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Benutzername: vronika22
Wohnort: Worms
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Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 147 Bewertungen
Bewertung vom 12.09.2020
Rebenopfer / Elwenfels Bd.1
Habekost, Britta;Habekost, Christian

Rebenopfer / Elwenfels Bd.1


ausgezeichnet

Dies war mein erstes Buch von Britta und Christian Habekost. Natürlich war ich als „Pälzer“ sehr gespannt auf diesen Regionalkrimi. Es handelt sich um Band 1 der Elwenfels-Reihe.


Der Hamburger Privatdetektiv Carlos Herb wird mit einem Auftrag in das Pfälzer Dörfchen Elwenfels geschickt. Im Auftrag einer Hamburger Millionärsgattin soll er nach ihrem verschwundenen Mann Hans Strobel suchen, da sein Testament etwas delikat ist und er bereits 3 Jahre vermisst ist. Mehr sei zum Inhalt an dieser Stelle nicht verraten. Lasst euch überraschen!


Für mich war das Buch auf jeden Fall eine sehr positive Überraschung und eines meiner Jahres-Highlights!

Das Autorenpaar hat es geschafft mich von Anfang an in seinen Bann zu ziehen, obwohl die Spannung anfangs eher auf niedrigerem Niveau ist. Man sollte also keinen blutrünstigen, harten Krimi erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht.


Voller Wortwitz und Situationskomik schildern Britta und Christian Habekost die Pfälzer und ihre Eigenarten. Dabei hat das Buch auch unheimlich viel Charme und einen großen Unterhaltungswert. So wird der Riesling als "so e Art pälzisches Aloe vera" bezeichnet. Oder S . 225: "Realität ist eine Illusion, die durch einen Mangel von Wein entsteht." Zu diesem Humor kommt natürlich auch noch Spannung und das alles war für mich einfach die perfekte Mischung.

Der schöne bildhafte Schreibstil hat noch sein übriges dazu getan, mich restlos zu begeistern.


Die Protagonisten haben zwischendurch immer etwas Pfälzer Dialekt gesprochen. Dies war für mich sehr gut zu verstehen, da ich aus der Pfalz stamme. Im Anhang gibt es auch noch ein kleines „Glossar“ mit Übersetzungen ins Hochdeutsche. Aber auf jeden Fall hat dieser Dialekt den Spaßfaktor beim Lesen noch zusätzlich erhöht und alles authentischer wirken lassen.

Die Pfälzer Spezialitäten wie Saumagen, Dampfnudle oder Kerscheplotzer fehlen in diesem Regionalkrimi nicht. Auch die Elwetritsche spielen hier eine kleine Rolle.


Mich hat der Regionalkrimi restlos begeistert und mit seinem Humor und Charme regelrecht verzaubert. Gerne empfehle ich diese Reihe weiter. Ich werde auf jeden Fall auch die restlichen Bände lesen.

Bewertung vom 12.09.2020
Rezepte für eine gute Zeit
Zechmeister, Melanie; Unger, Elisabeth

Rezepte für eine gute Zeit


ausgezeichnet

Es handelt sich hierbei zwar um ein Kochbuch, aber genaugenommen ist es viel mehr als das. Melanie Zechmeister und Elisabeth Unger bieten weitaus mehr als Rezepte. Sie versuchen die LeserInnen für die Natur und alles was die Natur zu bieten hat zu begeistern.

In dem Kapitel „Aus dem Vollen schöpfen“ erfährt man beispielsweise alles über die einzelnen Mehlsorten und über Vollkorn oder auch wie man einen Sauerteig selbst herstellen kann. Dann gibt es ein Kapitel „Ab in die Speisekammer“, wo es um Vorratshaltung geht. Was sollte man alles in der Speisekammer an Vorräten haben und wie bewahrt man es am besten auf?
Dann gibt es natürlich auch einen großen Rezeptteil, der viele Ideen zum Backen und Kochen enthält. Jedes Rezept enthält auch ein wunderschönes Foto. Des Weiteren gibt es auch Dekorationsideen aus Materialien, die die Natur schenkt.

