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Insgesamt 301 Bewertungen
Bewertung vom 22.07.2024
Maxen, Izzy

Bellona


gut

Dasha arbeitet in einem Diner und verdient neben dem Studium damit noch etwas hinzu, um ihre Mutter zu unterstützen. Außerdem hat sie noch einen kleinen Bruder Tom, der nach einem Unfall eine Therapie braucht und im Rollstuhl sitzt. Der Vater ist weg. Ein nicht einfaches Leben für sie. An einem Tag passieren dann aber plötzlich seltsame Dinge und als sie in Ohnmacht fällt, wacht sie in Bellona wieder auf. Ungewöhnlich für sie, weil sie normalerweise nie träumt. Sie wacht in einer Kirche mit gruseligen Typen auf, die meinen sie solle den Prinzen töten, um in ihre Welt zurückzukehren. Dafür, dass sie nie träumt und merkt, dass sie nicht wirklich da ist, nimmt sie das erstaunlich gelassen hin. Sie akzeptiert ihre Aufgabe und marschiert los. Wo bleibt das Leugnen? Das es muss doch einen anderen Weg geben? Ja, es wurde am Ende so ein bisschen erklärt, warum sie so gelassen war, aber das fand ich zu einfach. Hätte mir da einfach mehr Gefühle gewünscht.

Mit dem Söldner Cael an ihrer Seite macht sie sich also auf den Weg, um den Prinzen zu finden. Auch komisch, wo sie doch von Anfang an sagte, sie wird ihn nicht töten. Warum dahin? Naja, die Welt an sich mit ihren ganzen unterschiedlichen Wesen war aber doch ganz interessant. Ich fand es spannend, was die Welt so zu bieten hat. Keir, Mohair und Nika sind Wesen, die recht früh zur Gruppe dazustoßen und sie begleiten. Auf dem Weg gibt es einige Kämpfe und Verrat.

Die Dynamik in der Gruppe war nicht ganz meins. Dasha als Charakter hat mir mit ihrer Art und den Kommentaren schon gefallen. Nur ihr hinnehmen von allem hat mir nicht gepasst. Besonders weil die erst unbedingt zurück zu ihrer Familie will und das dann nur noch mal am Ende relevant wurde. Die anderen fand ich recht blass. Cael hat mich schon neugierig gemacht, den konnte man aber auch relativ schnell durchschauen. Dennoch war die Liebesgeschichte für mich sehr aus dem Nichts. Die große Wendung am Ende hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich überrascht. Generell fand ich das Ende recht chaotisch.


Fazit:

Ich fand das Buch insgesamt solide. Die Charaktere konnten mich mit ihren Handlungen nicht ganz überzeugen und wirkten eher blass. Insbesondere die Lösung für manche Probleme fand ich zu einfach. Es ist eine spannende Welt, die viel zu bieten hat. Die Story hat mich aber nicht so richtig fesseln können. Man kann das Buch schnell lesen und es ist sicher nett für zwischendurch, aber mehr auch nicht.

3/5 Sterne

Bewertung vom 19.07.2024
Huang, Ana

If We Ever Meet Again / If Love Reihe Bd.1


gut

Farrah Lin macht gerade ihr Auslandssemester in Shanghai, wo sie sich verlieben will. Das Setting Shanghai finde ich spannend und gut ausgearbeitet. Man merkt, dass die Autorin aus ihren eigenen Erfahrungen schreibt. Fand die Beschreibungen richtig schön. Blake Ryan war mal gefeierter Football-Star, hat aber aufgehört und macht jetzt ein Studium. Dennoch erfüllt er immer noch die Klischees eines Football-Stars. Er ist arrogant und ein Frauenheld. Aber er hat auch andere Seiten, die Farrah erst später kennenlernt. Er ist nämlich auch sehr bedacht sein Studium zu schaffen und lernt viel.

Die ganze Familienkonstellation rund um Blake hat mir nicht so gefallen. Seine Eltern, insbesondere sein Vater, wollen, dass er wieder zum Football zurückkehrt. Außerdem soll er doch bitte wieder mit Cleo zusammenkommen. Einer jahrelangen Freundin aus Kindertagen, mit der er kurzzeitig zusammen war. Ich fand es immer so schlimm, wie seine Familie auf ihn eingeredet hat. Er sollte doch lieben, wen er will. Und dann kommt so gar kein Verständnis von denen. Aber gut, so sind die Charaktere ja auch gedacht.

