Benutzer
Benutzername: 
Fruggielicious

Bewertungen

Insgesamt 119 Bewertungen
Bewertung vom 12.09.2025
Chipman, Jennifer

Spookily Yours


weniger gut

Spookily yours von Jennifer Chipman / Rezension

Ich habe das süße Herbst Cover gesehen und dachte, dass ich das lesen muss. Auch wollte ich gern wissen, was sich hinter einem Cover verbirgt, das potentiell ganz junge Mädchen ansprechen könnte 🫤.

Kurz zum Inhalt:

Hexe Willow adoptiert einen schwarzen Kater, der sich in Wahrheit als Dämon Damien (ja wirklich) herausstellt. Sie fühlen sich direkt zueinander hingezogen…

Den Anfang fand ich tatsächlich sehr süß. Pleasant Grove als Setting, wo viele Magiebegabte ein Zuhause gefunden haben, hat mir gut gefallen. Die Dialoge zwischen den beiden Protas waren zunächst leicht und witzig. In meiner Erwartung dachte ich, dass es so bleibt, wir Details über Damiens Welt und Willows Hexerei erfahren und es niedlich und herbstlich weitergeht.

Dem war dann nicht so. Hinter dem kindlichen Cover verbirgt sich harscher Spice, was mir an sich noch egal wäre, ich kann es ja überblättern, aber ABER diesmal habe ich mich daran aufgehangen, denn warum eigentlich? Vorne drauf sind Comic Figuren, für jemanden, der sich nicht auskennt, wäre es ein Leichtes, es für die 12 jährige Tochter mitzunehmen. Jetzt mal als Beispiel.

Die Fantasywelt war leider rudimentär, Willow und ihre Schwester haben mich genervt und insgesamt war es dann einfach nicht so schön und gemütlich wie gedacht.

Macht gern Eure eigene Erfahrung!

2/5⭐️⭐️

Bewertung vom 12.09.2025
Lagerlöf, Ulrika

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)


gut

Wo die Moltebeeren leuchten von Ulrika Lagerlof / Rezension

Hier haben wir eine historische Romance mit Auswirkungen auf die heutige Zeit und das alles vor dem Hintergrund von Umweltschutz Themen im ländlichen Schweden. Es war mein erstes Buch der Autorin und der Auftakt zur Norrland Saga:

Die siebzehnjährige Siv arbeitet in den Wäldern Nordschwedens als Hauswirtschafterin für eine Gruppe von Waldarbeitern. Es ist 1938 und Sivs zarte Gefühle für Nila, der ein Samí ist, stehen unter keinem guten Stern. Fastforward 2022 - Eva ist PR Beraterin für ein Forstunternehmen und soll quasi ein Abholzungsprojekt in ihrem Heimatdorf begleiten. Dann fallen ihr Ungereimtheiten auf…

Ich habe letztens schon mal ein Buch gelesen, das Umweltschutzthemen in Nordeuropa im Fokus hatte, also dachte ich, ich könnte es nochmal ausprobieren. Das hat auch geklappt, das Buch ist schön geschrieben und es ließ sich schnell und leicht durchlesen.

Leider hat es mich nicht so berührt. Durch die zwei Zeitstränge, was manchmal auch toll sein kann, habe ich mich in keine der beiden Geschichten so richtig reingefühlt. Aber müsste ich wählen, dann würde ich sagen, dass mich Sivs Lebensrealität deutlich mehr mitgerissen hat.

Ich bin auch ehrlich, ich bin kein Schweden Romantik Typ und habe das auch wieder gemerkt. Denke das war auch ein wesentlicher Aspekt.

Macht gern Eure eigene Erfahrung!

3/5⭐️⭐️⭐️

Bewertung vom 11.09.2025
Noort, Tamar

Der Schlaf der Anderen


weniger gut

Der Schlaf der Anderen von Tamar Noort / Rezension

Das war mein erstes Buch der Autorin, ihr Debüt drehte sich um das Thema Glauben, was absolut nichts für mich ist. Deshalb haben wir jetzt erst zusammengefunden (oder auch nicht).

