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riegermilena
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Egenhausen

Bewertungen

Insgesamt 75 Bewertungen
Bewertung vom 07.01.2026
Martin, Rebecca

Kopf hoch, Kasimir!


ausgezeichnet

Der Fuchs Kasimir spielt gerne mit seinen Freunden im Wald, wobei es auch mal etwas wilder und ausgelassener zugehen kann. Doch eines Tages wird es den anderen Tieren zu bunt und sie schließen ihn aus. Kasimir ist ihnen zu laut und zu wild.
Der kleine Fuchs wird dadurch so traurig, dass er gar nicht mehr lachen kann. Der Igel Isidor, der leider auch meist allein ist, versucht Kasimir aufzuheitern und hält zu ihm.

Diese tierische Geschichte über Freundschaft zeigt schon den Kleinsten, was Ausgrenzung für Kinder bedeuten kann und wie wichtig es ist, anderen zur Seite zu stehen und sie zu ermutigen. Außerdem wird deutlich, dass jeder einzigartig und besonders ist, ganz egal ob ausgelassen, schüchtern, wild oder zurückhaltend.

Das Bilderbuch ist sehr schön illustriert und sehr ansprechend und farbenfroh gestaltet.
Ein sehr schönes Buch, das wichtige Werte zum Thema Freundschaft und Einzigartigkeit vermittelt.

Bewertung vom 07.01.2026
Chapman, Jane

Immer locker bleiben, Berti!


ausgezeichnet

Dieses wunderschöne Bilderbuch von Jane Chapman hat es mir vom ersten Augenblick an angetan. Schon der Titel des Buches hat mich sehr angesprochen 😉

Die beiden Freunde Berti und Hugo machen sich gemeinsam auf den Weg zum perfekten Campingausflug. Bär Berti hat alles haarklein geplant und vorbereitet.
Doch leider läuft an diesem Tag so gar nichts nach Plan. Was immer er sich vorgenommen hat, es geht daneben.
Hase Hugo nimmt das alles nicht so eng und freut sich einfach an dem Abenteuer, das er mit seinem Freund erlebt. Er kann in allem, was daneben geht auch etwas Schönes entdecken und seine ermutigenden Worte an seinen Freund sind wirklich herzallerliebst.

Ein großartiges Buch über zwei tierische Freunde, die uns daran erinnert, dass Gemeinschaft und Spaß viel wichtiger sind, als ein perfekter Tag und es manchmal viel entspannter ist, wenn man auch über sich selbst lachen kann.
Das ist manchmal vermutlich nicht nur für die kleinen Zuhörer, sondern auch für die großen Vorleser eine wichtige Erinnerung.

Abgesehen von der schönen Geschichte ist das Buch farbenfroh und ansprechend illustriert und sorgt beim Vorlesen sicherlich für viel Spaß!

Bewertung vom 07.01.2026
Peterson, Tracie

Wo der Himmel uns berührt


ausgezeichnet

„Wo der Himmel uns berührt“ ist der zweite Band aus der New Mexico-Reihe von Tracie Peterson. Wenn der erste Band auch im selben Setting spielt, sind die Bücher dennoch unabhängig voneinander lesbar und bauen inhaltlich nicht aufeinander auf.

Cassie Barton findet sich in einer unglücklichen Lage wieder, als sie durch einen Unfall ihre Arbeit als Schneiderin nicht ausführen kann. Doch Brandon DuBarko gibt sein Bestes um Cassie in dieser Situation zu unterstützen – schließlich hat er genau das ihrem Vater vor dessen Tod versprochen.
Währenddessen gibt es in der Stadt und in unmittelbarer Nähe einige Unruhen, wobei keiner so genau weiß, wer wirklich dafür verantwortlich ist.
Als wären ihre eigenen Kämpfe nicht genug, müssen Cassie und Brandon wachsam sein um nicht in ernsthafte Gefahr zu geraten.

