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Benutzername: Kate
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Bewertungen

Insgesamt 242 Bewertungen
Bewertung vom 08.11.2016
Frigid Bd.1
Lynn, J.; Armentrout, Jennifer L.

Frigid Bd.1


sehr gut

Ich verschlinge ja alles, was aus der Feder von Jennifer L. Armentrout stammt. So habe ich mich natürlich auch auf „Frigid“ gefreut, einfach weil ich schon so lange nichts mehr von ihr in diesem Genre gelesen habe. Und ja, es ist kein Vergleich zu meiner heißgeliebten „Wait for you“-Reihe, aber ich hatte dennoch einige kurzweilige Lesestunden mit Sydney und Kyler.

Ich wusste bereits im Vorfeld, dass „Frigid“ es schwer haben würde. Die „Wait for you“-Reihe ist eine meiner absoluten Lieblingsreihen und es ist für jedes Buch schwer da ran zu kommen. Vielleicht waren deshalb meine Erwartungen nicht so groß. Und vielleicht ist das der Grund, warum ich „Frigid“ so gerne gelesen habe, auch wenn es bisher im New Adult Genre das schwächste Buch von Frau Armentrout war.

Auf der einen Seite war es wie gewohnt sexy, humorvoll und dieses ganz besondere Hach-Gefühl. Auf der anderen Seite gab es auch Punkte, die mich gestört haben. Zum einen das Verhalten von Sydney, ihre Unsicherheit und das ständige an einandern vorbei reden. Es war teilweise zu viel und man hätte beide am liebsten geschüttelt. Und zum anderen der „Thriller“ Anteil im Buch. Zwar hat es durchaus Spannung eingebracht, aber für mich war es einfach so ungewohnt und passt nicht so richtig ins Bild.

Dennoch habe ich „Frigid“ in einem Rutsch verschlungen und war sogar ein wenig enttäuscht, dass es so wenige Seiten hatte. Von Jennifer L. Armentrout kriege ich einfach nicht genug und will immer nur mehr und mehr. Es war nicht alles perfekt bei „Frigid“, aber ich hatte dennoch einige unterhaltsame Lesestunden und habe sehr gerne über Sydney und Kyler gelesen. Ich bin gespannt auf den zweiten Band „Scorched“, in dem Andrea und Tannen die Hauptrolle spielen werden.

Fazit
Auch wenn „Frigid“ von Jennifer L. Armentrout nicht an meine heißgeliebte „Wait for you“-Reihe herankommt, so habe ich das Buch sehr gerne gelesen und hatte einige kurzweilige Lesestunden. Aber von Frau Armentrout kriege ich auch einfach nicht genug.

Bewertung vom 05.11.2016
Spinnenfeuer / Elemental Assassin Bd.6
Estep, Jennifer

Spinnenfeuer / Elemental Assassin Bd.6


ausgezeichnet

Nachdem ich damals „Spinnenbeute“ gelesen hatte, und es wieder mal gut fand, hatte ich allerdings auch leise bedenken gehabt. Denn ich hatte die Befürchtung, dass vielleicht so langsam die Luft raus sein könnte. Ich liebe die „Elemental Assassin“-Reihe und habe bisher jeden Band verschlungen, aber nach „Spinnenbeute“ habe ich mich gefragt, ob Jennifer Estep nochmal die Kurve kriegt. Und nach dem Lesen von „Spinnenfeuer“ kann ich getrost sagen - ja, sie kann es!

Es war wieder Mal ein reines und absolutes Lesevergnügen in die Welt von Gin Blanco abzutauchen. „Spinnenfeuer“ war wieder genauso, wie ich es von der Autorin gewohnt war. Super spannend und actionreich. Eine sehr gut gewürzte Portion Liebe mit einem Hauch sexy und Herzschmerzdrama. Sobald ich angefangen hatte zu lesen, wusste ich, dass Frau Estep mich packen würde. Und so war es auch, innerhalb ein paar Stunden war das Buch durch und ich voll und ganz zufrieden.

Jennifer Estep hat diese ganz bestimmte Mischung, die mich schon im ersten Band „Spinnenkuss“ überzeugen und begeistern konnte. Für mich gehört sie einfach zu den Besten unter den Urban Fantasy Autoren. Es macht einfach unheimlich viel Spaß Gin Blanco dabei zuzusehen, wie sie ihr Leben meistert. Sie ist eine Antiheldin, eine richtige Bad-Ass Frau und bin einfach ein großer Fan von ihr. Meine Bedenken wurden jedenfalls völlig gestreut. Ich freue mich schon jetzt sehr auf den mittlerweile siebten Band „Spinnengift“ und bin gespannt, was sich die Autorin hat noch so alles einfallen lassen.

