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Bewertungen

Insgesamt 123 Bewertungen
Bewertung vom 31.07.2018
Rebellin der Nacht / Silberschwingen Bd.2
Bold, Emily

Rebellin der Nacht / Silberschwingen Bd.2


sehr gut

Es ist zum Verrückt werden … da wartet man 6 lange Monate auf DIESES Buch, auf dieses Finale und nun ist es ruck zuck schon wieder zu Ende! Dabei hab ich mir extra Mühe gegeben, gaaaaaanz langsam zu lesen ...

Das hat Emily Bold einfach wahnsinnig gut drauf!
Man fliegt nur so durch die Seiten, hat ein durchgängig fesselndes Leseabenteuer mit vielen wechselnden Szenarien und Emotionen, ohne auch nur ein mal irgendwelche Längen zu spüren.
Die Autorin weiß einfach das perfekte Maß, mit Informationen und Emotionen raus zu rücken, um mich als Leser mit ihrem Buch fest zu verschweißen. Ich kann es erst zuklappen, wenn es auch fertig gelesen ist, nur um mich dann zu ärgern, weil alles in mir nach meeeeehr schreit!

Thorn, die ich ja für ihren Mut und ihre Selbstlosigkeit liebe und die gleichzeitig immer noch so jugendlich-natürlich und verletzlich ist, hat durch ihre Flucht mit Riley den Startschuss zu einer großen und unvermeidbaren Rebellion gegeben. Dabei hat sie nur halb auf ihr Herz hören können, denn sie liebt Lucien und hat ihn nun als Feind zurück gelassen. Puuuh, mit diesem Wissen nach Teil 1 zurück gelassen zu werden, das war schon echt hart.

„Rebellin der Nacht“ setzt wirklich nahtlos an diese Szenerie an und wir bekommen einen leichten Wiedereinstieg und ENDLICH Antworten!

Hauptsächlich bekommen wir aber zunächst erst mal ein großes Kino an Emotionen geboten, denn die Gefühlswelt von Thorn, Lucien, aber auch Riley wird uns auf einem goldenen Tablett in großen Portionen serviert und es war grandios!

Der Plot an sich bietet uns einiges! Ohne euch zu viel zu verraten: es erwarten euch weiterhin machthungrige und skrupellose Silberschwingen-Oberhäupte, interessante neue Legenden, fiese Intrigen, rohe Gewalt, sich um 180 Grad drehende Protas und natürlich jede Menge Liebe und Drama pur! Man muss schon auch Romantasy-Fan sein, denn die Fantasy-Handlung ist zwar wirklich toll, aber der Romantasy-Anteil war hier im 2. Band schon nochmal deutlich höher, als im Vorgänger-Teil.

Obwohl ich das Buch und die Geschichte wirklich liebe, muss ich ein Bewertungsbüchlein abziehen, denn im Gesamtergebnis fand ich den finalen Band ein klein wenig schwächer als den ersten.

Bei Lucien hat mir dieses mal ein wenig das Finstere und Düstere gefehlt, aufgrund dessen ich mich eigentlich erst in ihn verliebt habe. Versteht mich nicht falsch, er verkörpert das immer noch, aber dieses mal dominiert seine emotionale Seite, er lässt sein Herz öfter sprechen und hält seine äußere, finstere Aura nicht konstant oben. Das war zwar auch irgendwie toll, aber ich habe seine innere „gute“ Seite auch vorher schon, gut versteckt hinter seiner düsteren Bad-Boy-Fassade, erkannt, auch ohne dass er es mir so offen darlegen musste. Dieser Übergang ging mir einfach ein wenig zu abrupt und ich hätte mir mehr „finstere“ Momente von und mit ihm gewünscht, weil sie ihn einfach ausmachen.

Zwei Charaktere sind mir persönlich tatsächlich etwas zu gut weg gekommen in dieser Geschichte. Da wurde seitenlang mein Hass auf diese Personen geschürt und dann dreht die eine urplötzlich ihre Meinung und die andere bekommt fast ein Happy End. Damit konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Ich bin da leider auch ein Gerechtigkeitsfanatiker und nein, ich verrate euch natürlich nicht, um wen es sich handelt. ;-)

Das Ende ist leider tatsächlich ein Ende, ABER es wurden tatsächlich nochmal offene Fragen angesprochen, deren Antworten geradezu nach einem weiteren Teil schreien! Ich habe die Hoffnung also noch nicht aufgegeben, dass aus der Dilogie vielleicht doch noch irgendwann eine Trilogie wird.

Fazit

Wer Band 1 mochte, der muss natürlich auch den finalen Band lesen und wird das nicht bereuen. Er war durchweg fesselnd und spannend und in ihm stecken 100 % Emotionen. Diese Kombi kann die Autorin einfach!