Man merkt richtig die Begeisterung der Autorinnen beim Backen und Kochen, sowie ihre Liebe zur Natur und zu gesunden Lebensmitteln.
Von daher ist es für mich nicht nur ein tolles Back- und Kochbuch, sondern einfach ein schöner Begleiter, in dem man immer wieder schmökern kann und neue Anregungen finden kann.
Nicht nur vom Inhalt ist das Buch sehr überzeugend. Auch das Äußere ist sehr hochwertig. Das Buch ist in einen stabilen Einband gebunden, hat ein Lesebändchen, die Schrift ist in angenehmer Größe und die Fotos sind wunderschön. Alles wirklich alles sehr gelungen!

Bewertung vom 08.09.2020
Fleisch ist mir nicht Wurst
Reichert, Klaus

Fleisch ist mir nicht Wurst


sehr gut

Der Metzgersohn Klaus Reichert ist im Gegensatz zu seinem Bruder nicht in den traditionellen elterlichen Familienbetrieb eingestiegen, sondern hat eine Karriere als Journalist und Kommunikationsberater gewählt. In diesem Buch hat er die Familiengeschichte niedergeschrieben und das Metzgerhandwerk kritisch betrachtet.
Der Titel des Buches ist ein wenig irreführend und hat bei mir falsche Vorstellungen geweckt. Ich dachte eher, dass der Fleischkonsum und die Wertschätzung der Tiere kritisch beleuchtet werden. Dies kommt am Ende zwar auch noch ein wenig, aber der Fokus liegt eindeutig auf der Familiengeschichte der Metzgerfamilie Reichert.
Der Erzählstil des Autors ist sehr interessant und gut geschrieben, so dass es nicht langweilig wird, auch wenn man andere Erwartungen hatte. Er schreibt sachlich, aber trotzdem unterhaltsam und gut lesbar. Etwas Ironie und Humor werden zwischendurch auch immer eingeflochten. Interessant fand ich auch die alten Fotos aus dem Familienalbum, die alles noch etwas veranschaulichen. Es kommt alles sehr authentisch und realitätsnah beim Lesen an, da der Autor aus erster Hand berichtet. Man merkt, dass Klaus Reichert weiß, wovon er schreibt. Dadurch, dass er nicht in den elterlichen Metzgerbetrieb eingestiegen ist, ist seine Sichtweise aber doch ein wenig anders und durchaus sehr kritisch.
Die Themen Fleischkonsum, Massentierhaltung usw. kamen erst gegen Ende des Buches zur Sprache und wurden meiner Meinung nach etwas zu knapp abgehandelt.
Aber alles in allem ein gut zu lesendes und interessantes Buch, für das ich 4 Sterne vergebe.

Bewertung vom 07.09.2020
Geburtstagskind
Roslund, Anders

Geburtstagskind


sehr gut

Das Buch beginnt mit einem Alptraum. Kommissar Ewert Grens wird zu einer Wohnung gerufen, bei der die Nachbarn schlimmes vermuten. Es wird tatsächlich ein kleines Mädchen aufgefunden an einem Ort des Grauens. Ihre Eltern und Geschwister lagen wohl schon einige Tage tot in der Wohnung. Sie wurden allesamt gleichermaßen mit Schüssen hingerichtet. Das Mädchen hatte an diesem Tag ihren fünften Geburtstag gefeiert und wurde wohl während der Feier Zeuge dieses Trauerspiels.
Dann zwanzig Jahre später tauchen Leichen auf, die genau die gleichen Einschüsse aufzeigen. Ewert Grens muss kurz vor seiner Pensionierung den Fall nochmal neu aufrollen. Und was ist aus dem Mädchen von damals geworden? Sie scheint in Gefahr zu schweben.

