Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: bookgirl
Danksagungen: 12 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 41 Bewertungen
Bewertung vom 29.02.2012
Frau Ella
Beckerhoff, Florian

Frau Ella


ausgezeichnet

Frau Ella und Sascha lernen sich im Krankenhaus kennen, wo sie zwangsweise ein Zimmer teilen müssen. Auch wenn Sascha zunächst gar nicht begeistert ist (Frau Ella ist ihm zu ordentlich, pfurzt usw.), schliesst er Frau Ella dann doch letztenendes in sein Herz. Er nimmt sie zu sich mit nach Hause, als die Ärzte Frau Ella operieren wollen und ihre Einwände gar nicht ernst nehmen. Das Buch hat einen trockenen Humor und man muss die zwei Protagonisten einfach mögen. Trotzdem hat es auch traurige Passagen, wo der Generationenkonflikt bewusst gemacht wird. Insbesondere Frau Ella ist einfach klasse, sodass man den Roman in einem Rutsch lesen kann. Es war ein reines Lesevergnügen und eine kurzweilige Lektüre.

4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.02.2012
Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3
Stark, Richard

Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3


sehr gut

Parker und seine zwei Kumpane Nelson und Nick überfallen einen Geldtransporter, wobei sie zwei Millionen Dollar erbeuten. Da die Polizei zu früh erscheint, können sie das Geld nicht mitnehmen, sondern lediglich verstecken. Einer der drei (Nick) wird gefasst, aber kann am nächsten Tag wieder entkommen, sodass er zur Gefahr für die anderen beiden wird. Dazu kommt noch die Kopfgeldjägerin Sandra, die einen Teil der Millionen für sich beansprucht. Es kommt immer wieder zu Überraschungen, da keiner dem anderen trauen kann.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist zwar der dritte Teil der Parker-Serie, aber nicht unbedingt notwendig, die anderen beiden Teile zu kennen, um dem Inhalt folgen zu können. Als Krimi hätte das Buch ein wenig spannender sein können, was dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tat.

Bewertung vom 29.02.2012
Das Herz ihrer Tochter
Picoult, Jodi

Das Herz ihrer Tochter


weniger gut

Nach den wirklich guten Romanen "Beim Leben meiner Schwester" und "Neunzehn Minuten" habe ich bei "Das Herz ihrer Tochter" sehr hohe Erwartungen gehabt, die jedoch enttäuscht wurden. Leider wird mir zu viel aus Sicht der Gefängnis-Insassen erzählt. Insbesondere Shay Bourne wird geradezu wie der Messias in Person dargestellt und das Thema Religion nimmt eine viel zu zentrale Rolle ein. Es ist bei weitem nicht so packend und gut geschrieben, wie die Vorgänger und über lange Strecken war ich schon fast zu gelangweilt, um überhaupt noch weiter zu lesen. Für mich ist das der schwächste der Picoult-Romane und ich hoffe, dass sie bei ihrem nächsten Buch wieder zu ihrer alten Stärke zurück findet.

Bewertung vom 29.02.2012
Welche Farbe hat die Liebe?
Reuter, Katja

Welche Farbe hat die Liebe?


sehr gut

Jule bekommt von ihrer besten Freundin Tina zum Geburtstag die goldene Mitgliedschaft bei StayFriends geschenkt. Zunächst ist sie gar nicht begeistert davon, da sie von Internetportalen wenig hält. Sie meldet sich dann jedoch doch an und stellt den Kontakt zu ihrer alten Jugendliebe Erik her. Da es in ihrer langjährigen Beziehung mit ihrem Freund Tom kriselt, bleibt es nicht nur bei dem Austausch über StayFriends und sie und Erik kommen sich wieder näher. Dadurch wird es spannend zu beobachten, wie die Geschichte letztendlich ausgeht und für wen Jule sich entscheidet, da sie von Erik immer faszinierter und von Tom immer genervter wird. Es darf aber hier schon gesagt werden, dass es ein Happy End gibt und sie die richtige Entscheidung trifft.

