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Kati1980
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Darmstadt

Bewertungen

Insgesamt 379 Bewertungen
Bewertung vom 23.02.2023
Escabasse, Sophie

Witches of Brooklyn: What the Hex?!


ausgezeichnet

Das Hexenabenteuer Teil 2

Das erste Comicbuch „Witches of Brooklyn“ fanden meine Kinder unheimlich gut. Deshalb war gleich klar, dass wir auch den zweiten Band lesen müssen.

Die kurzweilige Geschichte dreht sich um die Junghexe Effi, die bei ihren Hexen-Tanten wohnt. Doch sie sind nicht die einzigen Hexen in der Stadt, schnell wird Effi in den Kreis der Hexen aufgenommen. In ihrer neuen Klasse fällt ihr das Finden neuer Freunde leider nicht so leicht.

Die Handlung ist leicht zu verstehen und sehr kindgerecht. Die Dialoge sind recht überdreht, aber der Humor kommt bei den Mädchen gut an. Die Kinder fanden es sehr unterhaltsam und haben sich lange darin vertiefen können. Die Illustrationen sind farbenfroh, klar und passend. Die Charaktere sind sehr individuell gestaltet und ihre Emotionen kommen gut zum Ausdruck.
Empfehlenswertes Comicbuch. 5 Sterne!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.02.2023
Hübner, Véronique

HIRNSALAT


gut

Ein wichtiges Thema für alle, aber für die Arbeit mit Betroffenen nur bedingt geeignet

Das Cover hat und die Illustrationen haben meinen Kindern gut gefallen. Für betroffene Kinder, die manchmal auch Probleme mit dem Sehen bzw. der visuellen Wahrnehmung haben, hätte ich hier klare und begrenzte Zeichnungen und eine andere Schriftart für besser geeignet gehalten.

Die Beschreibungen der Kinder haben mir und meinen eigenen Kindern gut gefallen, sie waren verständlich und wertschätzend. Ich fand es auch sehr gut, dass es keine Diagnosen bzw. Zuordnungen gab. Nach der Beschreibung der Kinder werden einige Ursachen für den Hirnsalat beschrieben. Die eingeschobenen Erklärungen finde ich gut nachvollziehbar, frei von Schuldzuweisungen und authentisch. Meiner Ansicht nach können Erklärungen der Ursachen für Hirnsalat auch dazu beitragen, Kinder zu entlasten und zeigen, dass sie für ihr Verhalten nichts können und es falsch ist, sie daraufhin auszugrenzen.

Ich habe es mit einer Gruppe Schülerinnen in der Förderschule gelesen (mit FASD, ADHS, etc.). Die Problembeschreibungen waren einigen Kindern zu langatmig und wurden von ihnen als langweilig empfunden. Hier fehlte ihnen die Handlung mit einem Spannungsbogen. Manchen war auch die Sprache zu komplex. Bis zu dem wichtigen Teil mit den Stärken und der Clubgründung sind wir leider gar nicht gekommen, den habe ich dann frei erzählt in einfacherer Sprache.

Ich finde das Buch insgesamt sehr wertschätzend und es zeigt, dass wir alle unsere Stärken haben und unsere Schwächen auch in Ordnung sind.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.02.2023
Coenen, Antonia;Juranek, Philipp

Vogel entdeckt - Herz verloren


ausgezeichnet

Vogelleidenschaft zum Anfassen

Ein großartiges Buch, auch für Menschen, die mit Vögeln nicht viel am Hut haben.

