Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Pocahontas
Wohnort: Baden-Württemberg
Über mich:
Danksagungen: 1 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 17 Bewertungen
12
Bewertung vom 02.11.2020
Zero Waste - so geht´s
Klaus, Verena

Zero Waste - so geht´s


ausgezeichnet

Ein Buch, das hilft, mit kleinem Aufwand Großes zu bewirken

Was hat mich bewogen, mich für dieses Buch zu entscheiden?
Gerade in der heutigen Zeit, in der eine Familie nach dem Einkauf Unmengen an Müll und Plastikverpackungen mit nach Hause schleppt, macht einen das Ganze extrem nachdenklich. Statt immer weniger wird die Verpackungsflut gefühlt immer mehr.

Auch in Bezug auf die Umwelt lohnt sich meiner Meinung nach, das bisherige Vorgehen auf den Prüfstand zu stellen.

Und wenn man feststellt, dass in den meisten Produkten sehr viele Schadstoffe oder Allergene enthalten sind, und es durchaus Sinn macht zu den „Basics“ zurückzugehen, um keine toxischen, allergieauslösenden - oder hormonell wirksamen) - Produkte teuer einzukaufen, dann ist dies nicht nur gut für das Portemonnaie – sondern auch für die Haut oder die Umwelt.

Insofern war Zero Waste von Verena Klaus für mich ein Buch, das mich neugierig gemacht hat, denn in diesem Buch sollten über 250 Ideen sein, wie sich ohne großen Aufwand gesünder und umweltbewusster konsumieren lässt. Das klang vielversprechend.

Positiv überrascht hat mich die Haltung von Verena Klaus, denn ich habe nie das Gefühl verspürt, dass sie alles schwarz oder weiß gesehen hat, oder es verteufelt hätte, wenn man nicht sein gesamtes Leben komplett umkrempelt. Es gab keinen erhobenen Zeigefinger – stattdessen gab es vielfältige Möglichkeiten, die sich durchaus und lebensnah in den Alltag integrieren lassen.

Obwohl ich dachte, dass ich schon die ein oder andere Sache reduziert oder verändert hatte, musste ich doch nach dem Lesen von Verena Klaus‘ Buch feststellen, dass es durchaus noch sehr viele Aspekte gibt, die ich nicht mal in Betracht gezogen hatte – und noch sehr viele Stellschrauben, die sich noch drehen lassen.

Toll fand ich auch, dass dieser Ratgeber im Grunde das komplette Spektrum abbildet: Küche, Haushalt, Gesundheit, Wohnen, Kleidung – das hatte ich erwartet und wurde definitiv nicht enttäuscht. Allerdings gab es noch weitere Rubriken, die mich überraschten – und das Buch zu einem runden Ergebnis führten. Dass auch das Thema Sterben behandelt wurde, fand ich insofern wichtig, als es auch weitere Impulse gibt, die einem nicht unbedingt sofort ins Auge springen.

Insofern war das Buch für mich eine Offenbarung. Es gab viel Neues, manch Bekanntes, aber durchaus enorm viel Wissenswertes. Dementsprechend kann ich jedem Interessierten dieses Buch nahelegen – wobei…. Nein, das reicht nicht. Ich spreche eine ausdrückliche Leseempfehlung aus für ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte!

Und wenn wir alle gemeinsam durch unser bewusstes Umgehen mit unseren Ressourcen im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür sorgen können, dass auch die Hersteller aufgrund unseres Kaufverhaltens umdenken – dann haben wir die Welt ein bisschen besser gemacht! Packen wir es an!

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Dies beeinträchtigt meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Bewertung vom 30.09.2020
So sehen Siegerinnen aus
Klewitz, Katrin

So sehen Siegerinnen aus


ausgezeichnet

So sehen Siegerinnen aus – ein Buch das zur Grundausstattung jeder Frau gehören sollte

Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde bekommen habe. Das beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Was hat mich bewogen, das Buch lesen zu wollen?
Zunächst einmal hat es mich sehr neugierig gemacht. Katrin Klewitz war mir vorher kein Begriff, jedoch fand ich es äußerst spannend, dass sie eine Kampfchoreografin ist. – Und ehrlich, ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht, dass es das gibt…. Obwohl es natürlich logisch ist, wenn man sich darüber Gedanken macht :-)

Das Cover fand ich witzig, zeigt es doch sehr deutlich, was uns Frauen umtreibt: wir machen uns eher kleiner, stellen unser Licht unter den Scheffel. Insofern reizte mich das ganze um so mehr, denn wer kennt keine Konflikte und fühlt sich in der ein oder anderen Situation hilflos?

So ging es also frisch ans Buch, und ich muss sagen, ich fand die Schreibweise toll und die Einteilung des Buches absolut richtig und ausgewogen. Es gibt eine Einteilung in Typen mit den jeweiligen Charakteren und den Vor- und Nachteilen.

