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Benutzername: Lesefieber
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Bewertungen

Insgesamt 4 Bewertungen
Bewertung vom 05.02.2015
Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
Lindner, Lilly

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin


ausgezeichnet

Inhaltsangabe:

Das erste Jugendbuch von Bestsellerautorin Lilly Lindner - Lilly Lindner ist ein Phänomen. Sie ist ein außergewöhnliches Schreibtalent. Nun hat sie ihr erstes Jugendbuch geschrieben und trifft mit ihrer glasklaren und poetischen Sprache jeden Leser direkt ins Herz. April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

Meine Meinung:

Ich habe mit dem Buch begonnen, das von Phoebe in Briefform erzählt wird. Sofort war ich begeistert, von diesem neun Jährigen Mädchen, das mit so viel Herz und Verstand die Worte wählt, das man richtig enorme Gefühlsausbrüche bekommt.

In diesen Briefen schreibt sie an ihre große Schwester April. Wie sehr sie sie vermisst und was sie ohne sie erlebt. Das sie sich April nach Hause wünscht, wieder gesund und so voller Worte, wie sie es einst war.
April ist in einer Klinik, weil sie an einer Essstörung leidet, auch genannt Ana.
Und obwohl April scheinbar nie antwortet, wird Phoebe nicht müde, ihr zu schreiben. Sie offenbart ihre Gefühle, kann frei reden, was sie zu Hause nicht kann.
Denn April und Phoebe besitzen ein besonderes Talent, wenn es um Wörter geht. Beide Mädchen sind Hochbegabte und hinterfragen alles, nehmen alle Wörter auseinander und Wissen meist Antworten auf Fragen, bei denen ihre Eltern überfordert und überfragt sind.
April hat das so sehr angenommen und ihr wurde immer wieder das Gefühl der Eltern übermittel, unnormal zu sein. Sie haben Sie Links liegen gelassen, waren mit ihr überfordert. Aus einem Mädchen, das ein Rohdiamant war, haben sie einen kranken und traurigen Klumpen gemacht. Und obwohl sie es bei Phoebe anders machen wollen, erkennen Sie die starken Parallelen.

Diese Geschichte ist so traurig, wie sie auch wieder schön ist. Sie zeigt, wie viel Kraft in der Einen stecken, während der Anderen diese genommen wurde. Wie stark Geschwisterliebe ist und wie bedeutsam und gefühlsstark Worte sein können!

Das Buch hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern in erster Linie auch berührt und aufgeklärt. Es hat mir die Augen in einerlei geöffnet und mich zum Nachdenken angeregt.

Neben dem Schreibstil, möchte ich die Wortwahl und besonders schön gewählte Zitate loben. Es ist ein Wunder, wie schön traurige Sätze klingen können und was sie in mir auslösen.

Ein Buch, das wirklich schön und vor allem noch viel wichtiger ist!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.06.2014
Mein Sommer am See
Hall, Emylia

Mein Sommer am See


sehr gut

Mein Sommer am See, wird von der jungen Frau Beth erzählt, die ein Sommerbuch ihrer Mutter Marika aus Ungarn bekommt. Zoltán, der Lebensgefährte von Marika, hat es ihr geschickt, nachdem diese an einem Herzinfarkt gestorben ist. Seit Beth 16 Jahre alt war, hatten die beiden keinen Kontakt.
Mit diesem Buch, begeben wir uns, in die Vergangenheit und nach Ungarn, der Heimat von Marika. Bis Beth 9 Jahre alt war, waren sie eine glückliche Familie, doch nach dem Ungarnurlaub, möchte Marika nicht mit nach England zurück...!
Beth und ihr Vater bleiben allein, doch jeden Sommer, reist sie in die Villa Serena und erlebt dort aufregende Zeiten, bis sie ein Geheimnis erfährt!
Sehr emotional geschrieben, bildlich erzählt! Ich hab mich gefühlt, als würde ich selbst nach Ungarn reisen! Ganz tolle Geschichte! Überraschend, berührend und einfach toll geschrieben! Wärmstens zu empfehlen!

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.04.2014
Morgen kommt ein neuer Himmel
Spielman, Lori Nelson

Morgen kommt ein neuer Himmel


ausgezeichnet

Inhaltsangabe:

Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen. Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt. Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen? Wer tröstet uns bei Liebeskummer? Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen? Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung. Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten. Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film. Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern … Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?

Meine Meinung:

Mich könnte dieses Buch zutiefst berühren! Die Autorin hat eine Geschichte geschrieben, die aufzeigt das es nicht das Geld ist, was einen Menschen ausmacht, sondern viel simplere Dinge, wie Liebe und Vertrauen. Dinge die heute weniger geschätzt werden, wie geschäftliche Erfolge und Reichtum.

Mich hat es berührt, wie eine Mutter es nach ihrem Tod schafft, ihrer Tochter die Augen zu öffnen und sie zu einer glücklichen und mit Liebe und Leidenschaft betuchten Frau zu machen. Deutlich wird hier klar, was die Message des Buches ist und ich habe als Mutter oft Momente beim lesen gehabt, an denen ich nachgedacht habe, ob ich den Mut hätte, meiner Tochter das Erbe aus eben diesen Gründen zu verwehren. Vor dieser Entscheidung hatte ich die ganze Zeit über den meisten Respekt!

Ein emotionales Buch, das mit so viel Liebe geschrieben würde, das man sie beim lesen deutlich spürt. Ich habe dieses Buch sehr genossen und kann es nur weiterempfehlen!

6 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.