Bewertung vom 30.07.2018
Mein Sommer auf dem Mond
Popescu, Adriana

Mein Sommer auf dem Mond


ausgezeichnet

Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, wirklich jedem, der gerne liest!
„Mein Sommer auf dem Mond“ ist ein echtes Highlight für mich und in dem Buch steckt so viel …

Es erwarten euch 100 Prozent reines Gefühl, denn das Buch lebt von den Emotionen, die ihr einfach durchleben werdet und von den Erlebnissen und Erfahrungen der vier Jugendlichen Fritzi, Basti, Sarah und Tim. Wir nehmen an allem hautnah teil und ich war wirklich überwältigt.

Dabei durchflutet euch eine absolute Leichtigkeit während dem Lesen und diese wird selbst nicht durch die schwere Thematik überschattet, die aber dauerhaft in der Luft liegt und einen schon hin und wieder erdrücken will.
Das tut sie aber nicht, dafür hat die Autorin gesorgt! Ich weiß nicht wie sie es gemacht hat, sie ist da wohl eine phänomenale Künstlerin, denn jedes mal, wenn mir zum Heulen zumute war, ich einfach nur unsicher, traurig oder verzweifelt war, hat sie mir Hoffnung, Mut, Selbstvertrauen oder flatternde Schmetterlinge im Bauch zum Ausgleich gegeben.

Als das Buch zu Ende gelesen war, war ich allerdings wirklich traurig und zwar so richtig.
Ich fühlte mich plötzlich so allein und leer und ich wollte einfach die vier liebgewonnenen Freunde nicht verlassen. Ich habe eine so intensive Zeit mit ihnen verbracht, ich war mit ihnen zur Therapie, ich habe erlebt, wie sie über sich hinaus wachsen, wie sie Mut fassen und sich verlieben. Ich habe ihren Sommer auf Rügen selber erlebt, ich war dort und mittendrin mit ihnen!
Ich habe mit jedem einzelnen von ihnen mitgefiebert, habe ihre Rückschläge betrauert, ihre innere Lähmung gefühlt, als sie nicht aus sich heraus kamen und mich über den kleinen Funken von Vertrauen und Freundschaft tief in meinem inneren gefreut, der immer größer wurde und mein Herz echt erwärmt hat!

Fritzi, Basti, Sarah und Tim könnten unterschiedlicher nicht sein und auch ihre „Probleme“ könnten unterschiedlicher nicht sein, jedoch haben sie alle eins gemeinsam: sie sind junge Teenager, die einfach nur glücklich sein wollen, einfach nur sie selbst sein wollen, einfach nur den Alltag ohne Angst bestehen wollen, einfach nur ein „normales“ Leben ohne Medikamente führen wollen und einfach nur unbeobachtet die Welt erobern möchten.

Klingt nach normalen und berechtigten Forderungen? Allerdings, jedoch nicht für die vier, für die all das eben nicht selbstverständlich ist.
Danke Adriana Popescu, dass du verdammt ernsten und wichtigen Themen einen Raum zum Nachdenken, selbst Erleben und Reinfühlen gegeben hast, denn sie sind präsent und dürfen nicht in einer Schublade verschwinden. Sie gehören raus an die Öffentlichkeit und in unsere Köpfe!
Du hättest diese „Probleme“ keinen besseren Charakteren zuordnen können als Fritzi, Basti, Sarah und Tim. Ich liebe alle vier, jeden auf seine Weise und ich wünsche ihnen für ihre Zukunft das Allerbeste!
Sie sollen unbedingt ihren „Sommer auf dem Mond“, ihre Zeit als Astronauten, ihre Segeltörns, ihre Freundschaft und ihre gemeinsamen Erlebnisse im Herzen tragen, denn sie sind real und echt. Ich tue das jedenfalls.

Fazit

Ein Lese-Muss für alle! Dieses Schätzchen verarbeitet ernste und absolut wichtige Themen in einer wunderschönen, emotionsgeladenen Geschichte über 4 Teenager, die ihren Weg zu sich selbst und ihren Weg ins Leben finden müssen. Begleitet von Themen wie Mut, Chancen, Selbstfindung, Hingabe, Verständnis und der Macht der Liebe und Freundschaft wird „Ein Sommer auf dem Mond“ zu einem Leseerlebnis der besonderen Art. Ich werde das Buch definitiv für immer in meinem Bücher-Herz tragen! 3

Bewertung vom 13.07.2018
GIPFELblau (eBook, ePUB)
Jensen, Stina

GIPFELblau (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung

Eine leicht dramatische Geschichte über Wagnisse, Freundschaft, Veränderungen und Liebe. Eine neue Serie, die viele neue Momente bereit hält.

Ich habe mich riesig gefreut, die neue Geschichte aus der Feder von Stina Jensen vorab lesen zu dürfen. Nachdem ich ihre Inselreihe verschlungen habe, war ich voller Erwartung auf eine unterhaltsame Geschichte in den Bergen und ich wurde nicht enttäuscht. Dies ist eine unabhängig neue Reihe der Autorin.