Recht schnell treffen Farrah und Blake aufeinander, wobei die sich am Anfang eher necken. Es war schon lustig, aber irgendwie habe ich da keine Funken gespürt. Blake fängt an zu flirten, bis er herausfindet, dass sie noch Jungfrau ist. Ab da ging es oft nur darum. Ich fand dieses Thema hat zu viel Raum in dieser Story eingenommen. Auch hier wieder, alle haben ständig auf Farrah eingeredet. Das ist ihre Sache! Die Leidenschaft für Innenarchitektur konnte man bei Farrah zu Beginn des Buches deutlich spüren. Das war dann aber relativ schnell scheinbar nicht mehr wichtig für die Story und wurde nur noch äußerst selten erwähnt. Schon seltsam, wo es doch das ist, was Blake so faszinierend an ihr findet. Aber kaum sind sie zusammen, sind andere Dinge wohl wichtiger. Generell haben sie ständig irgendwas unternommen. Sei es eine Ausstellung, Urlaube, oder sonst was. Der Alltag hat mir extrem gefehlt. Natürlich war es schön, dass sie sich erst mal kennenlernen und Zeit miteinander verbringen. Genau wie eben das Setting Shanghai, was wir so kennenlernen. Die zwei sind auch wirklich gute Freunde geworden. Aber es gab einige Zeitsprünge, wodurch ich das Gefühl hatte viel in der Beziehung der beiden verpasst zu haben.

Die Clique dort ist zwar an sich ganz interessant, aber wirkt auch sehr gestellt. Das meine ich im Sinne von, die tauchen auf, wenn etwas passieren muss, damit die Story weitergeht. Dennoch hat mich Kris als einzige richtig neugierig gemacht. Die Wendung am Ende wurde schon im Prolog gespoilert und der Grund für diese Wendung war absolut vorhersehbar. Blakes Verheimlichen und nicht reden hat mich einfach nur aufgeregt. Einmal Klartext sprechen und es gäbe einen Streit und dann ist es möglicherweise auch wieder gut. Damit würde man sich auch den zweiten Teil sparen. Aber dennoch muss ich sagen, dass sich das Buch erstaunlich leicht und schnell lesen lässt.


Fazit:

Die letzten Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, waren so gut, weswegen ich mich sehr auf dieses gefreut habe. Leider wurde ich in dem Fall eher enttäuscht. Die Charaktere konnten mich nicht so recht überzeugen. Das Setting mit Shanghai und die Beschreibungen dessen haben mir gut gefallen. Es ließ sich alles super flüssig und schnell lesen. Aber die Beziehung zwischen Farrah und Blake ist nicht wirklich von Funken geprägt. Das ständig Reinreden der anderen hat mich sauer gemacht. Das mochte ich gar nicht. Genau wie das Thema Jungfrau, was viel zu viel Raum eingenommen hat. Insbesondere das Ende hat mir nicht gefallen. Fehlende Kommunikation ist halt einfach nur anstrengend und unnötig als Drama.

2.5/5 Sterne

Bewertung vom 18.07.2024
Gillig, Rachel

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns / The Shepherd King Bd.1


sehr gut

Das Buch hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Das war schon während des Lesens immer so, aber am Ende erst recht. Elspeth Spindle hatte ein Fieber, das gefährlich ist. Denn wer die Infektion überlebt, hat danach unkontrollierbare Magie in sich. Scheinbar degeneriert die Person dann in irgendeiner Weise und stirbt. Elspeth hat überlebt und auch eine Magie in sich. Dadurch ist sie an den Nachtmahr gekommen, der jetzt in ihr lebt. Neben so einer Magie gibt es noch die Vorsehungskarten, die Magie verleihen, ein ganzes Deck mit unterschiedlichen Kräften. Doch jede Kraft hat ihren eigenen Preis.

Das ganze System dahinter ist recht komplex zu durchschauen. Das erste Drittel war ich fast nur verwirrt und kam kaum mit. Das war leider nicht so schön. Erst nach und nach blickt man da durch. Schlimmer als das fand ich aber das komplexe Personensystem. Ich habe es bis jetzt nicht verstanden. Es waren doch einige Personen, die immer wieder eine Rolle spielten, aber ich konnte sie mir aus irgendeinem Grund nicht merken und verwechselte sie ständig. Möglicherweise weil die Szenenwechsel immer recht abrupt kamen und plötzlich irgendwelche Feiern waren, wo sie wieder mit wem anders spricht. So oder so fand ich die Charaktere alle recht blass und oberflächlich.

Die Story selbst hat schon großes Potential. Ravyn Yew, Hauptmann der königlichen Streiter, will den Fluch brechen. Dafür muss er das Deck vervollständigen. Ihm fehlen nur noch wenige Karten und nach einer Prophezeiung trifft er auf Elspeth. Die soll ihm helfen. Der erste Kontakt zwischen den beiden war noch recht interessant. Es gab einen Kampf und Ravyn war authentisch misstrauisch ihr und ihren Fähigkeiten gegenüber. Elspeth ist aber auch nicht naiv und vertraut denen alles an. Den Nachtmahr behält sie weiter für sich. Auf der Suche nach den Karten wird es dann in der Mitte des Buches etwas zäh. Es plätscherte alles vor sich hin und weil die Charaktere so blass blieben, konnte man auch nicht richtig mitfiebern. Als hätte man den Charakteren auch keinen Raum gegeben Gefühle auszuleben. Immerhin hat man aber ein bisschen mehr über die Kräfte erfahren. Dennoch fand ich das Beschaffen der Karten doch recht einfach, auch wenn sie Rückschläge hinnehmen mussten. Insbesondere die letzte Karte hat mich stutzig gemacht. Über 100 Jahre verschollen und jetzt hat sie einfach einer gehabt? Woher? Das macht doch keinen Sinn. Neben der Karten-Sucherei gibt es immer noch den Nachtmahr. Der einzige Charakter, der mich wirklich unterhalten hat. Seine bissigen Kommentare haben mir gefallen. Außerdem fand ich es spannend, wie er mit der Zeit immer stärker wurde. Besonders zum Ende hin hat das Buch nochmal ordentlich Fahrt aufgenommen. Hätte nicht erwartet, dass es mich noch so fesseln würde.