Auch wenn es ein Ratgeber ist, so gibt es keine erhobenen Zeigefinger, aber sehr sehr viele Hilfestellungen, Denkanregungen und Tipps, die wir – in verschiedenen Schwierigkeitsstufen eingeteilt - in den Alltag übertragen können.

Insofern würde ich das Buch generell allen Frauen als „Pflichtlektüre“ empfehlen, denn wir können dadurch sehr viel lernen…. – und uns selbst behaupten. Ich wage mich mal aus dem Fenster und tippe, dass sogar Frauen, die bisher ihren Stand erfolgreich verteidigt haben auch daraus noch lernen können.

Vieles war auch vor dem Buch schon bekannt, aber Katrin Klewitz schafft es, das Ganze – mal augenzwinkernd, mal frei heraus – auf ein anderes Level zu bringen. Und das ist durchaus im positiven Sinne gemeint….

Davon abgesehen fand ich es auch spannend, dass man gar nicht immer in die Rhetorik gehen muss, sondern durch nonverbale Kommunikation auch sehr viel erreichen kann. Das ist vielleicht auch für diejenigen spannend, die sich nicht per se als spontan und schlagfertig bezeichnen würden.

Generell finde ich, dass es zwar schade ist, dass es das Buch nicht schon viel früher gab, nichtsdestotrotz bin ich Katrin Klewitz sehr dankbar, dass sie das Buch geschrieben hat – und natürlich auch einen Verlag gefunden hat, der das ganze veröffentlicht. Und da wohl auch die persönlichen Erfahrungen dazu beigetragen haben, dass das ein absolut rundes Endergebnis ist, war dies sicher nicht wirklich früher machbar. Aber von dieser Seite her schicke ich ein großes „Dankeschön“ an alle Beteiligten!!!!

Gibt es also eine Leseempfehlung von mir? Aber klar doch!!! Ausdrücklich sogar! Es wird Zeit, dass wir unser Potential nutzen – und die Autorin hat uns da ja viele Möglichkeiten aufgezeigt. Und wer die Übungen und Fragebogen nutzt, der wird sich auch weitere Möglichkeiten in seinem Umfeld erschließen. Insofern: ran an das Buch und dann umsetzen! Es lohnt sich!!!!

Bewertung vom 20.08.2020
Ugly fat thing? (eBook, ePUB)
Stone, Annie

Ugly fat thing? (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Zuallererst einmal eins: es ist ein Buch, das komplett aus allem heraussticht, was man bisher kennt – oder zu kennen glaubt.
Ich muss der Autorin echt meinen größten Respekt aussprechen für den Mut den es sicher gekostet hat, dieses Buch zu veröffentlichen. Chapeau, Annie Stone!!!! Chapeau für den Mut, das Ganze auch ohne Verlag anzupacken. Ich wünsche von ganzem Herzen, dass sich der Mut auszahlt, aus dem Mainstream auszubrechen.
Mich hat das Buch sofort gereizt, als ich erfahren habe, dass es herauskommt. Ich habe schon sehr viel von Annie Stone gelesen – und auch wenn ich nicht alle Bücher von ihr total klasse finde, hat mich die Thematik und die Umsetzung gereizt… und was soll ich sagen? Ich freue mich, dass das Buch meine Erwartungen übertroffen hat.
Ich habe mit dem Buch angefangen – und habe dann zeitbedingt aufhören müssen. Auch abends hatte ich nicht wirklich Zeit, mehr als ein Kapitel zu lesen…… n- Aber ich muss gestehe, ich konnte nicht mehr aufhören. Das Buch hat mich gepackt und ließ mich nicht mehr los… Was war also das Ende des Liedes? Eine um die Ohren geschlagene Nacht, aber viel Spaß und Mitfiebern mit Ashley und Co – und danach leider die Ernüchterung, dass das Buch leider schon zu Ende ist. Aber es hat echt total viel Spaß bereitet - und auch des Öfteren zum Nachdenken angeregt.
Das Buch ist total fesselnd, und auch Ashleys Verhalten ist total nachvollziehbar. Gerade durch das Verhalten in ihrem näheren Umfeld durch ihre Eltern ist es äußerst schwierig, sich dieser Indoktrinierungen zu entziehen. Auch die Erfahrungen die sie gemacht hat, führten zu einer Verstärkung des Ganzen.
Insofern finde ich, dass Annie Stone hier ein herausragendes Buch geschaffen hat. Und ich würde jetzt auch mal darauf hinweisen, dass es nicht nur die Leute ansprechen sollte, die ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen haben. Hier geht es doch auch um das große Ganze: die Verunsicherung, mit nicht gerade überstrotzendem Selbstbewusstsein von einigen (vielleicht auch sehr wenigen) Leuten heruntergemacht zu werden – und dann in eine Abwärtsspirale zu geraten, weil das Gros eben nichts unternimmt, während die Minderheit aufgrund der hörbareren Umstände übermächtig zu sein scheint.
In meiner Jugendzeit gehörte ich eher zu der Sorte „Bohnenstange“, während meine beste Freundin auch mit den o.g. Problemen zu kämpfen hatte, nicht der „Norm“ zu entsprechen und als dick zu gelten. Dennoch hatte auch ich mit Vorurteilen zu kämpfen, und ich stelle jetzt einfach mal die Vermutung auf, dass es jedem in der Pubertät und in der Selbstfindungsphase so geht. Sich nur auf Äußerlichkeiten zu reduzieren kann nicht die Lösung sein. Und gerade mit den sozialen Netzwerken und Co., wo perfekte Bilder und perfektes Aussehen zählen, ist es wichtig gegen den Strom zu schwimmen. Auch deshalb fand ich das Buch toll, weil es machen Leuten sicherlich den Spiegel vorhält. Und wenn es auch nur die ein oder andere Person gibt, die daraufhin „Stop“ sagen kann – dann hat sich das Buch von Annie Stone wirklich schon gelohnt.
Und all die anderen genießen ein Buch, das vielleicht wirklich manchmal nur schwer zu verkraften ist (Ashleys Mom), das aber auch absolut Mut macht. Und auch zeigt, dass es auf uns und unsere eigene Einstellung ankommt.
Insofern gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Verschafft Euch einen eigenen Eindruck! Und quasi so als Nebeneffekt belohnt ihr auch den Mut, den Annie gezeigt hat: diese Geschichte zu schreiben, das Cover auch genauso zu gestalten (!) und gegen den Strom zu schwimmen, obwohl vielleicht viele das von vornherein als vergebliche Liebesmühe bezeichnet haben (Verlage die das Ganze ablehnten?)
PS:
Hat sich jemand schon gefragt, warum das Buch Ugly fat thing heißt? Schon allein der Begriff „Thing“ zeigt doch, dass man manchen Menschen damit das Menschliche entziehen will und sie nur auf ein Ding reduzieren möchte.