Wir reisen diesmal zur schweizerischen Seite des Matterhorns. Die bildliche Darstellung war sehr gut, denn ich bin am überlegen, ob ich nicht doch mal einen Urlaub in den Bergen machen sollte ;-).

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Besonders gefreut hat es mich, bekannten Charakteren aus der Inselreihe wieder zu begegnen. Es ist aber absolut nicht notwendig diese gelesen zu haben, es ist nur ein kleiner Bonus.

Annika ist zu Beginn der Geschichte, eine taffe und selbstsichere junge Frau, die ihren Traum in den Bergen wahr werden lassen möchte. Das gelingt ihr zunächst auch sehr gut, bis ein Ereignis dem nächsten folgt. Im Laufe der Geschichte habe ich das Gefühl gehabt, dass sie sich selber etwas verliert und vergessen hat, warum sie ein neues Leben, weg von der Insel Rügen beginnen wollte.

Annika hat eine gewöhnungsbedürftige Freundin, die ich von ihrer, für mich, egoistischen Art nicht immer gemocht habe.

Natürlich darf die Liebe nicht fehlen und sie kommt auch nicht zu kurz … wir haben Louis, der ihr Vater sein könnte, doch das stört sie nicht. Er ist jung geblieben und auch macht er nicht den Eindruck, eine älterer Mann zu sein. Louis behandelt Annika sehr gut und das gefällt ihr. Die Begegnung mit Felix geht ihr jedoch nicht mehr aus dem Kopf, doch der ist Tabu, denn Marianne, ihre Schweizer Freundin hat ein Auge auf ihn geworfen.

Eine ereignisreiche Nacht, inkl. Filmriss, verändert alles ...

Die Gipfelreihe ist nicht einfach nur leicht wegzulesen, ein bisschen mitdenken sollte man schon, denn so einige Verwicklungen sollte man nicht aus den Augen verlieren. Ich bin sehr gespannt was diese Serie noch alles bereithält und welche Protagonisten uns in den nächsten Teilen erwarten werden.

Fazit

Eine Geschichte, die etwas Drama und Intrigen bereithält, aber auch die Leidenschaft und Liebe kommen nicht zu kurz. Wem das noch nicht reicht um dieses Buch zu lesen, dem verspreche ich, dass wiedereinmal Fernweh aufkommen wird.

Bewertung vom 13.06.2018
Die Nacht der fallenden Sterne
Jager, Jennifer Alice

Die Nacht der fallenden Sterne


ausgezeichnet

Was für eine Geschichte! Ich bin jetzt noch hin und weg und mag mich noch gar nicht von Luna und dem Land Havendor verabschieden.

Das liegt nicht etwa daran, dass es in Havendor so toll ist oder gar harmonisch und zuckersüß zugeht, ganz im Gegenteil!

Die Geschichte rund um die Thronerbin Luna, ist vielmehr knallhart, teilweise brutal und geprägt von Magie, Macht, Emotionen, Intrigen und Manipulationen.

Gleichzeitig ist sie so tiefgründig und fesselnd, dass man sich vom ersten bis zum letzten Wort einfach nur wünscht, dass alles doch bitte ein gutes Ende finden wird.
Dieses „gute Ende“ steht ständig auf einem ungewissen Stern und deshalb habe ich durchgehend mitgefiebert und mitgebangt.

Die Autorin hat mit Luna und Hayes 2 einzigartige Charaktere erschaffen, die ich unwahrscheinlich gerne begleitet habe.
Sie sind so unterschiedliche und absolut charakterstarke Persönlichkeiten, die versuchen einfach nur sie selber zu sein und das, obwohl sie eigentlich gar keine echte Chance dazu haben.
Sie sind Marionetten ihrer Vorfahren, unbewusste Opfer der Mondkönigin und der Sonnenkönigin und versuchen einfach nur, das Richtige zu tun um zu leben und zu überleben.

Hineingeboren in eine Welt, die von Reichtum und Armut geprägt ist, gehören Luna und Hayes zu den privilegierten Herrscher-Familien. Ein einziger Abend macht sie zu Todfeinden und das skrupellose Spiel um die Macht beginnt.

Luna und Hayes gehen völlig unterschiedlich damit um, aber so grundehrlich und tiefsinnig, dass ich immer an den Seiten beider war, um mit ihnen zu grübeln, zu verzweifeln oder auch mal herzlich zu lachen, denn ihre scharfzüngigen Dialoge sind herzallerliebst. Beide haben einen unbändigen Kampfgeist. Dass das jedoch manchmal alleine nicht ausreicht, müssen beide am eigenen Leib erfahren.
Es gibt übrigens einen atemanhaltenden Showdown, der alle vorherigen Überlegungen, die man vielleicht hat, aufklärt, der bestimmt ist durch absolut tiefgreifende Emotionen und mich sehr berührt hat. Hier trifft die Magie auf die Realität!

