für faszinierende Momente und die magischen Handlungen und ihre Auswirkungen erklären so manches offengebliebene Rätsel der Menschheitsgeschichte. Perplies bildreicher Schreibstil lässt Szene für Szene wie einen Film vor dem inneren Auge ablaufen. Cliffhanger sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel. Ein paar offene Fragen bleiben am Schluss, da wird man dann wohl in seiner eigenen Fantasie die einzelnen Geschichten weiterspinnen müssen.

"Magierdämmerung, Bd.3: In den Abgrund" - meine Reise in die Welt der Fadenmagie hat hier nun leider ein Ende gefunden, wenngleich ein grandioses, allen, die sie noch vor sich haben und die sich für Steampunk interessieren kann ich diese Trilogie nur empfehlen.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.09.2011
Brennender Kuss / Firelight Bd.1
Jordan, Sophie

Brennender Kuss / Firelight Bd.1


sehr gut

Schon der Buchumschlag lädt mit seinem feuerroten Glanz zu einer magischen Geschichte ein. Dieses Mal geht es um eine etwas andere Art der Gestaltwandler: die Drakis.

Jacinda ist eine junge Frau, die sich in einen Draki verwandeln kann und mit ihrem Rudel in den Bergen lebt. Zwar fühlt sie sich unter ihresgleichen sicher vor den gefährlichen Drakijägern, trotz dessen fällt es ihr immer schwerer sich an die, sie einengenden, Regeln des Rudels zu halten. Und nachdem sie die Grenzen mal wieder überschritten hat, bleibt ihrer Mutter, ihrer Schwester Tamra und ihr nur noch die Flucht.

An dem neuen geheimen, drakifeindlichen Ort trifft sie einen faszinierenden Mann wieder, dem sie schon in ihrer Drakigestalt begegnet war und der sie damals am Leben ließ. Auch den Draki in ihr lässt er nicht kalt, doch so sehr er sie auch anzieht, sie darf sich nicht in Will verlieben, denn er ist ihr natürlicher Feind: ein Drakijäger.

Die Idee mit den Drakis ist mal etwas anderes neben den vielen Vampiren und Werwölfen, von denen man schon viel gelesen hat. Die Umsetzung ist jedoch nicht ganz so neu, spielt doch auch diese Geschichte größtenteils an einer Highschool. Etwas klischeebehaftet erschien mir so manche Szene. Trotz kleiner Makel ist es ein schönes fantastisches Jugendbuch, das sich flüssig lesen lässt. Da es mit einer aufregenden Situation endet, wird man mal wieder mit einem lauten Knall in die Wartepause geschickt. Ein wenig unfair, es dauert ja schließlich noch eine Weile bis zum zweiten Teil, ich freue mich aber trotzdem schon auf die Fortsetzung.

1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.09.2011
Verwesung / David Hunter Bd.4
Beckett, Simon

Verwesung / David Hunter Bd.4


sehr gut

Ein Fall, an dem David Hunter vor acht Jahren mitgearbeitet hat, gewinnt plötzlich wieder an Aktualität. Damals verschwanden drei Mädchen. Bei dem Überfall auf ein viertes Mädchen wird Jerome Monk, ein Außenseiter, gefasst, der die Morde gesteht, sich jedoch strikt weigert, zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Diesem Rätsel kommen die Ermittler näher, als im Dartmoor eine Leiche gefunden wird, die David Hunter als Tina Williams identifizieren kann. Detective Terry Connors, David und die Profilerin Sophie versuchen daraufhin mit einer großangelegten Suchaktion im Darkmoor die noch verschwundenen Überreste der Bennett- Zwillinge zu finden. Dieses waghalsige Vorhaben, zu dem auch der Strafgefangene Monk ins Moor geflogen wird, endet in einem heillosen Durcheinander.

Acht Jahre später gelingt Jerome Monk der Ausbruch aus dem Hochsicherheitsgefängnis, er scheint das Ziel zu verfolgen, Rache an jenen zu üben, die sich damals an der Suche der Gräber beteiligten. Vor allem Sophie, die ihm damals ihre Hilfe anbot, scheint in sein Visier geraten zu sein. David versucht Monk zu stoppen, doch das Dartmoor kennt dieser wie seine eigene Westentasche.