Bewertung vom 06.04.2020
All of Me / Finding Me Duet Bd.1
Kreig, K. L.

All of Me / Finding Me Duet Bd.1


ausgezeichnet

Heiß, Heißer, All of Me!!!!

Cover:
Das Cover hat mich schon gleich beim ersten Blick an meinem PC verzaubert. Als ich es das erste Mal in den Händen hielt, stellte ich fest, dass es gedruckt noch sehr viel schöner aussieht!
Schreibstil:
Von K.L. Kreig hatte ich bis zu diesem Buch nichts gelesen – nur gehört, dass die Bücher von ihr total klasse sein sollen..... Geschrieben wird viel ….
Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich, dass Kreig wirklich ein Händchen dafür hat, den Leser auf die Reise mitzunehmen.
Sie erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Willow und Shaw und ich fand es bereichernd, beide Sicht-, Denk- und Handlungsweisen nachvollziehen zu können.
Sie hatte mich von Anfang an –und hat mich nicht mehr losgelassen, bis das Buch beendet – und ich auf der letzten Seite angelangt war…. Sie nimmt uns auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit, spielt mit den Gefühlen der Protagonisten – und mit der Gedankenwelt des Lesers. Oft glaubte ich zu wissen, was als nächstes kommt – aber das war NIE das, wie sie die Situationen darstellte. Sie war total unvorhersehbar – und ich habe es geliebt – und liebe es noch!
Allerdings möchte ich eine Warnung an die Leserinnen aussprechen, denen Gefühle und ein langsameres Kennenlernen sehr wichtig sind: Es geht hier heiß her – sehr heiß. Und auch Dominanz und Unterwerfung spielen eine Rolle – abgesehen von sehr heißen Sexkapaden natürlich…..
Protagonisten:
Von der sexuellen Anziehungskraft abgesehen hat es mich fasziniert, dass die Heldin – Willow – eine starke Heldin ist, die zwar auch ihre Päckchen (zugegebenermaßen: sehr, sehr viele!) zu tragen hatte, aber dennoch nicht zerbrochen ist. Im Gegenteil, sie hat eine Stärke an sich, die die Fragilität die sie zuweilen ausstrahlt Lügen straft. Auch dass nicht nur die Anziehungskraft im Vordergrund steht, sondern eben auch tiefe Gefühle, sorgt für eine Ausgewogenheit des Ganzen.
Ihr Gegenüber – Shaw – ist ein Held, der nicht einfach ist. Kreig schafft es bei seiner Darstellung immer, auf Messers Schneide einen Drahtseiltanz zu wagen.
Aber für meinen Geschmack blieb sie immer auf dem Drahtseil und es gab definitiv keinen Absturz.
Dass bei Shaw nicht nur das Sexuelle eine große Rolle spielt – und das tut es, wie bei allen Alphas -, sondern er auch durchaus zu tiefen Gefühlen fähig ist, war in meinen Augen ein zusätzlicher Bonus – und eine angenehme Überraschung in Bezug zu sonstigen Büchern.
Fazit:
Generell hat mir das Buch mehrmals den Atem stocken lassen, und was ich besonders toll finde und fand ist, dass Kreig den beiden Hauptpersonen sehr viel Luft ließ. Wenn man weiß, dass es so heiß hergeht, scheint dies nicht möglich zu sein, aber ich empfand es so. Es sind so viele Gedanken und tiefsinnige Situationen geschildert, dass man nach Luft schnappen muss…. Und dennoch wird das ganze fast schon direkt danach durch eine andere Situation aufgelockert…..