Fazit
Mit „Spinnenfeuer“ hat mir Jennifer Estep erneut die Lesestunden versüßt. Gewohnt spannend und actionreich, mit einer guten Portion Liebe, Drama und sexy. Ich bin einfach ein Fan von Gin Blanco und schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.

Bewertung vom 01.11.2016
Die helle Flamme der Magie / Black Blade Bd.3
Estep, Jennifer

Die helle Flamme der Magie / Black Blade Bd.3


gut

Ich habe bisher jedes Buch von Jennifer Estep gelesen und ich mag ihre Geschichten einfach unheimlich gerne. Aber ich muss auch sagen, dass „Black Blade“ bisher ihre schwächste Reihe war. So war „Black Blade - Die helle Flamme der Magie“ ein guter Abschluss, aber auch nicht das, was ich normalerweise von der Autorin gewohnt bin.

Schon der Auftakt der „Black Blade“-Trilogie war für mich gut, hatte aber auch Schwächen. Der zweite Band konnte mich schon eher packen. Bei „Black Blade - Die helle Flamme der Magie“ war ich wieder zwiegespalten. Einerseits war es wie gewohnt ein typischer Estep. Viel Action und Spannung, ein bisschen Fantasy und Magie, eine kleine Portion Lovestory. Aber wenn man so wie ich, alle Bücher von ihr gelesen hat, hatte man irgendwie ein Deja-Vu-Gefühl beim Lesen. Vieles erinnerte mich an Gin aus der „Elemental Assassin“-Reihe, nur halt in der Jugendversion. Was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber da ich ein sehr großer Fan von Gin bin, hatte es Lila nicht so leicht bei mir.

Auch „Black Blade - Die helle Flamme der Magie“ habe ich in einem Rutsch gelesen, weil ich bei Jennifer Estep einfach nicht anders kann. Sobald ich anfange, kann ich nicht aufhören. Aber die Sogkraft war hier deutlich schwächer als bei ihren anderen Reihen. Lila, Devon und alle anderen haben einen guten und durchaus auch einen gelungenen Abschluss erhalten. Nur war meinerseits der Abschiedsschmerz nicht so groß, wie zum Beispiel bei der „Mythos Academy“-Reihe. Ich bin froh, die Reihe gelesen zu haben. Aber würde doch eher die anderen Reihen von Frau Estep empfehlen.

Fazit
Mit „Black Blade - Die helle Flamme der Magie“ hat Jennifer Estep einen guten und durchaus gelungenen Abschluss geliefert. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die „Black Blade“-Trilogie für mich die schwächste Reihe der Autorin ist.

Bewertung vom 29.10.2016
Flawed - Wie perfekt willst du sein? / Perfekt Bd.1
Ahern, Cecelia

Flawed - Wie perfekt willst du sein? / Perfekt Bd.1


ausgezeichnet

Schon seit „P.S. Ich liebe dich“ bin ich ein sehr großer Fan von Cecelia Ahern und sobald ein neues Buch erscheint, zieht es in mein persönliches Ahern-Regal ein. Daher war ich erfreut, aber auch ein wenig erstaunt, als ich gehört habe, dass die Autorin ein Jugendbuch und dazu auch noch eine Dystopie schreibt. Jetzt nach dem Lesen von „Flawed - Wie perfekt willst du sein?“ weiß ich, dass Frau Ahern einfach alles schreiben kann. Denn auch das Buch hat mich überzeugt und begeistert.

Dystopien hatten vor ein paar Jahren einen riesigen Boom und gefühlt kam jede Woche etwas Neues auf den Markt. Ob gut oder schlecht, sei mal dahin gesagt. Aber für mich war schon seit längerem irgendwie die Luft raus. Und vielleicht lag es daran, dass meine letzte Dystopie schon einige Zeit zurück liegt. Aber Frau Ahern hat mich voll und ganz in den Bann gezogen mit „Flawed - Wie perfekt willst du sein?“. Anfangs hatte ich zwar einige wirklich kleine Probleme mit der perfekten Celestine, aber das legte sich relativ schnell wieder.

