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agatheH.

Bewertungen

Insgesamt 135 Bewertungen
Bewertung vom 16.01.2026
Schleif, Thorsten

Richter leben besser / Siggi Buckmann Bd.4


ausgezeichnet

Dies ist der vierte Teil der Richter Siggi Buckmann Reihe. Ich habe die vorherigen auch alle gelesen und freute mich bereits auf diesen Teil.
Bisher hat es Richter Siggi Buckmann immer wieder geschafft, sich am Rande der Legalität erfolgreich zu bewegen. So kam es, dass er eigentlich Leichen im Keller hat. Schließlich mangelt es nicht an alten Feinden, gibt es nun auch welche in den eigenen Reihen….
Der Roman ist auch dieses Mal eine schöne Lektüre. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Der Autor schafft es eine gute bildhafte Geschichte zu erzählen. Mit Überraschenden Ereignisse, die sich dann unter Umständen verschärfen oder auch entkräften. Dass gerade der Richter letztendlich handlungsunfähig ist und doch manches trotz der Situation steuern kann, ist eine tolle Idee. Wie es vermutlich im echten Leben auch vorkommen könnte.
Man bemerkt schon, dass der Autor Ahnung von der Thematik hat.
Allerdings wäre der Epilog nicht nötig gewesen! Wie kann man die Leser so zurück lassen?! Unverschämtheit! Nein im Ernst, mit diesen Zeilen muss man als treuer Fan nun monatelang im Ungewissen ausharren. Bin mir jetzt gar nicht so sicher, ob ich einen weiteren Teil der Reihe lesen will mit dieser Vorabinfo. Ohje. *Spaß*

Bewertung vom 12.01.2026
te Marveld, Saskia

Blutwild


sehr gut

Bei diesem Buch handelt es sich um das Debüt der Autorin. Schon alleine das Cover stach mir ins Auge. Das dunkle Grün mit der grellen gelben Schrift und das große Fleischermesser dazu. Sowas zu gestalten ist schon sehr schwierig, um in der Masse aufzufallen, wenn man selbst unbekannt ist. Anders als man vielleicht aufgrund des Namens denkt, ist die Autorin in Deutschland geboren.
Die Handlung, die man aus dem Klappentext entnehmen kann, ist bereits sehr speziell. Ein früheres Opfer, welches damals Polizistin war, wird mutmaßlich erneut von dem damaligen Peiniger verfolgt. Man wird mit Traumafolgestörungen konfrontiert.
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Keine endlose Schachtelsätze, dafür aber eine bildhafte Sprache. Man kann sich sehr gut in die Szenen einfinden und hat eine bildhafte Vorstellung dazu. Die Protagonisten empfinde ich als durchaus real. Nicht zu abgefahren und auch nicht zu unrealistisch.
Mich hat eben bereits der Klappentext angefixt und ich freute mich darauf. Es hat einen guten Spannungsbogen. Wobei das Buch für mich ein paar Hänger hat, wo ich mich manchmal etwas verloren fühlte. Die Autorin bemühte sich sehr, die Verfolgungsjagden im Wald zu umschreiben und dann war es mir manchmal etwas zu holperig. Zeitweise erschien es mir etwas unrund, manchmal rannte die Unterschenkelamputierte trotz Beschwerden oder konnte dann super Klettern. Fast zeitgleich war es ihr dann doch fast unmöglich sich zu bewegen. Das empfand ich primär in der recht langen Verfolgungsjagd. Ansonsten hatte ich schon zeitig die Vermutung, wer auch hinter der Sache stecken könnte. Die Verbindung dann, hat mich dann doch überrascht.
Gerne lese ich weitere Bücher der Autorin.

Bewertung vom 03.01.2026
Meyer, Chris

Die Blutbestie / Tom-Bachmann-Serie Bd.5


sehr gut

Ich habe bisher alle Bücher der Tom Bachmann Reihe gelesen und bin immer wieder fasziniert. Dieses ist das Fünfte der Reihe. Die Art, wie Chris Meyer den Leser an die Seiten fesselt, ist unglaublich. Man taucht regelrecht in die Handlungen ein. An manchen Stellen schaudert es einen vielleicht, da der Autor eine sehr bildhafte Geschichte erzählt. Er schweift nicht zu sehr aus, lässt allerdings auch nicht viel aus. Als wäre man live dabei.
Die Ermittlertruppe gefällt mir. Sie ergänzen sich schon irgendwie. Es scheint jeder für sich speziell. Spannend finde ich, wie Tom immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird und wie im echten Leben, sie ist und bleibt Teil des Lebens.
Hat wieder Spaß gemacht von ihm zu lesen.