Während der Prolog schon richtig Gänsehaut aufkommen ließ, hat sich die erste Hälfte dieses 557 Seiten dicken Krimis für mich doch etwas gezogen. In verschiedenen Teilen wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten in unterschiedlichen Zeitebenen berichtet. Für mich hätten hier die Teile deutlich kürzer sein müssen und dafür ein häufigerer Wechsel. Von daher war es für mich in der ersten Hälfte teilweise wirklich etwas langatmig zu lesenn.
Aber dann zur Mitte hin hat das Buch ordentlich an Tempo und an Spannung zugelegt und mich dann so richtig in seinen Bann gezogen. Dann kam auch richtig Gänsehautfeeling auf.

Eingangs fand ich die Story auch zusätzlich etwas verwirrend und undurchsichtig. Aber so nach und nach ist dann alles etwas klarer geworden und die einzelnen Stränge wurden dann auch nachvollziehbar zu einem Ganzen zusammengefügt. Das Ende hatte dann sogar noch eine dicke Überraschung für mich parat.

Fazit:
Die zweite Hälfte hat mich richtig begeistert. Aber aufgrund des schwächeren Beginns vergebe ich 4 Sterne.

Bewertung vom 06.09.2020
ELBFANG
Wollschlaeger, Nicole

ELBFANG


ausgezeichnet

Es handelt sich hierbei bereits um den fünften Band der Krimiserie mit dem Ermittler Philipp Goldberg und seinem Team. Obwohl ich anfangs meinte, dass mir von der Vorgeschichte aus dem Leben des Ermittlers einiges an Informationen gefehlt hat, bin ich sehr gut in den Krimi hineingekommen. Die Handlung der einzelnen Bände ist jeweils in sich abgeschlossen.

Inhaltlich geht es diesmal um einen „Sensenmann“, der nachts über die Krückau fährt und die Leute erschreckt. Es taucht dann auch ein Scheiterhaufen auf. Was steckt hier wohl dahinter? Ist es eventuell nur ein Scherz oder eine echte Gefahr? Dies sei natürlich an dieser Stelle nicht verraten, das müsst ihr selbst lesen….

Es kommt in diesem Krimi schnell etwas düstere Atmosphäre und somit auch Spannung auf. Langsam steigert sich der Spannungsbogen und am Ende überschlagen sich die Ereignisse fast. Das Ende war dann sogar noch überraschend und so nicht zu erwarten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Demzufolge hat mich der Krimi von der Handlung und auch vom Spannungsbogen auf jeden Fall begeistert.

Der Schreibstil ist aber das ganz Besondere hier. Es war mein erstes Buch von Nicole Wollschlaeger, aber bestimmt nicht mein letztes. Sie hat einen ganz besonders schönen Stil, denn sie mischt in den spannenden Krimi immer wieder humorige Szenen, die den Leser zum Schmunzeln bringen. Das lockert auf und liest sich absolut unterhaltsam.

Alles in allem ein toller Regionalkrimi mit einer schönen Mischung aus Spannung und Humor. Zusätzlich ist auch noch etwas Gesellschaftskritik mit eingebaut, die dem Krimi Tiefgang gibt und ein wenig zum Nachdenken anregt.

Bewertung vom 30.08.2020
Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
Jebens, Franziska

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand


gut

Im Leben kommt es manchmal anders als man denkt. So geht es auch Sophie, der Hauptprotagonistin in diesem Sommerroman.
Eigentlich kocht sie für ihr Leben gern und träumt von einem eigenen Foodtruck, mit dem sie durch die Gegend fährt und die Leute bekocht. Aber auf Wunsch ihres Vaters hat sie Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet jetzt bei einer Filmproduktionsfirma am Empfang. Doch plötzlich kommt alles ganz anders und Sophie hat die Möglichkeit auf der Karriereleiter nach oben zu steigen. Aber ist es das, was sie wirklich möchte?

Cover und Titel klangen ganz bezaubernd und haben mich einen schönen Sommerroman erwarten lassen. Im Grunde genommen ist es auch ein leichter Sommerroman. Allerdings war er mir fast ein wenig zu einfach gestrickt. Ich hätte Sophie und manch andere Protagonisten stellenweise gerne mal einen Schubser in die richtige Richtung gegeben.