Besonders interessant an dem vierten Teil der Hunter- Reihe ist, dass man auch mal einen Blick auf das Leben von David Hunter vor dem Verlust seiner Familie werfen kann. Somit kann man eine weitere Fassette des Mannes erahnen, der sonst immer in sich gekehrt und etwas depressiv wahrgenommen wird.

Die Kulisse zu diesem Fall ist schön geheimnisvoll in eine zerklüftete Moorlandschaft eingebunden, dies trägt auch zu einer düsteren Atmosphäre bei. Becketts Schreibstil ließ mich auch Hunters vierten Fall in rasantem Tempo verschlingen. Mit Jerome Monk hat er dieses Mal einen besonders interessanten Charakter geschaffen, mit seiner körperlichen Präsenz und seinem speziellen Aussehen, löst er schon so manches gruselige Erschaudern aus. Etwas schade finde ich, dass manche Wendung, die bei den ersten Bänden noch sehr überraschend kam, mit Kenntnis von Becketts Stil immer mehr voraussehbar wird. Trotzdessen versteht er es den Leser zu fesseln und immer wieder Gänsehaut hervorzurufen. Als Kennerin der ganzen Serie begleite ich seinen Protagonisten immer wieder gerne und hoffe sehr darauf, dass es eine Fortsetzung geben wird. Da diese Episode jedoch auch mit einem Cliffhanger endet, wird mein Wunsch, denke ich, in Erfüllung gehen.

"Verwesung" - ein spannender Thriller, der den Leser nicht nur in die verhängnisvollen Sümpfe des Dartmoors entführt, sondern auch in die Untiefen der menschlichen Seele.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.09.2011
Vladimir Tod beisst sich durch / Vladimir Tod Bd.2
Brewer, Heather

Vladimir Tod beisst sich durch / Vladimir Tod Bd.2


ausgezeichnet

Auch auf der Highschool kommt der Halbvampir Vladimir Tod nicht zur Ruhe. Es ist noch komplizierter geworden, denn Eddie Poe, der als Reporter für die Schülerzeitung schreibt, hat sich in den Kopf gesetzt, hinter sein Geheimnis zu kommen. Und dummerweise bringt Vlad ihn durch eine Unachtsamkeit auch noch auf die richtige Spur.

Zwar lehrt ihn sein Onkel und vampirischer Mentor die vampirischen Künste in den Schulferien, aber dessen Abwesenheit in der restlichen Zeit lastet schwer auf ihm. Und jetzt hat es scheinbar auch noch ein Vampirjäger auf ihn abgesehen.

Wenigstens hat er neben Henry noch einen zweiten guten Freund gefunden,Joss, der Cousin von Henry, besucht nun dieselbe Schule und mit diesem versteht er sich prima.

Auch der zweite Teil der Vampirreihe ist wieder mit einer guten Portion Humor gespickt. Spannend geht es weiter und man möchte nicht so recht in Vlads Haut stecken. Neben den normalen Teenagersorgen hat er noch ganz andere Herausforderungen zu bewältigen. Und dennoch ist er auch ein Jugendlicher und immernoch in Meredith verliebt.

Dieses Mal war mir die Geschichte ein wenig zu vorhersehbar, trotz dessen hat mir die Umsetzung ganz gut gefallen.
Ich werde Vladimir Tods Wertegang auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich deswegen schon auf die Fortsetzung!

3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.09.2011
Wasdunkelbleibt
Schmöe, Friederike

Wasdunkelbleibt


sehr gut

Kea Laverdes sechster Fall lässt sie einen Blick in die Welt der Hacker werfen. Bastian Hut, gerade mal volljährig bewegt sich seit drei Jahren in den Kreisen und möchte nun aus seinen handgeschriebenen Memoiren mit Hilfe von Kea ein Buch machen. Die Ghostwriterin hält ihn für einen Aufschneider, nimmt aber trotzdem seinen Auftrag an. Jedoch wird wenig später seine Leiche an einem See aufgefunden. Außerdem ist ein Hacker mit dem Decknamen X03 in das Intranet des LKA in München eingedrungen.

Einerseits habe ich mich gefreut, dass Kea endlich mal wieder einen richtigen Ghostwriterauftrag hat. Andererseits war sie mir in diesem Band fremder als je zuvor - ihr Herumgeiere in punkto ihrer Beziehung zu Nero Keller hat sich im Grunde immer mehr gesteigert und nun seinen Höhepunkt erreicht. Ich weiß ja gar nicht mehr, was ich den Beiden eigentlich noch wünsche, außer vielleicht ein wenig Klarheit bezüglich ihrer Gefühle.