Die Liebesgeschichte ist quasi nicht erwähnenswert. Ich finde das hat in die Story einfach überhaupt nicht reingepasst. Und das sage ich, obwohl ich sehr großer Fan von Liebesgeschichten bin. Hier war es aber überladen. Außerdem hat es auch einfach null gefunkt. Wie gesagt, für Gefühle war hier wenig Platz. Es wirkte alles sehr stumpf runter geschrieben.

Fazit:

Ja, wie gesagt, ich bin extrem zwiegespalten. Einerseits war ich am Ende des Buches und habe trotzdem nicht alles verstanden. Insbesondere die Charakter-Konstellation. Außerdem plätscherte das Buch an vielen Stellen nur so hin und wirkte mit blassen Charakteren recht stumpf runtergeschrieben. Andererseits hat das Buch aber auch Potential. Ich finde das Magiesystem total spannend und auch das Ende konnte mich noch fesseln. Genau wie der Nachtmahr, der mich unterhalten konnte.


3.5/5 Sterne

Bewertung vom 13.07.2024
Louis, Saskia

Unlock My Heart / Golden Heights Bd.1


sehr gut

Lexie hat wenig Geld und muss über die Runden kommen. Dafür ist sie an einer Elite Uni unterwegs und verkauft dort gefälschte Ausweise und Lösungen für Prüfungen. Dabei ist sie super cool und lässig. Das mochte ich so an ihr. Generell ihre Art an das Leben heranzugehen, finde ich einfach schön. Logan ist der Erbe eines großen Imperiums. Sein Vater verlangt viel von ihm und kritisiert ihn ständig. Ist definitiv nicht einfach. Besonders weil er gar nicht in der Firma einsteigen will. Aber dennoch tut er, was man ihm sagt. In der Uni ist es anders. Dort wird er von allen angehimmelt. Alle tun, was er sagt und er kommt überall durch. Aber auch die Frauen kleben an ihm. Manchmal zu aufdringlich. Das erste Mal, als er so als Arschloch betitelt wurde, konnte ich das gar nicht nachvollziehen. Ich fand ihn bestimmt und sachlich. Generell wurde versucht ihn als Arschloch darzustellen. Ich finde das ist der Autorin nicht wirklich gelungen.

Recht schnell treffen die beiden in der Story aufeinander. Denn Logan braucht Lexies Hilfe, nachdem er gesehen hat, dass sie es mit dem Gesetz nicht ganz so eng sieht. Und sie braucht nun mal Geld. Die Dynamik und Dialoge zwischen den beiden habe ich einfach nur geliebt! Es hat geknistert und gefunkt ohne Ende. Ich habe es richtig geliebt. Bei ihrem Deal sind zunächst Vorurteile angesagt. Aber von beiden Seiten. Erst nach und nach können sie die ablegen, was ich authentisch fand. Außerdem mochte ich ihre Kennenlernphase. Man hat gemerkt, wie sie sich immer mehr füreinander interessierten. Dennoch haben beide Geheimnisse voreinander. Lexie will nicht über ihre Vergangenheit reden, darf aber auch nirgendwo in Bildern auftauchen. Nicht so einfach mit Logan an der Seite.

Insgesamt hat mir die Story gut gefallen, auch wenn sie recht vorhersehbar war. Die Umsetzung hat einfach Spaß gemacht. Logan hatte seine eigene kleine Mission, wobei er eine tolle Entwicklung durchgemacht hat. Er steckte in einer gewaltigen Identitätskrise. Doch mit Hilfe von Lexie konnte er da raus. Dennoch fand ich es etwas seltsam wie schnell er sich Lexie bei dem Thema anvertraut hat. Ebenso war es von Lexie total drüber erst mal zu seinem Vater zu laufen und ihm so die Meinung zu sagen. Das fand ich nicht ganz so gut. Sprachlich ist mir aufgefallen, dass manche Wörter doch sehr oft vorkommen. Ein bisschen Abwechslung hätte nicht geschadet. Besonders oft schlucken sie übrigens.


Fazit:

Kaum habe ich angefangen, konnte ich kaum aufhören. Lexie und Logan sind zwei sehr sympathische Charaktere, die extrem gut harmonieren. Ich liebe ihre Dynamik und die Dialoge. Die waren einfach nur genial. Man will einfach wissen, wie es weitergeht. Insbesondere natürlich zwischen den beiden, weil es ohne Ende knisterte! Aber natürlich war auch die Story selbst interessant, wenn auch recht vorhersehbar. Dennoch hat es mir gut gefallen. Nur hier und da war es etwas erzwungen und sprachlich eintönig.