Das Buch liest sich absolut locker und leicht. Man bekommt einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Filmbranche. Der Roman ist sehr romantisch, gleichzeitig aber auch humorvoll geschrieben. Klar ist das Ende vorhersehbar, aber so ist das nun mal bei solch einem Wohlfühlroman.
Es handelt sich um einen Sommerroman zum Entspannen und Träumen. Ich vergebe 3,5 Sterne, da mich das Buch nicht so ganz überzeugen konnte und mir die Hauptprotagonistin etwas zu naiv und nicht so ganz authentisch erschienen ist.

Bewertung vom 30.08.2020
Helle und die kalte Hand / Kommissarin Helle Jespers Bd.2
Arendt, Judith

Helle und die kalte Hand / Kommissarin Helle Jespers Bd.2


sehr gut

"Helle und die kalte Hand" ist der zweite Teil der Jütland-Reihe um die Kommissarin Helle Jespers . Für mich war es die erste Bekanntschaft mit dieser Reihe.

An einer Düne in Skagen entdeckt ein Frühaufsteher eine Hand, die aus dem Sand herausragt. Natürlich wird eine Leiche geborgen. Es handelt sich um eine Frau, die aus Südostasien zu stammen scheint. Es liegt aber keine Vermisstenmeldung vor und zunächst ist auch unbekannt, wie lange die Leiche wohl schon im Sand lag. Eine Sonderkommission um Helle Jespers fängt mit den Ermittlungen an.

Mit Helle Jespers hat die Autorin einen interessanten und sympathischen Charakter geschaffen. Diesmal ist es keine junge Ermittlerin, sondern eine Frau, die schon in der Mitte des Lebens steht. Auch die dänische Landschaft und Umgebung wurde sehr schön beschrieben und es kam teilweise richtig düstere Atmosphäre auf.

Der Krimi lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Es kommt relativ schnell etwas Spannung auf und diese bleibt auch bis zum Ende erhalten, wenngleich für mich zwischendurch auch immer mal wieder etwas kleinere Längen vorhanden waren. Die Thematik ist sehr vielschichtig und mit Tiefgang. So geht es teilweise um Gesellschaftspolitik, Prostitution, Schleusertum oder auch um Flüchtlinge.

Was mich ein wenig irritiert hat, war die Tatsache, dass die einzelnen Kapitel mit dem Ort und der jeweiligen Temperatur übertitelt waren.

Fazit: Alles in allem ein interessanter Dänemark-Krimi, der mich auf den Folgeband neugierig gemacht hat.

Bewertung vom 30.08.2020
Kalte Liebe in Cuxhaven
Oetting, Doris

Kalte Liebe in Cuxhaven


ausgezeichnet

In diesem Buch geht es um eine Frau namens Nina, die nach der Trennung von ihrem Mann ihre eigene Wohnung bezieht. Ihre Vermieterin ist eine nette ältere Frau. Als Nina ihren Sohn kennenlernt hat sie gleich ein beklemmendes Gefühl. Ist er derjenige, von dem sie die Drohungen per Whatsapp erhält?

Der Prolog beginnt mit einer Beerdigung und regt direkt schon ein wenig zum Nachdenken an. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und sehr gut lesbar. Es geht in weiten Strecken um Stalking und Angstgefühle.
Es kommt relativ schnell etwas Spannung auf. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine Mischung zwischen Kriminalroman und psychologischem Spannungsroman.
Der leichte Spannungsbogen bleibt zwar bis zum Ende erhalten, aber ich habe schon in die richtige Richtung gedacht. Daher war das Ende für mich ein klein wenig zu vorhersehbar. Allerdings war ich mir nicht sicher ob es wirklich so enden würde.

Die Autorin greift ein wichtiges und ernsthaftes Thema hier auf. Beim Lesen konnte man auch sehr gut die Ängste der Hauptprotagonistin nachempfinden. Ich denke mir wäre es genauso gegangen. Es kam alles sehr realistisch bei mir an.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, welches auch durchaus zum Nachdenken anregt. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen spannenden Lesestoff.