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber……
Ja, so begeistert ich von diesem Buch auch bin, es gibt ein großes „aber“: es gibt einen total fiesen Cliffhanger am Ende dieses Buches, der mich sprachlos und fassungslos zurücklässt…… vor allem auch deshalb, weil ich jetzt noch bis Ende Mai warten muss, bis ich wieder in die Geschichte eintauchen kann…..
Aber glaubt mir, auch dieses Warten ist das Buch definitiv wert! Ich liebe Willow, ich liebe Shaw, ich liebe die liebevoll gezeichneten anderen Personen, die mehr oder minder große Rollen spielen und ich freue mich schon jetzt auf das Wiedersehen!!!
Gibt es also eine Leseempfehlung???? Aber sowas von!!!! Klar!!!! Lest selbst und bildet Euch Eure Meinung!!!

Bewertung vom 02.03.2020
Midlife-Care
Esche-Belke, Susanne;Kirschner-Brouns, Suzann

Midlife-Care


ausgezeichnet

Ausdrückliche Kaufempfehlung für alle Frauen, die zu einer sehr wichtigen Phase sehr viel Hilfreiches erfahren

Um die Rezension übersichtlicher darzustellen, gehe ich auf die einzelnen Teilbereiche ein. Hinweis: Ich durfte das Buch im Rahmen einer Schnell-Leserunde lesen und bedanke mich bei dem Verlag für die Bereitstellung. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch keinesfalls.

Cover:
Das Cover sticht eben schon deshalb hervor, weil es sich ansprechend und vor allem vertrauenswürdig darstellt. Dass das neueste Wissen aus Forschung und Praxis darin fachbereichsübergreifend mitverarbeitet wurde ist meiner Meinung nach einzigartig und weckt Erwartungen. Es macht definitiv neugierig, das Ganze zu lesen.

Schreibstil:
Der Schreibstil selbst ist sehr eingängig und auch für medizinische Laien durchaus verständlich und nachvollziehbar. Gerade der Umstand, dass es nicht Fachspezifisch-Unverständlich daherkommt macht das Buch so besonders, denn gerade der Spagat zwischen Fachwissen und Fachjargon und andererseits Verständlichkeit gelingt nicht jedem. Gottseidank ist dies bei den beiden Autorinnen nicht der Fall.

Aufmachung:
Durch die zweifarbige Aufmachung und die darüber hinaus auch äußerst interessanten Schaubilder ist das Buch sehr strukturiert und geht – wo es erforderlich ist – auch durchaus ins Detail. Dass es nicht nur an der Oberfläche treibt, sondern auch in die Tiefe geht, finde ich persönlich toll und auch sehr wichtig. Auch die Bilder bei den Hormonbeschreibungen fand ich absolut witzig und stimmig.
Die Schilderungen und Beispiele machen Mut und sind aus dem Leben gegriffen. Insofern haben sie durchaus ein größeres Wirkungspotential als sterile Darstellungen.

Was bringt das Buch?
Erwartet hatte ich mir von diesem Buch sehr viele Aha-Erlebnisse, denn vieles was angesprochen wurde, betrifft mich (oder auch weitere Freunde und Bekannte) auf die ein oder andere Weise persönlich. Insofern war ich sehr neugierig, ob das Buch hält, was Cover und Inhaltsangabe versprechen….. und was soll ich sagen: Das tut es definitiv!

Es waren viele Informationen vorhanden, worauf man achten sollte und was Frau ggf. auch ändern könnte/sollte. Gerade der Blick über den Tellerrand (Schulmedizin, TCM, Body-MIND, Psychologie.... ) machte das Ganze spannend und äußerst interessant. Des Öfteren fragte ich mich, weshalb mir diese doch wirklich augenscheinlichen Gegebenheiten nicht wirklich aufgefallen sind. Durch das Thematisieren werden einem dann doch die ein oder anderen Scheuklappen entfernt – und der Spiegel vor Augen gehalten.
Dass es im Buch auch ein Quellenverzeichnis, eine Adressliste (www) und ein Register gibt, finde ich toll – und es beweist auch nachdrücklich, dass die Autorinnen ihre Hausaufgaben wirklich super gründlich gemacht haben.
Hat das Buch mir also wirklich weitergeholfen??? Ein eindeutiges Ja! Aber sicher!!!! Es gab sehr vieles, das mich nachdenklich hat werden lassen. Es gibt auch das Ein oder Andere, das es zu ändern gibt…. Aber darüber hinaus fühle ich mich besser vorbereitet auf alles was auf mich zukommt und weiß durchaus, auf was ich achten sollte.
Insofern wurden die Erwartungen durchaus nicht nur erfüllt – sondern wirklich auch übertroffen!!!! Ich kann allen an dem Buch interessierten Frauen, die sich überlegen, ob sie das Buch auch zu diesem Preis kaufen sollten nur raten, das zu tun. Das Buch ist das Geld wirklich mehr als nur wert. Und wenn Frau es gelesen hat, dann wird sie auch feststellen warum…

Insofern: Kaufen!!!!