Der Schluss kam mir persönlich ein wenig zu abrupt und ich hätte gerne noch ein paar zusätzliche und nachfolgende Einblicke auf das eigentliche Ende erhalten, aber das ist „Meckern“ auf hohem Niveau, denn ich fand das Buch wirklich rundum gelungen!

Wer sich jetzt fragt, was das alles mit dem Märchen „Sterntaler“ zu tun hat, dessen Adaption die Geschichte ja dar stellt, dem kann ich sagen: es erwartet euch eine ganz eigene und völlig andere Geschichte als „Sterntaler“, ABER auch hier gibt es ein Mädchen, in dem Fall ein sehr reiches, welches zur Flüchtigen wird. Plötzlich steht dieses Mädchen vor dem Nichts und dennoch beschenkt sie völlig selbstlos und beschämt die Armen mit ihrem letzten Hab und Gut und während sie so durch den finsteren Wald wandert, mit nur noch ihrem Hemd am Körper, fallen auf einmal die Sterne vom Himmel …

++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche, hier niedergeschriebene Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

Eine rundum gelungene und sehr emotional-tiefgründige Adaption von dem Märchen „Sterntaler“. Die Geschichte ist geprägt von absolut starken Protagonisten und zeigt uns, wie falsch eingesetzte Magie den Machttrieb eines Menschen frei setzt und was es für Folgen haben kann.

Bewertung vom 27.05.2018
Die Hüterin der Farben
Pyka, L. J.

Die Hüterin der Farben


sehr gut

Eine Geschichte …

… über Verlust, Trauerbewältigung, Freundschaft, Erkenntnisse und Vergebung. Eine Geschichte, die uns verdeutlichen soll, wie trist das Leben sein kann, wenn wir alles nur ins schwarz/weiß sehen.

Nachdem ich so begeistert von „Ein Hauch deiner Liebe“ war, dem vorherigen Buch der Autorin, dass ich bereits verschlungen habe, wollte ich unbedingt ihre neue Geschichte lesen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Hawkify Books Verlag hatte ich auch hier wieder die Chance, dieses Buch als Rezensionsexemplar zu bekommen. Vielen Dank dafür.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Sieht es nicht mega aus? Es verdeutlicht sehr gut, um was es in diesem Buch geht.
Der Schreibstil von L.-J. Pyka war wieder grandios. Ich bin flüssig in die Geschichte gekommen und habe sie zügig lesen können. Gerade am Anfang konnte ich die Spannung richtig greifen.

Die Welt um Haley liegt in Trümmern, nachdem sie unfreiwillig in ein neues Leben gezwungen wird. Sie hat viel zu verkraften und muss mit der neuen Situation erst lernen zurecht zu kommen. Mit Haley habe ich mitgefühlt, denn ihre Wut, Trauer, Angst, Verwirrung und auch Hoffnung habe ich förmlich gespürt.

In dieser Welt lernen wir ihre Tante kennen, bei der sie jetzt leben muss. Bisher haben sie kein gutes Verhältnis gehabt und kennen sich eigentlich nicht, denn ihre Eltern waren im Streit mit ihr. Doch jetzt heißt es sich zu arrangieren. Tante Helen wird sehr gut beschrieben, denn für sie ist das ja auch alles neu, denn sie hat keine Kinder und musste bisher auf niemanden Rücksicht nehmen.
Matt hilft ihr in der Schule anzukommen und zeigt ihr wie alles läuft. Obwohl Haley bei niemanden Anschluss finden möchte, drängt er sich in ihr Leben, doch dann nimmt alles einen schrecklichen Lauf, denn auch eine Cheerleader Zicke darf nicht fehlen …

Durch ausgelöste Ereignisse kommt Haley in die Welt ohne Farben. Zirkonia ist sehr gut beschrieben und ich konnte die traurige Welt vor mir sehen. Alle Menschen dort haben durch die Farblosigkeit keine Freude im Leben mehr. Haley findet sich in der „neuen“ Welt sehr schnell zurecht, vielleicht auch etwas zu schnell. Sie lernt die Prinzessin Kalia kennen, die Haley erstmal aus einer Misere retten muss.
Tabby liebe ich, denn die kleine graue Maus ist durch ihre sympathische Art einfach freundlich, aufgeschlossen und vor allem ein Käsejunkie ;-). Sie ist unwahrscheinlich stark und lässt sich nicht unterkriegen.

Ob Haley es schafft, alle Farben wieder zu finden und in ihre eigene Welt zurück zu kommen, heißt es in dieser Geschichte zu erfahren.