Bewertung vom 31.12.2025
Haller, Elias

Die Sättigung


sehr gut

Mittlerweile der achte Band der Arne Stiller Reihe. Nachdem mir `Der Seher` nicht wirklich gefallen hat, ist dieses Buch wieder sehr gelungen. Haller schreibt wieder in seiner typischen Art mit viel Hintergrundwissen. Gerade bei den einzelnen Szenarien sehr bildhaft und dieses Mal weniger blutig.
Bei diesem Teil, als durchweg Arne Stiller Fan, hat sich die Raucherei von Arne Stiller wieder reduziert. Im vorherigen Buch gefühlt eine endlose Raucherei. Als ExRaucherin habe ich sicher großes Verständnis wie oft und warum man raucht. Dort war es definitiv nervig. In diesem Buch fand eine harmonische Zusammenarbeit statt. Und ohne zu spoilern, klasse Szenarien und unvorhersehbares Finale. Sehr gut.

Bewertung vom 02.12.2025
Tsokos, Michael

Mit kalter Hand / Die Sabine Yao-Reihe Bd.3


sehr gut

Es handelt sich hier um einen weiteren Teil der Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao. Ich hatte bereits die vorherigen Bücher gelesen und kann nun nicht einschätzen, ob dieses Wissen für das Verständnis dieses Buch nötig war. Denke allerdings nicht. Also mein Mann ist großer Tsokos-Fan. Hat auch dieses Buch, aufgrund der früheren sehr bildhaft und detaillierten Beschreibungen der rechtsmedizinischen Untersuchungen nicht gelesen. Das war ihm dort doch etwas zuviel. In diesem Teil finde ich es dezenter, reduzierter. Mehr außerhalb der Räume handelnd. Allerdings komme ich aus der Pflege und dem Rettungsdienst….Wobei man hat hier eine sehr gute Vorstellung bekommt, obwohl einem ja immerhin der Geruch erspart bleibt.
Ich fand die Mischung zwischen Privatleben der Dr. Yao und deren Berufsleben in diesem Buch sehr gelungen. Obwohl das Private, im Vergleich zu vorherigen Büchern, . hier lediglich gestreift wurde.
Die Handlung ist sehr schockierend und vermutlich doch deutlich realer als das wir Leser denken. Hartes und schwieriges Thema. Mir gefiel das Buch gut, allerdings eben nicht für jeden geeignet. Eventuell wären auch hier Triggerwarnungen angebracht?

Bewertung vom 01.11.2025
Strobel, Arno

Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?


sehr gut

Ich habe bisher alle Bücher des Autors gelesen. Wobei mir ' Der Trip‘ nicht zugesagt hat. Wobei ich die Mörderfinder - Reihe perfekt finde. Nun zu diesem Buch. Es ist ein eigenständiges Buch. Kann also ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil es eine etwas ungewöhnliche Situation schildert….Neubezug eines Neubauviertels. In der heutigen Zeit fast etwas alltägliches. Und hier beginnen Morde, deren Ablauf und Begründung mehr als mysteriös sind. Der Autor bindet den Leser durch die eigentliche Normalität gemischt mit Unerklärbarem an die Story. Egal wie viele "Fälle" man schon als Leser gelöst hat, darauf kommt man eher nicht.
Arno Strobel ist dieses Buch sehr gelungen und ich kann es nur weiter empfehlen.

Bewertung vom 01.11.2025
Skillten, Alexis

Bedürfnisse


ausgezeichnet

Schöner Ratgeber für unterwegs.
Ich durfte den Ratgeber kostenfrei und unvoreingenommen testlesen. Er hat ein handliches Format mit 77 Seiten. Ist ein idealer Begleiter in einer Handtasche oder in meinem Rucksack geworden. So konnte ich sonnige Momente und auch kurze Wartezeiten auf den Bus gut nutzen.
Mich sprechen die Themen sehr an, da ich mit ü50 bereits seit früher Kindheit großen Probleme habe. Begründet mit dem Inhalt auf S. 68.
Zum Buch: Es ist wirklich ein gelungener Ratgeber, der erst mal vieles erklärt. Ua was die Unterschiede zwischen Wünsche und Bedürfnisse sind. Es ist einer einfachen lockeren Art geschrieben. Mit viel Platz zum notieren, innehalten und auch sehr eindrücklich passenden Strichmännchen. Das macht es leicht. Am Ende kann ich jedoch den Untertitel „ in 10 Schritten zu mehr Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Zufriedenheit“ noch nicht bestätigen. Muss ich wohl nochmals von vorne anfangen.
Insgesamt für das Geld ein gelungener Ratgeber für die ersten Einblicke und ideal für unterwegs.