… und ich wage mal zu behaupten, dass auch Frauen, die noch nicht in der Lebensmitte sind, aus diesem Buch so einiges über sich, ihren Körper – und bestimmte Verhaltensweisen lernen können… ;-) Auch für diese also eine klare Kaufempfehlung!

Bewertung vom 31.01.2020
Hier und Jetzt
Maffay, Peter

Hier und Jetzt


ausgezeichnet

Klare Kaufempfelung für ein sehr persönliches Buch mit vielen Infos – kurzweilig, aktuell, mitreißend, authentisch

Das Buch selbst ist ein Hardcover mit einem Schutzumschlag. Was die Verarbeitung, den Druck und die Photos angeht, so sind diese stimmig und wertig. Gerade die Photos ergänzen das Gelesene, so dass man sich ein Bild davon machen kann, ob die Vorstellung des Lesers auch mit der Realität übereinstimmt…

Nun aber zum Buch. Ich stelle mal die These auf, dass fast jeder Peter Maffay kennt und ihm in irgendeiner Art und Weise auch schon „begegnet“ ist, sei es durch seine Musik oder seine Engagements. Bin ich aber ein großer Fan? Hmmm… ich würde mal nicht sagen, denn ich finde (und fand) den Menschen Maffay sehr viel interessanter als nur seine Musik.
Insofern interessierte es mich durchaus brennend, „Hier und jetzt - Mein Bild von einer besseren Zukunft“ zu lesen.
Peter Maffay, der in Zusammenarbeit mit Gaby Allendorf dieses Buch geschrieben hat schreibt leicht verständlich und in klaren Worten. Er lässt uns an seinem Leben teilhaben.
Und ich muss gestehen: meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, sondern sogar noch übertroffen. Wir lesen hier sehr persönliche Erlebnisse, Erfahrungen aber auch Ansichten vom Menschen Peter Maffay. Er stellt uns hier den Biohof Hofgut Dietlhofen vor. Er berichtet von seinen Stiftungen und der Arbeit, die damit einhergeht. Er zeigt auf, dass das, was geschafft wurde nur deshalb geschafft werden konnte, weil es sehr viel Unterstützung gab. Es gibt keinesfalls den Eindruck der Überheblichkeit (zugegeben, das traue ich ihm auch gar nicht zu), sondern er macht deutlich, dass es wichtig ist, die richtigen Mitstreiter zu haben. Es gab viele Momente, die ich besonders fand. Und auch diese Szene mit dem roten Feuerwehrauto hat mich sehr berührt (Neugierig? Dann einfach mal lesen)….
Das Buch ist sehr kurzweilig und informativ. Es liefert auch so manche geschichtliche oder auch wissenschaftliche Information und Hintergrundwissen und bleibt – unter anderem auch deshalb – nicht eindimensional, sondern reißt einen durchaus mit. Vielleicht auch gerade WEIL es nicht an der Oberfläche verbleibt, sondern auch durchaus in die Tiefe geht.
Man stellt schon recht schnell fest, dass Peter Maffay ein sehr breites Wissensspektrum hat und auch vielseitig interessiert ist. Dass er diese Erfahrungen mit dem Leser teilt, finde ich toll. Er zeigt Wege auf, jedoch gibt es keinen erhobenen Zeigefinger. Er stellt Dinge klar – und zeigt zugleich, dass in den Niederlagen die Chance liegt, über sich selbst hinauszuwachsen und damit langfristige wichtige Entwicklungsschritte zu gehen.
Gerade in der jetzigen Zeit ist es sehr wichtig, den richtigen Weg einzuschlagen. Wie man diesen gehen mag, bleibt jedem selbst überlassen. Dennoch – oder gerade deshalb - bringt das Buch einen zum Nachdenken, und ich bin der festen Überzeugung, wenn dieses Buch den anderen Lesern ebenso viel Freude bereitet wie mir und wir in unserem Umfeld etwas ändern, dann ist genau das eingetreten, was Peter Maffay mit dem Schreiben des Buches bezwecken wollte.
Insofern eine ganz klare Leseempfehlung an alle – nicht nur Fans.
… Und vielleicht liest ja auch der ein oder andere Entscheidungsträger dieses Buch – und ändert dann Sachen im größeren Stil. Wünschenswert wäre es….. für uns alle, für unsere Kinder und unsere Zukunft.

Bewertung vom 31.10.2019
Die Kunst der guten Erinnerung
Wiking, Meik

Die Kunst der guten Erinnerung


ausgezeichnet

Ein Buch, das jede/r einmal lesen sollte

Das Buch selbst ist ein Hardcover, die Verarbeitung, der Druck und die Photos sind stimmig und wertig, hier gibt es nichts zu bemängeln.

