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Benutzername: Andreas S.
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Bewertungen

Insgesamt 106 Bewertungen
Bewertung vom 14.04.2019
Christmas (Deluxe)
Michael Bublé

Christmas (Deluxe)


ausgezeichnet

Weihnachten ist für viele eine wundervolle Zeit und Weihnachtslieder gehören dann einfach zum festen Programm. Michael Bublé hat mit seinem Christmas-Album ein wundervolles und stimmiges Sortiment an Weihnachtsliedern zusammengestellt und veröffentlicht, das es verdient, zu jeder Sammlung zu gehören. Durch den schönen Musikstil und ansprechenden Gesang gehört es daher zum Pflichtprogramm bei uns zu Weihnachten.

Bewertung vom 04.04.2019
Fotografieren mit dem Nikon-Blitzsystem
Haase, Stephan

Fotografieren mit dem Nikon-Blitzsystem


ausgezeichnet

Egal, welches Fotobuch man liest, ganz selten geht es einmal um das Potential, das in der Technik steckt. Ganz im Gegenteil: Oft genug heißt es, dass der Fotograf die Bilder macht und nicht die Kamera. Technikverliebt wie ich bin, war ich neugierig auf das „Fotografieren mit dem Nikon-Blitzsystem“, aber zugleich auch etwas skeptisch, denn – sind wir mal ehrlich – so viel wird sich da doch nicht verbergen?

Ich bin vom Gegenteil überrascht worden und das sehr nachdrücklich. Neben sehr ausführlichen und gut verständlich Kapiteln zu den technischen Möglichkeiten (inklusive der genauen Information zu den Menüpunkten in der Nikon-Kamera) gibt es zum Schluss noch eine kurze Übersicht, welche Blitzgeräte am Markt angeboten werden und was diese mitbringen. Nicht minder spannend sind jedoch die fünf Kapitel, in denen es um die Fotopraxis geht und in denen praktisch alle Einsatzmöglichkeiten, von der Naturfotografie über die Hochzeitsfotografie bis zur Makrofotografie, besprochen werden. Als Basis für die Fotografie mit dem Blitz ist das genial!

Bei vielen Fotobüchern hat es mich in den Fingern gekribbelt, etwas umzusetzen. Hier muss ich aber ganz klar feststellen: Ich hatte sowohl meinen Aufsteckblitz (zum Glück ein Modell, das ich mir nach der Lektüre wieder kaufen würde) und meine Kamera in der Hand. Zusammen mit dem Buch gab es wirklich Aha!-Momente, aber nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, sich erst mit dem Buch über die technischen Möglichkeiten zu informieren und erst dann einen Blitz zu kaufen, denn erst dann versteht man nicht nur was möglich ist, sondern gerade auch, warum man für zusätzliche Ausstattungsdetails etwas mehr Geld ausgeben sollte. Wer zusätzliches Potential aus seinen Bildern herausholen möchte oder besser mit seinem Blitz arbeiten möchte, der bereits zuhause liegt, der kann hier ruhigen Gewissens zugreifen!

Bewertung vom 04.04.2019
Fotoschule
Vermeer; Wulf; Haasz, Christian

Fotoschule


ausgezeichnet

Alle Anfang ist schwer, das gilt auch in der Fotografie. Doch wenn man sich einmal intensiver damit auseinandersetzen möchte, dann gibt es mit der „Fotoschule“ eine gute Lösung für den Einstieg. Dabei sticht ein wichtiger Gedanke hervor: Bilder sind nicht dafür gemacht, auf der Festplatte zu „verstauben“, sondern sie wollen präsentiert werden .

Genau nach diesem Leitbild gestaltet sich auch das Buch. In den ersten Teilen geht es um sämtliche Grundlagen der Fotografie, von der Technik bis zur Entstehung des Bildes, die verständlich und vollständig – dafür aber nicht so sehr in die Tiefe – präsentiert werden. So kann sich jeder erarbeiten, was mit den Begriffen Blende, ISO und Co. gemeint ist. Wenn man tiefer in ein bestimmtes Thema einsteigen will, muss man dann aber zu gezielterer Literatur greifen. Die beiden letzten Teile befassen sich hingegen relativ intensiv mit der Bildbearbeitung (in Adobe Photoshop Elements) sowie der anschließenden Präsentation der Bilder als Druck oder in den sozialen Netzwerken.

