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Benutzername: Irve
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Bewertungen

Insgesamt 25 Bewertungen
Bewertung vom 26.05.2013
Die Toten von Moonlight Bay - Detective Daryl Simmons 2. Fall (eBook, ePUB)
Winter, Alex

Die Toten von Moonlight Bay - Detective Daryl Simmons 2. Fall (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

*+*+* Verzwickter Fall --- exzellent gelöst *+*+*

Die Toten von Moonlight Bay
Detective Simmons zweiter Fall
von Alex Winter

Erschienen am 15.04.2013
Umfang: 426.350 Zeichen
Format: 12x19 cm
Seitenanzahl: 312
Verlag: bookshouse
Genre: Australien-Krimi


Inhaltsangabe:
„Ungläubig starrte er auf die schemenhafte Gestalt in ihrem schneeweißen Gewand. Obwohl er sie auf diese Distanz nicht genau erkennen konnte, fiel ihm auf, wie unnatürlich weiß ihr Gesicht, ihre nackten Arme und ihre Füße waren. Sie waren so weiß wie die einer Toten ...“ Nahe dem Leuchtturm von Moonlight Bay, an einer Stelle, wo bereits zwei Männer den Tod gefunden haben, erscheint die geisterhafte Gestalt einer jungen Frau. Der unkonventionelle Detective Daryl Simmons soll ihr Geheimnis lüften. Doch in dem kleinen australischen Küstenort stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Können seine besonderen Kenntnisse, die er einem Aborigine-Lehrmeister verdankt, Licht in das Dunkel bringen?

Das Cover:
Es zeigt die Landschaft rund um den Leuchtturm von Moonlight Bay im Dämmerlicht. Auch der „Geist“ ist zu sehen, eine Frau mit langen dunklen Haaren in einem weißen Kleid.

Meine Zusammenfassung:
Daryl Simmons wird nach Moonlight Bay abkommandiert, um dort dem „Geist“ nachzuspüren. In den letzten Jahren gab es am Leuchtturm und auch in Moonlight Bay selbst einige mysteriöse Mordfälle. Daryl Simmons wäre nicht Daryl Simmons, wenn er nicht versuchen würde, auch diese aufzuklären. Mithilfe seiner Berufserfahrung und auch dem Wissen, dass er vor vielen Jahren von den Aborigines erlangt hatte, findet er sehr bald die ersten Spuren....

Meine Meinung:
Nachdem ich Teil 1 der Daryl-Simmons-Reihe von Alex Winter förmlich verschlungen hatte und begeistert 5 Sterne vergab, lag meine Messlatte für dieses Werk sehr hoch. Dennoch wurde ich nicht enttäuscht.
Alex Winter schafft es auch in diesem Australien-Krimi, eine gelungene Mischung aus Verbrechen und Australien-Feeling zu schaffen. Bei den Beschreibungen der Landschaft, der Tiere und der Natur allgemein spürt man seine Begeisterung und Leidenschaft für diesen Kontinent. Auch lässt der Autor wieder gekonnt die Erfahrungen der Aborigines einfließen.
Daryl Simmons ermittelt recht unkonventionell und immer wenn er an seine Grenzen zu stoßen droht, ruft er sich Gespräche und Erfahrungen mit seinem ehemaligen Aborigine-Lehrmeister ins Gedächtnis. Dessen Lebensweisheiten helfen dem Detective so manches Mal aus der Patsche und ich selbst war immer wieder fasziniert von der Klugheit und der Lebensphilosophie der australischen Ureinwohner.
Der Schreibstil ist flüssig und schlüssig. Ich war mit den ersten Sätzen in der Geschichte drin und konnte während der ganzen Zeit dem Geschehen gut folgen.
Der Fall spielt in dem Dorf Moonlight Bay und während der Lektüre lernt man einige der Einwohner kennen. Diese Charaktere werden so gut dargestellt, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Egal ob es sich um den vom Schicksal gebeutelten George handelte, die Pastorenfamilie oder andere Bewohner des Dorfes, ich wusste sofort, wem meine Sympathien gehörten und wem nicht.
Da es einige Wendungen gab, hatte ich bis kurz vor Schluss fast jeden der Einwohner mal verdächtigt gehabt, klar war mir das Geschehene bis dato aber noch nicht wirklich.
Die Auflösung dieses verzwickten Falles gelang dem Autor exzellent. Obwohl vieles miteinander zusammenhing und kompliziert verstrickt zu sein schien, löste Alex Winter ganz geschickt und bemerkenswert gut verständlich für den Leser den „Gordischen Knoten“ auf.
Obwohl die Dinge zwischendurch weit hergeholt zu sein schienen, waren sie es mit dem kompletten Wissen, das man zum Schluss hatte, gar nicht mehr.
Bei mir blieben keine Fragen offen und alles, was ich jetzt noch sagen möchte ist:
Auch Daryl Simmons zweiter Fall ist ein empfehlenswerter Krimi, der für einige Stunden bester Unterhaltung bei mir gesorgt hat. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.04.2013
Violets Vermächtnis (eBook, ePUB)
Meadows, Rae