4/5 Sterne

Bewertung vom 09.07.2024
Knight, L.

Kings of Ruin - The Auction (eBook, ePUB)


weniger gut

Violet, genannt Lottie, hat nur noch ihren jüngeren Bruder Eric, der an Diabetes erkrankt ist. Ihre Mutter hat sie vor drei Jahren an den Krebs verloren. Nun hat sie das Sorgerecht für Eric. Nur schafft sie es nicht mit den Rechnungen hinterher zu kommen. Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Dabei hat sie noch nicht mal alle Arzt-Rechnungen von der Krebs-Krankheit ihrer Mutter bezahlt. Um diese zu stemmen, kellnert sie. Aber es reicht eben nicht, weswegen sie noch einen Nebenjob beginnt. Nämlich im elitären Club Ruin, der aus unterschiedlichen Etagen besteht.

Dieser Club gehört Lincoln und paar anderen. Lincoln und Lottie kennen sich schon ewig. Als Kinder arbeitete Lotties Mutter für seine Eltern. Die zwei waren befreundet, aber irgendwas scheint vorgefallen zu sein, dass beide nun ein gebrochenes Herz davongetragen haben. Lottie will also nun dort arbeiten und sich auf die erste Etage hocharbeiten. Der, in dem es deutlich intimer zugeht, wo aber auch deutlich mehr Geld fließt. Ich verstehe ihre Verzweiflung und verurteile sie dafür überhaupt nicht. Was ich nicht verstehe, ist ihr Verhalten gegenüber Linc und auch seins gegenüber ihr. Beide hassen sich angeblich, aber kaum treffen sie aufeinander machen die nur noch rum und befummeln sich. Das war einfach nur verwirrend und drüber. Linc mochte ich leider generell nicht. Sein Verhalten war einfach nur unterirdisch. Er hat sich aufgeführt wie ein Höhlenmensch und hat meiner Meinung nach mehr als nur ein paar Grenzen überschritten.

Auf jeden Fall machen sie einen Deal miteinander. Sie heiratet ihn, dafür bezahlt Linc sie gut. Beide bekommen, was sie wollen und brauchen. Dabei ist Linc fest entschlossen Lotties Herz wieder zu gewinnen, wobei er auch nicht zu viel fühlen will. Seine Eifersucht ist dabei echt anstrengend und am Ende hin zu viel. Reden wäre wohl zu viel verlangt? Lottie hat auch Gefühle für ihn, will aber unbedingt ihr Herz schützen. Ich fand die Beziehung nicht schön und sie hat mir keine Funken gegeben. Stattdessen waren die Streitereien kindisch und wie gesagt, Linc ist viel zu weit gegangen. Eric war zu Beginn der Story präsent, später aber immer weniger. Dann nur noch, wenn man ihn für die Story brauchte.

Die Story hat nicht viel hergegeben. Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl wir springen hier von Bettszene zu Bettszene. Lottie ist natürlich immer für ihn bereit und kann nicht genug kriegen. Teilweise musste man die Story zwischen den Szenen suchen, damit es etwas interessant bleibt. Die Probleme waren innerhalb kürzester Zeit gelöst, wobei manche Lösungen wirklich konstruiert wirkten. Der Anwalt von Lottie war beispielsweise ziemlich drüber. Welcher Anwalt leiht seinen Kunden Geld, damit sie nicht auf so einen Deal eingehen müssen? Seine Erklärung, warum er das machen würde, habe ich ihm nicht abgekauft. Das wirkte einfach gestellt. Genau wie das Ende. Das Drama am Ende fand ich sowieso künstlich. Es kam im Buch häufiger vor, dass Fragen mit einem Punkt endeten. Das fand ich beim Lesen irritierend.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Lottie und Linc fand ich nicht wirklich sympathisch, sondern eher anstrengend. Ihre Beziehung besteht nur aus Bettszenen. Dabei ist mir Linc besonders negativ aufgefallen, weil er meiner Meinung nach Grenzen überschritten hat. Auch die Story war nicht wirklich spannend. Denn sie wirkte so dazwischen gequetscht. Die Handlungen der Personen oder auch die Lösungen generell wirken künstlich.

2/5 Sterne

Bewertung vom 08.07.2024
Cole, Tillie

Lord of London Town / Adley Firm Bd.1


gut

Arthur ist schon früh in das Familiengeschäft eingestiegen und musste lernen skrupellos zu sein. Das gelang ihm besonders gut, nachdem er seine Mutter und Schwester in einem Feuer verloren hat. Er wurde gefühllos und ohne Gewissen. Mit 18 musste er dann an die Spitze und regiert seitdem das Geschäft. An seiner Seite seine Truppe, die ihm absolut loyal und treu ergeben ist. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie viele Leute direkt mit Arthur zu tun hatten, aber für mich waren es zu viele, als dass ich sie genau voneinander unterscheiden könnte. Nur Eric und Vinnie sind mir so richtig im Gedächtnis geblieben. Die Truppe ist absolut brutal und kennt kein Erbarmen. Also wer Probleme mit Blut und ähnlichem hat sollte die Finger von diesem Buch lassen.

