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Benutzername: Anne
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Bewertungen

Insgesamt 31 Bewertungen
Bewertung vom 23.07.2015
London Road - Geheime Leidenschaft / Edinburgh Love Stories Bd.2
Young, Samantha

London Road - Geheime Leidenschaft / Edinburgh Love Stories Bd.2


sehr gut

Samantha Young hat einen Nachfolger des Erfolgsschlagers Dublin Street auf den Buchmarkt gebracht. Titel als auch Cover der beiden Bücher sind mehr als ähnlich - Kenner wissen also auf Anhieb Bescheid, Ich finde es nicht schlecht, dass es Ähnlichkeiten gibt, jedoch hätte ich mir bei der Covergestaltung noch etwas Originelleres gewünscht.
Da London Road der Nachfolgeroman ist, lässt sich vermuten, dass es erforderlich ist, den ersten Teil gelesen zu haben - doch dem ist nicht so. Die Personen sind im ersten Buch lediglich am Rande aufgetaucht, daher ist es auch problemlos möglich mit dem zweiten Teil zu beginnen.

Das Buch selbst handelt von der 24jährigen Johanna, kurz Jo, die neben familiären Sorgen jede Menge Arbeit hat, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Mutter, schwere Alkoholikerin, der Bruder in der Luft. Daher versucht sie für ihren Bruder die Mutterrolle zu übernehmen und versucht so, ihm ein besseres Leben zu bieten. Johanna ist bildhübsch und daher total bei den Männern angesehen und somit fällt es ihr leicht an reiche, meist ältere, Männer zu kommen. Sie hat mal hier, mal da Liebschaften, doch die wahre Liebe findet sie nicht. Auf einer Austellung lernt sie einen jungen Mann kennen, Cam. Und nun beginnt das Abenteuer, denn beide sind liiert, doch auch beide spüren die sexuelle Anziehung...

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben, ich bin super schnell in den Lesefluss gekommen und habe das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen können, sodass ich es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte.

Klar ist, dass man Vergleiche zu Shades of Grey zieht, denn auch die Reihe habe ich gelesen. Ich muss sagen, dass die Bücher von Samantha Young anders sind - aber nicht schlechter. Man könnte sagen, es sei ein Abschlag, aber dieser Meinung bin ich nicht.

Bewertung vom 23.07.2015
Sommernachtszauber
Alpsten, Ellen

Sommernachtszauber


ausgezeichnet

Das Buch Sommernachtszauber besticht zunächst durch dieses wunderbare Cover. Allein deswegen würde ich es schon kaufen.
Die Hauptfigur Caroline, die eine leidenschaftliche Schauspielerin ist, bekommt die Rolle der Julia und möchte alles geben, um dies auch gut zu machen. Ihre Familie ist zerrüttet - der Vater hat sie verlassen, die Mutter kümmert sich nicht um sie, daher hat sie die Mutterrolle übernommen und kümmert sich nebenbei um ihren jüngeren Bruder Michi.
Ihre beste Freundin Mia, die ebenfalls Schauspielerin ist und davon ausging, dass sie die Rolle der Julia bekommt, hat für mich einen netten Charakter, jedoch irgendwie habe ich dabei einen faden Beigeschmack.
Caro tut also alles, um sich perfekt für die Julia-Rolle vorzubereiten. In dem Theater, wo die Proben stattfinden, lebt ein Geist namens Johannes. Johannes wurde in den 30er Jahren qualvoll auf der Bühne bei dem Stück "Romeo und Julia" ermordet und lebt seitdem in diesem Theater mitten in Berlin.
Caro und Johannes bauen eine Beziehung zueinander auf und daraus wird Liebe. Nun muss sich Caro entscheiden...

Die Schreibweise des Buchs ist super eingänglich und obwohl es als Jugendbuch deklariert ist, können auch Erwachsene das Buch problemlos lesen.

Bewertung vom 23.07.2015
Ich und Monsieur Roger
Lavoie, Marie-Renée

Ich und Monsieur Roger


gut

Helene, 8 Jahre, nennt sich selber Joe und macht sich selbst um 2 Jahre älter, sodass sie Zeitungen austragen und ihre Familie finanziell unterstützen kann. Roger ist 80 und zieht in das Wohnhaus von Joe's Familie. Die Eltern von Joe, beide Lehrer sind keine Vorzeigeeltern, denn der Vater ist dem Alkohol verfallen und die Mutter, die die Familie zusammenhält, ist sehr bestimmt und duldet keine Widerworte.
Die Geschichte von Joe ist nett geschrieben, jedoch verstehe ich nicht direkt, weshalb der Titel den Namen "Roger" enthält, denn die Geschichte rund um Roger wird sehr knapp gehalten und der Hauptteil dreht sich um Joe.