Dieses Buch konnte mich zwar begeistern, aber nicht gänzlich und durchweg fesseln. Dass lag nicht an den zwei unterschiedlichen Welten, sondern eher daran, dass es nicht „realistisch“ genug gewirkt hat. Es war für mich wahrscheinlich einfach eine zu geringe Zeitspanne, die wir mit Haley durchleben. In der kurzen Zeit hat sie so viele Erkenntnisse, was es mir schwer macht, diese als glaubwürdig zu betrachten.

Doch dies ist reine Geschmackssache und ich glaube, dass es viele Leser geben wird, die sich daran nicht stören werden.

Fazit

Eine Geschichte, die uns zeigt, das nicht alles nur schwarz/weiß ist und es im Leben trotz harter Schicksalsschläge immer weiter geht. Diese Botschaft hat die Autorin sehr gut rüber gebracht. Ich bin sehr gespannt was ihr von der Geschichte haltet.

Bewertung vom 17.05.2018
Hate me, Kiss me, Love me
Kae, Tracy; Moore, Vinya

Hate me, Kiss me, Love me


gut

Eine verzwickte Geschichte …

… über Liebe, Verrat, Reue, Selbsthass und Mut. Diese Geschichte bietet einen für mich neuen Plot, den ich sehr spannend fand.

Erstmal vielen lieben Dank, an Hawkify Books, dass ich auch diese Geschichte als Rezensionsexemplar lesen durfte. Dass ich dadurch nicht beeinflusst wurde, werdet ihr wahrscheinlich in meiner Rezension dazu lesen ...

Die Grundstory fand ich sehr interessant. Alleine der Klappentext mit „der Freund ihrer Mutter“, hat mich sehr neugierig gemacht, denn da bin ich ja schon von vornherein gespannt, was es da alles für Verwicklungen geben wird!

Für mich war einiges unlogisch, was mich dann doch das ein oder andere mal beim Lesen ins Stocken gebracht hat. Es wurde einiges für selbstverständlich erachtet, was für mich aber überhaupt nicht klar ersichtlich war.

Leider bin ich auch mit den Protagonisten nicht warm geworden. Das lag wahrscheinlich daran, dass für mich, vor allem June's und Derek's Gedanken, nicht immer klar strukturiert waren und ich ihr Tun nicht nachvollziehen konnte.

June und Derek wissen überhaupt nicht, wie sie zueinander stehen sollen, was ihre verzwickte Lage nur noch schwieriger macht. Und genau darum dreht sich die Geschichte, was mich grundsätzlich sehr angesprochen hat. Es werden uns Unsicherheit, Selbstvorwürfe und auch Hoffnung geboten.

Doch es gibt nicht nur negative Kritik ;-) ...

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt „wie geht es weiter?“ und dann ging es weiter und ich hatte wieder erneute Zweifel, ob die beiden den jeweiligen für sich richtigen Weg gehen und dann hat das Autoren Duo wieder alles umgeworfen und mich wieder im Dunkeln stehen lassen. Durch all das, blieb die Spannung für mich absolut erhalten und ich habe dieses Buch zügig durchgelesen. Die ganzen Intrigen, die nebenbei auch noch ausgestanden werden müssen, waren noch ein zusätzlicher Bonus zur eigentlichen Handlung.

Ich fand den Schreibstil trotz einiger Fehler bzw. fehlenden Infos sehr gelungen. Die beiden Autorinnen haben für mich sehr gut harmoniert.
Es hätte für mich nur etwas mehr Tiefgang und eine durchgehende Logik haben müssen.

Ich habe mit einem abgeschlossenen Ende gerechnet und musste nun feststellen, dass die Geschichte rund um June und Derek noch nicht beendet ist und wahrscheinlich noch jede Menge neue Missverständnisse und Unsicherheiten auf einen warten, was mich schon den nächsten Teil entgegen fiebern lässt, denn trotz meiner Kritik bin ich gespannt, wie es weiter geht.
Ich möchte unbedingt wissen, ob es stimmiger wird, ich nicht mehr auf fehlende Details warten muss und vor allem wie sich alles auflöst.

Fazit

Eine Geschichte, die für mich noch nicht genug ausgefeilt war, aber die Grundstory mich absolut überzeugt hat. Ich hoffe, dass der zweite Teil besser „durchdacht“ ist und ich nicht mehr ins Stocken geraden werde.

Bewertung vom 14.05.2018
Träume voller Schatten
Löw, Christina

Träume voller Schatten


sehr gut

Mit einem fantastisch guten Aussehen gesegnet, weiß Patrick ganz genau, wie er dieses einsetzen muss, um die Auswahlrunde der neuen Männer-Model-Show glamourös zu bestehen! Er ist perfekt vorbereitet, er ist voll in seinem Element und rein gar nichts scheint ihn aufhalten zu können!

So hatte er sich das zumindest vorgestellt …

Doch dann kommt da ganz plötzlich aus dem Nichts dieser eine Schlüsselmoment, der Patrick den Boden unter den Füßen weg reißt, der ihn in Abgründe blicken lässt, die scheinbar längst vergessen waren und der ihm fortan schlimme Albträume beschert.