Wer noch nicht (viel) mit Begriffen wie Blende, ISO und dergleichen anfangen kann und mehr aus seiner Kamera herausholen möchte – oder vor dem Kauf seiner ersten Kamera steht – wird hier einen sehr guten Einstieg finden können. Genau für denjenigen ist auch dieses Buch wie gemacht, denn man lernt alle grundlegenden Elemente im Umgang mit der Kamera kennen und auch verschiedene Aspekte der Bildgestaltung. Nicht zu unterschätzen ist aber eben auch die anschließende Verarbeitung der Bilder und so bietet die Kombination beider Elemente einen optimalen Kompromiss für den Start, wenn man sachte aber nicht zu intensiv in die Fotografie eintauchen möchte.

Bewertung vom 04.04.2019
Der Start in die Landschaftsfotografie
Köster, David

Der Start in die Landschaftsfotografie


ausgezeichnet

Wenn man sich intensiver mit Fotografie beschäftigt, dann spielen dabei auch oft Landschaften eine entscheidende Rolle, nicht nur, wenn ein Urlaub vor der Tür steht, der an die fantastischsten Orte der Welt führt. „Der Start in die Landschaftsfotografie“ holt dabei bereits all jene ab, die sich bisher nur sehr wenig oder überhaupt nicht mit Fotografie auseinandergesetzt haben. Aber auch fortgeschrittene Fotografen werden hier sicher noch etwas mitnehmen können, auch wenn der Lerneffekt dann sicher geringer ausfällt.

Über sieben Kapitel hinweg betrachtet David Köster alle Gesichtspunkte in der Landschaftsfotografie. Von der Kameratechnik über die Bildgestaltung bis zur Bildbearbeitung bespricht er dabei alle relevanten Punkte, die man idealerweise beherrschen sollte, um aus einem Schnappschuss ein hochwertiges Foto zu machen. Dabei findet er einen guten Kompromiss, der alle Inhalte anreißt, die man für diesen Schritt benötigt, ohne dabei allzu sehr in die Tiefe zu gehen, sodass man auch ohne Vorkenntnisse nicht überfordert sein sollte.

Insgesamt bietet das Buch so – und mit 46 ausführlichen „Workshops“ – die Chance, sich den Grundlagen der Landschaftsfotografie zu nähern und sich eben diese Grundlagen als Basis für das eigene fotografische Wirken zu erschließen. Sieht man von dem kleinen Umstand ab, dass die Softwareempfehlung trotz Neuerscheinung nicht auf dem aktuellsten Stand ist was die Kosten angeht, erfüllt das Buch seine Aufgabe und die Erwartungen, die der Autor formuliert, definitiv zufriedenstellend. Wer darauf aufbauend noch mehr erreichen möchte, der muss sich jedoch an anderer Stelle noch einmal umsehen.

Bewertung vom 04.04.2019
Benjamin Blümchen - Das besondere Osterei, 1 Audio-CD

Benjamin Blümchen - Das besondere Osterei, 1 Audio-CD


sehr gut

Der Maharadscha von Wischnipur kommt zu Besuch nach Neustadt, um sich einmal vor Ort die Ostertraditionen anzuschauen und sich zu amüsieren. Es ist klar, dass Benjamin Blümchen und seine Freunde dem Bürgermeister bei der Organisation dieses Ereignisses behilflich sind und so bemalen sie munter Ostereier, backen Hefezöpfe und organisieren eine Festtafel.

Benjamin ist mit vollem Eifer dabei, doch leider sind die kleinen Ostereier nicht für ihn geschaffen. Die Idee von Herrn Pichler rettet Benjamin den Spaß an der Sache und so entsteht „das besondere Osterei“. Doch wie es nunmal so ist, ruft ein derartiges Fest natürlich auch Herrn Schmeichler hervor, der natürlich sein ganz eigenes Interesse an dem Thema hat.

Endlich gibt es mit dieser Folge einmal wieder eine Osterfolge von Benjamin Blümchen und seinen Freunden. Durch die Mischung aus Spiel, Spaß und Spannung ist die Folge auf jeden Fall ein gutes Geschenk zu Ostern, wenn ihr auch durchaus etwas fehlt, um wirklich zu den besten Folgen der Serie zu gehören.

Bewertung vom 04.04.2019
Fang nie an aufzuhören
Thomas, Boris

Fang nie an aufzuhören


ausgezeichnet

Krisen sind der Moment, in dem eine gute Führungskraft den Unterschied für das Unternehmen und die Mitarbeiter ausmachen kann und nur aus Krisen lernt man wirklich etwas. Boris Thomas hat seine Erkenntnisse, die er in Krisen gewonnen hat, detailliert herausgearbeitet und präsentiert diese in seinem Buch „Fang nie an aufzuhören“. Als exemplarisches Beispiel dienen dabei verschiedene Krisen seiner Firma Lattoflex.