Bewertung vom 29.08.2020
Ziemlich hitzige Zeiten
Schwarzhuber, Angelika

Ziemlich hitzige Zeiten


ausgezeichnet

In diesem humorvollen Roman geht es um Anna eine Frau um die 50 Jahre, die sozusagen in der Mitte ihres Lebens steht. Sie ist seit einigen Jahren geschieden und im Gegensatz zu ihrem Ex lebt sie als Single. Sie hat zwei Töchter. Eine der beiden steckt mitten in den Abiturvorbereitungen, die andere plant gerade ihre Hochzeit, so dass Anna auch in die Hochzeitsvorbereitungen eingebunden ist. Annas erste große Liebe taucht nach 30 Jahren plötzlich auch noch auf und sorgt bei ihr für zusätzliche Hitzewallungen, obwohl sie diese durch die Wechseljahre eh schon zur Genüge hat. Dann befürchtet sie noch, dass ihre Mutter dement wird….es geht also sehr turbulent bei ihr zu!
Das Cover des Buches hat mich so sehr angesprochen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Und ich muss sagen, das ganze Buch hat mich genauso begeistert wie das schöne Cover.
Angelika Schwarzhuber hat einen richtig erfrischenden Schreibstil. Das Buch strotzt vor Wortwitz und Situationskomik. Ich bin beim Lesen kaum aus dem Schmunzeln herausgekommen. Die Autorin hat liebevolle Protagonisten geschaffen, die mit ihren Ecken und Kanten aus dem wirklichen Leben gegriffen sein könnten. Man hat beim Lesen regelrecht Bilder vor Augen. Ich habe mich wirklich sehr amüsiert. Trotzdem sind auch ein klein wenig ernste Untertöne vorhanden, die ein wenig zum Reflektieren anregen.
Alles in allem ist dieses Buch Leseunterhaltung pur und ein richtiges Gute-Laune-Buch. Jeder der gerne humorvolle Frauenromane liest, sollte bei diesem Buch unbedingt zugreifen!

Bewertung vom 26.08.2020
WW - Pasta, Kartoffeln und Reis
Ww

WW - Pasta, Kartoffeln und Reis


ausgezeichnet

Obwohl ich eigentlich nicht auf mein Gewicht achten muss, liebe ich die Kochbücher von Weightwatchers.
Dieses Kochbuch ist vom Format etwas anders als ich es von den WW-Kochbüchern gewohnt bin: etwas kleiner und sehr handlich. Von den Rezepten und der Aufmachung her hat es mich aber genauso überzeugt wie die anderen Kochbücher von Weightwatchers.

Wie der Titel schon verrät, geht es diesmal um Rezepte mit Nudeln, Kartoffeln und Reis. Zu Beginn gibt es eine kleine Einführung in das WW-Punktesystem. Dann berichtet eine WW-Teilnehmerin, die das Kochbuch vorweg getestet hat, von ihrem Weg zum Erfolg. Und schon geht es mit dem Rezeptteil auch schon los. Alle Rezepte sind schön übersichtlich präsentiert und es gibt jedes Mal auch ein richtig appetitliches Foto. Die Rezepte sind nicht kompliziert, die Zutaten nicht zu ausgefallen und vor allem sind die Gerichte fast durchweg mit wenig Arbeit verbunden und relativ schnell gekocht.
Das was ich bisher nachgekocht habe, ist wirklich wieder ausgesprochen lecker gewesen und wieder sehr gelingsicher.

Wenn man das Kochbuch durchblättert, denkt man bei den leckeren Rezepten nicht wirklich, dass es sich um Rezepte zum Abnehmen handelt. Das finde ich richtig faszinierend!

Fazit: Egal ob man auf sein Gewicht achten muss oder nicht - auf jeden Fall ist dieses Kochbuch wieder eine absolute Bereicherung für jeden Haushalt. Leckere Rezepte schnell und einfach gekocht. Was will man mehr? Und wenn das dann sogar noch kalorienfreundlich ist, dann ist das doch einfach perfekt! Erneut ein sehr empfehlenswertes Kochbuch!