Das Buch der beiden Vogelliebhaber Antonia Coenen und Philipp Juranek ist ein sehr schönes und auch etwas ungewöhnliches Buch. Es geht um Vögel, natürlich, aber auch um die beiden Autoren Phillipp und Antonia; es geht um Naturschutz und vieles mehr. So richtig lässt sich das Werk nicht in eine Kategorie einordnen. Es ist ein wenig Dokumentation, der Begriff Sachbuch trifft es eigentlich nicht wirklich, eher Erlebnisbericht, Ausschnitte aus dem Leben. Der Schreibstil ist etwas Hipster-mäßig angehaucht, aber liest sich äußerst angenehm weg.
Die Kapitel widmen sich je einem Vogel, aber es geht um viel mehr als nur um die biologischen Fakten. Antonia und Philipp wechseln sich mit den Kapiteln und damit auch mit den Vögeln ab und je nachdem, wer das Kapitel schreibt, an dessen Lebensgeschichte darf man man als Leser teilhaben.
Es ist fanszinierend zu erleben, wie sich die Vogelliebe der Autoren beim Lesen auf einen überträgt, der Titel des Buches ist jedenfalls gut gewählt. Man geht nach der Lektüre mit anderen Augen durch seine Umgebung, sei es in der Stadt oder der Natur.
Das Papier und der Einband fühlen sich sehr angenehm an, die Schrift ist leider stellenweise etwas klein und anstrengend zu lesen. Aber das Layout ist sehr ansprechend und wechselt zwischen vielen großen Bildern und Illustrationen und verschiedenen Textgrößen.
Eine klare Leseempfehlung!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.02.2023
McCurdy, Janelle

Die Chroniken von Lunis - Wächterin des Lichts (Die Chroniken von Lunis 1)


ausgezeichnet

Action pur

"Die Chroniken von Lunis – Wächterin des Lichts" hat uns gut gefallen – das Jugendbuch war actionreich, spannend und abenteuerlich.

Das ansprechende Cover mit der jungen Protagonistin Mia stimmt einen richtig auf dieses magische Fantasy-Abenteuer ein.
In Nubis herrscht seit längerer Zeit absolute Dunkelheit. Die Wächter und die magischen Wesen namens Umbra sorgen gemeinsam dafür, dass die Bewohner dennoch ein sicheres Leben führen können. Als Mias Eltern gefangen genommen werden, muss sie ihre Angst vor den Umbra überwinden und dem König der Finsternis den Kampf ansagen.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und ist gut verständlich für die Zielgruppe. Die Spannungskurve ist hoch und man ist so richtig im magischen Königreich Lunis versunken. Auch die bildhaft beschriebenen Charaktere tragen hierzu bei. Die taffe und starke Protagonistin Mia hat uns besonders gut gefallen.
Das atmosphärische Setting hat uns gefesselt und hielt so manche überraschende Wendung bereit. Der einzige Nachteil des Buches: Durch die vielen offenen Fragen am Ende müssen wir unbedingt auch die nächsten beiden Bände der Trilogie lesen.
Klare Empfehlung für ältere Kinder ab 10 Jahren und auch Erwachsene.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.02.2023
Wolf, Klaus-Peter

Ostfriesengier / Ann Kathrin Klaasen ermittelt Bd.17


sehr gut

Leichte Unterhaltung

Der neue Band startet rasant. Nach der Ankunft der neuen Polizeidirektorin Elisabeth Schwarz explodiert direkt vor der Polizeiinspektion das Auto von BKA-Mitarbeiter Dirk Klatt. Was steckt dahinter? Will hier jemand der Polizei den Krieg erklären?
Ich habe bisher alle Bände dieser Reihe gelesen. Der Krimi „Ostfriesengier“ gefällt mir wieder sehr gut, es ist aber nicht sein bester Band.
Auch dieser Teil ist flüssig, mitreißend und unterhaltsam geschrieben, durch viel Lokalkolorit fühlt man sich direkt wieder vor Ort in Ostfriesland. Ich habe mich über das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren gefreut. Durch die wechselnden Perspektiven ist es spannend, manchmal knickt der Spannungsbogen aber etwas durch die Ausführung von Belanglosigkeiten ein.
Das Buch lässt sich leicht und locker lesen, man mag es gar nicht aus der Hand legen. Wenn man von kleinen inhaltlichen Schwächen absieht, ist der Roman sehr unterhaltsam und kurzweilig. 4 Sterne!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.01.2023
Winter, Thilo

Der Riss


sehr gut

Temporeicher Pageturner

Vor kurzem wurden fast 100 Vulkane in der Arktis entdeckt. Die Geologin Antonia Rauwolf soll überprüfen, ob diese möglicherweise aktiv werden könnten. Ein Ausbruch hätte verheerende Folgen für die ganze Welt.