Über sieben Kapitel hinweg erarbeitet er so anhand seiner persönlichen Erfahrungen die sieben Eigenschaften, die für ihn das Mindset von Managern und Führungskräften auszeichnet: von Demut über das Vertrauen bis hin zum aktiven Leben von Werten im Unternehmen. Gerade durch die unzähligen Ausflüge in die Geschichte von Lattoflex wird sehr transparent, was Boris Thomas mit den jeweiligen Eigenschaften meint und wie man sie einordnen kann.

Neben den Erkenntnissen und dem umfassenden Storytelling wird bei der Lektüre schnell klar, dass eben dieses Mindset sehr nah an dem ist, was eine gute Führung auszeichnet. Zugleich wird jedoch auch klar, wie ähnlich sich doch alle Krisen irgendwo sind – nicht nur die von Lattoflex, sondern auch die im eigenen Unternehmen. Gerade dadurch eignet sich die Lektüre für all diejenigen, die aktiv an der Bewältigung von Krisen arbeiten und vielleicht bereits gewonnenes implizites Wissen noch einmal explizit erfahren möchten. Die einzelnen Kapitel sind dabei so aufgebaut, dass man sie auch gut Stück für Stück erarbeiten kann, ohne den roten Faden zu verlieren. Dadurch lässt sich die Lektüre auch optimal in den Alltag integrieren.

Bewertung vom 04.04.2019
Einstieg in die Bildgestaltung
Banek, Georg

Einstieg in die Bildgestaltung


ausgezeichnet

Gute Bilder entstehen nicht durch teure Technik (auch wenn manche Bilder ohne teure Technik so nie entstanden wären). Wie man mit seiner (Einsteiger-)Fotoausrüstung trotzdem Bilder erstellen kann, die für Begeisterung sorgen, darüber entscheidet (bis auf die wenigen Ausnahmen) sowohl das Motiv als auch die Bildgestaltung, vorausgesetzt man kann mit seiner Fotoausrüstung ausreichend gut umgehen. Genau ab diesem Moment setzt Georg Banek mit „Einstieg in die Bildgestaltung“ ein und thematisiert in 50 einzelnen Kapiteln, wie man zu guten Bildern kommt.

Besonders wertvoll ist dabei seine grundlegende Überlegung in einem der ersten Kapitel, in denen es überhaupt erst einmal um den Zweck der Fotos geht. Denn nur wenn man weiß, wofür man ein Foto aufnimmt, erst dann kann man beurteilen, ob das Foto hierfür überhaupt geeignet ist. Neben eher systematischen Fragen wie dieser geht es im weiteren Teil des Buchs aber auch um Ansatzpunkte, welche Gestaltungsmittel durch die Kamera(-technik) selber geboten sind, wie man mit Licht und Schatten verschiedene Bildwirkungen erzeugen kann und wie die Position und das Format eines Bildes auch ganz konkret über die Wirkung entscheiden.

Alle Kapitel sind dabei so aufgebaut, dass sie praktisch jeder Fotograf nachvollziehen kann, egal ob man noch am Anfang steht oder bereits über einige Jahre Erfahrung verfügt. Sobald man nicht mehr mit der Technik kämpft, sondern diese bereits in gewissem Umfang bewusst einsetzt, ist dieses Buch genau das richtige für die nächsten Schritte bei der Entwicklung der eigenen fotografischen Fähigkeiten. Denn auch wenn bestimmte technische Spielereien helfen, am Ende entscheidet die Fähigkeit des Fotografen, ob ein Bild gelungen ist oder nicht und genau hier kann Georg Banek mit seinem Buch durchaus hilfreich sein.

Bewertung vom 03.04.2019
Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts
Levinson, Jay Conrad

Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts


ausgezeichnet

Marketing hat sich verändert und das ist gut für kleine Unternehmen, denn diese erhalten nunmehr Zugang zu ganz neuen Möglichkeiten für das eigene Marketing und das muss nicht einmal teuer sein! Jay Conrad Levinson vermittelt mit „Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts“ einen perfekten Überblick über all die Möglichkeiten, die gerade für kleine Unternehmen bestehen, um sich auf dem Markt zu etablieren.

Über 17 Kapitel hinweg führt der Autor durch die Bedeutung, die Herausforderungen und die verschiedensten Marketinginstrumente, die gerade auch für kleines Geld oft gut realisierbar sind. Über die einzelnen Kapitel verteilt finden sich dabei die verschiedensten Instrumente ausführlich und gut verständlich erklärt. Im Anschluss findet sich dann noch eine Auflistung von 200 Marketinginstrumenten, die man kennen sollte und vielleicht sogar einsetzen kann.