Bewertung vom 25.10.2025
Haller, Elias

Todesstimme


gut

Mein Mann und ich lesen alle Bücher dieses Autor. Bei diesem Teil, dem zweiten Fall der Tara Kronberg Reihe, bin ich allerdings etwas hin- und hergerissen.
Tara und die anderen sind mir aufgrund des vorherigen Buches nicht unbekannt. Daher weiß man bereits wie Tara und Gabriel so ticken. Kann daher nicht urteilen, ob man als Neuleser das gut versteht. 
Die Story ist krass. Dieses Vorgehen und dann dieser Todesart. Vermutlich gibt es so n Ding wirklich. Was mir stark auffällt, eigentlich soll ja Tara nur begleiten bzw. alles überblicken. So war es im ersten Buch erklärt. Hier ermittelt sie doch definitiv selbst und hat keine Beobachtersituation.
Man ist weiterhin in diesem Wechselspiel der Ereignisse. Alles sehr kurzweilig. Gespickt mit den privaten Ereignissen wie Tara s Mutter und auch Gabriels Sorgerechtssituation. Diese Verhältnis zu seiner Chefin finde ich deplatziert.
Dass sich immer mehr Todesfälle ergeben, finde ich aufgrund der vorangegangenen Ereignisse nicht verwunderlich.
Mir persönlich hat sich kein Spannungsbogen aufgetan. Es teilweise vorhersehbar, dass zB. Einsätze schief gehen. Wäre sonst der Fall in der Hälfte des Buches bereits geklärt.
Manchmal stresst es mich etwas, wo Tara sich gerade befindet. Hab mich ertappt, wie ich die Orte dann durcheinander brachte und ich mich wunderte, warum dann zB Gabriel dabei sitzt. Dabei war sie ja wieder zurück… puh. Also das hin und her ist nichts für mich.
Sehr komplexe Story mit nicht vorhersehbaren Folgen und Ende. Teilweise mir eben zu verwirrend und vorhersehbar. Daher nicht die vollen Punkte.

Bewertung vom 05.10.2025
Kliesch, Vincent

Auris. Puls der Angst / Jula Ansorge Bd.6


ausgezeichnet

Es handelt sich hier um den sechsten Thriller und vermutlich letzten Teil der Auris-Reihe. Ich habe die vorherigen Auris- Bücher regelrecht verschlungen. Daher war meine Vorfreude über ein weiteres Buch mit dem forensischen Phonetiker Matthias Hegel sehr groß. In diesem Teil
ist der Einstieg ein ganz anderer als gewohnt. Dreht sich alles mehr um die True- Crime- Podcasterin Jula und ihre Familie und weniger um Matthias Hegel. Der hat eher eine Rolle a Rande desSchauplatzes. Es ist unglaublich, welche großartige Fantasie des Autors sich in diesem Buch befindet. Von Anfang bis Ende sehr spannend und kurzatmig geschrieben. Hat zwar ein paar sehr skurrile Punkte. In der Story, schlussendlich kann ich damit sehr gut leben. Man fliegt regelrecht durch das Buch. Habe es leider sehr schnell zu Ende gelesen. Würde mich sehr über einen weiteren Teil der Reihe freuen.

Bewertung vom 03.10.2025
Faber, Henri

Locked in


sehr gut

Ich habe bisher alle Bücher des Autors gelesen und freute mich auch auf dieses. Es handelt primär in Heidelberg. Sehr angetan von der Thematik des „Locked in Syndroms“ und der Hirnforschung habe ich mich in das Buch gestürzt. An manchen Stellen war ich durchaus dann doch über die schnellen Perspektivenwechsel überfordert. Grundsätzlich ist die Thematik vom Autor sehr gut gewählt. Kenne keinen Thriller mit ähnlicher Story. Die handelnden Personen wirken in der Grundstimmung teilweise zu betrübt. Jedoch sympathisch. Insgesamt eine tolle Story durch eine grandiose bildhafte Sprache lebhaft gestaltet. Für mich allerdings zum Schluss hin zu langatmig.