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eule2206
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oldenburg

Bewertungen

Insgesamt 290 Bewertungen
Bewertung vom 11.04.2023
Cardenes, Cara Maria

Tödliche Siesta / Die Mallorca-Kommissarin Bd.1 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Das Cover stimmt den Leser auf die Insel Mallorca ein. Der Schreibstil ist angenehm und liest sich wunderbar. Ein Krimi für entspannte Stunden. Die Protagonisten und der Ort Paguera sind sehr gut beschrieben.

Die Polizistin Thea hat sich eine Auszeit genommen, um einige Dinge für sich zu klären. In dieser Zeit kommt ein Hilferuf ihrer Freundin, die sie bittet, für einige Zeit in ihrem Geschäft auszuhelfen. Thea überlegt nicht lange und macht sich auf den Weg. Es macht ihr Freude den Laden zu führen, bis ein Unglück eintritt. Thea wäre nicht Polizistin, wenn sie das kalt lassen würde.

Das Buch möchte ich gern empfehlen, macht es doch Freude, es zu lesen.

Bewertung vom 05.04.2023
Winkler, Franziska

Träume aus Eis


ausgezeichnet

Das Cover ist wunderbar, strahlt es doch Liebe, Leichtigkeit und Leben aus. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Es macht Freude, dieses Buch zu lesen. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass man sich jeden einzelnen gut vorstellen kann. Man wird in das München Anfang des 20. Jahrhunderts mitgenommen und leidet mit, freut sich und ist erschüttert.

Im Jahre 1929 eröffnen Erna und Josef Pankofer mit großer Freude eine kleine Eisdiele in München. Doch die vermeintliche Konkurrenz macht den beiden zu schaffen und auch der finanzielle Druck ist kaum auszuhalten. Zu allem Unglück verliebt sich die älteste Tochter in den Sohn des größten Konkurrenten. Als wäre es nicht genug, haben Erna, Josef und die Töchter noch mit anderen Dingen zu kämpfen, die schlimmer nicht sein könnten. Aber immer stehen ihnen gute Freunde zur Seite und die Familie hält zusammen.

Das Buch möchte ich gern empfehlen und vergebe dafür 5 Sterne.

Bewertung vom 29.03.2023
Jurow-Janßen, Anita

Kein Weg führt zurück


ausgezeichnet

Was für ein wunderbares Buch. Anita Jurow-Janßen nimmt uns mit in das Leben ihrer Familie, die am Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat Pommern verlassen musste. Empathisch und gefühlvoll beschreibt sie die Protagonisten und die Zustände auf der Flucht.

Das Buch beschreibt die Gewalttaten der Kriegsgegner, die Einschüchterungen, die Heftigkeit der Enteignungen, die Not. Aber auch die neue Heimat in Varel ist nicht frei von Vorurteilen und Angst gegenüber den Flüchtlingen, allerdings nicht nur.

In dem Buch ist es wunderbar gelungen all die Eindrücke und Erlebnisse so zu schildern, dass man mittendrin ist. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen und empfehle es sehr gern.

Bewertung vom 29.03.2023
Suman, Defne

Tochter einer leuchtenden Stadt


gut

Das Buch hat mich nicht wirklich begeistert und mitgenommen. Verwirrende Begebnisse, die durch die Zeitsprünge noch unklarer wurden, haben dazu beigetragen, dass ich das Buch irgendwann zur Seite gelegt habe, weil ich mich einfach nicht mehr darauf konzentrieren konnte. Es ist insoweit schade, weil mich Bücher aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts interessieren und ich sehr gespannt auf Land und Leute bin.

Das Buch handelt von einem griechischen Mädchen, dass 1905 in der Stadt Smyrna zur Welt kommt. Sie erfährt das bunte Treiben und die Lebenslust in der Stadt. Leider setzt der Untergang des Osmanischen Reiches der Leichtigkeit und der Unbeschwertheit ein Ende. Aus Freunden werden Feinde und erbitterte Gegner. Dennoch bleiben auch noch Freunde.