Es ist halt ein typischer Frauenroman, der sich sehr gut lesen lässt. Der Humor kommt an manchen stellen auch nicht zu kurz, sodass es ein kurzweiliges Lesevergnügen ist. Mir hat das Buch super gefallen und ich würde es auf jeden Fall auch weiter empfehlen.

Bewertung vom 29.02.2012
Hüftkreisen mit Nancy
Schwarz, Stefan

Hüftkreisen mit Nancy


schlecht

Nachdem ich von der Leseprobe begeistert war, bin ich umso enttäuschter von dem, was ich jetzt gelesen habe. Was soll das nur? Humor kann ich bei diesem Buch leider nicht erkennen und wenn etwas lustig sein soll, dann befindet es sich ganz weit unter der Gürtellinie. Es geht schon damit los, dass Max um 4 Uhr nachts mit einer Erektion aufwacht und auch seine Gespräche mit seiner Kollegin eigentlich nur ein Thema haben und zwar Sex. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man annehmen, dass der Autor sich noch in der Pubertät befindet. Dann kommen manchmal so pseudo-intellektuelle Sätze, die scheinbar auch witzig sein sollen. Alles in allem also eine Enttäuschung.

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.02.2012
Gottesopfer
Pleva, Tanja

Gottesopfer


sehr gut

Nach nur zwei Tagen habe ich soeben Todesopfer beendet. Was soll ich dazu sagen? Es hat mir gut gefallen, da es flüssig und spannend geschrieben ist. Tanja Pleva hat mit ihrem Erstlingswerk ein sehr gutes Debüt abgeliefert, welches Lust auf mehr macht. Doch worum geht es? Sam O'Connor ermittelt in einem Serienmörder-Fall, der sich in deutschen und europäischen Städten abspielt. Er wird als sympathischer Einzelgänger, der sich in erster Linie um seine psychisch gestörte Schwester kümmert und lediglich einen kranken älteren Kollegen seinen Freund nennt, charakterisiert. Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen. Nur das zu dick aufgetragene Ende hat das Lesevergnügen ein wenig geschmälert.

Bewertung vom 29.02.2012
Weiß der Himmel von dir
Bessette, Alicia

Weiß der Himmel von dir


sehr gut

Weiß der Himmel von dir ist ein schöner, gefühlvoller Roman, der sich in kurzer Zeit einfach so "weglesen" lässt. Einige Wendungen lassen sich zwar vorhersehen, aber letztendlich liest man keinen Krimi, sondern einen Liebesroman, sodass dies dem Buch verzeihbar ist.

Als Leser wird man unvermittelt in die Geschichte geführt und findet sofort Anschluss an Zells momentanen Seelenleben. Dabei werden erst nach und nach die einzelnen Hintergründe für den Tod ihres Mannes aufgedeckt. Auch in Rückblenden in Form von Nicks Emails und Erinnerungsflashs von Nell kann man sich als Leser schnell ein Bild von der Beziehung der Eheleute machen.

Insgesamt fand in den Roman inhaltlich gut nachvollziehbar und habe mich für einige Stunden gut unterhalten gefühlt.