Der Riss ist eine gelungene Mischung aus Thriller und Actionbuch mit einigen Fantasy-Szenen. Die wissenschaftlichen Aspekte im Hintergrund machen den Plot besonders interessant.

Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch. Man kann sich die eiskalte Umgebung gut vorstellen und nahezu fühlen.

Im Laufe des Buches entstehen viele Fragen, mit der Zeit setzt sich das Puzzle immer mehr und mehr zusammen. Durch die Cliffhanger an den Enden der Kapitel und den Perspektivwechseln liest sich der Roman spannend und kurzweilig.

Die Charaktere wirken geheimnisvoll, der Thriller legt hier aber eher den Schwerpunkt auf Action und nicht auf detaillierte und facettenreiche Darstellung der Protagonisten.

Das Tempo ist rasant und man wird förmlich mitgerissen von einer Situation in die nächste.

Manche Ereignisse wirkten etwas übertrieben und unrealistisch, dies empfand ich aber nicht als störend bei dieser Art von Thriller. Ich sehe es eher als einen Fantasy-Action-Wissenschaftsthriller. Auf die Sci-Fi-Elemente hätte ich verzichten können.

Trotz aller überzogenen und unglaubwürdigen Szenen fand ich den Thriller unheimlich fesselnd und spannend.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.01.2023
Blum, Charlotte

Der Tote im Kurhaus / Fräulein vom Amt Bd.2


sehr gut

Gelungene Fortsetzung

Baden-Baden 1924: Bei der Premierenfeier der Aufführung „Aida“ wird der Tenor ermordet aufgefunden. Telefonistin Alma Täubert wird neugierig und beschließt selbst ein wenig zu recherchieren, da der Hauptverdächtige der Freund ihrer Freundin Emmi ist. Dabei gerät Alma in so manch brenzlige und gefährliche Situation. Kriminalkommissar Ludwig Schiller steht ihr bei ihren Ermittlungen beratend zur Seite.

Das Buch ist ein Mix aus Krimi, historischem Roman und Liebesgeschichte.
Alma ist eine starke Frau, die in den 20ern ein bescheidenes Leben führt und mit der lebenslustigen Emmi eng befreundet ist. Sehr lebendig und detailliert werden die Lebensumstände der damaligen Zeit geschildert. Dank der wirklich bildhaften und atmosphärischen Beschreibungen des tollen Settings kann man sich das Baden-Baden der zwanziger Jahre sehr gut vorstellen.

Es ist locker und leicht geschrieben, aber die Sprache und Dialoge waren der damaligen Zeit entsprechend authentisch gestaltet. Auch das politische Geschehen in Deutschland floss mit ein.

Der 2. Teil hat mir besser gefallen als der erste, da ich diesen als kurzweiliger empfand. Insgesamt ein unterhaltsamer Roman, der die 1920er Jahre lebendig werden lässt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.01.2023
Jordan, Jack

Die Herzchirurgin


sehr gut

Spannender Thriller mit interessanten Charakteren

Der Thriller „Die Herzchirurgin“ startet direkt rasant und spannend.
Der kleine Sohn der Herzchirurgin Anna Jones wurde entführt, die Babysitterin ermordet. Die Entführer stellen sie vor eine schwierige Entscheidung. Entweder sie lässt den Politiker Ahmed Shabir bei einer anstehenden Operation sterben oder sie wird ihren Sohn nie wiedersehen.
Annas distanzierter Charakter wird sehr eindrücklich dargestellt. Man spürt ihren Stress, ihre Ticks und ihre innere Zerrissenheit. Auch die andere Protagonistin Krankenschwester Margot steht vor einem Dilemma. Man erfährt einiges über ihre schwierige Vergangenheit und kann ihre Verzweiflung gut nachvollziehen. Bei der dritten Protagonistin handelt es sich um Detective Rachel, die den Mord an der Babysitterin aufklären soll. Bei ihr brechen alte Wunden auf, denn ihr eigener Sohn ist vor einigen Jahren verschwunden und dieses Trauma hat sie noch nicht überwunden.
Der Thriller wird abwechselnd aus der Perspektive dieser drei Frauen erzählt und wird dadurch besonders spannend und kurzweilig. Auch der Schreibstil ist leicht und flüssig. Das Buch hält unerwartete Wendungen und ein überraschendes Ende parat. Mir hat dieser unterhaltsame und aufregende Thriller sehr gut gefallen.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.01.2023