Ich wurde immer mehr und mehr in die Geschichte und in die neue Welt von Ahern hineingezogen. Es war erschreckend, bewegend, absolut mitreißend und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Habe mich beim Lesen fast schon überschlagen, so dringend wollte ich erfahren, wie es mit Celestine weiter gehen wird. Ich habe so mit ihr mitgelitten, dass ich manches Mal hart schlucken musste. Sie ist kein perfekter Charakter, aber es macht sie umso sympathischer und liebenswerter. Auch die Grundidee in „Flawed - Wie perfekt willst du sein?“ regt sehr zum Nachdenken an.

Was mich ebenfalls positiv überrascht hat. Cecelia Ahern verbinde ich persönlich immer mit Liebe und Romance. Das sind zwei Dinge, die bei mir unwiderruflich zusammen hängen. Vielleicht tu ich der Autorin damit unrecht, weil sie so viel mehr kann als nur Romance. Und das beweist sie in „Flawed - Wie perfekt willst du sein?“ Natürlich ist auch Liebe ein Thema in dem Buch. Aber es rückt doch schon in den Hintergrund. Es geht vordergründig um Celestine, ihre Entwicklung, ihr Denken und Handeln und die Auswirkungen auf die ganze perfekte Welt. Potenzial ist in dieser Richtung aber mehr als genug vorhanden.

Das Ende kam viel zu schnell und doch nicht schnell genug. Am liebsten hätte ich direkt zum zweiten Band „Perfect - Willst du die perfekte Welt?“ gegriffen. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch inhaliert, war voll und ganz gefangen in diesem Buch, dieser Welt. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird und wie es enden wird. Ich bin mir sicher, dass Cecelia Ahern mich nicht enttäuschen wird.

Fazit
Mit „Flawed - Wie perfekt willst du sein?“ beweist Cecelia Ahern eindrucksstark, dass sie nicht nur Romance kann. Ich bin absolut begeistert, wie bewegend, erschreckend und wahnsinnig mitreißend dieses Buch ist. Ich kann den zweiten Band kaum erwarten. Absolute Leseempfehlung von mir. Lest dieses Buch!

Bewertung vom 25.10.2016
Kiss you
Elks, Carrie

Kiss you


ausgezeichnet

Ich hatte eigentlich keine großen Erwartungen an „Kiss you - Gestern, heute und für immer“. Die Kurzbeschreibung klang vielversprechend und passte in mein Lesebeuteschema. Und jetzt nach dem Lesen des Buches hoffe ich sehr, dass es noch viele weitere Bücher der Autorin bald bei uns geben wird. Denn „Kiss you - Gestern, heute und für immer“ war definitiv ein Überraschungshit für mich.

Carrie Elks hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Locker und leicht, dabei humorvoll und auch sexy. Ich war mir anfangs nicht sicher, wie ich die Zeitsprünge finden würde, aber es war überhaupt kein Problem. Eher im Gegenteil, ich hatte so das Gefühl, dass die Geschichte noch intensiver war. Man hatte eine größere Verbindung zu den Figuren gehabt. Ich hätte eigentlich gerne noch viele mehr über Hanna und Richard gelesen. Zwar gab es bei Hannas Verhalten bzw. ihren Entscheidung manchmal einen kleinen Zwiespalt zwischen uns, aber da kann ich großzügig drüber hinweg sehen, einfach weil der Rest so stimmig war.

Ich hab angefangen das Buch zu lesen und war eigentlich sofort drin. Es hat einfach unheimlich viel Spaß gemacht „Kiss you - Gestern, heute und für immer“ zu lesen. Die Geschichte ist einfach authentisch und lebensnah. Als wäre man mittendrin anstatt nur dabei. Von Seite zu Seite war ich mehr darüber begeistert, wie sehr ich die Geschichte mochte. Beim Lesen hatte ich dieses kuschelige wohlfühl Gefühl, dass ich so liebe. Ich habe das Buch in einem Rutsch inhaliert und fand es schade, als es dann zu Ende war.

Und ich kann sagen, dass ich eine neue Autorin für mich entdeckt habe. Ich hoffe sehr, dass es bald schon Nachschub von Carrie Elks geben wird.

Fazit
Mit „Kiss you - Gestern, heute und für immer“ konnte mich Carrie Elks voll und ganz begeistert und ist zum Überraschungshit mutiert. Ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen und freue mich schon ganz doll auf weitere Werke der Autorin.

