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Duffy
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Dormagen

Bewertungen

Insgesamt 46 Bewertungen
Bewertung vom 19.08.2025
Teige, Trude

Wir sehen uns wieder am Meer


sehr gut

m dritten Teil der Familiensaga geht es um Birgit, Thekla und Nadja die im Laufe der Handlung zu dicken Freundinnen werden. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen in Norwegen 1944 und das Land ist von den Deutschen besetzt. Jede kämpft hier um Überleben, denn wir sind mitten im Zweiten Weltkrieg. Birgit lebt am gefährlichen da sie im Widerstand kämpft, was ihr auch zum Schluss noch zum Verhängnis wird, da man sie fasst und sogar foltert. Aber sie kann ihrem Geliebten einem russischen Kriegsgefangen zu Flucht verhelfen, da sie in einem Krankenhaus als Krankenschwester arbeitet und auch russisch spricht.
Fazit:
Nach der Großmutter Thekla und Großvater Konrad wieder ein hervorragender Roman der einen sofort packt.Es wird alles gut beschrieben, wobei auch eine schöne Liebesgeschichte intrigiert ist. Die ganze Story ist dramatisch und ergreifend.

Bewertung vom 18.08.2025
Collins, Tessa

Die Nelkentochter / Die Blumentöchter Bd.3


sehr gut

Lali heißt übersetzt Nelke und um sie geht es im neuen Roman der Autorin in der Reihe um die Blumentöchter. Lali ist bei ihrem Vater und den Großeltern aufgewachsen, da ihre Mutter Hals über Kopf in ihre Heimat zurückgekehrt ist und sie zurückgelassen hat. Lali ist fünfundzwanzig Jahre alt und weiß immer noch nicht was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Als ihre Cousinen einen alten Gedichtband mit den verfassten Gedichten ihrer Mutter finden, ist sie wild entschlossen nach Sri Lanka in die Heimat ihrer Mutter zu reisen und sie aufzusuchen. Was sie dort erlebt und warum die Mutter sie beim Vater gelassen hat, hängt mit einem Fluch zusammen und der Angst ihrer Mutter Lali würde etwas Böses passieren.
Fazit:
Wunderbare ergreifende Geschichte, die einen sehr bewegt. Besonders die Landschaft Sri Lankas ist hier gut und bildlich beschrieben. Der Roman ist gut zu lesen auch ohne die Vorhergänge-Bände zu kennen.

Bewertung vom 09.08.2025
Gestern, Hélène

Rückkehr nach St. Malo


weniger gut

Der Roman ist in der Ich-Form des Protagonisten Yann geschrieben, der nach dem Tod seines Vater nach St. Malo zurückkehrt um dort auf dem uralten Familiensitz endlich einmal zur Ruhe zu kommen. Dort befindet sich auch die Familienchronik und eine ganzes Archiv voller Papiere die er anfängt zu durchforsten. Dabei kommen alte Erinnerungen wieder zu Tage, den Tod seines Zwillingsbruder die unbeschwerten Ferientage, aber auch die verbotene Insel. Dich noch eine große Rolle in der Handlung spielen wird. Die Ahnenforschung treibt Yann immer tiefer in die Geschichte seiner Familie über Generationen, die mit Schiffsbau zu ihrem Vermögen gekommen sind.
Fazit:
Alles sehr langatmig und die Geschichte zeiht und zieht sich über 500 Seiten lang. Zuviel Input über Bootsbau den man nicht braucht. Alles in allem sehr unspektakulär und mühsam zu lesen.

Bewertung vom 01.08.2025
Völler, Eva

Der Sommer am Ende der Welt


sehr gut

Der Roman versetzt den Leser in das Jahr 1963 wo Kinder zu Erholung ans Meer geschickt wurden. Hannas Mutter kommt so nach Borkum in ein Kinderkurheim. Hier herrschen Zustände über die die Kinder im Nachhinein nicht reden konnten und ihr ganzes Leben mit dieser physischen Belastung leben mussten. Im Kinderheim wurde sie geschlagen, gedrillt, gedemütigt und menschenunwürdig behandelt. In der Gegenwart kommt Hanna hinter die ganze Geschichte über die ihre Mutter wenige Erinnerungen hat. Bei ihrer Recherche da sie ist Journalistin für eine Zeitung stößts ie dabei auf ein Wespennest und kommt hinter die schreckliche Geschichte die ihr sogar fast das Leben kostete.
Fazit;
Spannend und dramatisch ein wahre Pageturner, aber auch gespickt mit einer aufkeimenden Liebesgeschichte. Die Handlung liest sich wie ein Krimi und lässt einen zum Schluss etwas geschockt zurück, wie so was in der Vergangenheit vielfach passieren , konnte ohne aufzufliegen.

Bewertung vom 01.08.2025
Lagerlöf, Ulrika

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1) (eBook, ePUB)


sehr gut

Eine schöne wie reale Geschichte über die Abholzung der Wälder in Schweden. Ein Roman aus dem gestern und jetzt. Es geht um Siv die als junges Mädchen zu zehn Holzfällern als Köchin von ihrem Vater mitten in den Wald geschickt wird. Nach kurzer Eingewöhnungszeit fühlt sie sich unter den Männern sehr wohl und es macht ihr auch nichts mit ihnen in einem Raum zu schlafen. Irgendwann verliebt sie sich mit Folgen in einen jungen Sami. Doch die Liebe darf nicht sein wegen der unterschiedlichen Stammeskulturen. Doch Siv findet einen Ausweg aus der verstricken Lage. Dahinter kommt in der Gegenwart ihre Urenkelin die für eine Holzfirma arbeitet und in deren Auftrag sie wieder in in alte Heimat reisen muss. Dort trifft sie auch harten Widerstand von Klimaaktivisten, die sie auch zum Umdenken verleiten.
Fazit:
Spannende Handlung mit viel Input über das Sterben der Wälder durch Abholzung und mit sehr viel Gefühle geschrieben.

