Benutzer
Benutzername: 
Christiane
Wohnort: 
Bremen
Über mich: 
Ich liebe Lesen!!!

Bewertungen

Insgesamt 470 Bewertungen
Bewertung vom 16.03.2024
Jacob, Fynn

Das Blut der Nordsee / Jaspari & van Loon ermitteln Bd.2


ausgezeichnet

Von Fynn Jacob habe ich bereits den Kriminalroman “Die Toten von Friesland” und “Schwedenlicht” gelesen, der unter dem Namen Jesper Lund erschienen ist. Beide Krimis haben mir gut gefallen und so habe ich schnell zugegriffen, als ich “Das Blut der Nordsee” in die Hände bekommen habe. Das Buch hat Fynn Jacob am 13. März 2024 gemeinsam mit dem Verlag Heyne herausgegeben. Es kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Gespannt mache ich mich an die Erzählung und starte mit dem Lesen. Es hat nur wenige Sätze gedauert, da hat mein Geist sich bereits in die Geschichte vertieft. Gefreut hat mich das Wiedersehen mit dem deutsch-niederländischen Ermittlungsteam Iska von Loon und Marten Jaspari, die mir beide persönlich liegen. Der Schreibstil des Autors liest sich leicht und locker und so ist eine Lesefreude, den Buchstaben zu folgen.
Der Kriminalfall ist solide aufgebaut und lädt seinen Leser zum Rätseln ein. Fynn Jacob startet mit einem Prolog, der neugierig macht und nicht zu viel verrät. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist diese Erzählung unglaublich spannend und endet mit einem exzellenten Finale, das Lust auf ein weiteres Werk des Autors macht. Am Ende ist der Krimi sauber gelöst und meine Fragen sind beantwortet. Das Buch zwischenzeitlich aus der Hand zu legen, ist gar nicht so einfach. Es ist einfach viel zu spannend.
Alles in allem hat Fynn Jacob einen spannenden Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Mit dieser Erzählung habe ich viele unterhaltsame Lesestunden verbracht und somit empfehle ich ihn gerne ohne Einschränkungen weiter. Von mir bekommt er verdiente 5 Lesesterne.

Bewertung vom 15.03.2024
Berg, Eric

Roter Sand - Mord auf Gran Canaria


ausgezeichnet

Den Kriminalroman “Roter Sand” hat Eric Berg am 28. Februar 2024 herausgebracht. Es handelt sich um den 1. Band mit dem Ex-Kriminalinspektor Fabio Lozano. Von Eric Berg habe ich bereits alle Kriminalromane gelesen, die er auf den Büchermarkt gebracht hat. Sie waren alle sehr spannend, haben zum Rätseln eingeladen und mir hat jedes einzelne sehr gut gefallen. Als ich dieses Buch gesehen habe, habe ich gleich zugegriffen.
Mit modernen Worten und einem lebendigen und leicht zu lesenden Schreibstil hat Eric Berg nur wenige Sätze gebraucht um meinen Geist zu fesseln. Schnell war ich in die Geschichte vertieft. Einmal mit dem Lesen gestartet ist es mir schwer gefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht.
Fabio Lozano, genannt Flaco, ist ein ehemaliger Kriminalinspektor, der auf Grand Canaria lebt. Er schlägt sich als Sicherheitsmann einer exzentrischen Hotelbesitzerin durch das spanische Leben. Damit sind wir bereits mitten im Thema. Es ist schon etwas Besonderes, wie es Eric Berg gelingt, das Leben auf Gran Canaria und das damit verbundene Flair in seine Erzählung zu bringen. Während ich seinen Buchstaben folge, fühle ich mich, als sei ich mitten auf Gran Canaria, das ich aus früheren Urlauben mit meinem Mann gut kenne.
Flaco ist kein besonders sympathischer Ermittler. Er ist eher das, was ich als Anti-Held bezeichnen würde. Ein Einzelkämpfer, der durchaus in die ein oder andere gefährliche Situation gerät. Er wird angegriffen und wehrt sich. Nicht nur verbal.
Der eigentliche Krimi startet spannend. Geschickt präsentiert der Autor immer wieder neue Spuren. Gerne auch irreführende. Somit bleibt das Rätsel lange offen und Flaco findet den Mörder vor mir.
Eric Berg hat mit “Roter Sand” einen spannenden und humorvollen Krimi auf den Büchermarkt gebracht, der mir richtig viel Spaß gemacht hat. Gerne empfehle ich diese Erzählung all denen weiter, die gute Regionalkrimis zu schätzen wissen und die Lust auf ein paar Seiten kanarisches Flair vom Feinsten haben.