Sicherlich wird es für das Buch Leser geben, die mit viel Akribie und Konzentration an die Geschichte herangehen und sich nicht von dem eher nüchternen Schreibstil abschrecken lassen.

Bewertung vom 25.03.2023
Etzold, Veit

Die Zentrale / Laura Jacobs Bd.2


ausgezeichnet

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, man mag es gar nicht aus der Hand legen. Das Eintauchen in die Finanzwelt lässt tief blicken. Eindrucksvoll hat Veit Etzold die Protagonisten beschrieben und lässt den Leser rätseln, wer Feind und wer Freund ist.

Laura Jacobs wird nach Frankfurt in die Zentrale der Bank versetzt, wo sie ein spezielles Projekt betreuen soll. Dieses stellt sich als dubios dar, eine Unternehmung, wie man sie sich nicht ausmalen mag. Hier versagen sämtliche Vorstellungskräfte. Laura stellt sich der Aufgabe mit allem, was so auf sie zukommt.

Das Buch kann ich aus Überzeugung empfehlen, ist es doch kurzweilig, mitreißend und fesselnd. Es hat nur einen Makel, man kann nicht weiterlesen und muss auf den nächsten Band warten, der die aufgekommenen Fragen beantwortet.

Bewertung vom 23.03.2023
Janz, Tanja

Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording / St. Peter-Mording-Reihe Bd.2


sehr gut

Das Cover deutet schon sehr deutlich auf einen Ort am Meer hin: St. Peter-Ording, ein wunderschöner Ort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Er ist so toll beschrieben, dass man sich sofort hineinfinden kann. Ein Krimi der beschaulichen und leichten Sorte. Erzählt zum einen aus Sicht des Mörders, zum anderen aus der Sicht der Gemeinschaft.

Wie in jedem Jahr findet in St. Peter-Ording ein Kegelturnier statt. Ein Highlight für Einwohner und Gäste, allerdings in diesem Jahr anders als erwartet. Bereits vor dem Wettbewerb geschieht der erste Mord an einem Gast, der als Favorit für die Kegelkrone gilt. Polizei, Gäste und Einwohner rätseln, wer der Mörder sein könnte. Doch es passiert noch einiges mehr, was für mächtig Trubel sorgt. In der zweiten Hälfte des Buches kann man sich vorstellen, wer der Täter sein könnte.

Ein Cosy Krimi der zum Lesen einlädt.

Bewertung vom 20.03.2023
Bergstedt, Susanne

Quallenplage / Himmel und Holle ermitteln Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch ist wunderbar geschrieben. Locker, leicht, flockig, ein Krimi der Freude bereitet. Susanne Bergstedt nimmt uns mit an die Ostsee, nördlich von Kiel, in den Ort Schilksee.

Die beiden Protagonisten Telse und Wanda sind so lebensecht beschrieben, dass man meint, als Urlaubsgast an ihrem Tisch zu sitzen und sie bei ihren Handlungen zu begleiten.

Wie gut, dass sich Wanda nicht mit der Aussage der Polizei, ihre Freundin Kirsten sei einem Unfall zum Opfer gefallen, zufrieden gibt. Mit Unterstützung ihrer aus Hamburg nach Schilksee umgezogenen Freundin Telse macht sie sich auf die Suche nach Indizien, um zu beweisen, dass hier ein Mord vorliegt. Mit Akribie machen sich die beiden an die Arbeit und finden viele Verdächtige, aber auch etliche Tatmotive. Am Ende haben Telse und Wanda die Lösung parat.

Diesen Krimi kann ich nur empfehlen; ein unterhaltsames Buch für gemütliches Lesen - mit viel Humor und Herz!