Nach dem ersten Band habe ich mich gefreut, wieder nach New Mexico zurückkehren zu dürfen, ist es doch so ein ganz anderes Setting als in den Büchern, die ich sonst lese.
Cassie war mir auch gleich von Beginn an sympathisch und es war schön zu sehen, wie sie trotz ihrer misslichen Lage Unterstützung und Hilfe erfahren hat. Es ist immer schön zu sehen, wenn Gemeinschaft einander trägt und Menschen füreinander da sind.
Auch Brandon DuBarko hat mit gut gefallen, wenn auch deutlich wird, dass er noch etwas ungeklärtes mit sich herumträgt.

Auch in diesem Buch ist der Glaube sehr präsent und nimmt eine zentrale Rolle ein. Die Autorin macht deutlich, dass Gott auch ungeahnte Wege nutzen kann und keine Schuld zu groß oder zu schwer ist, um sie vor ihn bringen zu können. Das Buch spricht von Hoffnung nach Verlusten und Liebe die Grenzen überwindet.

Eine gelungene Mischung aus Spannung, Romantik und Tiefgang.

Bewertung vom 19.12.2025
Oetting, Melanie

Gott hat meinen Schmerz vergoldet


ausgezeichnet

Melanie Oetting weiß, was es bedeutet Schmerz und Verlust zu erleben. In diesem Buch erzählt sie von ihrem Weg über Höhen und tiefe Täler und wo sie in all dem immer wieder neue Hoffnung gefunden hat.

Nach einem kurzen Überblick über ihre Kindheit nimmt die Autorin die Leser mit hinein in ihre eigene Familiengründung. Eindrücklich erzählt sie, wie sie ihre ersten Jahre als Ehefrau und Mutter erlebt hat und welchen Herausforderungen sie sich stellen musste. Verschiedenste Umstände und Erfahrungen konfrontieren sie mit großem Schmerz und der Frage wie man auch nach Verlust nicht nur überleben, sondern wirklich weiterLEBEN kann.
Der Weg der Autorin ist steinig und mit vielen mühsamen Aufstiegen versehen, doch ihr Kampf um Hoffnung die trägt ist erstaunlich. Wann immer sie sich in einer Sackgasse wiederfindet wirft sie sich erneut in Gottes Arme und flüchtet ins Gebet.
Sehr bemerkenswert war für mich auch ihre Bereitschaft zur Selbstreflexion.

Der Schreibstil ist einfühlsam und flüssig, es ist gerade so als würde die Autorin vor einem sitzen und aus ihrem Leben erzählen. Sie teilt offene und ehrliche Einblicke in ihre Gedanken und macht sich dadurch zwar verletzlich, ist aber auch authentisch und nahbar.

Vereinzelt waren mir ihre Glaubensüberzeugungen fremd oder nicht ganz schlüssig, da ich mich mit ihrer Kirchenzugehörigkeit wenig auskenne. Dennoch war das Buch eine Bereicherung für mich und besonders ihr Gebetsleben eine Inspiration!

Bewertung vom 04.12.2025
Huger, Elena

Lotte entdeckt Weihnachten


ausgezeichnet

Hier war die Freude groß, als wir gesehen haben, dass es ein neues Lotte-Buch gibt.

In diesem Büchlein erlebt das Schäfchen Lotte ein neues Abenteuer, als sie Maria und Josef folgt und erfährt, dass im Stall in Bethlehem etwas ganz besonders passiert.
Wie auch die vorigen Bücher von Lotte ist auch dieses wunderschön illustriert und sehr liebevoll gestaltet.
Die Weihnachtsgeschichte ist kindgerecht nacherzählt, sodass es für die Kleinen nicht zu lang ist, aber dennoch deutlich wird, dass dieses Baby Jesus etwas Besonderes ist.

Lotte war von Anfang an sehr beliebt hier, da macht auch dieses Weihnachtsbüchlein keine Ausnahme. Ein schönes Geschenk für Kinder ab 2 Jahre.

Bewertung vom 12.11.2025
DeMoss Wolgemuth, Nancy

Vor Gott zur Ruhe kommen


ausgezeichnet

„Hören will ich, was Gott, der HERR, reden wird…“ Psalm 85,9

Dieses Andachtsbuch von Nancy Demoss Wolgemuth begleitet die Leserin durch das ganze Jahr und ermutigt Gott jeden Tag aufs Neue zu suchen.