Bewertung vom 23.07.2015
Schwesterlein, komm stirb mit mir / Stadler & Montario Bd.1
Sander, Karen

Schwesterlein, komm stirb mit mir / Stadler & Montario Bd.1


sehr gut

Schwesterelin, komm stirb mit mir - schade, schade, dass genau so der Titel des Thrillers lautet, aber erst einmal von Anfang.
Der Leser bekommt ein Ermittlerduo, oder sogar ein -trio vorgstellt, der sie durch die gesamte Handlung begleitet. Diese Art kenne ich von vielen Krimis oder Thrillern und ich mag sie.
Der Kommissar Georg Stadler zieht sich aufgrund eines Mordfalles den Rat der Psychologin Dr. Liz Montario zu Hilfe. Beide versuchen nun den Fall zu lösen. Der Mörder wird immer wieder aktiv und gibt den beiden verschiedene Rätsel auf. Auch Liz erhält privat immer wieder anonyme Briefe, die sie in Angst und Schrecken versetzen...

Ich sollte das Buch gewinnen, habe es allerdings nicht bekommen. Aufgrund der tollen Community hier bei vorablesen.de hatte ich die Möglichkeit zu tauschen und bin schließlich doch in den Genuss gekommen.
Der Schreibstil des Buches gefällt mir sehr, man ist schnell im Lesefluss und möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Gegen Mitte/Ende fand ich die Handlung jedoch (aufgrund des Titels) sehr hervorsehbar, sodass ich wusste, dass nicht der vermeintliche Mörder der Richtige war.
Auch das Ende scheint aufgelöst, aber es lässt aufgrund einer Textstelle den Leser nicht zu 100% davon ausgehen, dass der Fall tatsächlich gelöst wurde. Somit lässt es mich hoffen, dass es bald eine Fortsetzung des Buches gibt und man die Ermittler bei ihrer Suche nach dem Täter begleiten kann.

Alles in allem ein spannender Thriller, den ich jedem Fan des Genres empfehlen kann. Ich vergebe 4 Sterne, da mir das Ende zu schlüssig erschien. Hier hätte ich mir eine spannendere Wendung gewünscht.

Bewertung vom 23.07.2015
Am Ende der Treppe, hinter der Tür
Ludwig, Sabine

Am Ende der Treppe, hinter der Tür


gut

Ich habe mich für dieses Buch "beworben", da es als Krimi deklariert war. Jedoch musste ich im Verlaufe der Handlung den Krimi vergebens suchen. Aber von vorn.
Die 16 jährige Martha wohnt zusammen mit ihrer Mutter (Constanze) und deren neuen Freund (Johannes) + Tochter (Poppy) zusammen in einer Wohnung. Marthas Vater ist vor zwei Jahren verstorben. Martha fühlt sich in der neuen Wohnung nicht wohl - alles nervt sie, Johannes, auch Glatze genannt, Poppy und auch die Schule. Einziger Lichtblick ist der Lehrer Alexander Miller, in den sie heimlich verliebt ist...
Das Cover gefällt mir sehr, denn es passt perfekt zum Titel. Beides lässt mich eine spannende Geschichte erwarten. Jedoch ging es auf den ersten 100 Seiten ausschließlich um Marthas Leben und ihre Unzufriedenheit. Erst dann nimmt die Sache etwas Schwung auf, der jedoch schnell wieder abebbt. Schnell wusste ich, wer der Täter war und daher war das Ende für mich eher langweilig...
Der Schreibstil gefiel mir sehr, ich habe das Buch ruckzuck durchgelesen gehabt. Jedoch verdient es meiner Meinung nach nicht in die Kategorie Krimi eingeordnet zu werden, sondern das Buch ist in meinen Augen eher ein Jugendbuch.

Bewertung vom 23.07.2015
Tessa
Karlsson, Nicola

Tessa


sehr gut

Tessa - der Titel des Buchs und auch gleichzeitig der Name der Protagonistin. Tessa ist eine junge Frau, die im Moment nicht mit ihrem Leben klar kommt. Sie ist dem Alkohol verfallen, schluckt Tabletten gegen Depressionen, Unwohlsein,... und fühlt sich außerdem ungeliebt. Ihr derzeitiger Freund kümmert sich in ihren Augen nicht genug um sie. Außerdem läuft es in ihrem Job nicht rund, da sie ihn durch Alkohol und Tabletten nicht richtig Ernst nimmt.