Von Meik Wiking habe ich im Vorfeld noch nichts gehört – geschweige denn gelesen. Allerdings machte mich der Klappentext – und auch die Leseprobe – extrem neugierig. Der Schreibstil von Wiking hat mich sofort in seinen Bann gezogen, und auch wenn es unter der Rubrik „Ratgeber“ laufen könnte, würde ich es darin nicht einordnen.

Ihr fragt Euch warum? Hier die Erläuterung:
Das Buch selbst ist – anders als viele andere Fachbücher – nicht in Fachchinesisch geschrieben, sondern total eingängig und zugänglich. Wiking hat das Ganze mit Beispielen gespickt, die mich auch des Öfteren auf eine Gedankenreise schickten, weil ich diese „Begegnungen“ mit Filmen/Liedern /Erlebnissen ebenfalls hatte und diese mich auf meine eigene „Zeitreise“ schickten.

Überhaupt ist dieses Buch für mich eine Offenbarung, denn auch wenn ich vieles von dem, was Wiking geschrieben hat schon kannte oder wusste, besitzt er die Gabe, dieses Wiedererleben nicht als langweiliges „Aha-Erlebnis“ darzustellen (und mich das ganze überfliegen zu lassen), sondern auch aus dem Bekannten noch das ein oder andere Interessante herauszukitzeln und mich damit zu erstaunen.

Dieses Buch ist eines, das einen sofort mitnimmt. Mich hat es jedenfalls sofort „gepackt“: auf die Reise mit Meik Wiking – aber auch eine Reise „Back to the Roots“ in meinem Leben. Man macht sich Gedanken über die eigenen Erinnerungen, genießt die zahlreichen und wunderschönen Fotos und überlegt sich, wie man diese Erinnerungen auch für zukünftige Zeiten speichern (und umso mehr Neue schaffen) kann.

Es ist ein Buch, das nicht Besserwisserisch daherkommt, sondern in seiner Leichtigkeit doch sehr tiefgründige Gedanken offenbart. Insofern muss ich sagen, dass es mich wirklich positiv überraschte, auch weil Wiking diesem Stil das ganze Buch über treu blieb und nicht in Belanglosigkeiten und Westentaschenpsychologie abdriftete.
Insofern gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle, die ihr Leben noch (etwas) besser machen wollen – oder aber einfach nur ein toll geschriebenes Buch genießen wollen. Den Ein oder anderen Vorschlag, den Wiking hier macht, werde ich sicher für die Zukunft aufgreifen und so noch mehr glückliche Erinnerungen und „erste Male“ schaffen. Und vielleicht geht es Dir und/oder den anderen Lesern ja ähnlich??? Ich wünsche es Euch, denn wie sagt schon der Klappentext? Du bist besonders – Du musst Dich nur erinnern….

Bewertung vom 30.09.2019
Follow Me Back Bd.1
Geiger, A. V.

Follow Me Back Bd.1


ausgezeichnet

Packendes, mitreißendes, SPANNENDES Buch, man fliegt in Überschallgeschwindigkeit durch die Seiten

Warnung: Das Buch hat A B S O L U T E Suchtgefahr!!

Meine Eindrücke ohne zu spoilern: Wenn man anfängt zu lesen kann man absolut nicht glauben, dass es sich bei dem Buch um ein Debüt handelt.
Die Protas agieren authentisch, haben Macken und Fehler und dennoch schließt man sie ins Herz.
Das Umfeld ist alles andere als toll und die Autorin lässt Einblicke in das Seelenleben der Protas zu, so dass man tiefgründige Einblicke bekommt, dass die komplette Gefühlsbandbreite MIT-erlebbar wird
Durch Zeitsprünge und Vernehmungsprotokolle wird die Spannung extrem hoch gehalten. In diesem Buch gibt es nicht einen einzigen Hänger, im Gegenteil: die Autorin schafft es, die Spannung nicht abflachen zu lassen, sondern weiterhin zu steigern - fast bis ins Unerträgliche. Die Autorin kreiert Wendungen/Abläufe die man sich nicht vorstellen kann. Und gerade dadurch ergibt sich eine Dynamik, die sich durch das ganze Buch zieht und das Ganze zu einem absolut hervorragenden Buch macht. Hervorragend im wahrsten Sinne des Wortes! Es gibt nichts, womit ich das Buch vergleichen könnte. Es hat so viele Alleinstellungsmerkmale und diese durchgehende Intensität. Diese sucht man meist vergeblich, doch bei diesem Buch war sie von Anfang an vorhanden!

Ich habe mit A.V. Geiger eine neue Lieblingsautorin – und mit dem Buch einen neuen Keeper gefunden.
Im Grunde gibt es für mich aber nur einen Ratschlag an alle, die sich überlegen, das Buch zu kaufen:

Kaufen! Kaufen! Kaufen! Kaufen! - Ihr werdet es nicht bereuen!