Bewertung vom 05.03.2024
Johanning, Marion

Lieder des Wandels


ausgezeichnet

Den historischen Roman “Lieder des Wandels” hat Marion Johanning am 27. Februar 2024 herausgebracht. Es ist der Folgeband zu “Der Klang eines neuen Lebens” und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Schöner ist es jedoch, beide Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dann entfaltet sich der ganze Zauber um die Hauptprotagonistin Emma. Das Cover passt gut zum Genre und zur Geschichte. Es ist auf Anhieb als Teil der Reihe erkennbar.
Mit ruhigen Worten und einer angenehm zu lesenden Schriftsprache erzählt die Bestsellerautorin Marion Johanning die Geschichte von Emma. Emma ist zu ihren Eltern zurückgekehrt. Mit ihrem Akkordeon verdient sie im Kölner Nachtleben etwas Geld und beginnt eine Affäre mit Kurt. Dann kommt ihr Mann Christian aus dem Krieg zurück. Emma trifft eine Entscheidung, die sich als folgenschwer erweist.
Von Marion Johanning habe ich bereits einige Werke gelesen, sie waren alle ausgezeichnet. So war ich neugierig auf ihr aktuelles Werk und ich wurde nicht enttäuscht. Ich beginne zu lesen, wenn ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme. Nachdem ich einmal gestartet bin, fiel es mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht. Diese Geschichte ist die Beste, die ich bisher von ihr gelesen habe. Sie ist eine Prise lebendiger.
Mit einer gelungenen Mischung aus Emotionen, Liebe und Geschichte erzählt Marion Johanning eine fesselnde Familiengeschichte in deren Mittelpunkt Emma mit ihrer Liebe zur Musik steht. Nebenbei vermittelt die Autorin einen sorgfältig recherchierten Hintergrund und viel Wissen über Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Bewertung vom 05.03.2024
Maiwald, Stefan

Die Spaghetti-vongole-Tagebücher


ausgezeichnet

Die Erzählung “Die Spaghetti-vongole-Tagebücher” hat Stefan Maiwald am 14. März 2024 gemeinsam mit dem Styria Verlag herausgebracht. Das Hardcover ist künstlerlisch und hochwertig gestaltet. Die sommerlich frischen Farben machen Lust auf eine literarische Reise nach Italien, auf das Meer und auf Spaghetti. Im Inneren ist die Erzählung wechselnd auf weißem Papier mit schwarzen Buchstaben oder auf orangenem Papier mit grauen Buchstaben gedruckt. Das Lesebändchen ist tomatenrot. Alleine für die künstlerische und liebevolle Gestaltung verdient dieses Werk eine extra Auszeichnung.
Als ich dieses Buch entdeckt habe, da habe ich geschmunzelt. Stefan Maiwald kenne ich als Krimiautor und als Autor historischer Romane. Von ihm habe ich bereits "Die Tote im Stadl" und "Die Porzellanmanufaktur, Zerbrechlicher Friede" gelesen. Beide Werke waren exzellent. Stefan Maiwald hat ein feines Gespür für Sprache und regelmäßig freue ich mich über seinen ausgezeichneten Blog, mit dem er regelmäßig aus seiner Wahlheimat Grado berichtet und uns an seinem Leben teilhaben lässt.
Neugierig starte ich in diese Erzählung und freue mich über das herzliche “Hallo” des Autors, der mir den Eindruck vermittelt, ich sei teil (s)einer Familie. Nun ist es nicht wirklich neu, das Italiener denken, die Deutschen könnten nicht kochen. Stefan Maiwald will seiner Familie auf seinem Geburtstag beweisen, dass dem nicht so ist. Er schmiedet einen Plan, der nichts dem Zufall überlassen soll. Ob das gelingt?
Mit modernen Worten, einem freundlichen Humor und vielen, kleinen und liebenswerten Geschichten darf ich Stefan Maiwald bei seinen Geburtstagsvorbereitungen begleiten. Dabei schmunzele ich darüber, dass es ihm auch nicht anders geht als mir und meinen Bekannten. Was seine ältere Tochter sehr gerne isst, mag seine jüngere Tochter noch lange nicht. Und dann ist da der Schwiegervater, der einen kulinarisch exzellenten Gaumen hat, die Schwiegermutter und seine abergläubische Ehefrau.
Alles in allem hat Stefan Maiwald ein herrlich unterhaltsames Buch geschrieben, das Lust auf Italien, die italienische Küche und auf die Familie macht. Wer seinen Blog mag, der wird dieses Buch lieben.