Bewertung vom 09.10.2016
Die Krone / Selection Bd.5
Cass, Kiera

Die Krone / Selection Bd.5


sehr gut

Lange hat man auf den endgültigen Abschluss der „Selection“-Reihe gewartet. Und vielleicht war die Wartezeit für mich persönlich zu lange, denn ich wusste am Anfang von „Selection - Die Krone“ gar nicht mehr genau, wer nochmal genau wer war. Und wie die ganzen Entwicklungen nochmal zusammen hingen. Diese Schwierigkeiten hatte ich bei den ersten drei Bänden nicht. Und muss auch ehrlich sagen, dass mir die die Teile um America und Maxon besser gefallen haben.

Auch „Selection - Die Krone“ war wie seine Vorgänger ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass ich innerhalb weniger Stunden gelesen hatte. Der Schreibstil ist so, wie man es von Kiera Cass gewohnt ist. Locker und leicht sind die Seiten nur so verfolgen. Leider muss ich auch sagen, dass es für mich der schwächste Band der Reihe war. Eadlyn ist nach wie vor kein einfacher Charakter. Zwar macht sie natürlich eine Entwicklung durch, zum Guten. Aber es war doch nie so, wie es mit America war.

Ein Pluspunkt war allerdings, dass man sich wirklich sicher sein konnte, wen Eadlyn nun erwählen wird am Ende. Natürlich hatte man seinen Favoriten und ich muss sagen, dass mein Favorit am Ende von „Selection - Die Kronprinzessin“ es nicht geworden ist. Aber Kiera Cass hat es schon nachvollziehbar dargestellt, auch wenn es zum Schluss dann doch recht flott ging. Spoilern werde ich hier allerdings nicht.

Fazit
Auch wenn „Selection - Die Krone“ von Kiera Cass für mich der schwächste Band der Reihe war, ist es dennoch ein guter Abschluss einer besonderen Reihe, die ich sehr gerne gelesen habe.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.10.2016
George
Gino, Alex

George


gut

Als ich das erste Mal von „George“ hörte, war meine Neugier sofort geweckt. Ein Kinderromanen zu dem Thema Transgender. Ein Thema, das bisher in meinen Augen zu kurz gekommen ist - insbesondere im Kinderbuchbereich. Und ich muss sagen, dass Alex Gino eine ganz besondere Geschichte erzählt. Die Geschichte von George. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Vielleicht lag es daran, dass ich nur wenige Kinderbücher lese.

So wichtig die Thematik von „George“ auch ist. Und wie sehr ich George für die Stärke bewundere in diesem jungen Alter. So schwer hatte ich es auch manchmal mit der Geschichte. Es fiel mir nicht leicht in die Geschichte abzutauchen. Durch den Schreibstil war für mich vieles nur oberflächlich, was wahrscheinlich auch zum Teil Absicht von Alex Gino war. Aber Gefühle oder Emotionen kamen kaum oder nur leicht bei mir an. Ich hätte mir wahrscheinlich einen tieferen Einblick in die Gefühlswelt gewünscht. Einiges ist sicherlich für den ein oder anderen zwischen den Zeilen zu finden. Ich habe größtenteils vergebens gesucht.

Natürlich muss man bedenken, dass es sich hier um einen Kinderroman handelt. Und so sehr mich die Thematik des Buches auch bewegt und zum Nachdenken anregt, so wenig konnte mich die Umsetzung von Alex Gino überzeugen - leider.

Fazit
„George“ von Alex Gino behandelt eine unheimlich wichtige Thematik und es sollte viel mehr Kinderbücher zum Thema Transgender geben. So bewegend die Idee hinter diesem Buch auch ist, konnte mich Alex Gino mit diesem Schreibstil doch nicht vollständig überzeugen.

Bewertung vom 01.10.2016
The Real Thing / Hartwell Bd.1
Young, Samantha

The Real Thing / Hartwell Bd.1


sehr gut

Ich liebe Samantha Young. Ihre „Edinburgh Lovestories“ werden wahrscheinlich für immer zu meinen Lieblingsbüchern gehören und stets einen Ehrenplatz in meinen Regal haben. Vielleicht liegt es daran, dass andere Bücher aus ihrer Hand es da schwer haben. Oder zumindest schwerer, weil man unbewusst doch immer vergleicht. Und im Vergleich ist „The Real Thing - Länger als eine Nacht“ doch merkbar schwächer. Und es tut mir in der Seele weh.