Cheska ist das absolute Gegenteil. Ein reiches Mädchen, das ihr Leben genießt. Schon beim ersten Aufeinandertreffen mit Arthur ist sie absolut fasziniert von ihm und seiner Dunkelheit. Dabei war sie da noch 13. Doch diese Faszination hat scheinbar angehalten und als sie ihn später wiedertrifft, ist sie noch genauso besessen von ihm. Das fand ich nicht so ganz nachvollziehbar. Besonders unbeliebt hat sie sich aber dann gemacht, als sie mit Hugo zusammen war und dann trotzdem zu Arthur gerannt ist, um sich von ihm nehmen zu lassen. Und das nicht nur einmal, selbst als sie dann verlobt war! Dieses Mädel hat absolut kein Gewissen. Einfach nur unsympathisch. Ja, sie liebt Hugo nicht wirklich und ihr Vater erwartet diese Beziehung, aber dennoch. Arthur hat sie mehrmals gerettet und sich dann super klischeehaft um sie gekümmert. Generell gab es mir zu viel von dem Geschwärme er ist ja so heiß und perfekt und groß und und und. Danach müssen ihr auch alle einreden, dass Arthur nur bei ihr so anders ist. Sowas mag ich leider gar nicht.

Cheska wird immer wieder angegriffen. Es ist meiner Meinung nach recht früh klar, wer dahintersteckt, daher war die Wendung am Ende keine große Überraschung. Sie sucht Schutz bei Arthur. Aber das Wichtigste, nachdem sie bei Morden dabei war? Genau, liebt Arthur sie wohl wirklich? Wie sollte er, wenn ihr nur im Bett miteinander seid? Das habe ich halt so gar nicht gefühlt. Arthur will sich von ihr fernhalten und zeigt nur langsam seine dunkle Seite vor ihr. Doch sie bleibt bei ihm. Am meisten nervte mich hier, dass Cheska dann ständig gerettet werden musste. Ihre Gefühle füreinander konnte ich wie gesagt nicht greifen. Selbst die Dialoge wirkten künstlich. Und dann landeten sie meistens eh im Bett beziehungsweise irgendwo anders, wo es gerade passte. Arthur macht im Buch wirklich eine Entwicklung durch. Vom skrupellosen gewissenlosen Boss zu einem mit Verstand, der nicht einfach nur alles niedermetzelt. Seine Entwicklung fand ich auch recht authentisch und gut beschrieben. Generell mochte ich seine Truppe. Die waren anders, aber interessant.

Fazit:

Eine brutale Dark Romance, die mich leider nicht abholen konnte. Cheskas Faszination von Arthur zu Beginn fand ich merkwürdig und nicht greifbar. Besonders als sie anfing ihren Freund zu betrügen, ohne einmal darüber nachzudenken, war sie für mich unten durch. Dazu nervte es mich echt sehr, dass sie ständig gerettet werden musste. Passt nicht zu dem Charakter, den sie dort darstellen soll an der Seite des Lord of London Town. Ihre Beziehung war für mich daher leider nur von Bettszenen und Geschwärme geprägt und hat keinerlei Funken ausgelöst. Die Story an sich war allerdings recht interessant. Generell mochte ich die Truppe um Arthur.

2.5/5 Sterne

Bewertung vom 05.07.2024
Scheweling, Nina

Full Dive (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Jess und Jaxon Adams sind Brüder. Sie leben gemeinsam mit ihrer Mutter in einer kleinen heruntergekommenen Wohnung und es fehlt an allen Enden das Geld. Während Jaxon ein Gaming-Star und Hacker ist, spielt Jess zwar gerne, aber nicht wirklich gut. Besonders Kämpfe scheut er sehr. Jaxon ist gerade mit seiner Truppe an einer neuen Mission, werden aber erwischt. Kurz zuvor wurde er aber noch für einen Early-Access eingeladen, den Jess nun antreten wird, denn dafür gibt es gutes Geld. Es geht um true-virtual-reality. Mithilfe eines Datenhelms, der nicht nur Daten vom Gehirn liest, sondern auch Empfindungen, Emotionen und weiteres an das Gehirn sendet, soll ein ganz neues Spielerlebnis kreiert werden. Der Full Dive eben. Eigentlich wollte Jax auch dort mit einer Mission hin, die verrät er Jess aber nicht, weil es zu gefährlich ist.

