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Benutzername: marielu
Wohnort: Mainbernheim
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Bewertungen

Insgesamt 13 Bewertungen
12
Bewertung vom 06.11.2014
Missing New York / Frank Decker Bd.1
Winslow, Don

Missing New York / Frank Decker Bd.1


sehr gut

Frank Decker, Ermittler in Lincoln, Nebraska wird zu einem „Code 64 – ein vermisstes Kind“ gerufen.
Vermisst wird die 5-jährige Hailey Hansen, afroamerikanisch, schwarze Haare, grüne Augen.
Die Zeit läuft, Befragungen finden statt, Suchmannschaften werden aufgestellt, die Sexualstraftäter die in der Nähe wohnen werden aufgesucht, doch Hailey bleibt spurlos verschwunden. Als ein weiteres Kind vermisst wird, dass kurz darauf tot aufgefunden wird, scheint es so, dass auch Hailey nicht mehr lebend gefunden wird. Nur Frank Decker glaubt fest daran Hailey lebend zu finden und verspricht ihrer Mutter sie wieder nach Hause zu bringen. Frank kündigt seinen Job, trennt sich von seiner Frau und verfolgt jeden noch so kleinen Hinweis, was ihn durch mehrere Staaten führt. Doch dann erhält er an einer Tankstelle einen wichtigen, neuen Hinweis, der ihn nach New York führt. Dort begegnet er dem Model Shea und ihren Fotografen. Was Decker nervös macht, ist die Tatsache, das Shea aussieht wie eine ältere Hailey. Decker glaubt nicht an einen Zufall und verfolgt hartnäckig eine bestimmte Spur.
Don Winslow beschreibt in knappen Sätzen die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Frank Decker, dem wortkargen Ermittler. In kurzen kursivgeschrieben Absätzen erfährt man was Hailey erlebt. Die ersten 150 Seiten wirken etwas träge und ich war schon am überlegen ob ich das Buch abbrechen soll. Ich bin froh dass ich das nicht getan habe, denn dann nimmt das Buch langsam Fahrt auf und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Dies ist der Erste Band über den Ermittler Frank Decker und ich bin gespannt wie Don Winslow die Fortsetzung gestaltet.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.02.2014
Eine Liebe zwischen den Zeiten (eBook, ePUB)
Neuffer, Sabine

Eine Liebe zwischen den Zeiten (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Seit 8 Jahren lebt Lea in England und unterrichtet dort an einer deutschen Schule. Endlich kann sie sich ihren Traum erfüllen und nimmt sich ein Sabbatjahr um ihre journalistischen Fähigkeiten weiter auszubauen. Der Auftakt des Jahres sollte der gemeinsame Urlaub mit ihrem Freund Brian nach Irland werden. Doch da erhält sie die Nachricht dass sie das Haus ihrer Großmutter väterlicherseits in Braunschweig geerbt hat. Allein reist Lea mit zwiespältigen Gefühlen nach Braunschweig um das Erbe anzutreten und alles nötige in die Wege zu leiten. Sie hat nur einmal als Kind ihre Großmutter gesehen, da ihre Eltern keinerlei Kontakte zu ihren Großeltern unterhalten haben und auch nie über sie sprachen. Lea putzt die Wohnung und räumt auf, sie ist angenehm überrascht das ihre Großeltern so wunderschöne Möbel haben und auch einen gut sortierten Bücherschrank, das hätte sie ihren Großeltern gar nicht zugetraut. Als Lea einen Müllsack in einen Holzverschlag stellt, hört sie Geräusche im Treppenhaus, kurz öffnet sie die Tür, die in das Treppenhaus führt. Doch was ist das? Das Treppenhaus ist völlig verändert, als sie hinaustritt befindet sie sich im Jahre 1938. Das Haus wird von dem jüdischen Arzt Daniel Grünfeld mit seiner Tochter und Enkelin bewohnt, sogar die Möbel sind die gleichen, wie in der Wohnung ihrer Großmutter. Etwas verwirrt macht Lea mit ihnen Bekanntschaft und beschließt die Grünfelds öfter zu besuchen. Sie fühlt sich immer mehr zu Daniel hingezogen. Durch das Wissen um die Gefahr für die Familie versucht sie, Daniel und seine Tochter davon zu überzeugen dass sie so schnell wie möglich Deutschland verlassen müssen. Und dann stellt Lea sich auch immer öfter die Frage: „Wie kam ihre Familie in den Besitz des Hauses der Grünfelds?“.

Sabine Neuffer hat einen wunderbaren Zeitreiseroman geschrieben, der die Ereignisse und Persönlichkeiten sehr authentisch darstellt. Obwohl einiges für mich vorhersehbar war, führte doch ein gewisser Spannungsbogen fesselnd durch das ganze Buch, so dass ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte.
Fazit: Ein wunderbarer Zeitreise Roman der recht authentisch wirkt und für pures Lesevergnügen sorgt. Sabine Neuffer hat mit diesem Buch bewiesen dass sie nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen begeistern kann.
Zur Autorin:
Sabine Neuffer wurde 1953 in Hannover geboren. Nach dem Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen machte sie einige berufliche Umwege und arbeitete unter anderem für eine PR-Agentur, bevor sie 1981 doch noch eine Stelle als Lehrerin bekam. Nach ein paar Jahren als Grundschullehrerin arbeitete sie lange an der Hauptschule und unterrichtet jetzt an einer Realschule. Lesen war schon immer ihre große Leidenschaft und 2003 entdeckte sie, dass ihr das Schreiben mindestens genauso viel Spaß macht. Seitdem veröffentlicht sie vor allem Kinderromane.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

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