Bewertung vom 08.07.2025
Sonnberg, Elena

Das Versprechen eines Sommertags


weniger gut

Ein leichter, lockerer und unspektakulärer Roman der auf Mallorca spielt, wo Isabelles Eltern leben. Anlässlich ihrer Goldenen Hoheit reist Isabelle mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann Stefan auf die Insel um mit ihren Eltern den besonderen Tag zu feiern. Sie trifft dort auch auf ihren Bruder den sie lange nicht gesehen hat, der seinem besten Freund Ben zur Feier mitgebracht hat. Ben war Isabelles große Liebe bevor sie Stefan kennengelernt hat. Isabelle und Stefan stehen kurz vor ihrer Scheidung, versuchen aber ihren Eltern die heile Welt vorzuspielen. Wie vorhersehbar kommen alte Gefühle bei Ben und Isabelle wieder hoch.
Fazit:
Alles ziemlich banal und langweilig, für mich leider ein Flop, daher kann ich den Roman auch nicht weiter empfehlen. Das Cover ist sehr schön, Urlaubsfeeling pur, aber leider auch nicht mehr.

Bewertung vom 02.07.2025
Szántó, Henrik

Treppe aus Papier (eBook, ePUB)


weniger gut

Nele wohnt mit ihren Eltern und ihrem Hund Balu im vierten Stock eines hundert Jahre alten Wohnhauses. Das Wohnhaus gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg der jüdischen Familie von Alvin Sternheim und dessen Familie Außergewöhnliche Handlung denn hier erzählt das Haus über seine Menschen die über Generation in diesem alten Mietshaus gewohnt haben. Durch Irma eine alte neunzigjährige Dame wird Nele in der Gegenwart inspiriert über die Geschichte der Hausbewohner zu recherchieren.Dabei stößt sie auf die dramatische Geschichte von Irma deren Eltern Nationalsozialisten waren. Es geht um Verrat und Intrigen gegen anders gesinnte Menschen
Fazit:
Alles in der ganzen Handlung wurde zu kurz abgehandelt, stimmt aber trotzdem zu Nachdenken an. Das Cover ist schön aber es zeigt keine Treppe wie der Titel des Romans aussagt, sondern nur einen langen Flur, das irritiert etwas.

Bewertung vom 22.06.2025
Clarke, Norie

Neuanfang in Notting Hill


gut

Nach dem Klappentext und den positiven Bewetterungen hatte ich mich auf eine absolut bezaubernde Liebesgeschichte eingestellt und wurde enttäuscht. Somit konnte ich auch nicht in der Handlung wie beschrieben versinken, da es sich einfach um eine klischeehafte und vorhersehbare Geschichte handelte.Interessant war dagegen das ein altes nostalgische Kino an dem die Mitarbeiter und Jess sehr hängen, verkauft wurde. Des bleiben nur noch die schönen Erinnerungen an das Flair eines alten Kinos mit den großen Leinwänden und den Filmklassikern. Die Liebesgeschichten von Jess und Joan der alten Dame wohin Jess zieht, nachdem sie durch ihren betrügerischen Freund alles verloren hat, ist zu banal.
Fazit:
Es fehlt einfach der Klick der fesselt. Auch nichts Neues über einen älteren Menschen der versucht im Internet klar zu kommen und sich mit Online-Dating befasst. Einfach alles unspektakulär auch das Geheimnis von Joan das zu offensichtlich ist. Schade.

Bewertung vom 22.05.2025
Deya, Claire

Eine Welt nur für uns


gut

Der Krieg neigt sich zu Ende jetzt geht es ans aufräumen, so auch in Frankreich, an der Cote d Azur wo alle Strände total vermint sind. Eine Gruppe von Franzosen und deutsche Kriegsgefangenen machen sich an die gefährliche Arbeiten. Man erfährt hier sehr ausführlich über die verschiedenen Minen und wie sie entschärft werden. Alles sehr hochexplosiv. Klar, das irgendwann auch mal eine Mine hochgeht, schlimm das es eine Mine ist, die mit mehreren getackert ist und es viele Tote und Verletzte gibt. Ganz nebenbei geht es auch um eine aussichtslose Liebesgeschichte von Vincent der seine verschollene Freundin Adriane sucht. Als er sie findet kommt alles anders als er denkt, und er hatte doch so eine Sehnsucht nach ihr. Leider ist die ganze Handlung etwas zähflüssig, aber gut über Minenentschärfung recherchiert. Hätte etwas feinfühliger sein können, so konnte mich der Roman leider nicht mitreißen.

Bewertung vom 22.05.2025
Simon, Teresa

Zypressensommer


sehr gut

Ein Roman der spannend wie dramatisch ist. Er ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, einmal in der Gegenwart und in der Vergangenheit, wo der Schauplatz der Zweite Weltkrieg ist.Julias Opa stammt aus einem kleinen Dorf in der Toskana und wird als Kriegsgefangener nach Deutschland verschleppt. wo er auch nach dem Krieg der Liebe wegen geblieben ist. In seiner Heimat dagegen sind schreckliche Dinge durch die Nazis geschehen um sich an den Menschen die dort im Widerstand gearbeitet haben, zu rächen. Eine Geschichte die der Leser schwer zu verkraften hat, aber von der Autorin Teresa Simon sehr gut umgesetzt wurde.
Fazit.
Fesselnder Roman über das Schicksal Italiens im Krieg, indem es um Mord Verrat aber auch um Liebe geht. Sehr schöne Idee, das am Ende so einige nach Kochrezepte zu finden sind, die man einfach mal ausprobieren sollte.