Jess und paar andere unterschiedlichste Gamer stellen sich der Aufgabe. Schon beim ersten Eindruck der Firma kann man etwas misstrauisch werden. Das erste Mal im Game löscht aber erst mal Zweifel aus. Auch die anderen Spieler sind absolut begeistert von der Technologie und den Möglichkeiten. Dennoch braucht der Körper Pausen, weswegen die Spielzeit begrenzt ist. Nach und nach lernen sie sich zögerlich kennen, was ich sehr authentisch fand. Als es dann in das richtige Spiel ging, war ich komplett gefesselt. Charakter mit Fähigkeiten in der Welt erstellen und dann in die eigentliche Story eintauchen. Ich fand es so spannend zu sehen, wie Jess sich dort zurechtfindet und was er tun wird. Selbst die Story im Game fand ich super. Doch wir wissen ja, dass Jess nicht so der Kämpfer ist. Und so hat er sich gefühlt öfter auf die Side-Quests konzentriert als die anderen, die das Spiel schnell durchspielen wollten. Aber genau das fand ich so fesselnd. Weil wir natürlich auch mal etwas von den anderen Spielern mitbekamen, wenn sie sich dort trafen. Ich war einfach komplett drin. Es war wirklich als hätte Jess das Spiel gespielt und ich hätte zugeschaut. Die Beschreibungen sind extrem bildstark und die Handlung sehr realistisch.

Doch es ist nicht nur das Spiel. Denn die Firma hat ja eigentlich was anderes vor. Und nach und nach kommt auch heraus, was Jax tatsächlich vorhatte. Jess gerät da voll rein, ob er will oder nicht, muss er da nun durch und den Algorithmus finden. Es wird gefährlicher und sie werden im Spiel eingeschlossen. Nun muss Jess kämpfen und die Drachen besiegen. Ob er das schaffen wird? Nicht alle Spieler sind von Grund auf gut. Manche haben nur das Preisgeld im Auge. Die stellen ein weiteres Hindernis dar. Die Auflösung am Ende fand ich realistisch und gut durchdacht. Sehr überraschend war das alles nicht. Dennoch muss ich sagen, dass ich komplett von der Geschichte eingesogen wurde.

Fazit:

Ich finde die Idee vom Buch extrem gut und auch die Umsetzung gelungen. Ich war von Anfang an komplett drin und konnte nicht aufhören zu lesen. Jess ist ein sympathischer authentischer Charakter, den ich gerne verfolgt habe. Außerdem war sowohl die eigentliche Story als auch die Spielstory unglaublich fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

5/5 Sterne

Bewertung vom 30.06.2024
Delazi, Angie

Silver City - die Rebellion


gut

Arryn, genannt Ryn, lebt, genau wie Drachen, Gestaltwandler und Magier, in vom Drachen beherrschten Ellad. Ihre Mutter hat aber Schulden, die sie bei Sayer abarbeitet. Das tut sie mit Diebesgängen und Kämpfen. Dabei hilft ihr ihre magische Gabe, die sie geheim halten muss. Offiziell gilt sie als magielos, denn sollte ihr Geheimnis ans Licht kommen, droht ihr der Tod. Daher hält sie sich bedeckt und hat auch nur ihren Kumpel Fitch, einen Gestaltwandler. Direkt zu Beginn bekommen wir den Teil ihres Lebens mit. Das fand ich richtig cool. Sie wirkt taff und ehrgeizig. Im Gegensatz zu den Drachen, also in dem Fall Ash, Tyler und Arden. Ash ist der Drachenkönig oder wird es bald und ist recht arrogant. Ziemlich schnell treffen die Drachentruppe und Ryn aufeinander, weil sie dem Drachenkönig was stehlen muss. Der Start in das Buch ist daher gut gelungen.

Aber schon ab dem ersten Drittel hat mich die Sogwirkung verlassen. Das liegt an verschiedenen Faktoren. Aber zunächst einmal zur Story. Die Drachentruppe und Ryn haben eine gemeinsame Mission. Sie müssen in ein Gebäude einbrechen und Informationen sammeln, denn angeblich stellt dieses Unternehmen nur noch Medikamente her. Dennoch verschwinden ständig Menschen. Dabei finden sie immer neue Details heraus und es kommt mehr ans Licht. Ryn nutzt ihre Magie ebenfalls immer öfter und lernt damit umzugehen. Außerdem scheint das alles mit ihren Vätern zusammenzuhängen. Daher müssen sie auch in der Vergangenheit suchen. Klingt an sich spannend. Leider verlief aber vieles zu einfach, sodass es mich einfach nicht mehr packen konnte. Ryn hatte einen totalen Heldenkomplex und wollte sich immer opfern. Die Diebstähle liefen ohne große Probleme ab. Es gab Kämpfe, wo Leute verletzt wurden, aber die wurden kurz darauf direkt geheilt. Selbst wenn es hieß, man stirbt davon. Zwischendrin habe ich kaum noch mitgefiebert, weil ich mir dachte, die werden eh gleich mit was Speziellem behandelt und dann ist es auch wieder gut. Und genau so war es auch. Dennoch gab es zum Ende hin einige Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen.