Bewertung vom 29.02.2024
Weiß, Josefine

Zehn Schritte zu dir, zu mir und zu uns


sehr gut

Von Josefine Weiss habe ich schon mehrere Liebesgeschichten gelesen und so habe ich nicht lange gezögert, als ich ihr neues Werk “Zehn Schritte zu Dir, zu mir und zu uns” in die Finger bekam. Es ist am 29. Februar 2024 im Verlag Feuerwerke erschienen.

Die frisch verlobte Lilian glaubt sich am Ziel ihrer Träume. Da erhält sie völlig überraschend einen Brief ihrer verstorbenen Großmutter Edda. Dieser enthält zehn Aufgaben, die sie im Haus ihrer Großmutter an der Ostsee lösen soll. Mutig macht Lilian sich auf den Weg. Angekommen in Gasselsheim stellt sie sich ihren Aufgaben.

Geschickt im Umgang mit Worten zieht Josefine Weiss meinen Geist in ihre Geschichte und so lerne ich Lilian kennen. Mit ihr reise ich in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter an die Ostsee und begleite sie durch ihre Aufgaben. Regelmäßig frage ich mich selbst, was ich an ihrer Stelle wohl getan hätte. Und wie es sich wohl anfühlt, diese Aufgaben zu lösen. Nach und nach beschäftigt Lilian mich mit ihrer Kindheit, ihren Erlebnissen an der Ostsee und mit ihren Wünschen. Schnell wird mir klar, dass Theo nicht der Traumprinz für sie ist und das es da einen ganz anderen gibt, der mir deutlich geeigneter erscheint. Es macht mir Spaß, Lilian lesend durch ihren Ostsee-Aufenthalt zu begleiten. Nach und nach verändert sie sich und es bleibt nicht aus, dass sie sich ihren längst verborgen geglaubten Problemen stellen muss.

Mit “Zehn Schritte zu Dir, zu mir und zu uns” hat Josefine Weiss einen Liebesroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Jeder, der Lust auf einen Selbstfindungsroman an der Ostsee hat, kommt hier auf seine Kosten. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne.

Bewertung vom 28.02.2024
Anderson, Olivia

Finding Love / Off to Alaska Bd.1


sehr gut

Den Roman “Finding Love” hat Olivia Anderson am 14. März 2024 gemeinsam mit dem more ein Imprint von Aufbau Verlage GmbH & Co. KG herausgebracht. Das idyllische Cover versetzt mich augenblicklich in Reisestimmung. Es passt hervorragend zum Genre und zur Geschichte. Es ist der Auftaktroman einer Serie.
Mit modernen Worten, einem bildhaften Schreibstil und einem freundlichen Ton gelingt es der Autorin Olivia Anderson, meinen Geist mit nur wenigen Sätzen in ihren Bann zu ziehen. So folge ich Loreley und Mia nach Alaska. Während Loreley noch einen Holzdiebstahl aufdecken muss, erobert sich Mia gleich zu Beginn einen Platz in meinem Herzen. Ich mochte sie auf Anhieb. Die Autorin hat sie und ihre weiteren Haupt- und Nebenfiguren mit viel Liebe zum Detail beschrieben und feingezeichnet. Sie sind mir im Laufe der Seiten sympathisch geworden. Die Protagonisten agieren in ihren Persönlichkeiten logisch und nachvollziehbar, das lässt sie beim Lesen lebendig werden. Hervorzuheben sind die atmosphärischen Beschreibungen von Alaska. Manchmal habe ich das Gefühl, ich stehe selbst in Gummistiefeln im tiefen Matsch.
Mit diesem Buch habe ich viele unterhaltsame und entspannende Lesestunden verbracht. Mir hat es viel Spaß gemacht. “Finding Love” empfehle ich gerne allen Lesern, die Lust auf eine Liebesgeschichte in Alaska haben, in der ein Diebstahl aufgedeckt wird. Von mir gibt es verdiente 4 Lesesterne.