Warnung: Plant aber Zeit ein, ihr werdet nicht unterbrechen wollen. Die Zeit vergeht wie im Flug und ehe ihr euch verseht habt ihr das Buch komplett durch! Und der Schluss ist echt – der Wahnsinn! Wow wow wow! Ein Cliffhänger vom Feinsten – und unvorhersehbar dazu!

Ich kann es nicht erwarten, von A.V. Geiger das nächste Buch zu lesen. Es handelt sich um „Tell me no lies“ und erscheint im November 2019.

Bewertung vom 02.09.2019
Midnight Blue
Shen, L. J.

Midnight Blue


weniger gut

Schreibstil:
Der Schreibstil von Shen ist eingängig, flüssig, macht Laune und erweckt den Wunsch mehr zu erfahren, mehr davon zu lesen. Die Story packt einen gleich, das ist schon mal eine echte Gabe.
Die Protagonisten:
Hier hatte ich zunächst einmal die ersten leichten Anfangsprobleme. Abgesehen von nicht einmal einer Handvoll Protas, die man mögen konnte, gab es eine unzählige Menge an Personen, die durch ihr Verhalten oder ihre Art – zumindest mich – befremdeten. Das kannte und kenne ich so aus Büchern gar nicht. Generell finde ich es gut, wenn nicht alles sehr schwermütig oder negativ behaftet ist. Das war hier durchaus anders.
Die Geschichte:
Die Geschichte selbst ist nicht wirklich neu, ähnliche Abwandlungen gibt es auch in anderen Büchern. Dennoch schafft es Shen hier, eine Geschichte zu kreieren, die es so – und da bin ich mir sicher – nicht noch einmal geben wird. Sie hat ein Alleinstellungsmerkmal, wobei ich das nicht im positiven Sinne sehen kann.
Toll finde ich, dass die Sache aus der Sicht der beiden Hauptprotas geschrieben wird, was einem durchaus auch Einblick in das Gedanken- und Seelenleben der beiden ermöglicht.
Stilmittel:
Der Einstieg in die Geschichte mit dem Zitat des kleinen Prinzen fand ich toll und er weckte auch die Hoffnung, dass das Buch sehr viel intensiver und vielschichtiger in seiner Deutung ist. Diese Erwartung hat sich für mich leider nicht erfüllt. Dennoch zieht sich auch der kleine Prinz wie ein – wenn auch loser – Faden durch das Buch.
Die Schlagzeile einer Klatschzeitung/-zeitschrift war auch erfrischend und was Neues.
In keinem Buch habe ich bisher miterlebt, dass die Farbe Blau eine derart herausragende und in allen Varianten vorkommende Nennung hat. Dies empfand ich als etwas Besonderes, auch, weil es wie bei einer Schnitzeljagd dazu aufforderte, das nächste Puzzlestückchen „blau“ zu finden…..

So, jetzt zu meiner Begründung, warum ich für mich dieser Geschichte nicht mehr als die angegebene Punktzahl geben konnte:
Generell tun sich in dieser Geschichte sehr, sehr viele Abgründe auf. Drama und Spannung ist normalerweise für mich kein Problem, wenn die Geschichte mitreißend erzählt wird, und das war hier der Fall. Dennoch störte es mich gewaltig, dass hier so viele Handlungsweisen vorkamen, die für mich nicht plausibel und nachvollziehbar waren. Es kam bei mir mehrfach der Eindruck auf, dass Shen mithilfe des Stilmittels Drama und der Abgründe gepaart mit übertriebenen Verhaltensweisen – und dann noch versehen mit einer Storyline, die zwischendurch den Faden in Bezug auf die Charaktereinstellung eines Hauptprotas verliert – mit Gießkannen Fingerhüte füllen wollte. Vieles, was durchaus wichtig gewesen wäre, verkümmerte als Randnotiz, während andererseits Szenen episch ausgeführt werden und diesen von vorn bis hinten die Glaubhaftigkeit fehlt.
So ergibt sich für mich auch das zwiespältige Bild. Ich will nicht abstreiten, dass Shen schreiben kann, und im ersten Drittel des Buches fand ich es auch noch toll. Im zweiten Drittel kam es mir so vor, als hätte sie überhaupt nicht mehr berücksichtigt, welche Charaktereigenschaften sie welchen Personen zugeordnet hatte, denn da gab es auf einmal haarsträubende Änderungen die wirklich auch an den Haaren herbeigezogen waren und keinen Sinn ergaben.
Als wäre das nicht schon genug, kommt im letzten Drittel dann noch Fahrt auf – aber wieder gibt es eine Szene, die wieder den Eindruck „wieso jetzt das noch? “ hinterließen.
Kurzum, es war von vielem zu viel und von dem für mich wichtigeren Einblick in das Gefühlsleben der Protas viel zu wenig. Das Ganze war nicht „rund“ und fühlte sich auch nicht so an. Ab der zweiten Hälfte überwog bei mir eher die Fassungslosigkeit, und auch wenn es zum Schluss noch einige wenige Szenen gab, die vielleicht auch in die gefühlt richtige Richtung gingen, konnte das das Ruder für mich nicht mehr herumreherumreißen.
Für mich ein Buch, das sehr viel Potential hatte, dieses aber bei weitem nicht ausgesc