Es sind Träume, die Patrick nicht mehr los lassen, Träume, die seinen Verstand benebeln und alles verändern. Patrick sieht sich gefangen in seinen Träumen und seiner Vergangenheit und er erkennt sehr bald nicht mehr den Unterschied zwischen Traum und Realität, denn es gibt da etwas, was er nie verarbeitet, dafür aber erfolgreich verdrängt hat ...

Christina Löw hat hier eine sehr tiefgehende Märchenadaption geschrieben!

Sie befasst sich sehr intensiv mit den Themen Realitätsverlust, Vergangenheits-Trauma-Bewältigung, sexuellem Missbrauch, sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Zudem lässt die Autorin federleicht mit einfließen, was es tatsächlich für Auswirkungen für die Seele eines Menschen haben kann und wie es deren spätere Leben prägt, wie Eltern ihre Kinder erziehen und wie sie dabei emotional mit ihnen umgehen.
Aber auch die Magie der echten Freundschaft bekommt in diesem Buch einen tollen Platz und einen sehr hohen Stellenwert!

Wir bekommen all diese Eindrücke zu Patricks Leben wahnsinnig intensiv geboten, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich und absolut zum Reinfühlen!

So hat mich z.B. Patricks Streben nach Schönheit und sein Schlüpfen in eine Rolle, um einfach nur „zu gefallen“, weil er glaubt nur dann etwas wert zu sein, beim Lesen sehr traurig gemacht.

Christina Löw schreibt sehr detailliert und ihr Umgang mit Worten ist grandios! Es gab für mich niemals auch nur einen Moment, an dem nicht wirklich alle Seiten durchleuchtet wurden.

Das Original-Märchen „Zwerg Nase“ wurde für mich wirklich perfekt mit eingearbeitet! Mir ist es bei Adaptionen immer besonders wichtig, die Parallelen zu finden und ich versuche sie jedes mal förmlich aufzuspüren. Hier habe ich wirklich keine wichtigen Botschaften vermisst!

Doch trotz all der positiven Aspekte habe ich für mich einen kleinen Kritikpunkt, der aber wirklich reine Geschmackssache ist.

Im Laufe des Buches wurde mir die Atmosphäre zu intensiv „therapeutisch“, was mir persönlich einfach to much war.
Ich hätte die Geschichte lieber von einem neutraleren Standort aus betrachtet und Patricks Geschichte miterlebt.
In „Träume voller Schatten“ steht ganz klar die Problemerkennung und Problembewältigung im Vordergrund, was die Geschichte sehr realistisch macht und irgendwann nicht mehr diesen leichten Märchen-Flair fühlen lässt. Zumindest war es bei mir so, obwohl mit Märchen-Elementen ganz und gar nicht gegeizt wurde!
Wer aber gerade dieses authentische Miterleben von dramatischer Lebenssituation, bis hin zu seiner Konfliktlösung mag, für den ist das Buch perfekt!

++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

Eine sehr tiefgründige Adaption zu dem Märchen „Zwerg Nase“ von Wilhelm Hauff, welche sehr viele Parallelen zum Original bereit hält.

Ernste Themen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Vergangenheitsbewältigung und sexueller Missbrauch werden hier sehr intensiv und absolut bildgewaltig, eingebaut.

Bewertung vom 14.05.2018
Zwischen dir und mir das Meer
Herzog, Katharina

Zwischen dir und mir das Meer


ausgezeichnet

Eine verzwickte Geschichte …

… über Familie, Geheimnisse, Liebe und Trauer. Diese Geschichte bietet einige tragische Momente über den Lauf des Lebens.

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar aus dem Hause Rowolth bekommen. Vielen lieben Dank dafür.

Für mich hat sich der Klappentext nach einer Liebesgeschichte angehört. Gar nicht mal soooo geheimnisvoll, doch die eigentliche Geschichte bietet schon viele geheimnisvolle Momente.

Das erste Highlight war für mich, dass wir zwei Perspektiven geboten bekommen haben.
Zuerst erfahren wir etwas aus Mariellas Sicht. Lenas Mutter lernen wir von der Kindheit bis hin zum erwachsen werden kennen und ich habe dadurch schon einen eigenen Einblick in die Geschehnisse rund um ihrer Herkunft bekommen.
Die zweite Perspektive erhalten wir von Lena. Sie spiegelt die Gegenwart wieder. Auf der Suche nach Antworten zu dem früheren Leben ihrer Mutter, erhält sie Antworten und spürt Emotionen mit denen sie nicht gerechnet hat.