Bewertung vom 18.03.2023
Joshi, Alka

Der Geheimnishüter von Jaipur / Jaipur Bd.2


ausgezeichnet

Das Buch ist wunderbar geschrieben. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig mit viel Gefühl. Das Buch führt uns in eine Welt, die fremder nicht sein könnte, was aber gerade das Reizvolle daran ist. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass man sich jeden einzelnen gut vorstellen kann. Wir werden mitgenommen auf eine Reise nach Indien im Jahr 1969.

Was mir übrigens sehr gefallen hat, war die Auflistung der einzelnen Charaktere mit Erklärungen am Anfang des Buches sowie die indischen Begriffe am Ende des Buches. Sie haben während des Lesens sehr geholfen und nötige Erklärungen geliefert. Die Rezepte waren das I-Tüpfelchen.

Lakshmi hat für ihren Schützling Malik eine Arbeit im Palast von Jaipur bekommen. Malik erfüllt diese Aufgabe mit Hingabe und Enthusiasmus. Ein Leben, das alle Bereiche abdeckt: Liebe, Eifersucht, Macht, Verlust, Intrigen, Gier und vieles mehr. Sehr spannend!

Das Buch war auch ohne Kenntnis aus dem 1. Band gut zu lesen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung!

Bewertung vom 11.03.2023
Burton, Jessie

Das Haus an der Herengracht / Die Magie der kleinen Dinge Bd.2


gut

Das Cover ist wirklich toll. Der Schreibstil war etwas schwierig und hat einiges abgefordert. Somit habe ich mich auch schwer damit getan, mich mit den Protagonisten anzufreunden. Sicherlich wäre es besser gewesen, den ersten Band vorab gelesen zu haben.

Anfang des 18. Jahrhunderts lebt Thea mit ihrer Familie in Amsterdam. Die seinerzeit angesehene Kaufmannsfamilie wohnt in einem Haus, dass äußerlich den früheren Wohlstand suggeriert. Tatsächlich ist die Familie gezwungen nach und nach ihren Hausstand zu verkaufen, um einigermaßen überleben zu können, ohne das Gesicht zu verlieren. Die einzige Chance aus der Misere herauszukommen ist eine reiche Verheiratung von Thea. Auf einem Ball stellt Theas Tante Nella ihr einen potentiellen Heiratskandidaten vor. Thea möchte dies auf gar keinen Fall, ist sie doch heimlich in den Bühnenmaler Walter verliebt und nur er hat ihr Herz erobert. Letztlich wird Thea die Entscheidung treffen.

Das Buch wird Lesern gefallen, die gern historische Romane lesen, die etwas anders sind.

Bewertung vom 07.03.2023
Neumeyer, Christine

Der Kuss des Kaisers


ausgezeichnet

Das Buch ist wunderbar geschrieben. Toll finde ich, dass man die Wiener Gemütlichkeit spürt, was sich auch im Dialekt wiederfindet, so dass das Buch noch authentischer ist. Die einzelnen Protagonisten, egal ob hochwohlgeboren oder aus dem Volk sind so beschrieben, dass man jeden einzelnen quasi vor sich sieht. Schnell ist man mittendrin im Wien Anfang des 20. Jahrhunderts.

Während der Kauf eines Klimt-Bildes für die Moderne Galerie von Schloss Belvedere für Aufregung sorgt, sorgt der Fund von Leichenteilen im Schlosspark zum gleichen Zeitpunkt für Verwirrung, Wirbel und Unruhe. Besorgt begeben sich die Kriminalbeamten Pospischil und Frisch auf die Suche nach dem Täter. Es könnte eigentlich jeder sein.

Auch ich habe mehrere mögliche Täter auf der Liste gehabt, darunter war auch den tatsächlichen Mörder und habe ständig gezweifelt, wer es denn nun ist.

Dieses Buch ist ideal für Freunde von historischen Kriminalromanen, die gern auch am Leben der jeweiligen Persönlichkeiten teilhaben. Von mir eine Empfehlung