Violets Vermächtnis (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

*+*+* Hochemotionales Buch, das die Welt ringsherum vergessen lässt *+*+*

Rückentext:
Welche Opfer bringt man für die, die man liebt?
Anfang des 20. Jahrhunderts wird die elfjährige Violet mit anderen Kindern aus den Armenvierteln New Yorks aufs Land verschickt. Angeblich warten dort christliche Familien, um sie aufzunehmen. Voller Hoffnung, die Liebe zu finden, die ihre labile leibliche Mutter ihr nicht geben kann, macht sich Violet auf den Weg...
Einhundert Jahre später erhält die junge Künstlerin Samantha eine Kiste mit Erinnerungsstücken ihrer Mutter Iris und ihrer Großmutter Violet. In den Fotos, Rezepten und Briefen verbirgt sich der Schlüssel zu jenen Geheimnissen, die die Frauen ihrer Familie über die Generationen hinweg gehütet haben.

Meine Zusammenfassung:
Rae Meadows erzählt diese Familiengeschichte nicht chronologisch, sondern abwechselnd aus der Sicht dreier Frauen. In erster Linie geht es um Violet, die Mutter von Iris, die wiederum Tochter Samantha zur Welt gebracht hat.
Violets Geschichte spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre Mutter Lilibeth ist alleinerziehend und völlig naiv. Sie denkt, dass sie sich nur dem richtigen Mann an den Hals werfen muss, damit sie und ihre Tochter ausgesorgt haben und ein schönes Leben führen können. Jedoch gerät sie immer an die falschen Männer und schafft es nicht, ihrer beider Leben in die Hand zu nehmen und etwas daraus zu machen. Sie beschließt, Violet in einen der Züge des Kinderhilfskomitees zu setzen, um ihr die Chance einer besseren Zukunft zu geben.
Iris ist Violets Tochter. In der Lebensphase, die Rae Meadows von ihr schildert, liegt sie in den letzten Zügen ihrer Krebserkrankung. Durch Iris´ Rückblicke erfahren wir vieles aus ihrem Leben, aber auch einiges über Violet.
Samanthas war während des Todes ihrer Mutter schwanger mit ihrer Tochter Ella, die nun 8 Monate alt ist. Eigentlich war Sams Berufung immer ihre Töpferei und Keramikkunst. Seit knapp einem Jahr stand sie nun nicht mehr an ihrer Töpferscheibe. Samanthas Teil der Geschichte handelt davon, wie sie versucht, in ihrem alten Leben wieder Fuß zu fassen. Auch ihr Part ist durchzogen von vielen Rückblicken, die dem Leser weitere Puzzlestücke zukommen lassen.


Meine Meinung:
Obwohl die Autorin nicht nur zwischen den Erzählsträngen der Frauen springt sondern auch innerhalb der einzelnen drei Geschichten viele Rückblicke einbaut, lässt sich dieses Buch sehr gut lesen und verstehen.
Man kann „Violets Vermächtnis“ auf zweierlei Art lesen. Entweder man liest es nur so zur Unterhaltung, denkt kurz drüber nach und legt es dann weg.
Oder aber man liest es langsam und bewusst und lässt zu, dass das Buch einen in seinen Bann zieht. Ich habe diese Variante gewählt und mich auf einem hochemotionalen Level gefangen nehmen lassen.
Die Autorin schildert gnadenlos, ungeschminkt und ohne mit der Wimper zu zucken. Egal, ob wir Violet in ihrer aussichtsloses Jungend des hoffnungslosen New Yorks besuchen oder an Iris´ letzten Lebenswochen Anteil nehmen. Auch Samanthas dunkler Punkt wird schonungslos dem Leser vorgeführt.
Frau Rae schildert unvoreingenommen und objektiv und lenkt somit den Leser nicht in eine Richtung sondern lässt ihm die Chance, sich seine eigenen Gedanken machen zu können. Dies tat ich selbst auch viele Male an vielen Stellen.
Dieses Buch bestärkt darin, sich in ausweglosen Lagen nicht den bedrückenden Zukunftsaussichten zu beugen sondern zu kämpfen und aus allem das Beste zu machen. Auch wenn das große Glück sehr fern scheint, gibt es genügend kleine Glücke, die man genießen kann. Dies lehrt uns Iris, die kurz vor ihrem Tod dankbar für die kleinen Dinge des Lebens ist und diese ausgiebig genießt. Es kommt halt alles auf die Sichtweise an!
Am liebsten hätte ich „Violets Vermächtnis“ in einem Rutsch verschlungen. Aber dafür war es mir zu kostbar.
Dieses Buch ist es wert, langsam gelesen und genossen zu werden!!!