Beide habe ich sehr ins Herz geschlossen und ich habe mit beiden mitgefiebert, mitgelacht und auch mitgetrauert. Der Perspektivenwechsel war klasse umgesetzt. War ich bei Mariella in der Vergangenheit, wollte ich gar nicht mehr zu Lena wechseln. War ich bei Lena in der Gegenwart, wollte ich aber auch nicht mehr zu Mariella in die Vergangenheit wechseln. Es war so spannend geschrieben, das die Geschichte mich richtig gefesselt hat.

Mir wurden zu Beginn, zu viele Orte genannt, gerade auf der Insel Amrum, die ich nicht kannte, die aber als selbstverständlich erachtet wurden, so dass ich das ein oder andere mal etwas ins Straucheln kam. Da die einzelnen Orte aber eigentlich keine große Rolle spielen, habe ich diese schnell ausgeblendet. Nachdem wir in Italien gelandet sind, wurde meiner Meinung nach alles viel besser erklärt und ich wusste wieder, warum ich Italien so liebe. Nun steht auf meiner Wunsch-Reiseliste auch noch die Amalfiküste mit ihren Treppenwegen, die ich unbedingt bereisen möchte. Katharina Herzog hat mir alles so bildlich dargestellt, dass ich alles so detailliert vor Augen hatte und dass ich zwischenzeitlich selber dachte, zwischen Zitronenbäumen zu stehen.

Mein zweites Highlight in diesem Buch war, dass die Liebesgeschichten, die Mutter und Tochter erleben, bzw. erlebt haben, nicht im Vordergrund standen. Sie waren zwar schon präsent, aber das eigentliche Ziel der jeweiligen „Reisen“ wurde nicht in den Hintergrund gerückt.

Das Ende war für mich ein weiteres Highlight, denn es wurde nicht einfach alles zum Schluss aufgelöst, sondern schon im Vorfeld Stück für Stück und so war es für mich sehr harmonisch.

Den einzigen Stolperstein, den ich hatte war, dass Lena und ihre Schwester Zoe, bis ihre Mutter verstorben ist, zweisprachig aufgewachsen sind. Die beiden waren zu dem Zeitpunkt aber noch sehr jung und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie sie es so perfekt gelernt haben, dass sich niemand in Italien wundert, dass zwei deutsche Mädchen so gut italienisch sprechen.
Aber das ist mein einziger Kritikpunkt an dieser Geschichte und auch nur mein persönliches Empfinden.

Fazit

Eine Reise durch die Vergangenheit in die Gegenwart. Eine etwas andere Familiengeschichte, die uns verschiedene Geheimnisse ans Licht bringen lässt. Eine tolle Story, die wir aus der Sicht einer Mutter und einer Tochter erleben dürfen.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.05.2018
Wie die Luft zum Atmen / Romance Elements Bd.1
Cherry, Brittainy C.

Wie die Luft zum Atmen / Romance Elements Bd.1


sehr gut

Eine tragische Geschichte …

… über Verluste, Neuanfänge, Vertrauen, Liebe und das Schicksal. Diese Geschichte bietet uns nicht nur Drama, sondern auch Emotionen pur.

Eine Mischung, die ich liebe und deshalb stand dieses Buch schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste. Endlich habe ich diese Geschichte davon befreit. Ich habe sie zwar nicht gelesen, sondern gehört, wobei ich mich da immer etwas schwer tue, wenn ein männlicher Sprecher mit dazu kommt.

Doch genau so musste es sein, denn sonst hätte ich die Gefühle und Gedanken nie so pur von Tristan wahrgenommen. Aber nicht nur Tristan spielt eine wichtige Rolle, sondern auch Liz, unsere Hautprotagonistin. Auch aus ihrer Sicht kam die Verzweiflung, Liebe und Hoffnung sehr gut rüber.

Liz hat einen schweren Verlust zu verarbeiten, den sie scheinbar besser verkraftet als Tristan. Tristan hat es da sogar noch schlimmer getroffen. Ob es da immer so gut ist, dass beide sich an ihrer Vergangenheit festhalten?

Wie viel Leid kann ein Mensch aushalten? Diese Frage stellen sich Tristan und Liz, denn beide müssen ein Schicksalsschlag nach dem anderen einstecken. Alles beginnt mit einer Tragödie, die beide in ein tiefes Loch stürzt.

Durch einen „harmlosen“ Unfall begegnen sich beide das erste mal. Sie lernen sich beide näher kennen und müssen feststellen, dass sie zuerst überhaupt nicht gut füreinander sind. Wohin soll das bitte führen, wenn beide in ihrer Trauer zergehen?

Wenn man denkt, dass es endlich bergauf geht, dann kommt wieder ein neuer Schlag. Doch wie viel Tristan und Liz verkraften und erleben müssen, ist der Weg ihrer Geschichte ...