Durch dieses umfassende Wissen, das hier vermittelt wird, entstehen bereits beim Lesen ausgesprochen spannende Ideen. Durch die erstklassige Ausarbeitung eignet sich das Buch dabei für jeden, der sich beruflich mit dem Thema befassen sollte oder muss, egal ob aus dem Marketing oder als Kleinunternehmer, egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse, die Investition wird sich vielleicht sogar schon kurzfristig wieder auszahlen!

Bewertung vom 03.04.2019
Island fotografieren
Schulz, Martin

Island fotografieren


ausgezeichnet

Nach dem sehr positiven Eindruck den „Lofoten fotografieren“ (leider erst nach meinem Urlaub) hinterlassen hat, war klar, bevor es nach Island geht, möchte ich mich auf jeden Fall mit „Island fotografieren“ auseinandersetzen. Island bietet einiges fotografisches Potential und eine Reise dorthin ist für mich Pflicht, aber wo und wie reise ich und wie mache ich die Fotos, die ich mir vorstelle?

All diese Fragen rund um die sagenumwobene Insel beantwortet Martin Schulz mit diesem Buch. Neben einer wertvollen Übersicht für die allgemeine Reiseplanung geht es in zwölf regional gegliederten Fototouren, mit zwei bis acht teils sehr unterschiedlichen Fotospots, einmal komplett rund um die Insel, wobei man in jeder der 12 Regionen gut auch länger verweilen kann. Hinzu kommen an gegebener Stelle zudem noch wertvolle Informationen rund um den Umgang mit besonderen Fototechniken und einem abschließenden etwas technischerem Kapitel, beispielsweise zum Einsatz von Filtern. Wem das nicht reicht, der kann noch einen Blick ins Internet werfen, dort findet sich eine nicht minder spannende dreizehnte Fototour durch das Herz dieser wundervollen Insel.

Mit diesem umfangreichen Inhalt und den erstklassigen Fotografien eignet sich das Buch daher besonders für all diejenigen, die bereits erfahren im Umgang mit ihrer eigenen Fotoausrüstung sind und einen Urlaub auf Island planen. Genau in dieser Situation gibt es wohl keine bessere Vorbereitung auf den Urlaub und die Reiseplanung als dieses Buch. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass der Autor nicht an nützlichen Tipps spart, egal ob es um Angriff von Vögeln geht oder um besondere Blickwinkel auf die Motive, die sonst alle gleich fotografieren.

Bewertung vom 03.04.2019
Psychologie der Superreichen
Zitelmann, Rainer

Psychologie der Superreichen


ausgezeichnet

Es gibt Unmengen an Ratgebern, wie man reich werden kann und reich bleiben kann, doch was davon ist wahr und funktioniert wirklich? Gibt es etwas, das diejenigen, die aus eigener Kraft unverschämt reich geworden sind, getan haben und was man selbst vielleicht noch immer nachholen kann, um am Ende genauso gut dazustehen? Klar, jeder Autor eines Ratgebers geht davon aus, dass alles funktioniert was er aufschreibt und er findet sicher auch einzelne Belege dafür, was warum wie funktioniert hat.

Rainer Zitelmann hat genau diese Fragen in „Psychologie der Superreichen“ einmal wissenschaftlich beleuchtet. Dabei beleuchtet er zunächst ausführlich die theoretische Betrachtung aller relevanten Aspekte in der wissenschaftlichen Theorie, um im zweiten Teil ein wissenschaftliches (qualitatives) Interview mit insgesamt 45 Interviewpartnern über deren Weg zum Reichtum zu finden, von der Kindheit bis hin zu dem aktuellen finanziellen Status, der bei mindestens 10 Millionen liegt und nach oben keine Grenze zu kennen scheint. Dabei bildet er alles ab, vom Hintergrund über die Motivation und Methoden bis hin zur Umsetzung.

Im Gegensatz zu diversen Ratgebern beleuchtet Rainer Zitelmann dabei alle Perspektiven, sofern sie eben nicht ein Einzelfall sind, sondern bei mehreren seiner Interviewpartner auftreten, egal ob sie modernen Konzepten entsprechen oder komplett entgegenlaufen. Gerade darin wird der Unterschied zwischen einem Ratgeber und einer Dissertation deutlich (und genau darum handelt es sich). Wer bereit ist, sich mit der wissenschaftlichen Ausarbeitung zu beschäftigen, der erhält im Gegenzug einen umso fundierteren Blick auf das ganze Thema, der nicht von einer einzelnen Theorie gefärbt ist, sondern wirklich neutral betrachtet, welche Wege für viele zu unvorstellbarem Reichtum und Erfolg führt.