Die Beziehung zwischen Ryn und Ash war gar nicht meins. Angeblich hasst sie ihn, aber nach den ersten Treffen waren die schon komplett verknallt und knutschen rum. Dann ist sie aber wieder eifersüchtig. Dieses hin und her zwischen den beiden gab es immer wieder. Anstrengend! Und als die sich endlich zusammenraffen, wird es nicht besser. Es gab so viele geschwollene lange Liebesbekundungen. Ständig. Das fand ich persönlich total unauthentisch und übertrieben. Generell wirkten viele Dialoge künstlich. Was ich auch überhaupt nicht mochte war dieses Besitzdenken von Anfang an. Die waren nicht einmal ansatzweise zusammen, da hat Ash schon einen gemacht auf ‚sie gehört mir‘. Bei so einer starken Persönlichkeit wie Ryn passt das nicht. Genau wie das Kosewort ‚Kleines‘ von Tyler, das er gefühlt in jedem zweiten Satz benutzt hat. Hat mir nicht gefallen, weil das so im Widerspruch zur taffen Diebin steht. Die restliche Truppe war sympathisch. Besonders Arden habe ich ins Herz geschlossen, er wirkte richtig authentisch.

Ein weiteres Manko waren die Rechtschreibfehler. Die sind immer wieder recht gehäuft vorgekommen und haben den Lesefluss gestört. Ebenso wurden die Textnachrichten nicht vom restlichen Text abgehoben, sodass man teilweise erst verwirrt war und verstehen musste, dass es Nachrichten sind und von wem. Der letzte Punkt kann natürlich am Format liegen.

Fazit:

Eine solide Grundstory, die definitiv Potential hat. Leider konnte mich nur der Start so richtig begeistern. Danach verlief mir alles etwas zu einfach und es gab sofort Lösungen für jegliche Probleme. Das hat extrem die Spannung genommen. Ebenso war die Liebesgeschichte in diesem Fall überhaupt nicht meins. Ich habe denen ihre Gefühle null abgekauft, es wirkte so unnatürlich und künstlich.

3/5 Sterne

Bewertung vom 20.06.2024
Kiefer, Lena

Deep & Shallow / Coldhart Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Es geht weiter bei Elijah und Felicity. Der Einstieg in den zweiten Band hat mir gut gefallen. Nachdem der erste Band nun doch eine Weile her war, waren die ersten Kapitel ein super Einstieg, um die letzten Ereignisse aufzugreifen. Elijah ist aktuell in Großbritannien mit der Prinzessin Matilda. Angeblich. Stattdessen ist er nämlich seinem damaligen Peiniger auf der Spur. Er will seinen Entführer finden, der ihm auch heute noch Drohungen schickt. Einen Schergen davon hat er aktuell im Visier und der führt ihn direkt zum Drahtzieher. Grant. Dieser Typ ist einfach nur extrem skrupellos. Gut, das wussten wir schon. Aber ich war gespannt, was nun passiert, nun da Eli weiß, wer das ist. Besonders als er erfährt, dass es Felicitys Vater ist.

Währenddessen ist Felicity in New York und erholt sich von der Sache mit Eli. Alec, Elis Kumpel, ist für sie da und sie bauen eine richtige Freundschaft auf. Das fand ich so schön, das braucht sie jetzt! Besonders gut fand ich aber auch an Felicity, dass sie nicht so naiv ist. Sie weiß, dass die Sache mit der Prinzessin einen tieferen Grund haben muss. Als sie dann erfährt, was Grant für ein Mensch ist, will sie auch gegen ihn vorgehen. Das fand ich cool. Sie schnüffelt bei ihm herum und lauscht Gesprächen, hat aber noch Probleme mit dem Lügen, was die ganze Sache natürlich spannend macht. Immerhin ist Grant ein sehr skeptischer Mensch, der alle überwacht. Ein falscher Schritt und die ganze Mission ist in Gefahr.

Diese Suche nach dem Entführer und Hinweisen zu seiner damaligen Tat fand ich unglaublich spannend. Eli ist immer wieder in Sackgassen geraten oder musste sich neue Wege suchen. Das fand ich sehr authentisch und extrem spannend. Kaum hatte er eine neue Spur, gab es wieder neue Hindernisse. Verfolgungsjagden, Verbrechen, Intrigen, Lügen und daneben eine Liebesgeschichte. Diese Kombination habe ich schon bei Westwell geliebt. Hier liebe ich sie genauso! Doch er ist nicht mehr alleine. Langsam weiht er die anderen in die Geschehnisse ein und sie können gemeinsam in den Kampf ziehen. Denn Grant geht immer weiter und macht seine Drohungen wahr. Die Freundschaften von Eli sind einfach nur toll. Ich finde die Charaktere so authentisch und einfach gut ausgearbeitet. Genauso wie ich mich freue, dass auch Jess und Helena eine Rolle spielen. Es ist schön zu sehen, wie sie ihren Weg nach den ganzen Schwierigkeiten gehen.