Mir haben einige Details gefehlt und die Zeitangaben haben für mich auch nicht immer gepasst. Zum Beispiel werden verschiedene Orte erwähnt, doch mir hat gefehlt, in welcher Entfernung diese Orte liegen, denn das habe ich mich schon das ein oder andere mal gefragt … auch hätte ich gerne gewusst, wo Emma, Liz Tochter, zwischenzeitlich ist, da sie eine wichtige Rolle hat, aber zeitweise gar nicht erwähnt wird ...

Doch wenn ich von diesen Mankos absehe, hat mich diese Geschichte richtig schaudern lassen, denn die Emotionen werden so genau beschrieben, dass ich zeitweise Gänsehaut hatte und richtig mitgelitten habe.

Fazit

Eine Geschichte, die mich emotional sehr gepackt hat. Wen so kleine fehlende Details nicht stören und wer gerne mal wieder eine tragische Geschichte lesen oder hören will, der sollte sich diese Drama-Liebesgeschichte nicht entgehen lassen, denn es erwartet euch eine Achterbahn der Gefühle.

Bewertung vom 02.05.2018
Seiltanz zwischen den Zeiten
Siebern, Hannah

Seiltanz zwischen den Zeiten


ausgezeichnet

Eine zeitlose Geschichte …

… über Vertrauen, Liebe, Familie, Freundschaft und Kampfgeist. Diese Geschichte ist voller Spannung und Emotionen, denn nichts scheint so wie es in Wirklichkeit ist.

Ich habe mich schon so gefreut, als es endlich hieß, dass es eine Fortsetzung zu „Seiltanz zwischen den Welten“ gibt. Da kam es mir natürlich sehr gelegen, das Angebot zum Vorablesen zu bekommen.

Bei mir ist der erste Teil ja schon etwas her, aber die Autorin Hannah Siebern hat das super umgesetzt, dass ich wieder sofort in der Geschichte war. Ganz nebenbei wurden Erklärungen eingebaut, sodass nicht die Fragen aufkamen „Was hat es damit nochmal auf sich?“, „Was war vorgefallen?“ oder „Wer war das eigentlich nochmal?“. Das fand ich wirklich klasse gemacht.

Nachdem mich das Ende des erstens Teils mit offenen Fragen zurück gelassen hat und da noch nicht fest stand, dass es einen Folgeband geben wird, habe ich hier nun endlich meine Antworten bekommen.

Wir reisen mit Rina, Danilo und Ewan nach Deutschland, denn beim Zirkus ist Winterpause. Wir wissen ja, dass Rina in dieser Zeit bei ihrer Oma wohnt und eine normale Schule besucht. Da liegt es natürlich auch nahe, dass sie sich sehr auf ihre Freundin Sophie freut. Die beiden sind schon tolle Freundinnen. Da Sophie von ihrer Beziehung zu Ewan weiß, braucht sich Rina auch nicht verstellen.

Rina und Ewan haben sich so allmählich an das Leben in zwei unterschiedlichen Welten gewöhnt. Beide können nicht mehr ohne einander, was auch sehr gut beschrieben wird. Die Zweifel, aber auch die Liebe sind sehr authentisch dargestellt. Es ist sehr schwierig für die beiden, ihre Liebe zueinander zu verstehen, denn eine Mensch-Geist Beziehung ist ja schließlich nichts „Normales“.

Eine Nebenthematik ist unter anderem die genetische Krankheit „Hypertrichose“ (vermehrter Haarwuchs). Danilo, Rinas Bruder, leidet seit seiner Geburt darunter. Doch was in der großen Zirkusfamilie „normal“ ist, ist vor allem bei den Erwachsenen in Deutschland abstoßend. Es wird deutlich gemacht, dass die Eltern mit ihrem Verhalten einen ganz großen Anteil daran haben, wie Kinder mit solch einer Krankheit umgehen.

Wir lernen vorwiegend neue Charaktere kennen, doch auch Dimitri und Vlad haben wieder ihren Auftritt.

Rina steht kurz davor endlich volljährig zu werden. Doch bis zu ihrem Geburtstag muss sie noch einige Aufgaben erledigen, denn auf einmal verschwindet Ewan. Dann taucht plötzlich ganz unerwartet ein neuer Schüler in ihrer Klasse auf, der auch Geister sehen kann. Doch Baxter ist nicht gerade der nette Typ und auch nicht der Bad Boy, sondern er ist einfach ein Arsch, wie es Rina so schön ausdrückt. Aber natürlich hat auch er eine eigene Geschichte …

In diesem zweiten Teil, der mir besser gefallen hat, als der vorherige, erwarten uns jede Menge spannende und emotionale, sowie actionreiche Momente. Ich würde mich sehr über weitere Teile freuen.

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung, die uns erneut in die Welt von Geistern entführt. Aber auch die „normale“ Welt kommt nicht zu kurz. Eine tolle Weiterentwicklung von den einzelnen Protagonisten, erwartet uns. Wem Teil eins schon gefallen hatte, der sollte auch unbedingt die Fortsetzung lesen.