In dem Buch wird jedem Tag eine Doppelseite gewidmet. Die Autorin beginnt mit einem Vers aus der Bibel und teilt dann ihre Gedanken dazu. Die Andacht endet mit Fragen zum Weiterdenken oder einem Gebetsimpuls passend zum Thema.

Das Buch führt durch verschiedenste Themenfelder, schenkt Ermutigung, Hoffnung und manches mal auch eine kleine Herausforderung.
Doch genau das schätze ich so sehr an den Büchern dieser Autorin. Sie ist klar und direkt in Ihren Überzeugungen und Ihrer Bibelauslegung, aber stets wertschätzend und ermutigend.
Die Andachten sind nicht oberflächlich oder „nur“ schöne Worte, sondern haben Tiefgang und Mehrwert.

Ein wirklich wertvoller Begleiter durch das Jahr, ich kann das Buch wärmstens empfehlen!

Bewertung vom 12.11.2025
DeMoss Wolgemuth, Nancy

Belebe mein Herz


ausgezeichnet

Dieses Andachtsbuch von Nancy Demoss Wolgemuth begleitet einen durch ein ganzes Jahr und enthält wertvolle Impulse für jeden Tag.

An jedem Tag widmet sich die Autorin einem Bibelvers und baut eine Brücke in den Alltag hinein. Jeder Tag umfasst eine Seite, sodass der Impuls sich wunderbar eignet, um bei einer Tasse Kaffee ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen.
Zum Abschluss gibt es an jedem Tag eine Frage, durch die das Gelesene zur Anwendung kommen soll.

Das ganze Buch soll dazu dienen neue Freude und Hoffnung zu schenken und steht unter der Verheißung aus Psalm 69,32: „Die ihr Gott sucht, euer Herz soll leben!“
Und genau das gelingt der Autorin wunderbar, auch in diesen kurzen Abschnitten. Das schätze ich auch so sehr an Nancy Demoss Wolgemuth, dass sie es immer wieder schafft mich zum Nachdenken zu bringen, mir einen Bibelvers aus einem neuen Blickwinkel zu zeigen und mich in wenigen Worten zu ermutigen. Dabei ist sie aber keineswegs oberflächlich.
Ihre Bücher sind wirklich ein Schatz und eine Bereicherung!

Ein Buch das ich euch wärmstens empfehlen kann!

Bewertung vom 15.10.2025
Unsin, Verena

Sparks of Christmas


ausgezeichnet

„Sparks of Christmas“ ist ein Spin-off der Bücher „Sparks of Hope“ und „Sparks of Joy“ von Verena Unsin. Für alle, die diese Bücher kennen gibt es also das ein oder andere Wiedersehen.
Allen anderen sei aber gesagt, dass sich „Sparks of Christmas“ auch ganz wunderbar lesen lässt, wenn man die beiden anderen Bücher noch nicht kennt.

In dieser Adventskalender-Geschichte begegnen wir Sofie, die soeben erfahren hat, dass sie Weihnachten vermutlich allein verbringen wird, nachdem ihre Familie sie aufgrund von Krankheit „ausgeladen“ hat.
Als Jo davon erfährt, hat er sofort eine Lösung parat: er will sie zu sich nach Hause, auf den Hof seiner Eltern einladen. Die Frage ist nur, ob Sofie sein Angebot überhaupt annehmen wird, nachdem ihre Freundschaft in den letzten Monaten ziemlich gelitten hat und das auch noch seinetwegen.

Der Adventskalender kommt in einer kleinen Box mit 24 kleinen Heftchen und begleitet den Leser so vom 1.Dezember bis Heiligabend. Die Geschichte wird dabei meist abwechselnd aus der Sicht und von Sofie und Jo erzählt.