Bewertung vom 22.07.2019
Das Versprechen einer Nacht / Victorian Rebels Bd.4
Byrne, Kerrigan

Das Versprechen einer Nacht / Victorian Rebels Bd.4


ausgezeichnet

Zunächst einmal: „Das Versprechen einer Nacht“ gehört zu Kerrigan Byrnes Victorian Rebels – Reihe und ist Buch Nummer 4. Jeder der Bände kann für sich stehen und auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände gelesen werden. Dennoch würde ich empfehlen, die vorherigen Bücher der Reihe zu lesen, denn es ist eine Bereicherung, die Protagonisten der Vorgängerbücher in den jeweils anderen Bänden wiederzutreffen.

Zu der Zusammenfassung habe ich nichts hinzuzufügen und bin der Ansicht, dass sowohl der Klappentext als auch die anderen Rezensionen schon sehr viel über die beiden Hauptpersonen in diesem Buch verraten.
Stattdessen möchte ich meine Eindrücke widergeben ohne zu viel zu verraten, denn das Buch ist es wirklich wert, gelesen zu werden.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen, wenn einem die Zeit und das Setting gefallen – und wenn man Helden mag, die nicht nur eindimensional und stereotyp sind, sondern die ihre Ecken und Kanten haben – und auch viele andere Eigenschaften, die durch ein alles andere als einfaches Leben entstanden sind. Sie tragen viel Ballast mit sich, der sie auf die ein oder andere Weise schon fast emotional zerbrechen lässt, sie andererseits aber auch in sehr heißem Feuer geschmiedet hat, so dass nicht mehr allzuviel am Glauben an das Gute und die Menschlichkeit vorhanden ist.
Kerrigan Byrne ist eine wunderbare, fabelhafte Geschichtenerzählerin. Sie hat das Talent, den Leser nicht nur auf eine Reise in die damalige Zeit mitnehmen zu können, sondern sie katapultiert uns auch gleich mitten in das Geschehen. Anders als bei anderen Autoren, wo man das Geschehen mit einer gewissen Distanz aus der Ferne betrachten kann, ist ihr Stil ein vollkommen anderer. Sie malt Bilder mit ihren Worten, so dass das Kopfkino sofort zur Höchstform gelangt und man die Protagonisten durch das gesamte Buch hinweg durch sämtliche Höhen und Tiefen begleitet. Es gibt keine Längenund auch wenn die Geschichte einen eher ernsteren Hintergrund hat, kommt auch die humorige Seite nicht zu kurz.

Trotz allem jedoch werden sehr viele tiefsinnige Gedanken und Gefühle der Protas eingestreut, die dazu führen, dass zu den geschilderten Situationen noch weitere tiefergehende Abschnitte ein noch viel intensiveres Bild der Gedankengänge und Abgründe – aber auch der Hoffnung entstehen lassen.

Kerrigan Byrne versteht es, genau zu erspüren und zu erschaffen, wie die Protagonisten sein sollten, um sich perfekt zu ergänzen (wobei sich diese Perfektion erst im Laufe des Buches erschließt – und Perfektion heißt nicht, dass diese Helden perfekt sind – im Gegenteil).

Überhaupt sind die Protagonistinnen bei ihr keine weiblichen Wesen, die nur die Hände ringen und auf den Helden warten, der sie - aus welcher banalen Situation auch immer- rettet. Genau wie die Gegenparts mussten sie das Ein oder Andere aushalten, erleiden und durchstehen, haben aber eine gewaltige innere Stärke, die sie nicht ruhen lässt, bis sie die Liebsten in ihrer Umgebung sicher wissen.

Insofern ist es immer eine sehr spannende Angelegenheit, ein Buch von Byrne zu lesen, denn sie bringt immer wieder Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Das ist sowohl für das Buch als auch für den Leser bereichernd, da die Spannung bis zuletzt erhalten bleibt und man nicht vorhersehen kann, wie es weitergeht.

Mit den Victorian Rebels hat Kerrigan Byrne eine Reihe geschaffen, die fasziniert. Wer einmal ein Buch von ihr gelesen hat, wird sicherlich auch weitere Bände von ihr verschlingen. Und auch nach dem 4. Band lässt sich sagen, dass ihr Talent keinesfalls erschöpft ist. Ich freue mich auf alle Fälle auf weitere Bände von ihr und diesen Heldinnen und Helden, die mein Herz im Sturm erobert – und auch nach wie vor weiterhin fest im Griff haben.

Für mich steht fest, dass ihre Bücher auch weiterhin in meinem Bücherregal landen – und bleiben. Insofern freue ich mich auf alle Fälle schon auf Buch Nr. 5!

Band 5 – Victorian Rebels - Mein Ende und mein Anfang (31.10.2019) (The Scot be

12