Janis arbeitet im Schlaflabor und Sina ist dort „Patientin“. Beide Frauen leiden auf unterschiedliche Art unter Schlaflosigkeit und eine ereignisreiche Nacht bringt sie als Freundinnen zusammen.

Den Anfang des Buchs fand ich noch ganz gut und grundsätzlich interessiert mich auch das Thema Schlaflosigkeit. Ich denke, das ist ein sehr ernstes Problem und bedarf Aufmerksamkeit. Für meinen Geschmack wurde das Thema nicht ernsthaft genug angegangen bzw. zu simpel dargestellt. Zunehmend mochte ich auch die Charaktere nicht so gern, die Geschichte hatte Situationen, die schon fast slapstickmässig rüberkamen (z.B. das mit dem Sofa) und irgendwann war ich emotional völlig raus.

Das Auslesen ist schon ein paar Wochen her und es ist kaum etwas hängengeblieben. Ich erinnere mich aber, wie ich am Ende nur so gedachte habe, und was jetzt? Was ist das Fazit?

Es hat mich leider nicht berührt und war für mich überbewertet. Zum Glück sind Geschmäcker aber verschieden. Macht gern Eure eigenen Erfahrungen!

2/5⭐️⭐️

Bewertung vom 11.09.2025
Hausmann, Romy

Himmelerdenblau


gut

Himmelerdenblau von Romy Hausmann

Das war mein erstes Buch der Autorin und darum geht es:

Der an Demenz erkrankte Theo möchte mit Hilfe von Podcasterin Liv aufklären, was vor 20 Jahren mit seiner Tochter Julie passiert ist. Diese war spurlos aus ihrem Zuhause verschwunden und die Polizei konnte den Fall nie abschließen….

Das Buch ist sehr detailliert und in vielen Zügen eher ein Familiendrama, denn ein Thriller. Der Schreibstil ist angenehm, wenn auch (evtl. nur in diesem Buch) eher ungewöhnlich. Die Autorin möchte Theos Demenz mit dem Schreibstil besonders herausstellen, das Ergebnis sind falsche Schreibweisen und sehr viele Wiederholungen. Das Thema Demenz steht überhaupt sehr im Vordergrund, das muss man wissen.

Für mich haben das Ende bzw. die letzten 100 Seiten das Ruder noch herumgerissen. Da wurde es richtig spannend und überhaupt war das Ende sehr gut und für mich nicht vorhersehbar. Der Epilog legt nahe, dass die Geschichte noch weitergeht und nicht auf schöne Weise.

Bis ich dort angekommen war, war das Buch zwar interessant und in Ordnung, aber für mich kein Pageturner.

Insgesamt auf jeden Fall lesenswert! Macht gern Eure eigene Erfahrung!

3,5/5⭐️⭐️⭐️

Bewertung vom 11.09.2025
Rupflin, Alexander

Protokoll eines Verschwindens


ausgezeichnet

Protokoll eines Verschwindens von Alexander Rupflin / Rezension

Das war mein erstes Buch des Autors und es handelt sich dabei um die Aufarbeitung eines Hamburger True Crime Falls:

Gabriel ist von Rio zu seiner Schwester nach Deutschland gezogen, sie ist Medizinerin, er arbeitet bei der IT. Alles ist gut, bis Gabriel spurlos verschwindet…

Ich habe mit Absicht nichts im Internet nachgeschlagen und habe mich komplett auf das Buch eingelassen, was richtig schwer war, aber sich gelohnt hat. Man findet online wie ich jetzt weiß wirklich nur rudimentäre Informationen, wohingegen das Buch von Herrn Rupflin absolut detailliert zunächst das Verschwinden von und dann das Verbrechen an Gabriel beleuchtet und aufarbeitet.

Das Buch war sehr interessant, schrecklich und traurig zugleich. Es hat mir Gänsehaut bereitet und mich zu Tränen gerührt. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, denn Gabriels Geschichte darf nicht vergessen werden.