Den Fall an sich fand ich spannend, da ich die Hackerszene interessant finde.
Ich hoffe darauf, dass das nächste Buch mich wieder etwas milder gegenüber Keas Launen stimmen wird und bin gespannt, was uns dann erwartet.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.09.2011
Der gläserne Fluch / Chroniken der Weltensucher Bd.3
Thiemeyer, Thomas

Der gläserne Fluch / Chroniken der Weltensucher Bd.3


ausgezeichnet

Der Völkerkundler Richard Bellheim ist ein alter Studienfreund von Carl Friedrich von Humboldt. Im Oktober des Jahres 1893 begibt er sich auf Entdeckungsreise in Französisch- Sudan, dem heutigen Mali. Dort findet er eine verlassene Stadt. Es handelt sich dabei um die Hauptstadt der Tellem. Dieses Wüstenvolk verfügte über außergewöhnliche astronomische Kenntnisse.
Nachdem Bellheim wieder nach Berlin zurückkehrte, erhält auch Humboldt eine Einladung zu seinem Universitätsvortrag. Jedoch erscheint ihm Bellheim total verändert. Irgendetwas ist ihm wohl auf der Reise widerfahren.Eine Wesensveränderung ist erkennbar und er scheint sich von Glas zu ernähren. Humboldt und seine Freunde erhalten den Auftrag, von Bellheims Ehefrau, herauszufinden, was dieser in Afrika erlebt hat. Daraufhin machen sie sich mit der Pachacútec auf den Weg in ein neues aufregendes Abenteuer.

Auch der dritte Teil hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Die Charaktere der Reihe sind mir schon so sehr ans Herz gewachsen,dass ich gar nicht mehr anders kann, als bei jedem ihrer Abenteuer aufs Neue mitzufiebern. Mein Lieblingscharakter ist und bleibt die Kiwidame Wilma und die ist natürlich auch wieder mitgefahren. Die einzelnen Personen befinden sich auch im stetigen Wandel, man merkt, dass sie ein wenig reifer geworden sind. Die Dialoge wirken natürlich. Der Schreibstil ist leicht und lebendig. Der Autor vermag es den Leser mit seiner Geschichte mitzureisen, so dass es unmöglich ist, lange an dem Buch zu schmöckern, man muss immer weiter lesen, noch eine Seite und noch ein Kapitel und schwupps, hat man sich als Leseratte auch schon auf die letzte Seite durchgefressen, satt und glücklich... aber nur bis zum nächsten Band!

Auch dieses Mal steckt nicht nur eine irre spannende Geschichte im Buch, auch die äußere Erscheinung ist wieder bemerkenswert. Der Buchumschlag ist wunderschön, die Karte der Tafelberge von Bandiagara auf den Buchdeckelinnenseiten lädt zum Träumen ein, das Lesebändchen ist nicht nur schick, sondern erspart auch das Lesezeichen und die Encyclopedia Humboldica erklärt allerhand Wissenwertes zum Schluss.

Ein schönes Abenteuerbuch für Jugendliche und Junggebliebene und für alle die auch gerne mal in Gedanken in die entlegensten Gegenden reisen möchten.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.09.2011
Hanno malt sich einen Drachen
Korschunow, Irina

Hanno malt sich einen Drachen


ausgezeichnet

Ein wirklich tolles Kinderbuch, das nicht in Vergessenheit geraten sollte.
Ein Mutmachbuch für alle, die in der Schule gehänselt werden.

Hanno geht nicht gerne in die Schule, da er dort von einem Mitschüler aufgezogen wird, wegen seines Übergewichts. Er ist lustlos und fühlt sich alleine, da macht er in einem Park eine besondere Begegnung. Ein kleiner Drache ist aus dem Drachenland geflohen und möchte nun bei Hanno wohnen. Mit dem kleinen Drachen macht dem Jungen so manches dann doch wieder Freude und nach und nach verändert sich so einiges.

Das Buch ist in großer Druckschift geschrieben. Wunderschön in schwarz/weiß illustriert. Ich habe das Buch schon gelesen, als ich selbst in Hannos Alter war und auch die Zeichnungen sehr gerne gemocht. Die Botschaft des Buches fand ich sehr tröstlich. Den kleinen Drachen, der Schokoladenfeuer liebt und Hanno sollte man auf jeden Fall kennenlernen.