Bewertung vom 29.02.2012
Schlaf still
White, Kate

Schlaf still


sehr gut

Lake Warren hat gerade eine Scheidung hinter sich und befindet sich im Sorgerechtsstreit um die Kinder mit ihrem Ex-Mann. Während eines Termins mit ihrem Anwalt wird ihr von diesem geraten sich unauffällig zu verhalten und keine Risiken einzugehen, damit sie ihre Kinder nicht an ihren Ex-Mann verliert. Sie ist Marketingexpertin an einem Krankenhaus, wo sie den attraktiven Arzt Dr. Keaton kennen lernt. Nach einem Dinner mit Kollegen treffen die beiden sich bei ihm zu Hause und haben einen One Night Stand. Um nicht in die polizeilichen Ermittlungen zu geraten und damit den Kampf um das Sorgerecht zu gefährden, flieht sie aus der Wohnung. Lake beschliesst heraus zu finden, wer der Mörder ist und deckt in der Klinik ungeheuerliche Geheimnisse auf. Sie ist in ständiger Sorge und Angst, da sie sich beobachtet und verfolgt fühlt. Einem Anschlag entkommt sie nur knapp und weiß nicht, wem noch zu trauen ist. Dann macht sie einen folgenschweren Fehler ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist flüssig und spannend geschrieben. Am Anfang und Ende war es sehr spannend, der Mittelteile hat leichte Schwächen. Alles in allem würde ich das Buch aber weiter empfehlen und habe es selber auch gerne gelesen.

Bewertung vom 29.02.2012
Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1
Peetz, Monika

Die Dienstagsfrauen / Dienstagsfrauen Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch die Dienstagsfrauen handelt von 5 Freundinnen, die sich an jedem ersten Dienstag im Monat treffen und über Gott und die Welt reden. Sie haben sich vor 15 Jahren in einem Französischkurs kennen gelernt und nur auf Grund dessen überhaupt eine Freundschaft entwickelt. Die fünf könnten unterschiedlich nicht sein. Caroline ist die toughe Anwältin, Kiki die lebensfrohe Designerin, Eva das Hausmütterchen, Estelle die reiche Apothekergattin und natürlich Judith, die sich an ihren verstorbenen Mann Arne klammernde Witwe. Als Arne nach einem Krebsleiden stirbt, beschließt Judith, dass sie den Jakobsweg, den er bis zu einer bestimmten Stelle gegangen ist, für ihn zu Ende gehen möchte. Da die anderen Freundinnen auch so den jährlichen Ausflug planen, beschließen sie kurzerhand Judith zu begleiten. Auf dem Jakobsweg lernen die Freundinnen sich selber, aber auch die Gruppe ganz anders kennen. Natürlich kommt es auch zu Streitigkeiten und insbesondere am Anfang, müssen die Freundinnen sich ziemlich zusammen raufen, um nicht sofort wieder das Weite zu suchen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es liest sich sehr flüssig und ist locker geschrieben. Ich habe im Internet gelesen, dass das Buch verfilmt wird und konnte mir schon während des Lesens gut vorstellen, dass das ein amüsanter Fernsehabend werden wird, wenn der Film fertig abgedreht ist.

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.02.2012
Blutstein
Theorin, Johan

Blutstein


ausgezeichnet

Der Krimi Blutstein von Johan Theorin hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte zwar völlig andere Erwartungen, kann aber trotzdem sagen, dass ich das Buch jederzeit weiter empfehlen würde. Bei der Geschichte handelt es nicht um einen typischen Schweden-Krimi und schon mal gar nicht um einen Thriller, was ich nach dem Cover und dem Titel vermutet hatte. Das erste Kapitel ist sehr spannend, danach kommt die Geschichte allerdings eher gemächlich daher. Das eigentliche Verbrechen wird erst in der Mitte des Buches thematisiert. Als Leser weiß man die ganze Zeit, dass irgendwas "im Busch ist" und dass dieses etwas kein gutes Ende nimmt. Und das macht für mich die Spannung des Buches aus, weil man natürlich wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht. Doch worum geht es? Der erste Teil des Buchs beschäftigt sich mehr mit den handelnden Personen, die alle gut beschrieben sind. Am meisten erfährt man über Vendela Larsson. Auch über Per Mörner und Gerlof Davidsson erfährt man Details aus ihrem Leben. Der zweite Teil befasst sich mit der eigentlichen Krimihandlung, dem Verbrechen und der Auflösung. Vorangetrieben werden die Untersuchungen von Per Mörner. Die Polizei agiert im Hintergrund. Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben und ich konnte es zeitweise nicht aus der Hand legen.