Der Schreibstil ist sehr sensibel und respektvoll, dabei dennoch ehrlich und roh, man kann sich in die Familie des Opfers hineinversetzen. Überhaupt fokussiert sich die Erzählung zum Großteil auf das Opfer, was ich sehr gut und richtig finde. Die Gegenseite findet natürlich ebenfalls vielfach Erwähnung, Verständnis kann man nicht aufbringen, im Gegenteil wird einem eiskalt, wenn man sich da zu tief hineindenkt.

Ein ganz tolles Buch! Lest es unbedingt!

RIP Matheus Jose Gabriel Amaro (†29)

5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Bewertung vom 02.09.2025
Murray, Lauryn Hamilton

Heir of Storms


ausgezeichnet

Heir of storms von Lauryn Hamilton Murray / Rezension

- 1/2 Heir of storms
- Epic fantasy / court fantasy
- Kein Spice
- Romance nicht im Vordergrund
- Young adult

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich eine Weile dafür gebraucht habe 🤭. Kurz zum Inhalt:

Blaze wird als Sturmweberin in eine der mächtigsten Feuermagier Familien des Reiches Ostacre hineingeboren. Sie geht davon aus, dass ihre Kräfte nach dem verheerenden Sturm am Tag ihrer Geburt versiegt sind, aber bei dem Turnier am Hof des Kaisers um eine der vier Kronen des Reiches wird sie eines Besseren gelehrt…

Ich habe mich möglichst kurz gehalten, denn am besten ist es, komplett unvoreingenommen in die Geschichte reinzugehen. Ich war von Anfang an drin, für mich wurde es so ab Seite 200 richtig spannend und die Spannungskurve hat auch bis zum Schluss gut durchgehalten. Vor allem am Ende gibt es tolle Entwicklungen, so dass es genug Inhalte für einen zweiten Band gibt.

Am besten fand ich aber den Aufbau der Welt und die Charaktere. Letztere ließen sich alle gut und einfach unterscheiden und man konnte auch sehr sehr gut folgen. Blaze als ich-Erzählerin hat uns richtig mitgenommen nach Ostacre und es war zu keinem Zeitpunkt anstrengend, ihre Welt zu verstehen.

Für mich liegt hier am ehesten tatsächlich das Sub Genre YA Court Fantasy vor, so wie es im deutschsprachigen Raum auch vermarktet wird. Für epic fantasy war es mir nicht aufwändig / kompliziert genug (was als Kompliment gemeint ist. Es war genau aufwändig genug!) Und es war auch keine Romantasy, es gibt romantische Elemente, aber diese sind im Hintergrund und beherrschen zum Glück nicht den Plot.

Ich kann Euch das Buch empfehlen!

5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Bewertung vom 02.09.2025
Hart, Emilia

Unbeugsam wie die See


weniger gut

Unbeugsam wie die See von Emilia Hart / Rezension

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Es war sehr gut geschrieben, damit habe ich auch fest gerechnet. Das Buch „Die Unbändigen“ von der Autorin habe ich sehr geliebt, dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Der Schreibstil hat definitiv wieder nicht enttäuscht, aber damit hört es auch schon auf.

Wir folgen den Geschichten verschiedener Frauen, hauptsächlich Lucy und ihrer Jess im „heute“ sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das verbindende Element ist immer wieder das Wasser. Mehr möchte ich Euch nicht spoilern, am besten lasst Ihr Euch selbst darauf ein.

Mich persönlich hat die Geschichte nicht so mitgerissen, mir fehlte Spannung und es fiel mir verhältnismäßig schwer, am Ball zu bleiben. Das hauptsächliche Problem war zum zum Einen das extrem langsame Erzähltempo, ich mag es auch nicht so gern, wenn sich Großteile der Erzählung aus Quellen wie Tagebücher etc. speisen. Und zum Anderen konnte ich bis zum Schluss keinerlei Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Rein theoretisch hätte es toll sein müssen, aber praktisch war es langweilig und zäh und gefühlt habe ich ähnliche Geschichten auch schon oft gelesen. Nicht ähnlich in den Details, sondern ähnlich in der message und Prämisse.

