Bis auf das Ende ein Stück wirklich guter (High-) Fantasy. Noch weit von G. Martin entfernt, aber echt solide.
Jim Butcher gelingt es (wie auch bei den "Dresden Files") eine lebendige Welt mit vielen spannenden Details auszubreiten, eine Fantasy-Welt in der Menschen in enger Symbiose mit Geisterwesen leben.
Wie für Butcher üblich gibt es jede Menge Action (mindestens die Hälfe des Buches über geht eigentlich immer die Post ab: Duelle, Krieg, Belagerung, Flucht und Verfolgungsjagden, Hinterhalte, ... ).
Das Ende ist leider ziemlich öde [Achtung Spoiler] - die meisten Helden sind eigentlich tot, aber haben dann doch wie durch ein Wunder überlebt, und zu guter Letzt kommt noch der große Imperator selbst vom Himmel gefallen (wortwörtlich!!) und dankt den Helden und erfüllt ihnen alle Wünsche. Geradezu peinlich. Der Rest hat mir aber gut gefallen.
Bis auf das Ende ein Stück wirklich guter (High-) Fantasy. Noch weit von G. Martin entfernt aber echt solide.
Butcher gelingt es (wie auch bei den "Dresden Files") eine lebendige Welt mit vielen spannenden Details auszubreiten, eine Fantasy-Welt in der Menschen in enger Symbiose mit Geisterwesen leben. Wie für Butcher üblich gibt es jede Menge Action (mindestens die Hälfe des Buches über geht eigentlich immer die Post ab: Duelle, Krieg, Belagerung, Flucht und Verfolgungsjagden, Hinterhalte, ... ).
Das Ende ist leider ziemlich öde [Achtung Spoiler] - alle Helden sind eigentlich tot, aber haben dann doch wie durch ein Wunder überlegt, und zu guter Letzt kommt noch der große Imperator selbst vom Himmel gefallen (wortwörtlich!!) und dankt den Helden und erfüllt ihnen alle Wünsche. Geradezu peinlich. Der Rest hat mir aber gut gefallen.
Dies ist mein drittes Buch der "Dresden Files". Es gefällt mir deutlich besser als der erste Band der Serie (siehe hier https://www.buecher.de/shop/amerikanisch/storm-front-ebook-epub/butcher-jim/products_products/detail/prod_id/39517663/).
(1) Jim Butcher verbessert seinen Schreibstil, es liest sich einfach flüssiger, es gab zwar immernoch ein oder zwei Szenen wo ganze Absätze unverständlich bleiben, aber das war verschmerzbar
(2) die Welt und die Charaktere entwickeln sich (auf niedrigem Niveau), es kommen mehr spannende Nebencharaktere vor (allerdings auch mehr blasse), auch der Protagonist selbst macht mal kleine Entwicklungsschritte
(3) die Antagonisten sind griffiger, verständlicher, in ihrer Bösartigkeit logischer als bei "Storm Front", die Gesamtstory macht einen gewissen Sinn
Insgesamt finde ich immernoch, dass die "Dresden Files" kein sehr hohes Niveau erreichen. Aber es ist gute Unterhaltung, bunt, actionreich, und Harry ist ein sympathischer Kerl.
Ich habe "Perry Rhodan NEO" bis ca. Band 100 gelesen und danach sporadisch bis zum aktuellen Stand.
Besonders die ersten Bände haben mich mehrheitlich begeistert. Auch aktuell lese ich immer mal wieder in die ersten Bände rein. Frank Borsch macht in meinen Augen sehr vieles richtig mit seinem Auftakt zu "PR NEO". Die Story gleicht der alten Perry Rhodan Serie sehr stark, ist aber zeitgemäßer, besser konstruiert, besser ausgeschmückt mit Nebenstories und vor allem - besser geschrieben. Während die späteren Bände von "PR NEO" ebenso wie die alte Perry Rhodan Serie ins uferlos epische abschweifen, sind die ersten Bände noch echte Science Fiction. Was würde passieren, wenn der Menschheit der Weg zu den Sternen geöffnet würde? Wie könnte sich die Menschheit Ausserirdischen gegenüber präsentieren? Perry Rhodan gibt eine Antwort darauf.
Mein zweites Buch der "Dresden Files". Ich muss sagen, ich war zu Beginn nicht begeistert. Jim Butchers Charaktere sind sehr klischeehaft und alle zwei Seite wiederholt die Hauptperson gebetsmühlenartig, dass er bald sterben wird und todmüde ist. Langweilig und billig.
Natürlich hat das Buch auch Stärken. Jim Butcher breitet eine sehr faszinierende Welt vor uns aus, die unserer Gegenwart entspricht, in der es eben auch Magie und Vampire gibt, Elfen und Geister. Dazu kommt ein guter Schuss Film-Noir, erinnert stark ein Chandler, wo die Hauptpersonen irgendwie auch nie auf einen grünen Zweig kommen und trotzdem unbeirrt ihren Weg gehen. Am meisten aber begeistert Butcher durch seine irrwitzigen, selbstironischen, nicht enden wollenden Actionszenen. Nur ein Beispiel: der Zauberer wird nachts von einem Dämon angegriffen, er flieht nackt auf die Straße (wo es heftig stürmt) und leitet einen Blitzschlag auf den Dämon um. Wem das zu absurd erscheint sollte lieber die Finger von den "Dresden Files" lassen.
Mein Fazit fällt gemischt aus.
Einerseits sind die Ergebnisse, die hier präsentiert werden wirklich beeindruckend. Ein Physiker entwickelt über Jahrzehnte gemeinsam mit Biologen eine quantitative Theorie, die Effekte bei Lebewesen, Städten und Unternehmen voraussagen kann (oder zumindest treffend beschreiben). Zudem wird die Theorie wirklich anschaulich erklärt. Auch kann man bei Google-Scholar (oder einer anderen wissenschaftlichen Suchmaschine) schnell nachhvolziehen, dass der wissenschaftliche Wert dieser Theorien auch tatsächlich anerkannt (wenn auch nicht unumstritten) ist.
Andererseits hätte man (wie so oft) aus dem Buch auch die Hälfte entfernen können, ohne am Inhalt zu sparen. Es sei dem Autoren gegönnt, sich etwas auszulassen. Er beschreibt hier sein Lebenswerk und möchte dann auch hier und da mal persönliche Anekdoten loswerden. Aber es hebt die Qualität des Buches nicht wirklich.
Ich habe das Buch gerne gelesen und wurde gut unterhalten. Also finde ich 4 Sterne durchaus fair.
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