Doch auch das ist nicht alles. Daneben gibt es noch die persönlichen Probleme. Felicity hat es in ihrem Studium nicht einfach. Sie wurde schon im ersten Band nicht verstanden und es wird nicht gerade besser. Doch das war doch immer das, was sie wollte. Ist es wirklich das Richtige nun andere Wege zu gehen? Dazu noch Eli. Kann nun was aus ihnen werden oder nicht? Beide leiden ohne den anderen. Aber Grant will sie nicht zusammen sehen. Es ist in diesem Fall sogar schwieriger als bei Jess und Helena mit Trish. Die ganzen Emotionen, die mit der Liebe, der Freundschaft, der Entführung und den Drohungen einhergehen, fand ich unglaublich stark und kamen super rüber. Ich konnte die Charaktere zu fast jedem Zeitpunkt nachvollziehen. Einmal hat mir Felicity etwas zu impulsiv gehandelt, wo sie doch sonst immer erst nachdenkt.

Fazit:

Auch dieses Buch von Lena Kiefer kann ich nur in den Himmel loben. Ich habe es in kürzester Zeit gelesen. Felicity, Elijah und auch alle anderen Charaktere sind so authentisch und stark ausgearbeitet. Es macht Spaß Elijah bei seiner Suche nach Hinweisen zu verfolgen und dazu ist es extrem spannend. Die Kombination mit der Liebesgeschichte finde ich genial. Auch bei der Handlung kann ich nur gute Worte verlieren. Es war durchdacht, fesselnd und einfach nur gut.

4.5/5 Sterne

Bewertung vom 16.06.2024
Huang, Ana

King of Greed / Kings of Sin Bd.3 (eBook, ePUB)


sehr gut

Alessandra und Dominic sind schon lange verheiratet und gehören zur oberen Schicht. Doch das hat sich Dominic hart erarbeiten müssen. Denn er kam von ganz unten und hat sich alles aufgebaut. Daher hat er immer Angst das wieder zu verlieren und ist ständig am Arbeiten. Seine Frau vernachlässigt er über die Jahre mehr und mehr. In den ersten Jahren hatte Ale dafür noch Verständnis und hat ihm den Rücken gestärkt. Doch mehr und mehr entwickelte es sich zur Normalität, dass sie auf ihn wartet und er sie versetzt. Ihre Träume hat sie hintenangestellt. Nachdem er nun auch noch den 10. Hochzeitstag vergessen hat, obwohl sie vorher noch erwähnt hat, wie wichtig der ihr ist, ist es ihr zu viel. Sie will wieder an erster Stelle stehen, sowohl bei sich als auch bei ihrem Partner und wenn der das nicht kann, muss sie eben alleine ihren Weg gehen. Das war wirklich herzzerreißend, aber anders hätte Dom es nicht verstanden.

Kaum ist sie nämlich weg, merkt Dom auch, dass er sie verloren hat. Wobei er zuerst denkt, dass nur der eine Tag Schuld an ihrem Weggang ist. Und weil das so ist, macht Ale Schluss. Nach all dieser Zeit ist es natürlich für beide nicht leicht alleine zu sein. Für Dom noch schwerer, weil er Ale nicht loslassen kann und will. Aber er muss erst herausfinden, was die letzten Jahre in ihrer Ehe schieflief. So oder so will er für die Beziehung kämpfen. Fand ich total süß, wie er sich von Anfang an bemüht hat und dann alles für sie hat liegen lassen. Ale war wirklich stark und hat nicht nachgegeben. Nicht einfach nach so einer langen Zeit. Stattdessen schaut sie sich nun anderweitig um und verfolgt endlich ihre Träume. Ich finde es richtig und auch sehr wichtig, dass Ale sich nun selbst an erste Stelle gesetzt hat und ihre Träume verwirklicht. Aber was ich nicht so mochte, war ihre Art mit der Trennung umzugehen. Einerseits datet sie nun andere Männer, aber für den intimen Akt benutzt sie Dom, der natürlich alles von ihr nimmt, was er kriegen kann. Wenn sie doch einen Schlussstrich zieht, dann richtig und nicht so halbherzig. Immer wieder lässt sie sich also auf ihn ein und macht ihm Hoffnung, um es danach als Fehler zu betiteln. Schwierig.

Die Rückblicke in die Vergangenheit der beiden fand ich extrem süß. Es war so schön mitzuerleben, wie sie sich kennenlernten und sich verliebten. Hat mir richtig gut gefallen. Da hat man auch richtig die Chemie und die Funken zwischen den beiden gespürt.


Fazit:

Den Anfang der Story mochte ich so gerne. Ich habe Ale so gut nachvollziehen können und fand ihren Schritt unglaublich stark. Sie setzt sich an erste Stelle. Ihr Umgang mit Dominic war zunächst richtig, aber dann wurde es schwieriger. Sie hat ihn gefühlt für ihre Bedürfnisse benutzt und das fand ich einfach nur falsch. Hat mir nicht gefallen. Dom hat eine tolle authentische Entwicklung durchgemacht. Die Rückblicke waren mein persönliches Highlight. Ich fand die so süß!

4/5 Sterne