Der Schreibstil ist sehr eingängig und somit fällt das Lesen nicht schwer. Ich habe ständig auf ein Hoch hinsichtlich der Spannung gewartet, jedoch vergebens. Teilweise war ich auch etwas genervt, da man immer und immer wieder etwas vom Alkohl, den Tabletten und auch der Unordnung lesen musste. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, dann wäre mein persönliches Leseerlebnis und mein gleichzeitiges Ergebnis besser ausgefallen.

Aufgrund der fehlenden Spannung und der oft auftretenden Wiederholungen gebe ich 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 23.07.2015
Eis bricht
Weber, Raimon

Eis bricht


gut

Das Buch hat wirklich spannend angefangen ... Henning, der Hauptprotagonist, hat in der Vergangenheit seinen Sohn Marc verloren. Ein Unbekannter ist in das Haus eingedrungen und hat den kleinen Mann getötet. Der Tod von Marc verändert das Leben von Henning völlig - die Ehe zerbricht und seine Frau wendet sich von ihm ab und Henning hat nur noch eines im Kopf - Rache. Er weiß mittlerweile wer der Mörder war und lauert diesem sogar vor dem Gefängnis auf... Er schmiedet Pläne und fokusiert sich völlig auf den Tag der Entlassung des Mörders...doch dann...Zweifel...

Der Schreibstil ist sehr flüssig. ich war von anfang an richtig "drin" in der Handlung. Ich konnte sehr gut mitfühlen und fand auch, dass es nicht vorhersehbar war - hat mir sehr gut gefallen. Doch, ja... das Ende...das irgendwie kein Ende war. Geht es in einem Nachfolgeband weiter? Genau solche Fragen kamen auf... Ich hätte mir noch 50-100 weitere Seiten gewünscht, die einem das Ende nicht so vor die Füße geworfen hätten...

Bewertung vom 23.07.2015
High Love
Ottenschläger, Madlen

High Love


gut

In diesem Buch geht es um Manja, 16 Jahre, ein eigentlich ganz normales, eher schüchternes Mädchen. Sie und ihre Freundin Sophie sind ein eingespieltes Team und teilen eigentlich alles...bis Manja Kathi kennenlernt. Kathi ist eine der "Coolen" in Manjas Augen, denn sie ist in einer Clique, die rauchen, Alkohol trinken und auch noch kiffen.
Durch Kathi lernt auch Manja die Clique kennen und, einen ganz besonders, lieben. Moritz ist derjenige, in den sich Manja auf Aunhieb verguckt hat. Manja erzählt weder Sophie noch ihrer Familie etwas davon und entfernt sich somit immer mehr von ihnen. Für die Clique und v.a. für Moritz ist das Kiffen das Normalste der Welt und alles scheint sich nur darum zu drehen. Als Manja und Moritz mehr oder weniger zusammen sind, merkt sie, dass Moritz es immer wieder nur auf das Gras abgesehen hat - entweder er "borgt" sich Geld um sich welches zu kaufen oder er bittet sie etwas zu besorgen...
Man denkt sich beim Lesen immer wieder nur "Mädel mach die Augen auf" - gleiches denkt auch Samuel, ebenfalls ein Teil der Clique...der durchaus auch mit konsumiert, aber es nicht nur darauf abgesehen hat.
Das Buch zeigt u.a., dass Liebe oder ich nenn es mal, das Verknalltsein, durchaus blind machen kann, allerdings sieht man auch, dass eine Sucht den Menschen so manipulieren kann, dass man alles dafür tut, um an das Objekt der Begierde zu kommen.
Ich hätte mir eine weniger blauäugige Manja gewünscht oder das die Eltern mehr Einfluss auf sie gehabt hätten. Im Buch ging es immer wieder nur um die Beschaffung, den Konsum und wie toll alles doch danach ist....das fand ich persönlich etwas langweilig...
Ich habe das Buch an 2 Tagen durchgelesen - Schreibstil ist super flüssig, also perfekt für junge Leute.

Bewertung vom 23.07.2015
Der Thron von Melengar / Riyria Bd.1
Sullivan, Michael J.

Der Thron von Melengar / Riyria Bd.1


gut

Die Handlung an sich gefällt mir sehr gut, jedoch hat für mich einfach die Tiefgründigkeit gefehlt. Auf dem Buchrücken steht explizit, dass Anhänger von Games of Throne voll auf ihre Kosten kommen werden - dementsprechend hoch war auch meine Erwartung. Mir fehlten einfach komplexere Handlungsstränge, zusammenhängende Charaktere, die mich auch zum Nachdenken anregen. Der Auftakt der Reihe ist gelungen, aber für den Nachfolger wünsche ich mir einfach mehr Tiefgang. Für Leseratten, die etwas Leichtes für zwischendurch suchen, werden hier sicher viel Freude haben.