„Die Unbändigen“ bleibt in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war leider nicht mein Buch.

Macht Euch gern ein eigenes Bild!

2/5⭐️⭐️

Bewertung vom 11.08.2025
Slaughter, Karin

Dunkle Sühne / North Falls Bd.1


sehr gut

Dunkle Sühne von Karin Slaughter / Rezension

- Reihenauftakt North Falls
- Tolle Übersetzung von Fred Kinzel

Als Karin Slaughter OG Fan und Leser habe ich mich total gefreut, dass sie eine neue Reihe schreibt. Das war dann auch ein ganz typisches Karin Slaughter Buch. Würde man es ohne Info lesen, also nicht wissen, wer es geschrieben hat, würde man es sicherlich direkt zuordnen können.

Darum geht es in „Dunkle Sühne“:

Im kleinen Ort North Falls verschwinden zwei Teeny Mädchen. Deputy Emmy Clifton muss ermitteln und kommt dabei düsteren Geheimnissen auf die Spur…

Das Buch war sehr spannend und auch irgendwie gemütlich. Ich hoffe, Frau Slaughter wird nie ihren Schreibstil ändern. Er ist atmosphärisch dicht, einnehmend und man möchte immerzu weiterlesen. Der Auftakt zur neuen Reihe hat mich daher absolut nicht enttäuscht. Es war auch wie immer viel Inhalt, aber das ist mir lieber, als dass Dinge unklar bleiben.

Die Autorin schafft es eigentlich immer Thriller zu schreiben, die einen sehr mitnehmen. Die Charaktere sind tief ausgearbeitet, es gibt eine Familienstruktur, eine Vergangenheit, eine Zukunft, die sich abzeichnet, man hat öfter einen Kloß im Hals, also wenn jemand Thriller schreiben möchte, dann müsst Ihr diesen Stil hier studieren.

Ich denke, dass mit Emmy eine würdige Nachfolgerin für Sara Linton als badass MFC kreiert worden ist!!

Und die ganze Dynamik, die in Band 1 aufgebaut wurde, hat einfach extrem viel Potential, so dass die Folgebände sicherlich auch mega werden.

Weil ja noch weitere Bände folgen werden, lasse ich bei meiner Bewertung noch etwas Luft nach oben. Macht unbedingt auch Eure eigene Erfahrung!

4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Bewertung vom 04.08.2025
Williamson, S. F.

Die Sprache der Drachen


gut

Die Sprache der Drachen von S.F. Williamson / Rezension

- Reihenauftakt
- Tolle Übersetzung von Nina Lieke
- YA Fantasy

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich hatte vom Auftritt (Cover, Vibe) eine andere Erwartung an diese Geschichte. Darum geht es inhaltlich:

In London, 1923, kommen Drachen und Menschen gut miteinander aus. Ein Friedensvertrag sorgt dafür und es gibt ein hartes Klassensystem. Rutscht man erst mal in die 3. Klasse ab, hat man verloren. Viviens Leben gerät aus den Fugen, als sie ihre Familie verliert und ihre einzige Chance, diese zurückzubekommen, ist eine geheimnisvolle Anstellung, bei der sie die Sprache der Drachen studieren soll…

Als ein Babel - Fangirl for life war es für mich keine Frage, ob ich ein Fantasybuch, das wieder das Thema Linguistik in den Vordergrund stellt, lesen möchte. Tatsächlich wird man bei diesem Aspekt auch nicht enttäuscht. Die Autorin hat sich sehr viel ausgedacht und sehr viele Seiten behandeln wortwörtlich die Sprache der Drachen. Das muss man also mögen. Aber Babel (um das Beispiel zuende zu führen) hatte unfassbar viel Tiefe und Gefühl und geschichtliche Relevanz, so dass man dort leichter durch die evtl. etwas trockeneren Abschnitte kam.

Die Welt und das System haben mich überzeugt, ich habe das Buch gern gelesen, auch wenn ich eine Weile dafür gebraucht habe, also es war kein „ich fliege durch die Seiten“ Erlebnis 😅.