Verena Unsin lässt uns hier an einer besonderen Weihnachtsgeschichte teilhaben, die von Freundschaft, Vergebung und Neuanfang erzählt.
Sie macht uns deutlich, dass jeder wertvoll ist, ganz ohne etwas leisten zu müssen und dass offene und ehrliche Kommunikation uns so manches leichter macht.
Perfekt abgerundet wird das mit Schneegestöber und gemütlichem Beisammensein bei Punsch und Glühwein. Weihnachtsstimmung garantiert 😊

Bewertung vom 19.09.2025
Austin, Lynn

Der Schimmer von Weihnachten


ausgezeichnet

New York, 1901: Adelaide und Howard erleben ihre erste gemeinsame Adventszeit, die sich jedoch ganz anders gestaltet, als erwartet.
Der kleine Waisenjunge Jack, der aber ganz fest behauptet gar kein Waise zu sein, steht eines Abends vor ihrer Haustüre und bitte sie um Hilfe, seine kleine Schwester zu finden. Wenn sie auch anfangs Zweifel an seiner Geschichte haben, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der kleinen Polly.
Zeitgleich versucht Adelaide ihren Platz als Ehefrau und Hausfrau zu finden, was gar nicht so einfach ist, wie erhofft.

Wer Lynn Austins Roman „Die Wege, die wir wählen“ gelesen hat, hat Adelaide und Howard ja bereits kennengelernt. Diese Weihnachtsgeschichte erzählt, wie es dem frischvermählten Paar weiterhin ergeht. Die Handlung ist jedoch in sich abgeschlossen und unabhängig des Vorgängers lesbar.

Unterteilt in vier Teile orientiert sich die Geschichte an den vier Adventskerzen. Und während der Leser in die Straßen New Yorks eintaucht erinnert uns die Autorin daran, dass auch unser himmlischer Vater sich wünscht, dass wir uns auf die Suche nach ihm machen. Nebenbei kommt natürlich jede Menge Weihnachtsstimmung auf – das perfekte Buch für einen gemütlichen Abend.
Lynn Austin hat mit diesem Buch eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte geschrieben, die uns daran erinnert was wirklich wichtig ist und, dass es immer die richtige Entscheidung ist, unsere Hoffnung und unser Vertrauen auf Gott zu setzen.

Bewertung vom 13.09.2025
Albers, Maria

Halt in der Brandung


ausgezeichnet

Wir tauchen ein in das Jahr 1853 in der Lüneburger Heide. Emilie von Eichenstedt ist, nach einem Unfall bei dem sie ihren Bruder und ihre Mutter verlor, ganz auf sich allein gestellt. Die junge Dame erfährt zu all dem noch, dass es um das Gut ihrer Familie gar nicht gut steht und die Rücklagen bis aufs letzte ausgeschöpft sind.
Um ihr Zuhause, besonders aber ihre Mitgift und somit ihre Zukunft zu retten, macht sie sich auf die Suche nach ihrem ältesten Bruder, der schon vor einigen Jahren verschwunden ist. Der einzige Hinweis führt sie nach Südafrika. Ohne zu wissen was sie erwartet macht sie sich auf die lange Reise.

Emilie hat in ihrem Leben schon sehr viel verloren und weiß, was Verlust und Trauer bedeuten. All das führte dazu, dass ihr Glaube an Gott auf die Probe gestellt wird und sie ihm - Gott - nicht mehr über den Weg traut. Wenn es ihn gibt, dann kann er es zumindest nicht gut meinen mit ihr, so ihre Überzeugung. Als sie dann ausgerechnet auf einem Missionsschiff landet, beginnt Gott an dieser Überzeugung zu rütteln.
Es war sehr schön Emilie auf ihrer (Glaubens-)Reise zu begleiten und zu sehen wie sich sich auch als Person weiterentwickelt.
Anfangs als naive junge Dame, überzeugt davon, dass sie ein Leben in Reichtum und Wohlstand verdient, verändert sie sich mehr und mehr zu einer jungen Frau, die bereit ist mutig ihr Leben in die Hand zu nehmen und dafür auch über ihren Schatten zu springen.
Unabhängig von Emilie begegnet man aber auch vielen weiteren besonderen Charakteren.

Das ganze Setting hat mir auch sehr gut gefallen. Sowohl die Zeit auf dem Schiff, sowie auch ihre weitere Reise in Südafrika waren sehr lebendig und eindrücklich beschrieben und haben mich an Orte geführt, die ich (auch aus Büchern) noch nicht kannte.

Im Nachwort beschreibt die Autorin den historischen Kontext des Missionsschiffes "Candace", was der Geschichte für mich noch einmal zusätzlich an Tiefe verliehen hat.

Ein wunderbares Buch, das ich von Herzen weiterempfehle!