Gefühlvoll und mitreißend schreiben kann Frau Young, keine Frage. Dabei waren ihre Geschichten immer humorvoll, unheimlich charmant und in dem genau richtigen Maß sexy. All das ist „The Real Thing - Länger als eine Nacht“ auch, aber nicht in dem Ausmaß, wie man es von der Autorin gewohnt ist. Vielleicht lag es daran, dass es eine neue Welt ist und die „Hartwell-Love-Stories“-Reihe erstmal eingeführt werden musste. Aber mir hat immer das gewisse Etwas, was ich sonst immer spüre, einfach gefehlt.

Zudem hat Samantha Young verständlicherweise viele Nebencharaktere präsentiert, was bei dem Auftakt ein wenig überfüllt gewirkt hat. Teilweise allerdings auch die Neugier auf die Folgebände gesteigert hat. Denn ich habe mich dabei ertappt, dass ich zwischenzeitlich lieber die Geschichte der Nebenfiguren weiterverfolgt hätte, als die Hauptstory mit Jess und Cooper. Im Mittelteil gab es auch eine kurzweilige Passage, die sich ein wenig gezogen hat. Was ich bisher noch nie bei den Büchern bei Frau Young hatte.

Und dann war da noch Jessica. Sie war mir nicht unbedingt unsympathisch, aber ich bin über das ganze Buch nicht vollständig mit ihr warm geworden. Stellenweise war mir ihr Verhalten doch zu hin und her gerissen. Was auf der einen Seite verständlich war, wenn man am Ende den Hintergrund erfährt, aber dennoch war es für mich ein Störfaktor. Und ich habe einfach meinen geliebten Young-Charme vermisst. Natürlich war mir bewusst, dass es eine neue Reihe mit Protagonisten, die älter und reifer als die Figuren in den „Edinburgh Lovestories“ sind, aber mir hat dann doch die Leichtigkeit gefehlt.

Dennoch freue ich mich schon auf den zweiten Band „Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer“, denn die Geschichte von Bailey und Vaughn hat mich schon hier sehr gereizt und ich bin sicher, dass Frau Young mich dann wieder voll und ganz überzeugen kann.

Fazit
Es tut mir in der Seele weh es zu sagen, aber „The Real Thing - Länger als eine Nacht“ war für mich bisher das schwächste Buch von Samantha Young. Es war zwar immer noch gefühlvoll und sexy und mit einem Spritzer Humor, aber nicht in dem Ausmaß, wie man es von Frau Young gewohnt ist.

Bewertung vom 18.09.2016
Nothing more / After Bd.6
Todd, Anna

Nothing more / After Bd.6


schlecht

Ich weiß nicht genau, woran es lag, dass die „After“-Reihe damals eine schon fast perverse Faszination auf mich ausgeübt hat. Das Hin und Her mit Tessa und Hardin hat mich wahrlich viele Nerven gekostet. Und obwohl es selbstverständlich keine meisterliches Handwerk von Anna Todd war, konnte ich damals einfach nicht aufhören zu lesen. Daher war ich auch gespannt, wie denn Landons Geschichte sein wird, da am Ende von „After forever“ doch noch einige Fragen offen waren. Und was soll ich sagen, außer vielleicht dass der Titel „Nothing more“ mehr als aussagekräftig ist.

Ich habe selten eine so unnötige Geschichte, wie „Nothing more“ gelesen. Ich weiß gar nicht, wo ich genau anfangen soll, was mich alles gestört hat. Anna Todd hat jedes kleinste Bisschen bis zur Unendlichkeit beschrieben und immer wieder irgendwelche Gedankengänge eingebaut, die das Buch null voran gebracht haben, und zwar gefühlt nur, um die Seiten vollzukriegen. Denn von den 300 Seiten waren, wenn es hochkommt, 100 Seiten die wirklich mit dem Kern der Geschichte zu tun hatten. Alles andere war so vollkommen nichts sagend und sterbenslangweilig. Und dazu auch noch einfach schlecht geschrieben.

Auch das Liebesdreieck war völlig absurd bis lächerlich. Habe selten eine so schlecht konstruierte Dreiecksgeschichte gesehen. Und Landon, ich war schon fast entsetzt. In der „After“-Reihe war er mir immer sympathisch. In „Nothing more“ mutiert er zu einer Witzfigur. Das Einzige, was von der Geschichte und ihm in Erinnerung bleibt, dass bei ihm ein Verletzungsrisiko bei Selbstbefriedigung besteht und er Potenzprobleme hat. Wirklich traurig. Auch wenn es auch eine tragische Komik hat.