Bewertung vom 26.02.2024
Kalpenstein, Friedrich

Prost, auf die Künstler


ausgezeichnet

Den Kriminalroman “Prost, auf die Künstler” hat Friedrich Kalpenstein gemeinsam mit dem Verlag Edition M am 5. März 2024 herausgebracht. Das Cover ist auf Anhieb als Teil der “Prost-Reihe” erkennbar und passt gut zur Geschichte. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Karl Hinterleitner wird tot neben einem alten Traktor gefunden. Stammtischbruder und Einzelgänger in einer Person. Alles deutet auf Mord hin. Und darauf, dass das Motiv vielleicht gar nichts mit dem alten Traktor zu tun hat.

Mit seinem humoristischen Schreibstil und einem unglaublichen Wortwitz hat Friedrich Kalpenstein nur wenige Sätze gebraucht um meinen Geist in seinen Bann zu ziehen. Schnell war ich in die Geschichte vertieft. Einmal gestartet ist es mir schwer gefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht.

Es ist eine kurzweilige Erzählung, die von ihren schrägen, skurrilen und zumeist liebenswerten Charakteren lebt. Und von unerwarteten Wendungen. Diese hat Friedrich Kalpenstein geschickt an die richtigen Stellen gesetzt. Oft hat der Autor mich schmunzeln lassen, manchmal habe ich schallend gelacht und manchmal bin ich vor Lachen fast vom Sofa gefallen.

So unterhaltsam dieser Band geschrieben ist, den eigentlichen Krimi verliert der Autor nicht aus den Augen. Er ist am Ende sauber gelöst. Ganz nebenbei habe ich noch eine Menge über die Künstlerszene gelernt. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, mich mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden Recherchearbeit in diesem Provinzkrimi stecken.

Ich habe mich von Friedrich Kalpenstein so ablenken lassen, das ich länger als Kommissar Tischler und sein Kollege Fink gebraucht habe, um den Mörder oder die Mörderin dingfest zu machen. Und das soll was heißen. Mein Kompliment!

Friedrich Kalpenstein hat mit “Prost, auf die Künstler” einen Provinzkrimi auf den Büchermarkt gebracht, der mir richtig viel Spaß gemacht hat. Während der spannenden und urkomischen Erzählung habe ich lachend auf meinem Sofa gesessen. Wer Rita Falk und die Kluftinger-Reihe mag, der kommt hier auf seine Kosten.

Bewertung vom 26.02.2024
Patricks, Danielle A.

Weißt du wie sich Liebe anfühlt?


sehr gut

Gerne lese ich Liebesromane. Am liebsten bei schlechtem Wetter. Die norddeutsche Schietwetterlage hat mich inspiriert, nach neuen eBooks zu schauen und so hatte ich das Buch von Danielle A. Patricks aus dem Verlag Empire in der Hand, das am 27. Februar 2024 erschienen ist.
Als überzeugter Single arbeitet die zufriedene Linda im Hotel ihrer Eltern. Bis ihr Simon über den Weg läuft. Ein Gast, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht.
Geschickt im Umgang mit Worten und mit einer modernen Sprache führt die Autorin mich an der Seite von Linda in die Steiermark. Viele Jahre habe ich in der Gegend Urlaub gemacht. Die Landschaftsbeschreibungen sind nett zu lesen und sofort fühle ich mich in die Gegend versetzt.
Linda war mir gleich sympathisch, ihre Mutter nicht. Simon hat ein Geheimnis. Das Kennenlernen der Beiden ist unterhaltsam beschrieben und der Lesefaden entwickelt sich stetig weiter. Die Autorin bindet Krimielemente mit ein, die die Geschichte anreichern. Die Figuren sind plastisch beschrieben und handeln in sich logisch, das lässt sie authentisch wirken.