Guinness World Records - Dinosaurier


ausgezeichnet

Spannende Informationen über Dinosaurier für Erstleser

„Dinosaurier. Guinness Erstleser.“ von Ravensburger ist sehr liebevoll und kindgerecht für Erstleser umgesetzt worden. Die detailreichen und hochwertigen Bilder auf jeder Seite unterstreichen und erklären die kurzen Sachtexte zum jeweiligen Dino. Die Inhalte werden altersgerecht vermittelt und sind übersichtlich strukturiert. Die Schrift ist groß und gut leserlich. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, gut verständlich und passend für die Zielgruppe.
Meine Kinder finden das Thema Rekorde bei Tieren, insbesondere Dinos, total spannend.
Das Buch ist aufgeteilt in 4 Kapitel. Im ersten Kapitel „Wahnsinnig groß! Unglaublich klein!“ bekommen wir die verschiedenen Rekorde vorgestellt: Wer hat das kleinste Gehirn? Wer hat die schrecklichsten Krallen? U.v.m.
Im zweiten Kapitel „Nachwuchs bei den Dinos“ erhalten wir Informationen zu den ältesten Nistplätzen und zu Eier-Rekorden.
Im 3. Kapitel folgen interessante Erkenntnisse der „Dino-Forschung“.
Im letzten Kapitel „Dinos heute“ werden Rekorde zu Dinos im Film, in Videospielen etc. genannt.
Ich selbst habe auch viele neue Details über Dinos erfahren. Die Kinder waren sehr vertieft beim Lesen und fanden die Erkenntnisse spannend. Insgesamt finden wir das Buch (Illustrationen, Texte und Inhalt) sehr gut aufgebaut und können es neugierigen Kindern von 5-9 Jahren wärmstens empfehlen. 5 Sterne!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.01.2023
Caspari, Anna-Maria

Ginsterhöhe


sehr gut

Ein Dorf verschwindet

Schauplatz der bewegenden Geschichte ist das heute nicht mehr existierende Dorf Wollseifen in der Eifel. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten, die Charaktere selbst sind aber fiktive Personen.

Das Buch ist aufgeteilt in 3 zeitliche Abschnitte. Im ersten Teil „1919 bis 1928“ wird die Rückkehr des Protagonisten Albert aus dem Krieg und der Wiederaufbau des Dorfes thematisiert. Im zweiten Abschnitt „1930 bis 1939“ wird sehr eindrücklich erzählt, wie die NSDAP schleichend immer mehr Macht erlangt und die Gräueltaten der Nazis zunehmen. Im letzten Abschnitt von 1939 bis 1949 wird berichtet, wie sich die Kriegs- und Nachkriegszeit auf die Bewohner des Dorfes auswirkt und wie diese Zeit geprägt ist vom Durchhalten und Hoffen auf die Rückkehr der Söhne.

Die Autorin hat einen ganz besonderen Schreibstil, sie beschreibt unaufgeregt und fast schon sachlich, aber sehr eindringlich die Schicksalsschläge von Alberts Familie und der anderen Dorfbewohner. Das Dorfleben zu dieser Zeit wird sehr bildhaft und umfassend geschildert. Leider waren mir die Zeitsprünge in der Handlung ab und an zu holprig und zu groß.

Das Verhalten der Charaktere wirkt sehr authentisch und passend, es geht ums Überleben, darum, einfach immer weitermachen zu müssen. Gedanken kommen, werden aber gleich beiseitegeschoben, um sich wieder dem harten Alltag zu stellen.

Mich hat der gut recherchierte und fundierte Roman sehr tief berührt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.