Bewertung vom 02.04.2013
Leben ohne Krankheit
Agus, David B.

Leben ohne Krankheit


schlecht

*+*+* Altes Wissen neu aufgewärmt *+*+*

Umschlagtext:
Können wir bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben? Sind körperlicher Verfall und Krankheit wirklich unausweichlich? Dr.med..David.B.Agus zeigt den Weg zu dem bisher unerreichbaren Ziel: wie wir alle ein langes und gesundes Leben führen können. Ermöglicht wird dieser Weg durch eine neue Sichtweise auf unsere Gesundheit. Wider allen herkömmlichen Herangehensweisen plädiert er für die „personalisierte Medizin“: Er fordert uns auf, den eigenen Körper genau zu beobachten, ihn kennenzulernen, herauszufinden, was ihm gut tut und was nicht. So können wir Krankheiten vermeiden lernen. Und dank modernster Technologie kann die Medizin heute jedem Menschen individuelle, erfolgreiche Therapien ermöglichen.

Dieses Buch ist eine mutige Aufforderung an jeden Einzelnen, die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen - und eine radikale Abkehr vom herkömmlichen Denken. Dieses grundlegende Werk wird dazu dienen, unser ganzes Leben zu verändern.

Das Cover:
Mittig auf weißem Grund prangen auf weißem Grund Autor und Titel des Buches. Die obere Hälfte des Umschlags ziert etwas, das aussieht wie eine mehrfarbige technische Auswertung. Im unteren Drittel des Einbandes lesen wir auf rotem Grund ein Zitat von Al Gore „Einer der besten Mediziner Amerikas lehrt ein radikal neues Denken über unsere Gesundheit.“
…..na dieses Buch scheint ja ein wahrer Glücksgriff zu sein, oder???

Meine Zusammenfassung:
Sehr ausführlich erklärt der Autor - zumeist am Beispiel der Krankheit Krebs, denn er ist Onkologe - wissenschaftliche Hintergründe zum menschlichen Erbgut (DNS), Proteinen, Vitaminen sowie dem Mikrobiom (Bakterienkultur im menschlichen Darm) und warum regelmäßige Bewegung und ausreichender Schlaf wichtig sind.
Leicht verständlich bringt Herr Agus auch komplizierte Sachverhalte an den Mann und was medizinisches Hintergrundwissen für die o.g. Bereiche anbelangt, ist dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert.
Aber ich habe es nicht gekauft, um mich medizinisch zu bilden, sondern um zu lernen wie ich „gesünder“ leben kann. Ich war sehr neugierig, denn viele gute Ratschläge kennt man ja....und genau diese Ratschläge fand ich zu guter Letzt auf der letzten Seite des Epilogs. Ich war ziemlich enttäuscht, als Hauptaussage des Buches zu lesen, ich solle natürliche Lebensmittel essen, Vitamin- und Nahrungsergänzungsmittel meiden, zu den empfohlenen Krebsvorsorgeterminen gehen, regelmäßig Sport treiben, Übergewicht vermeiden, nicht rauchen, mich eincremen bevor ich in die Sonne gehe sowie mich jährlich gegen Grippe impfen lassen. Der einzig neue Punkt für mich war, dass der Autor empfiehlt, man möge mit seinem Arzt die Einnahme von Aspirin und Statinen besprechen. Warum Herr Agus zu all´ diesen Punkten rät, erklärt er äußerst ausführlich und auch für den Laien gut verständlich.

Im ersten Drittel des Buches konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Autor mit seinem Buch auf Kundenfang gehen möchte. Er empfiehlt jedem, sein persönliches Genom (Erbgut) entschlüsseln zu lassen sowie seinen persönlichen Proteincocktail zu kennen. Rein zufällig ist er an entsprechenden Unternehmen beteiligt, die diese Untersuchungen durchführen können.
Herrn Agus´ Erklärungen, warum diese beiden Größen so wichtig sind, konnte ich nicht uneingeschränkt folgen.
Unser Erbgut verrät uns nicht, welche Krankheiten wir haben oder bekommen werden sondern es lassen sich lediglich Wahrscheinlichkeiten ausmachen, an diesen zu erkranken. Daher behagt es mir nicht, gemäß diesen Markern vorsichtshalber Medikamente einzunehmen. Vielleicht hätte ich die entsprechende Krankheit ohnehin nicht bekommen, oder noch viel schlimmer: Vielleicht machen mich die Nebenwirkungen noch viel kränker als ich ohne das Medikament überhaupt nicht geworden wäre?
Zum Punkt Proteinstatus gibt Herr Agus selbst zu, dass sich dieser stündlich ändern kann. Ganz ehrlich...wie aussagekräftig ist diese Untersuchung denn dann und