Meine hauptsächliche Kritik ist, dass mir die Charaktere nicht so gut gefallen haben. Einige (viele) Handlungen haben für mich leider nicht so viel Sinn ergeben. Um ein Beispiel zu nennen, das nichts spoilert (man weiß es vom Klappentext): warum werden Kinder (von mir aus Jugendliche, aber für mich waren es Kinder, sorry!) rekrutiert, um diese Arbeiten zu machen, die sie da machen? Warum hat man keine Erwachsenen genommen.

Und was die MC angeht, ja, mir war nicht ganz klar, dass es wirklich Young Young Adult Fantasy ist, weil das Buch so düster rüberkommt. Es war ab einem recht frühen Zeitpunkt relativ vorhersehbar und ich habe das schon in einer anderen Rezension geschrieben, ich bin tatsächlich ready für neue Ideen im Bereich Fantasy. Noch machen auch die ausgetretenen Pfade Spaß, aber es kippt, denke ich.

Insgesamt ein schönes Lesevergnügen mit ein paar Schwächen!

Macht gern Eure eigene Erfahrung!

3/5⭐️⭐️⭐️

Bewertung vom 01.08.2025
Gaida, Dominik

Gestern waren wir unendlich / Death Duet Bd.1


weniger gut

Gestern waren wir unendlich von Dominik Gaida / Rezension

🔋 Queer representation & lovestory
🔋 Schreibstil
🔋 Idee bzgl. Zeitschleife
🔋 Spannung bzgl. Ausgang

🪫 Wahl des Titels / Themas ist problematisch, weil sie sich zu sehr an den bereits vorhandenen Romanen „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (Zeitschleifen Roman) und „In unserem Universum sind wir unendlich“ (gay lovestory mit Tod / Trauer) orientiert. Da hätte ich mir lieber etwas Eigenes überlegt. Dafür gab es aber keinen Punktabzug, denn evtl. ist das nur mein Eindruck! Man muss nicht immer das Rad neu erfinden.

🪫 Umsetzung des Themas Zeitschleife war nicht meins. Leider war es langweilig und hat sich für meinen Eindruck sehr sehr gezogen. Ich konnte auch die Entscheidungen / Handlungen diesbzgl. teilweise nicht nachvollziehen.

🪫 Ich habe die lovestory leider nicht so gefühlt (mind you bei „In unserem Universum sind wir unendlich“ habe ich mir die Augen aus dem Kopf geheult!). Mögliche Gründe dafür könnten sein, dass die Charaktere für mich zu eindimensional waren, ich konnte sie nicht greifen und habe sie bis zum Schluss nicht richtig kennengelernt. Und wenn einer der mc relativ früh stirbt und man alles aus Rückblicken erfährt, ist es nochmal schwieriger zu trauern.

🪫 Die Liebesgeschichte ist für mich auch bereits da gescheiert, wo dem Partner nicht geglaubt wird. Also wenn mich sogar auch nur ein guter Freund, dem ich vertraue, vor etwas warnen würde, ich würde das ernst nehmen. Das zeigt hier leider den kindischen Charakter der ganzen Sache.

🪫 Für mich wurden simple Informationen zu bewusst und zu lang geheim gehalten. Als Beispiel der „große“ Streit vom Vorabend der Zeitschleife. Die Auflösung war dann so richtig meh, weil man sich sonst was ausmalt und dann ist es etwas echt Kleines.

🪫 Ich musste mich bis zum Schluss extrem darauf konzentrieren, die beiden Jungs auseinanderzuhalten. Ich verstehe schon, einer ist reich, einer ist arm, aber sie blendeten trotzdem so extrem zusammen.

🔋🪫 Wertfreie Anmerkung: diesmal hat mir das Genre Young Adult nicht gefallen. Wahrscheinlich spricht das Buch jüngere Leser mehr an, für diese ist es ja auch geschrieben.

Macht gern Eure eigene Erfahrung!

2/5⭐️⭐️