Und am Ende hatte ich nur eins im Kopf - wft? Denn nachdem ich mich durch diesen ganzen nichtssagenden Mist durchgelesen habe, musste ich am Ende feststellen, dass ich mir das ganze Buch komplett hätte sparen können. (Nicht, dass mir der Gedanke nicht schon vorher gekommen wäre). Aber die Geschichte wird um genau Null voran gebracht. Der Leser weiß am Ende genauso viel wie vorher auch. Nämlich nichts. Da drängt sich die Frage auf, warum nicht aufhören, wenn es am schönsten ist. Denn der Titel sagt es schon „Nothing more“ - für mich bitte nichts mehr.

Fazit
Leider ist „Nothing more“ von Anna Todd für mich zu großen Witznummer mutiert. Selten ein so unnötiges und schlecht geschriebenes Buch gelesen. Der Titel „Nothing more“ hier spricht eigentlich für sich. Für mich bitte nichts mehr.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.09.2016
Die Weiße Rose / Das Juwel Bd.2
Ewing, Amy

Die Weiße Rose / Das Juwel Bd.2


ausgezeichnet

Schon der erste Band „Das Juwel - Die Gabe“ hat mich damals wirklich positiv überrascht. Daher war ich gespannt, ob der zweite Teil „Das Juwel - Die weiße Rose“ das halten konnte, was ich mir nach dem bösen Cliffhanger im Auftakt versprochen hatte. Und ja, das hat er. In meinen Augen war „Das Juwel - Die weiße Rose“ sogar einen Hauch besser. Interessante Entwicklungen, überraschende Wendungen und eine Prise Liebe.

Der zweite Band knüpft genau dort an, wo „Das Juwel - Die Gabe“ aufhört und geht übergangslos weiter. Ich musste erstmal zwei Sekunden nochmals darüber nachdenken, was genau alles im ersten Teil passiert ist. Aber schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte drin. Und ich muss sagen, dass Amy Ewing mich nicht enttäuscht hat. „Das Juwel - Die weiße Rose“ hat ein gutes Tempo. Die Autorin hat einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil, sodass die Seiten wie im Rausch verfliegen. Sobald man anfängt zu lesen, kann man einfach nicht mehr aufhören. Nur kurz hatte ich das Gefühl, dass die Flucht vielleicht einen Tick zu lange gedauert hat und wirklich nur minimal ein Hauch von Langatmig aufkam.

Ich bin nach wie vor leicht geschockt von der Welt, die Frau Ewing erschaffen hat. Für mich ist es immer noch sehr grausam, wie Surrogate und Gefährten behandelt wurden. Denn in „Das Juwel - Die weiße Rose“ bekommt der Leser nochmals einen besseren Einblick in die Welt. Zum Beispiel in die Welt der Gefährten - und in Ashs Leben im Besonderen. Ich hatte im ersten Teil bemängelt, dass es mir zwischen Violet und Ash zu schnell ging. Das war hier für mich deutlich besser dargestellt. Wobei der Fokus eher auf der Rebellion und Violets neuen Kräften lag als auf den Beiden.

Zudem hat es mir gefallen, wie die Nebenfiguren der Geschichte nochmals Schwung verliehen haben. Insbesondere Raven ist da für mich eine sehr interessante Figur. Auch die Entwicklung, die Violet gemacht hat, hat mir sehr gefallen. Sie ist in „Das Juwel - Die weiße Rose“ gewachsen und hat sich weiter entwickelt. Ist dabei aber immer noch eine Sympathieträgerin. Amy Ewing hat auch neue Charaktere eingebaut, die dem Buch eine überraschende Wendung verliehen hat. Ich bin gespannt, wie sich genau alles entwickeln wird und wohin die Autorin alles lenken wird.

Tja, und dann kam das Ende. Amy Ewing hat es schon wieder getan. Ein böser Cliffhanger, wobei nicht mehr ganz so böse wie im ersten Teil. Aber immer noch so schlimm, dass man am liebsten direkt zum dritten Band greifen möchte. Der hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Fazit
Mit dem zweiten Band „Das Juwel - Die weiße Rose“ präsentiert Amy Ewing nicht nur ein sehr hübsches Cover, sondern versteht es auch mit dem Inhalt zu überzeugen. Interessante Entwicklungen, überraschende Wendungen. Und eine Prise Liebe, in einer für mich sehr grausamen dystopischen Welt. Mir hat der zweite Teil sogar einen Hauch besser gefallen als der Vorgänger.