7 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 31.03.2013
MAMMON - Für Deine Sünden wirst Du büßen (eBook, ePUB)
Jösch, Matthias

MAMMON - Für Deine Sünden wirst Du büßen (eBook, ePUB)


sehr gut

Kurzbeschreibung des Autors:
Der Mathematiker und Kriminologe Adrian von Zollern, sein bester Freund und dessen Schwester kommen einem mysteriösen Rätsel auf die Spur, das seinen Anfang mit dem Mord an einem Banker in der Berliner Oper nimmt. Diese Spur versetzt sie zunächst ins spätmittelalterliche Spanien. Von dort führt der lange Atem brennenden Unrechts sie durch Jahrhunderte voller Verrat, Rache und Blut zu einer gewaltigen Bedrohung in die Gegenwart.

Das Cover:
Vor schwarzem Hintergrund ist ein Mann zu sehen, der ganz in schwarz und mit Kapuze bekleidet, einen Dolch in der Hand hält. Darunter lesen wir in blutroten Großbuchstaben „MAMMON“, den Titel des Buches, sowie den Untertitel „Für deine Sünden wirst du büßen“ in weißer Schrift.

Meine Zusammenfassung:
Ein weltweit umspannendes Terrornetzwerk, aus einem Inquisitionstod vor 500 Jahren hervorgegangen, verbreitet Angst und Schrecken.....
Der Autor erzählt diesen Thriller mithilfe dreier Erzählstränge. Zuerst laufen diese unabhängig voneinander. Je weiter man im Buch fortschreitet, umso mehr werden dem Leser allerdings die Zusammenhänge klar. Zum Schluss hin laufen die drei verschiedenen Stränge zum fulminanten Finale zusammen.
1) Bei einem Opernbesuch werden die Freunde Adrian und Sebastian Zeuge eines Mordes. Bei den Ermittlungen stellen sich schon bald einige Besonderheiten heraus. z.B. wurde das Opfer durch den gezielten Wurf mit einem speziellen Messer inmitten der anderen Zuschauer getötet. Der Täter konnte unerkannt entkommen. Die Recherchen zur Waffe führen die Ermittler nach Europa.
2) Zeitlich etwas vor diesen Begebenheiten laufen interessante Dinge im Keller einer New Yorker Bank ab. Der dort tätige Bankmitarbeiter wird von einem alten Bekannten erpresst. Es geht um Gefälligkeiten im illegalen Bereich. Der Leser erfährt nach und nach von den krummen Machenschaften des Erpressers und vor allem auch welche Gründe dem zugrunde liegen.
3) Diese Gründe haben ihren Ursprung in dem Dorf „Villanuovo“ in Spanien des 15. Jahrhunderts. In diesem Erzählstrang bekommt der Leser umfassendes Hintergrundwissen, was die Geschehnisse in diesem Dorf sowie deren Folgen betrifft.

Meine Meinung:
Zu Beginn des Buches war es anspruchsvoll, den drei verschiedenen Erzählungen zu folgen, denn die drei Handlungen konfrontierten mich im stetigen Wechsel mit verschiedenen Orten und sehr vielen verschiedenen Protagonisten. Nach einigen Kapiteln war ich dann aber drin in der Geschichte und konnte gut folgen. Die Geschehnisse rund um Adrian und sein Team sind sehr spannend geschildert. Vor allem als sie ihre Ermittlungen in Europa starteten, wusste ich oft nicht, wer Freund und wer Feind war. Manchmal geriet das Team in sehr gefährliche Situationen und ich fieberte mit und hoffte sehr, dass alles gut gehen würde.
Ebenso spannend war für mich der Teil, der rund um den Kellerrraum in der New Yorker Bank spielte. Ich verstand zuerst nicht, welches Spiel der Erpresser spielte. Als es mir dann endlich klar war, war ich von den Socken. Sehr exzellent recherchiert und ausführlich geschildert war der Part des alten Europas. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Geschichtsreise des alten Spaniens und teilweise Italiens. Vordergründig wird aber sehr ausführlich die Vorgeschichte des Tatmessers der Oper erzählt. Durch die genaue und lebhafte Schilderung konnte ich mich gut in diese alte Zeit hineinversetzen.

Mein Fazit:
Dieser Thriller bietet eine ausgewogene Mischung aus Spannung und Nervenkitzel, Brutalität und Grausamkeit, Humor und Überraschungsmomenten. Für meinen Geschmack war das Erzähltempo zu hoch. Ich kam zwar mit, konnte der Geschichte aber nicht in ihren Einzelheiten folgen. Ebenfalls fand ich den Thriller etwas zu geschichtslastig.
Wer aber ausführliche historische Hintergründe mag, ist mit diesem Werk bestens bedient.
Alles in allem vergebe ich 4 von 5 Sternen!